|
|
Abpfiff
November 15, 2011 8:45 nachm. CET
Aviva Stadium — Dublin
Schiedsrichter: B. Kuipers
Zuschauer: 51151
November 15, 2011 8:45 nachm. CET
Aviva Stadium — Dublin
Schiedsrichter: B. Kuipers
Zuschauer: 51151
32′
Stephen Ward
Konstantin Vassiljev
Estland
Estland
Konstantin Vassiljev
Estland
Estland
Shay Given
Irland
Irland
Shay Given
Irland
Irland
„The boys in green“ und der „Mister“: Trapattoni führt Irland zur EM
Nach dem Hinspiel war eigentlich alles entschieden. Doch auch im Rückspiel wollte Irland zeigen, dass man zurecht zum ersten Mal seit 1988 wieder an einer EM teilnimmt.
Von Patrick Niedel
Dublin. Bereits vor dem Spiel gab es massenweise Feierlichkeiten in und um Dublin. Nach dem 4:0-Hinspielerfolg in Estland galt das Rückspiel für Irland als Formsache. Coach Giovanni Trapattoni nahm die Partie aber durchaus ernst und wollte den zweiten Sieg.
Keane mit der ersten Chance
Die Iren begannen druckvoll und wollten von Beginn an jeglichen Hauch von Chance für Estland im Keim ersticken. Bereits nach fünf Minuten hatte Robbie Keane das 1:0 auf dem Fuß, doch nach einem Gewusel im Strafraum der Gäste konnte er den Ball nicht ins leere Tor schieben. Wider seiner Natur schien Trapattoni seiner Elf jegliches Verwalten des Hinspielergebnisses verboten zu haben.
Estland mit Härte
Estland versuchte, den Gastgebern mit Härte beizukommen. Immer wieder unterbrachen sie mit Fouls den Spielfluss der Iren. In der zehnten Spielminute übertrieb es Verteidiger Rähn jedoch und hatte Glück, dass er für eine böse Grätsche von hinten gegen Damian Duff nur die gelbe Karte sah.
Nach 15 Minuten: Irland mit Ruhe, Estland ohne Druck
Nach einer Viertelstunde ließ es Irland etwas ruhiger angehen. Hinzu kam nun auch das ein oder andere Missverständnis bei Trapattonis Mannen. Doch die Gäste aus dem Baltikum schienen sich nicht einmal die Mühe machen zu wollen, nachzusetzen und Druck auszuüben. Einzig Stürmer Voskoboinikov suchte immer wieder den Zweikampf und rackerte in vorderster Front.
Estland fast mit dem Führungstreffer
In der 26. Minute dann aber plötzlich eine erste große Möglichkeit für die Gäste. Die irische Abwehr wurde einmal früh unter Druck gesetzt, und ein katastrophaler Pass von Dunne landet im Strafraum bei Vunk, doch sein abgefälschter Schuss landete knapp neben dem Gehäuse von Shay Given.
1:0 durch Ward
In der 32. Minute dann aber die Erlösung für die Iren, falls es so etwas denn überhaupt benötigt hatte. Nach einer Ecke von Duff kommt Kevin Doyle freistehend zum Kopfball. Estlands Keeper Londak konnte den Ball nicht festhalten und Verteidiger Stephen Ward staubte ab und schoss unhaltbar zum 1:0 ein. Die ohnehin schon bestens gelaunten irischen Fans waren nun kaum noch zu halten.
Pausenstand 1:0
Zur Halbzeit stand eine 1:0-Führung für Irland, die zweifellos verdient war, wenn die Gastgeber auch nicht vollends überzeugten - nicht überzeugen brauchten. Estland stand halbwegs sicher in der Defensive, tat jedoch kaum etwas nach vorn.
Zweite Halbzeit beginnt mit gefällig kombinierenden Esten
In der zweiten Halbzeit ließen die Iren den Gästen mehr Ballbesitz, allein die Esten vermochten daraus nichts zu machen. Bis etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Strafraum kombinierte das Team von Tarmo Rüütli ganz gefällig, doch der letzte Pass, die letzte Konsequenz blieb aus. Auf der anderen Seite hatte Ward in der 55. Minute die Chance zum 2:0, als er sich an der Strafraumgrenze schön durchsetzte, doch sein Schuss war dann letztlich zu schwach, um Londak ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Überraschender Ausgleich durch Vassiljev
Plötzlich aber dann doch ein Treffer für Estland. Kapitän Konstantin Vassiljev zog einfach mal aus 22 Metern ab. Ein eigentlich ungefährlicher Schuss, doch Given schien mit seinen Gedanken schon bei der Party nach dem Match zu sein und ließ die Kugel unter seinen Armen zum Ausgleich ins Netz rutschen.
Keane fast mit der erneuten Führung
Nach einer Stunde dann hatte wiederum Keane die Chance zum 2:1. Nach tollem Pass des eingewechselten Aiden McGeady kam der Kapitän aus zentraler Position zum Schuss, doch dieser konnte gerade noch abgeblockt werden. Die Iren nahmen nun eindeutig das Heft des Handelns wieder in die Hand und drückten die Gäste in die Defensive.
Irland verwaltete die Partie
Das Spiel verflachte nun zusehends. Die Gäste ließen nun konditionell mehr und mehr nach. Irland hielt Ball und Gegner unter Kontrolle und schien die Fangesänge mehr zu genießen, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Ab und an versuchten die Esten es mit Fernschüssen, jedoch mit überschaubarem Erfolg.
Leistungsgerechtes Remis
Am Ende stand also ein durchaus leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden. Estland verkaufte sich noch einmal den Umständen entsprechend teuer und kann, trotz der deutlichen Hinspielpleite, hoch erhobenen Hauptes aus dieser EM-Qualifikation gehen. Die Iren feiern ihre erste EM-Teilnahme seit 1988 und man darf gespannt sein, was die Trainerlegende Trapattoni in Polen und der Ukraine aus seiner Mannschaft herausholen kann.
Eure Meinung: Kann Irland bei der EM für eine Überraschung sorgen?
Keane mit der ersten Chance
Die Iren begannen druckvoll und wollten von Beginn an jeglichen Hauch von Chance für Estland im Keim ersticken. Bereits nach fünf Minuten hatte Robbie Keane das 1:0 auf dem Fuß, doch nach einem Gewusel im Strafraum der Gäste konnte er den Ball nicht ins leere Tor schieben. Wider seiner Natur schien Trapattoni seiner Elf jegliches Verwalten des Hinspielergebnisses verboten zu haben.
Estland mit Härte
Estland versuchte, den Gastgebern mit Härte beizukommen. Immer wieder unterbrachen sie mit Fouls den Spielfluss der Iren. In der zehnten Spielminute übertrieb es Verteidiger Rähn jedoch und hatte Glück, dass er für eine böse Grätsche von hinten gegen Damian Duff nur die gelbe Karte sah.
Nach 15 Minuten: Irland mit Ruhe, Estland ohne Druck
Nach einer Viertelstunde ließ es Irland etwas ruhiger angehen. Hinzu kam nun auch das ein oder andere Missverständnis bei Trapattonis Mannen. Doch die Gäste aus dem Baltikum schienen sich nicht einmal die Mühe machen zu wollen, nachzusetzen und Druck auszuüben. Einzig Stürmer Voskoboinikov suchte immer wieder den Zweikampf und rackerte in vorderster Front.
Estland fast mit dem Führungstreffer
In der 26. Minute dann aber plötzlich eine erste große Möglichkeit für die Gäste. Die irische Abwehr wurde einmal früh unter Druck gesetzt, und ein katastrophaler Pass von Dunne landet im Strafraum bei Vunk, doch sein abgefälschter Schuss landete knapp neben dem Gehäuse von Shay Given.
1:0 durch Ward
In der 32. Minute dann aber die Erlösung für die Iren, falls es so etwas denn überhaupt benötigt hatte. Nach einer Ecke von Duff kommt Kevin Doyle freistehend zum Kopfball. Estlands Keeper Londak konnte den Ball nicht festhalten und Verteidiger Stephen Ward staubte ab und schoss unhaltbar zum 1:0 ein. Die ohnehin schon bestens gelaunten irischen Fans waren nun kaum noch zu halten.
Pausenstand 1:0
Zur Halbzeit stand eine 1:0-Führung für Irland, die zweifellos verdient war, wenn die Gastgeber auch nicht vollends überzeugten - nicht überzeugen brauchten. Estland stand halbwegs sicher in der Defensive, tat jedoch kaum etwas nach vorn.
Zweite Halbzeit beginnt mit gefällig kombinierenden Esten
In der zweiten Halbzeit ließen die Iren den Gästen mehr Ballbesitz, allein die Esten vermochten daraus nichts zu machen. Bis etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Strafraum kombinierte das Team von Tarmo Rüütli ganz gefällig, doch der letzte Pass, die letzte Konsequenz blieb aus. Auf der anderen Seite hatte Ward in der 55. Minute die Chance zum 2:0, als er sich an der Strafraumgrenze schön durchsetzte, doch sein Schuss war dann letztlich zu schwach, um Londak ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Überraschender Ausgleich durch Vassiljev
Plötzlich aber dann doch ein Treffer für Estland. Kapitän Konstantin Vassiljev zog einfach mal aus 22 Metern ab. Ein eigentlich ungefährlicher Schuss, doch Given schien mit seinen Gedanken schon bei der Party nach dem Match zu sein und ließ die Kugel unter seinen Armen zum Ausgleich ins Netz rutschen.
Keane fast mit der erneuten Führung
Nach einer Stunde dann hatte wiederum Keane die Chance zum 2:1. Nach tollem Pass des eingewechselten Aiden McGeady kam der Kapitän aus zentraler Position zum Schuss, doch dieser konnte gerade noch abgeblockt werden. Die Iren nahmen nun eindeutig das Heft des Handelns wieder in die Hand und drückten die Gäste in die Defensive.
Irland verwaltete die Partie
Das Spiel verflachte nun zusehends. Die Gäste ließen nun konditionell mehr und mehr nach. Irland hielt Ball und Gegner unter Kontrolle und schien die Fangesänge mehr zu genießen, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Ab und an versuchten die Esten es mit Fernschüssen, jedoch mit überschaubarem Erfolg.
Leistungsgerechtes Remis
Am Ende stand also ein durchaus leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden. Estland verkaufte sich noch einmal den Umständen entsprechend teuer und kann, trotz der deutlichen Hinspielpleite, hoch erhobenen Hauptes aus dieser EM-Qualifikation gehen. Die Iren feiern ihre erste EM-Teilnahme seit 1988 und man darf gespannt sein, was die Trainerlegende Trapattoni in Polen und der Ukraine aus seiner Mannschaft herausholen kann.
Eure Meinung: Kann Irland bei der EM für eine Überraschung sorgen?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf
!
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
News zum Spiel
