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Abpfiff
September 28, 2012 8:30 nachm. CEST
ESPRIT arena — Düsseldorf
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 54000
September 28, 2012 8:30 nachm. CEST
ESPRIT arena — Düsseldorf
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 54000
Der Spieler des Spiels
Dani Schahin
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
Dani Schahin
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
Der Flop des Spiels
Andriy Voronin
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
Huub Stevens
Fortuna erkämpft sich einen Punkt gegen Schalke!
Den Klassenerhalt schafft man eben nicht nur mit Siegen gegen Schalke 04. Dafür holt sich die Fortuna einen Punkt gegen Schalke 04. Alle Achtung!
Von dapd
Fortuna Düsseldorf, Schalke 04, Andriy Voronin, Klaas-Jan Huntelaar, Ken Ilsö, Dani Schahin, Oliver Fink, Lewis Holtby, Stelios Malezas, Huub Stevens, Adam Bodzek, Jefferson Agustin Farfán, Jens Langeneke, Kyriakos Papadopoulos, Ibrahim Afellay, Robbie Kruse, Jermaine Jones, Johannes van den Bergh, Fabian Giefer, Benedikt Höwedes, Norbert Meier, Lars Unnerstall, Du-Ri Cha, Christian Fuchs, Tobias Levels, Teemu Pukki, Julian Draxler, Andreas Lambertz, Joel Matip, Fortuna Düsseldorf - Schalke 04
Getty Images
Düsseldorf. Die Null fiel, aber nicht die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf. Beim 2:2 (0:2) gegen den FC Schalke 04 kassierte der Aufsteiger am sechsten Spieltag der Bundesliga die ersten Gegentreffer, wendete aber nach einem 0:2-Rückstand durch eine extreme kämpferische Leistung die erste Niederlage ab und erkämpfte ein hochverdientes Remis. Klaas-Jan Huntelaar (13.) und Joel Matip (20.) erzielten die Tore für die Königsblauen, Dani Schahin traf mit seinen dritten und vierten Saisontoren (48./77.) in der erstmals in der Bundesliga ausverkauften Arena noch zum 2:2.
Fünf Spiele, neun Punkte, null Niederlagen und null Gegentore: Düsseldorf hatte als erster Aufsteiger in der 50-jährigen Liga-Historie nach fünf Spielen noch kein Gegentor kassiert. Und auch gegen Schalke präsentierte sich das Team, das vor Saisonbeginn als möglicher Absteiger gehandelt worden war, als kampfstarkes, robustes und giftiges Team. Sehr diszipliniert und kompakt agierten die Gastgeber, bei denen Trainer Norbert Meier eine Umstellung gegenüber dem 2:0 in Fürth vorgenommen hatte. Andrej Voronin kam in der Offensive für Ken Ilsö.

462 Minuten war die Fortuna in dieser Spielzeit ohne Gegentor, mit dem Pokalsieg in Burghausen summierte sich der Wert sogar auf 552 Minuten, aber dann war es passiert: Ein langer Einwurf kam zu Huntelaar, der sich gegen zwei Mann durchsetzte und aus 17 Metern in halbrechter Position mit einem platzierten, halbhohen Linksschuss Fortuna-Torwart Fabian Giefer überwand. Es war das dritte Saisontor für den Niederländer, der im Mai mit 29 Treffern bester Schütze der Liga geworden war. Weder die Düsseldorfer Elf noch das Publikum ließ sich entmutigen. Die Fans unterstützten ihre Aufstiegshelden noch enthusiastischer, die Spieler kämpften bis zur Schmerzgrenze.
Mit dem erkämpften Punkt wurde der Abend ein großer Düsseldorfer Festtag, denn zum ersten Mal trat die Fortuna nicht wie bei den beiden ersten Heimspielen gegen Gladbach und Freiburg, als wegen einer vom DFB auferlegten Strafe nur je rund 27.000 Besucher Einlass gefunden hatten, vor 54.000 Zuschauern an. Nach einer Viertelstunde zeichnete sich ab, dass der Champions-League-Teilnehmer, der am Mittwoch den französischen Meister Montpellier empfängt, spielerisch reifer ist. Aber das wurde schließlich durch Engagement, Kampfeswille und Einsatz wettgemacht.
Düsseldorf ein Gewinn für die Bundesliga
Das 2:0 für die Westfalen fiel durch Matip, der einen präzisen Freistoß von Christian Fuchs aus dem linken Halbfeld freistehend mit einem perfekten Kopfball in die Maschen setzte (20.). Huub Stevens hatte mit seinen Personalentscheidungen richtig gelegen. Der Trainer lässt bei Schalke genauso rotieren wie Jupp Heynckes beim FC Bayern und nahm gegenüber dem 3:0 gegen Mainz wieder drei Umstellungen vor, indem er für Atsuto Uchida, Marco Höger und den verletzten Jefferson Farfan Verteidiger Matip und die Mittelfeldspieler Jermaine Jones und Tranquillo Barnetta brachte.
„Wir werden uns nicht aus Respekt mit elf Mann ins Tor legen", hatte Fortuna-Manager Wolf Werner angekündigt. Doch die Schalker, die am Dienstag trotz des Heimsieges gegen Mainz von den eigenen Fans ausgepfiffen worden waren, spielten manchmal in einer anderen Tempoklasse. Aber das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Nach der Pause kam die Fortuna hoch motiviert wie zum Anpfiff aus der Kabine, Meier wechselte die Offensive ein, indem er für Adam Bodzek Stefan Reisinger brachte.

Direkt nach einem Eckstoß gelang Schahin der Anschlusstreffer aus drei Metern. Das unglaublich begeisterungsfähige Publikum feuerte die Mannschaft frenetisch an, mit Düsseldorf hat die Bundesliga einen Standort mit bester Atmosphäre zurückgewonnen. Fortuna kämpfte, Schalke konterte und Giefer musste gegen Ibrahim Afellay (46., 60.), Lewis Holtby (54.) und Huntelaar (68.) sein ganzes Können zeigen. Aber Fortuna ließ nicht locker. Schahin verpasste zunächst knapp einen Ball zum Ausgleich (67.), zehn Minuten später war der Torjäger zur Stelle. Düsseldorf rockt weiter die Bundesliga und trifft im nächsten Spiel auf Mainz.
Fünf Spiele, neun Punkte, null Niederlagen und null Gegentore: Düsseldorf hatte als erster Aufsteiger in der 50-jährigen Liga-Historie nach fünf Spielen noch kein Gegentor kassiert. Und auch gegen Schalke präsentierte sich das Team, das vor Saisonbeginn als möglicher Absteiger gehandelt worden war, als kampfstarkes, robustes und giftiges Team. Sehr diszipliniert und kompakt agierten die Gastgeber, bei denen Trainer Norbert Meier eine Umstellung gegenüber dem 2:0 in Fürth vorgenommen hatte. Andrej Voronin kam in der Offensive für Ken Ilsö.

462 Minuten war die Fortuna in dieser Spielzeit ohne Gegentor, mit dem Pokalsieg in Burghausen summierte sich der Wert sogar auf 552 Minuten, aber dann war es passiert: Ein langer Einwurf kam zu Huntelaar, der sich gegen zwei Mann durchsetzte und aus 17 Metern in halbrechter Position mit einem platzierten, halbhohen Linksschuss Fortuna-Torwart Fabian Giefer überwand. Es war das dritte Saisontor für den Niederländer, der im Mai mit 29 Treffern bester Schütze der Liga geworden war. Weder die Düsseldorfer Elf noch das Publikum ließ sich entmutigen. Die Fans unterstützten ihre Aufstiegshelden noch enthusiastischer, die Spieler kämpften bis zur Schmerzgrenze.
Mit dem erkämpften Punkt wurde der Abend ein großer Düsseldorfer Festtag, denn zum ersten Mal trat die Fortuna nicht wie bei den beiden ersten Heimspielen gegen Gladbach und Freiburg, als wegen einer vom DFB auferlegten Strafe nur je rund 27.000 Besucher Einlass gefunden hatten, vor 54.000 Zuschauern an. Nach einer Viertelstunde zeichnete sich ab, dass der Champions-League-Teilnehmer, der am Mittwoch den französischen Meister Montpellier empfängt, spielerisch reifer ist. Aber das wurde schließlich durch Engagement, Kampfeswille und Einsatz wettgemacht.
Düsseldorf ein Gewinn für die Bundesliga
Das 2:0 für die Westfalen fiel durch Matip, der einen präzisen Freistoß von Christian Fuchs aus dem linken Halbfeld freistehend mit einem perfekten Kopfball in die Maschen setzte (20.). Huub Stevens hatte mit seinen Personalentscheidungen richtig gelegen. Der Trainer lässt bei Schalke genauso rotieren wie Jupp Heynckes beim FC Bayern und nahm gegenüber dem 3:0 gegen Mainz wieder drei Umstellungen vor, indem er für Atsuto Uchida, Marco Höger und den verletzten Jefferson Farfan Verteidiger Matip und die Mittelfeldspieler Jermaine Jones und Tranquillo Barnetta brachte.
„Wir werden uns nicht aus Respekt mit elf Mann ins Tor legen", hatte Fortuna-Manager Wolf Werner angekündigt. Doch die Schalker, die am Dienstag trotz des Heimsieges gegen Mainz von den eigenen Fans ausgepfiffen worden waren, spielten manchmal in einer anderen Tempoklasse. Aber das änderte sich in der zweiten Halbzeit. Nach der Pause kam die Fortuna hoch motiviert wie zum Anpfiff aus der Kabine, Meier wechselte die Offensive ein, indem er für Adam Bodzek Stefan Reisinger brachte.

Direkt nach einem Eckstoß gelang Schahin der Anschlusstreffer aus drei Metern. Das unglaublich begeisterungsfähige Publikum feuerte die Mannschaft frenetisch an, mit Düsseldorf hat die Bundesliga einen Standort mit bester Atmosphäre zurückgewonnen. Fortuna kämpfte, Schalke konterte und Giefer musste gegen Ibrahim Afellay (46., 60.), Lewis Holtby (54.) und Huntelaar (68.) sein ganzes Können zeigen. Aber Fortuna ließ nicht locker. Schahin verpasste zunächst knapp einen Ball zum Ausgleich (67.), zehn Minuten später war der Torjäger zur Stelle. Düsseldorf rockt weiter die Bundesliga und trifft im nächsten Spiel auf Mainz.
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
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Auswechslung
Verletzung
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Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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|
Stefan Kießling Angriff Leverkusen |
25 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski Angriff Dortmund |
24 | 1 |
|
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Alexander Meier Mittelfeld Eintracht Frankfurt |
17 | 3 |
|
|
Vedad Ibisevic Angriff VfB Stuttgart |
15 | 5 |
|
|
Mario Mandzukic Angriff Bayern |
15 | 0 |

