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Abpfiff
Februar 8, 2012 7:00 nachm. CET
Olympiastadion Berlin — Berlin
Schiedsrichter: F. Brych
Zuschauer: 47465
Februar 8, 2012 7:00 nachm. CET
Olympiastadion Berlin — Berlin
Schiedsrichter: F. Brych
Zuschauer: 47465
Raffael Caetano de Araújo
Hertha BSC
Hertha BSC
Raffael Caetano de Araújo
Hertha BSC
Hertha BSC
Patrick Herrmann
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
I. De Camargo
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
Hertha gegen Gladbach: Die Borussia glücklich im Halbfinale!
Durch einen umstrittenen Elfmeter in der Verlängerung, setzte sich Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal-Viertelfinale mit 2:0 gegen Hertha-BSC Berlin durch.
Von Mario Heinrich
Getty Images
Berlin. Im DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Hertha-BSC Berlin und dem VFL Borussia Mönchengladbach setzten sich die Gladbacher vor 50.000 Zuschauern mit 2:0 nach Verlängerung durch. In einem Spiel, das von vielen Fehlpässen und Fouls bestimmt war, waren die Borussen am Ende das glücklichere Team. Erst ein umstrittener Elfmeter brachte die Favre-Elf auf die Erfolgsspur.
Ruhiger Beginn von beiden Seiten
Auf einem schwer bespielbaren Boden begann das Spiel sehr ruhig und kontrolliert. Die Gladbacher ließen die Hertha kommen, und standen tief in der eigenen Hälfte. Die Berliner wirkten sehr konzentriert und zeigten sich mit einer guten Ordnung auf dem Platz. Beide Seiten waren bemüht nichts zuzulassen was aber dem Offensivspiel der Teams nicht gut tat.
Raffael zeigt seine Qualitäten
Die Gladbacher wirkten sehr behäbig und zurückhaltend. Hertha versuchte dagegen immer mal wieder über Raffael das Spiel zu beschleunigen. Der kleine Brasilianer wurde in den letzten Spielen sehr vermisst und zeigte auch warum. Viel ging über den Offensiv-Mann, der auch bei der ersten gefährlichen Aktion beteiligt war. In der 19. Spielminute spielt Raffael mit Lustenberger, den einzigen Stürmer Lasogga frei, der im Strafraum aber durch Brouwers am Abschluss gehindert wird.
Hertha mit besseren Gelegenheiten
Hertha blieb auch weiter die Mannschaft mit den gefährlicheren Aktionen. Während Gladbach in der ersten Halbzeit einen Torschuss zu verzeichnen hatte, schossen die Berliner ganze fünf Mal auf das Tor von Marc Andre ter Stegen. Dabei hatte Raffael in der 30. Minute die beste Chance im Spiel. Brouwers brachte durch einen katastrophalen Fehlpass den Brasilianer ins Spiel, der mit einem schönen Schuss aber nur den linken Außenpfosten traf.
Zwei umstrittene Situationen in der Endphase
In der Endphase gab es noch zwei umstrittene Situationen im Spiel. Erst wird Brouwers nach einem Eckball der Gladbacher von Mijatovic gehalten, kurz danach wird Lasogga im Gladbacher Strafraum umstritten am Schuss gehindert. In beiden Fällen hätte Dr. Felix Brych auf Strafstoss entscheiden können. Ansonsten war die erste Halbzeit ohne große Höhepunkte. Hertha hatte mehr vom Spiel und Gladbach zu tat zu wenig für die Offensive.
Gladbach mit mehr Druck nach der Pause
Die „Fohlen“ kamen engagierter aus der Kabine. Sie attackierten früh und versuchten so die Berliner zu Fehlern zu zwingen. Im Spiel nach vorne blieben allerdings die Probleme. Das Mittelfeld schaffte es kaum einmal die Offensive um Reus, Hanke und Herrmann in Szene zu setzen. Die Berliner verstanden es sehr gut, die Räume eng zu machen und die Gladbacher so nicht zu ihrem gefährlichen Direktspiel kommen zu lassen.
Hartumkämpftes Spiel mit vielen Fouls
Die Partie entwickelte sich in der zweiten Halbzeit zu einem richtigen Pokalfight. Viele Fouls gepaart mit einer Menge Fehlpässe. Gerade die Gladbacher hatten große Probleme mit der Passsicherheit, die ja eigentlich der Grundbaustein ihres Spieles ist. In der 61. Minute hatte dann Peter Niemeyer die Riesen-Chance die Führung zu erzielen. Nach einem verunglückten Abwehrversuch kommt Niemeyer aus 18 Metern frei zum Schuss doch trifft nur den rechten Pfosten. Da hatten die Gladbacher schon viel Glück.
Favre belebte Offensive mit de Camargo
In der 70. Minute wechselte dann Favre den schwachen Herrmann aus und brachte für ihn Stürmer Igor de Camargo. Reus ging dafür auf die rechte Mittelfeld-Position. Und dieser Wechsel sorgte für mehr Belebung im Angriffs-Spiel der Borussia. In der 77. Minute spielte Reus einen guten Pass auf de Camargo , der sich aber aufgrund einer schlechten Ballmitnahme einen guten Abschluss selbst verspielte.
Gladbach wollte Entscheidung
In der Schlussphase der regulären Spielzeit waren die Borussen das klar bessere Team. Hertha stand jetzt sehr tief und versuchte nichts mehr anbrennen zu lassen. Ganz selten gelang es dem Skibbe-Team noch für Entlastung zu sorgen. Ohne einen weiteren Hochkaräter, ging es für beide Teams dann in die Verlängerung.
Schiedsrichter Brych entscheidet das Spiel
Auch zu Beginn der Verlängerung machten die Borussen da weiter wo sie aufgehört haben. Sie spielten ganz klar auf den Führungstreffer und waren das aktivere Team. Dann kam die 100. Spielminute. Nach einem harmlosen Zweikampf geht der Berliner Innenverteidiger Hubnik auf de Camargo los und versucht ihn Stirn an Stirn zu erklären, was ihm an dem Zweikampf nicht gefallen hat. De Camargo, fällt dann nach dem doch eher leichten Stoss theatralisch zu Boden und Schiedsrichter Brych gibt Elfmeter.
Fillip Daems lässt sich dieses Geschenk mit seiner gewohnt sicheren Art nicht entgehen und trifft zum 1:0.
Ramos mit der Riesen-Chance
Hertha versuchte mit dem Mute der Verzweiflung alles nach vorne zu werfen und kam in der 119. Minute noch einmal zu einer Riesen-Chance. Der eingewechselte Ramos kann sich gegen Brouwers durchsetzen und kam aus 16 Metern frei zum Schuss. Doch die Nerven versagten dem jungen Stürmer, der klar das Tor verfehlte. Das wäre der Ausgleich gewesen. Der eingewechselte Oscar Wend macht dann in der 121. Minute nach einem Zuspiel von Arrango alles klar.
Ein bitterer Elfmeter sorgte bei einen hartumkämpften Spiel für die Entscheidung. Damit steht Gladbach im Halbfinale des DFB-Pokals und Hertha befindet sich weiterhin in der Krise.
Eure Meinung: Dummheit oder Theatralik? War der Elfmeter berechtigt?
Ruhiger Beginn von beiden Seiten
Auf einem schwer bespielbaren Boden begann das Spiel sehr ruhig und kontrolliert. Die Gladbacher ließen die Hertha kommen, und standen tief in der eigenen Hälfte. Die Berliner wirkten sehr konzentriert und zeigten sich mit einer guten Ordnung auf dem Platz. Beide Seiten waren bemüht nichts zuzulassen was aber dem Offensivspiel der Teams nicht gut tat.
Raffael zeigt seine Qualitäten
Die Gladbacher wirkten sehr behäbig und zurückhaltend. Hertha versuchte dagegen immer mal wieder über Raffael das Spiel zu beschleunigen. Der kleine Brasilianer wurde in den letzten Spielen sehr vermisst und zeigte auch warum. Viel ging über den Offensiv-Mann, der auch bei der ersten gefährlichen Aktion beteiligt war. In der 19. Spielminute spielt Raffael mit Lustenberger, den einzigen Stürmer Lasogga frei, der im Strafraum aber durch Brouwers am Abschluss gehindert wird.
Hertha mit besseren Gelegenheiten
Hertha blieb auch weiter die Mannschaft mit den gefährlicheren Aktionen. Während Gladbach in der ersten Halbzeit einen Torschuss zu verzeichnen hatte, schossen die Berliner ganze fünf Mal auf das Tor von Marc Andre ter Stegen. Dabei hatte Raffael in der 30. Minute die beste Chance im Spiel. Brouwers brachte durch einen katastrophalen Fehlpass den Brasilianer ins Spiel, der mit einem schönen Schuss aber nur den linken Außenpfosten traf.
Zwei umstrittene Situationen in der Endphase
In der Endphase gab es noch zwei umstrittene Situationen im Spiel. Erst wird Brouwers nach einem Eckball der Gladbacher von Mijatovic gehalten, kurz danach wird Lasogga im Gladbacher Strafraum umstritten am Schuss gehindert. In beiden Fällen hätte Dr. Felix Brych auf Strafstoss entscheiden können. Ansonsten war die erste Halbzeit ohne große Höhepunkte. Hertha hatte mehr vom Spiel und Gladbach zu tat zu wenig für die Offensive.
Gladbach mit mehr Druck nach der Pause
Die „Fohlen“ kamen engagierter aus der Kabine. Sie attackierten früh und versuchten so die Berliner zu Fehlern zu zwingen. Im Spiel nach vorne blieben allerdings die Probleme. Das Mittelfeld schaffte es kaum einmal die Offensive um Reus, Hanke und Herrmann in Szene zu setzen. Die Berliner verstanden es sehr gut, die Räume eng zu machen und die Gladbacher so nicht zu ihrem gefährlichen Direktspiel kommen zu lassen.
Hartumkämpftes Spiel mit vielen Fouls
Die Partie entwickelte sich in der zweiten Halbzeit zu einem richtigen Pokalfight. Viele Fouls gepaart mit einer Menge Fehlpässe. Gerade die Gladbacher hatten große Probleme mit der Passsicherheit, die ja eigentlich der Grundbaustein ihres Spieles ist. In der 61. Minute hatte dann Peter Niemeyer die Riesen-Chance die Führung zu erzielen. Nach einem verunglückten Abwehrversuch kommt Niemeyer aus 18 Metern frei zum Schuss doch trifft nur den rechten Pfosten. Da hatten die Gladbacher schon viel Glück.
Favre belebte Offensive mit de Camargo
In der 70. Minute wechselte dann Favre den schwachen Herrmann aus und brachte für ihn Stürmer Igor de Camargo. Reus ging dafür auf die rechte Mittelfeld-Position. Und dieser Wechsel sorgte für mehr Belebung im Angriffs-Spiel der Borussia. In der 77. Minute spielte Reus einen guten Pass auf de Camargo , der sich aber aufgrund einer schlechten Ballmitnahme einen guten Abschluss selbst verspielte.
Gladbach wollte Entscheidung
In der Schlussphase der regulären Spielzeit waren die Borussen das klar bessere Team. Hertha stand jetzt sehr tief und versuchte nichts mehr anbrennen zu lassen. Ganz selten gelang es dem Skibbe-Team noch für Entlastung zu sorgen. Ohne einen weiteren Hochkaräter, ging es für beide Teams dann in die Verlängerung.
Schiedsrichter Brych entscheidet das Spiel
Auch zu Beginn der Verlängerung machten die Borussen da weiter wo sie aufgehört haben. Sie spielten ganz klar auf den Führungstreffer und waren das aktivere Team. Dann kam die 100. Spielminute. Nach einem harmlosen Zweikampf geht der Berliner Innenverteidiger Hubnik auf de Camargo los und versucht ihn Stirn an Stirn zu erklären, was ihm an dem Zweikampf nicht gefallen hat. De Camargo, fällt dann nach dem doch eher leichten Stoss theatralisch zu Boden und Schiedsrichter Brych gibt Elfmeter.
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Ramos mit der Riesen-Chance
Hertha versuchte mit dem Mute der Verzweiflung alles nach vorne zu werfen und kam in der 119. Minute noch einmal zu einer Riesen-Chance. Der eingewechselte Ramos kann sich gegen Brouwers durchsetzen und kam aus 16 Metern frei zum Schuss. Doch die Nerven versagten dem jungen Stürmer, der klar das Tor verfehlte. Das wäre der Ausgleich gewesen. Der eingewechselte Oscar Wend macht dann in der 121. Minute nach einem Zuspiel von Arrango alles klar.
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Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |