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Abpfiff
Dezember 20, 2011 8:30 nachm. CET
ESPRIT arena — Düsseldorf
Schiedsrichter: M. Gräfe
Zuschauer: 54500
Dezember 20, 2011 8:30 nachm. CET
ESPRIT arena — Düsseldorf
Schiedsrichter: M. Gräfe
Zuschauer: 54500
Fortuna verpasst die Sensation - Dortmund siegt knapp im Elfmeterschießen
Pokal-Krimi in Düsseldorf! Der deutsche Meister konnte sich nach schwachen 120 Minuten erst im Elfmeterschießen gegen den Zweitliga-Primus durchsetzen.
Von Kornel Pracki
Bongarts
Düsseldorf. Borussia Dortmund ist in der nächsten Runde! Der deutsche Meister konnte sich im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf im Elfmeterschießen mit 5:4 durchsetzen - nach 120 Minuten stand es 0:0.
Fortuna ohne Wechsel - Kagawa muss absagen
Der Fortuna-Coach Norbert Meier schickte gegen Dortmund dieselbe Elf von Beginn an, die am vergangenen Freitag gegen den SC Paderborn (2:3) die erste Saisonpleite hinnehmen musste. Borussia-Trainer Jürgen Klopp musste auf zahlreiche verletzte Aktuere verzichten: Neben den langzeitverletzten Bender, Subotic und Götze fehlten heute zudem Santana und Schmelzer. Die beiden Verteidiger wurden durch Löwe und Owomoyela ersetzt. Außerdem sagte Kagawa nach dem Aufwärmen sein Mitwirken auf Grund von Magenproblemen ab - Barrios rückte für den Japaner in die Startelf.
Lewandowski mit Distanzversuch
Der deutsche Meister versuchte von Beginn an der Favoritenrolle gerecht zu werden. In der vierten Spielminute sorgte Barrios für die erste Möglichkeit der Gäste. Der Stürmer konnte nach einer Großkreutz-Flanke unbedrängt zum Kopfball kommen - Fortuna-Keeper Ratajczak hielt den zentralen Versuch jedoch problemlos fest. Es dauerte bis zur 25. Minute, als Lewandowski für die nächste gefährliche Chance der Schwarz-Gelben sorgen konnte. Der Pole haute aus der Entfernung auf einen hüpfenden Ball und überraschte beinahe Ratajczak - der Keeper reagierte jedoch souverän und wehrte den Ball zum Eckstoß ab. Die kämpfenden Gastgeber kamen anschließend immer besser in die Partie. Drei Minuten später prüfte Düsseldorf-Kapitän Lambertz den BVB-Torhüter Weidenfeller, der allerdings hellwach wirkte und den Schussversuch über die Querlatte lenken konnte.

Gelb-Rot für Owomoyela
In der 34. Spielminute bediente der agile Beister mit einem feinen Steilpass Rösler, der in letzter Sekunde von dem bereits verwarnten Owomoyela von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Gräfe zögerte nicht lange und zeigte nach dem dummen Foulspiel dem Verteidiger den zweiten gelben Karton, der den Platzverweis als Folge hatte. Den anschließenden Freistoß aus halblinker Position brachte Rösler geschickt um die Mauer herum an den ersten Pfosten - Weidenfeller bewies erneut seine Klasse und parierte den Schuss mit seinen Fingerspitzen. In den letzten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts limitierte sich der deutsche Meister zunehmend auf die eigene Defensive. Die Fortuna konnte jedoch bis zum Ende der ersten 45 Minuten für keinen weiteren Überraschungseffekt sorgen.
BVB ohne Chancen
Die Gastgeber entwickelten auch zum Start der zweiten Spielhälfte weiterhin Druck auf die Gäste aus Dortmund. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff sorgte die scharfe Hereingabe von van den Bergh für Gefahr im Dortmunder Strafraum. Hummels konnte die Kugel zwar aus der Gefahrenzone klären, doch Beister kam aus 18 Metern unbedrängt zum Abschluss - Weidenfeller packte auch diesmal sicher zu. Der eingewechselte Dum versprühte auf der linken Seite zunehmend Gefahr. Der quirlige Offensivspieler setzte sich zuerst gegen Piszczek durch und ließ dann auch anschließend Kuba alt aussehen, ehe er den Abschluss aus spitzem Winkel selber suchte und nicht zum freistehenden Lambertz spielte - sein Schussversuch wurde von der BVB-Defensive zum Eckstoß abgewährt. In den letzten 20 Minuten limitierten sich beide Teams auf ihre eigene Defensive - nach 90 Minuten stand es weiterhin 0:0.
Piszczek testet Weidenfeller
In der Verlängerung wollte keines der beiden Teams das entscheidene Risiko eingehen. Fortuna wirkte jedoch passsicherer und stärker in den Zweikämpfen. Die beste Möglichkeit gehört den Fortunen, als Piszczek nach einer Dum-Flanke auf das eigene Tor köpfte und Weidenfeller zu einer Glanzparade zwingen musste - der BVB-Keeper hielt den unglücklichen Klärungsversuch mit Hilfe des Pfostens. Im Elfmeterschießen trafen zuerst Jovanovic, Hummels und Kuba. Als Fortuna-Kapitän Lambertz seinen Schuss über die Querlatte setzte, entschied Schiedsrichter Gräfe auf Wiederholung des Schusses, da Weidenfeller meckerte und zusätzlich dafür den gelben Karton sah. Im zweiten Versuch blieb Lambertz der Sieger, doch Weidenfeller parierte gegen Bröker und avancierte dadurch zum Helden im Elfmeterschießen - den finalen Schuss verwandelte Perisic sicher.
Eure Meinung: Wer war für euch der beste Akteur auf dem Platz?
Fortuna ohne Wechsel - Kagawa muss absagen
Der Fortuna-Coach Norbert Meier schickte gegen Dortmund dieselbe Elf von Beginn an, die am vergangenen Freitag gegen den SC Paderborn (2:3) die erste Saisonpleite hinnehmen musste. Borussia-Trainer Jürgen Klopp musste auf zahlreiche verletzte Aktuere verzichten: Neben den langzeitverletzten Bender, Subotic und Götze fehlten heute zudem Santana und Schmelzer. Die beiden Verteidiger wurden durch Löwe und Owomoyela ersetzt. Außerdem sagte Kagawa nach dem Aufwärmen sein Mitwirken auf Grund von Magenproblemen ab - Barrios rückte für den Japaner in die Startelf.
Lewandowski mit Distanzversuch
Der deutsche Meister versuchte von Beginn an der Favoritenrolle gerecht zu werden. In der vierten Spielminute sorgte Barrios für die erste Möglichkeit der Gäste. Der Stürmer konnte nach einer Großkreutz-Flanke unbedrängt zum Kopfball kommen - Fortuna-Keeper Ratajczak hielt den zentralen Versuch jedoch problemlos fest. Es dauerte bis zur 25. Minute, als Lewandowski für die nächste gefährliche Chance der Schwarz-Gelben sorgen konnte. Der Pole haute aus der Entfernung auf einen hüpfenden Ball und überraschte beinahe Ratajczak - der Keeper reagierte jedoch souverän und wehrte den Ball zum Eckstoß ab. Die kämpfenden Gastgeber kamen anschließend immer besser in die Partie. Drei Minuten später prüfte Düsseldorf-Kapitän Lambertz den BVB-Torhüter Weidenfeller, der allerdings hellwach wirkte und den Schussversuch über die Querlatte lenken konnte.

Gelb-Rot für Owomoyela
In der 34. Spielminute bediente der agile Beister mit einem feinen Steilpass Rösler, der in letzter Sekunde von dem bereits verwarnten Owomoyela von den Beinen geholt wurde. Schiedsrichter Gräfe zögerte nicht lange und zeigte nach dem dummen Foulspiel dem Verteidiger den zweiten gelben Karton, der den Platzverweis als Folge hatte. Den anschließenden Freistoß aus halblinker Position brachte Rösler geschickt um die Mauer herum an den ersten Pfosten - Weidenfeller bewies erneut seine Klasse und parierte den Schuss mit seinen Fingerspitzen. In den letzten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts limitierte sich der deutsche Meister zunehmend auf die eigene Defensive. Die Fortuna konnte jedoch bis zum Ende der ersten 45 Minuten für keinen weiteren Überraschungseffekt sorgen.
BVB ohne Chancen
Die Gastgeber entwickelten auch zum Start der zweiten Spielhälfte weiterhin Druck auf die Gäste aus Dortmund. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff sorgte die scharfe Hereingabe von van den Bergh für Gefahr im Dortmunder Strafraum. Hummels konnte die Kugel zwar aus der Gefahrenzone klären, doch Beister kam aus 18 Metern unbedrängt zum Abschluss - Weidenfeller packte auch diesmal sicher zu. Der eingewechselte Dum versprühte auf der linken Seite zunehmend Gefahr. Der quirlige Offensivspieler setzte sich zuerst gegen Piszczek durch und ließ dann auch anschließend Kuba alt aussehen, ehe er den Abschluss aus spitzem Winkel selber suchte und nicht zum freistehenden Lambertz spielte - sein Schussversuch wurde von der BVB-Defensive zum Eckstoß abgewährt. In den letzten 20 Minuten limitierten sich beide Teams auf ihre eigene Defensive - nach 90 Minuten stand es weiterhin 0:0.
Piszczek testet Weidenfeller
In der Verlängerung wollte keines der beiden Teams das entscheidene Risiko eingehen. Fortuna wirkte jedoch passsicherer und stärker in den Zweikämpfen. Die beste Möglichkeit gehört den Fortunen, als Piszczek nach einer Dum-Flanke auf das eigene Tor köpfte und Weidenfeller zu einer Glanzparade zwingen musste - der BVB-Keeper hielt den unglücklichen Klärungsversuch mit Hilfe des Pfostens. Im Elfmeterschießen trafen zuerst Jovanovic, Hummels und Kuba. Als Fortuna-Kapitän Lambertz seinen Schuss über die Querlatte setzte, entschied Schiedsrichter Gräfe auf Wiederholung des Schusses, da Weidenfeller meckerte und zusätzlich dafür den gelben Karton sah. Im zweiten Versuch blieb Lambertz der Sieger, doch Weidenfeller parierte gegen Bröker und avancierte dadurch zum Helden im Elfmeterschießen - den finalen Schuss verwandelte Perisic sicher.
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Tor
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Tor Elfmeterschießen
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Auswechslung
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |