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Februar 8, 2012 7:00 nachm. CET
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: M. Fritz
Zuschauer: 14000
DFB-Pokal-Viertelfinale: Schwache Hoffenheimer streichen gegen Zweitligist Fürth die Segel
Hoffenheim hatte sich viel vorgenommen, dabei sollte es aber bleiben. Nach der Roten Karte für Compper und dem Gegentreffer durch Occean fiel dem Erstligisten nicht mehr viel ein.
Von Felix Landmesser
Lakic erstmals von Beginn an dabei
Hoffenheim-Trainer Holger Stanislawski hatte nach den zuletzte enttäuschenden Leistungen Konsequenzen angekündigt: Die Stammspieler Sejad Salihovic und Ryan Babel mussten auf die Bank, auch Musona durfte nur von außen zuschauen. Dafür rückten Youngster Strobl, Braafheid und erstmals auch Neuzugang Lakic in die Startelf. Bei Fürth rückt Schröck für den gelb-rot gesperrten Nehrig in die Viererkette.
Schleppender Beginn
Beide Mannschaften starteten mit hohem Laufpensum, Gastgeber Hoffenheim wirkte einen Tick engagierter. Die erste Chance des Spiels hatte TSG-Neuzugang Lakic, der von Firmino in Szene gesetzt wurde. Hoffenheim kam kaum zu gelungenen Spielzügen, weil die Gäste das Spiel immer wieder mit kleinen Fouls unterbrachen. Nach 20 Minuten gab es mit Ausnahme des „Schüsschens“ von Lakic keinen nennenswerten Torschuss.
Kaum Spielzüge, einzig Mlapa ist gefährlich
Kombinationen und durchdachte Aktionen waren absolute Mangelware, einzig Mlapa sorgte in der 24. Spielminute für Aufregung: Von links zog der Stürmer in den Strafraum, scheiterte aber an Grün, der den Torschuss wegfausten konnte. Nach einer halben Stunde die ersten Großchancen. Zunächst spielt Fürth schnell nach vorne, Occean scheitert aber an Starke.
Fast im Gegenzug die Riesenchance für Hoffenheim. Nach einem Querschläger tauchte Mlapa alleine vor dem exzellenten Grün im Fürther Kasten auf, kann den Schlussmann aber nicht tunneln. Am Ende klärt Schmidtgal kurz vor der Linie.
Rote Karte für Compper, Occean trifft wenige Minuten später
Plötzlich Riesenaufregung. Nöthe lag am Boden, alle Fürther stürmten auf Schiedsrichter Fritz zu, dieser wartete lange ab, zeigte Marvin Compper schließlich die Rote Karte. Die Situation bleibt lange undurchsichtig, Compper hatte Nöthe aber ins Gesicht gefasst, sah dafür die Ampelkarte. Von der einen Sekunde auf die andere war nun Feuer im Spiel, die Zuschauer pfiffen ununterbrochen.
Sararer wirbelt, Compper mit dem Aussetzer
Kurz vor der Pause dann die Führung für die Gäste. Zuvor war Asamoah eingewechselt worden, Fürth-Coach Büskens setzte ob der Überzahl auf Offensive pur. Occean konnte sich eine Minute vor der Pause durchsetzen und etwa vom Elfmeterpunkt für die Kleeblätter einnetzen.
Viel Bemühen, aber keine Kreativität
Beide Mannschaften kamen zunächst ohne Wechsel aus der Pause, auch das Bild auf dem Rasen blieb unverändert. Fürth verteidigte geschickt, hielt die TSG mit gezielten Nadelstichen vom eigenen Tor weg. Zwar zeigten sich die zehn Hoffenheimer durchaus bemüht mit viel Laufpensum, es fehlte aber das Durchsetzungsvermögen. Die Hoffenheimer Offensivkräfte glänzten einzig mit Fehlpässen, das große Aufbäumen war nicht zu erkennen.
Hoffenheim verzweifelt, stattdessen Chancen für die „Kleeblätter“
Die Verzweiflungsschüsse von Babel und Braafheid flogen weit über das Tor, es sah nicht mehr nach einem Hoffenheimer Tor aus. Wahrscheinlicher war dagegen eher ein Treffer für die Spielvereinigung: Schröck setze sich etwa zehn Minuten vor Schluss durch, brachte den Ball aber einen Tick zu scharf nach innen, sodass Occean haarscharf verpasste. Von Hoffenheim kam nichts mehr, dem Erstligisten fehlten in Unterzahl die Mittel, um die Fürther Defensive nochmal entscheidend unter Druck zu setzen. Trotz der Hereinnahmen von Babel und Salihovic fehlte es bei Hoffenheim an allen Ecken und Enden. Am Ende fiel sogar fast das 0:2 für Fürth, ein langer Ball klatschte aber nur auf die Latte.
Eure Meinung: Spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wider? Ein verdienter Erfolg für die Mannschaft von Mike Büskens?
Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |