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Kroatien will gegen Türkei nichts anbrennen lassen
Die Türken brauchen nach der 0:3-Hinspielniederlage gegen Kroatien ein Wunder, wenn sie bei der kommenden Europameisterschaft nicht die Zuschauerrolle einnehmen möchten.
Von Kornel Pracki
getty
Zagreb. Kroatien besitzt nach dem 3:0-Erfolg gegen die Türkei aus dem Hinspiel in Istanbul ein dickes Polster für das Rückspiel in Zagreb. Dennoch will sich die Bilic-Elf nicht nur einzig auf dem Resultat vom Samstag ausruhen, sondern erneut einen Sieg einfahren.
„Wir haben nur die Hälfte des Jobs erledigt”
„Wir haben nur die Hälfte des Jobs erledigt. Das Wichtigste ist, dass wir jetzt konzentriert bleiben. Wir dürfen nicht lockerlassen, nicht einmal ein kleines bisschen. Das könnte sehr gefährlich sein”, warnte Luka Modric seine Kollegen im Vorfeld der Begegnung. Trotz der äußerst komfortablen Situation weist auch der Kroatien-Coach Slaven Bilic darauf hin, dass die Partie bei weitem nicht einfacher, als die vom Samstag sein wird: „Wir müssen noch 90 Minuten arbeiten und dabei konzentriert bleiben, es ist noch nicht vorbei.” Der ehemalige Bundesliga-Profi muss am Dienstag auf die gesperrten Vedran Corluka und Tomislav Dujmovic verzichten.
Gelingt der „Houdini-Akt”?
Nur die wenigsten türkischen Anhänger glauben noch an eine EM-Teilnahme ihres Teams am Turnier in Polen und der Ukraine. Die Türken waren im Hinspiel in allen Belangen klar unterlegen und präsentierten sich nicht annährend in einer EM-Form. Deshalb ist eine Trennung vom derzeitigen Coach Guus Hiddink nach der Partie gegen Kroatien wohl kein Geheimnis mehr - Berti Vogts gilt derweils als größter Kandidat für seinen Posten. „Es ist fast unmöglich, aber vielleicht gelingt uns ein Houdini-Akt. Ich erwarte, dass die Spieler, die diese Plätze einnehmen, für ihre Ehre, für sich und für ihr Land spielen”, äußerte sich der Niederländer vor seiner wohl letzten Partie auf der Trainerbank der Türken. Besonders bitter für die Hiddink-Elf: Emre Belözoglu, Hakan Balta, Sabri Sarioglu und Arda Turan fehlen mit Sperren aus dem Hinspiel.

Last-Minute-Türken
Trotz der nahezu aussichtlosen Situation können die Türken Hoffnungen aus der denkwürdigen Viertelfinal-Partie aus dem EM-Jahr 2008 schöpfen. Kroatien dachte im Halbfinale zu sein, nachdem Ivan Klasnic eine Minute vor Ende der Verlängerung das erste Tor der Partie erzielte. Der Bosporus-Elf gelang es dennoch Sekunden vor Schluss den immens wichtigen Ausgleichtreffer zu erzielen. Im Elfmeterschießen behielten die Türken die Oberhand und kamen anschließend ins EM-Halbfinale gegen Deutschland.
Eure Meinung: Gelingt den Türken doch noch das große Wunder?
„Wir haben nur die Hälfte des Jobs erledigt”
„Wir haben nur die Hälfte des Jobs erledigt. Das Wichtigste ist, dass wir jetzt konzentriert bleiben. Wir dürfen nicht lockerlassen, nicht einmal ein kleines bisschen. Das könnte sehr gefährlich sein”, warnte Luka Modric seine Kollegen im Vorfeld der Begegnung. Trotz der äußerst komfortablen Situation weist auch der Kroatien-Coach Slaven Bilic darauf hin, dass die Partie bei weitem nicht einfacher, als die vom Samstag sein wird: „Wir müssen noch 90 Minuten arbeiten und dabei konzentriert bleiben, es ist noch nicht vorbei.” Der ehemalige Bundesliga-Profi muss am Dienstag auf die gesperrten Vedran Corluka und Tomislav Dujmovic verzichten.
Gelingt der „Houdini-Akt”?
Nur die wenigsten türkischen Anhänger glauben noch an eine EM-Teilnahme ihres Teams am Turnier in Polen und der Ukraine. Die Türken waren im Hinspiel in allen Belangen klar unterlegen und präsentierten sich nicht annährend in einer EM-Form. Deshalb ist eine Trennung vom derzeitigen Coach Guus Hiddink nach der Partie gegen Kroatien wohl kein Geheimnis mehr - Berti Vogts gilt derweils als größter Kandidat für seinen Posten. „Es ist fast unmöglich, aber vielleicht gelingt uns ein Houdini-Akt. Ich erwarte, dass die Spieler, die diese Plätze einnehmen, für ihre Ehre, für sich und für ihr Land spielen”, äußerte sich der Niederländer vor seiner wohl letzten Partie auf der Trainerbank der Türken. Besonders bitter für die Hiddink-Elf: Emre Belözoglu, Hakan Balta, Sabri Sarioglu und Arda Turan fehlen mit Sperren aus dem Hinspiel.

Last-Minute-Türken
Trotz der nahezu aussichtlosen Situation können die Türken Hoffnungen aus der denkwürdigen Viertelfinal-Partie aus dem EM-Jahr 2008 schöpfen. Kroatien dachte im Halbfinale zu sein, nachdem Ivan Klasnic eine Minute vor Ende der Verlängerung das erste Tor der Partie erzielte. Der Bosporus-Elf gelang es dennoch Sekunden vor Schluss den immens wichtigen Ausgleichtreffer zu erzielen. Im Elfmeterschießen behielten die Türken die Oberhand und kamen anschließend ins EM-Halbfinale gegen Deutschland.
Eure Meinung: Gelingt den Türken doch noch das große Wunder?
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Leser-Tipps
Top 3 Tipps
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Kroatien 2-0 Türkei
- 20.19 %
-
Kroatien 2-1 Türkei
- 10.91 %
-
Kroatien 1-0 Türkei
- 7.13 %
| EM-Qualifikation (EMQ) | 15.11.2011 | Kroatien 0 - Türkei 0 | |
| EM-Qualifikation (EMQ) | 11.11.2011 | Türkei 0 - Kroatien 3 | |
| UEFA European Championship (EC) | 20.06.2008 | Kroatien 2 - Türkei 4 |
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| 25.05.2012 | Kroatien 3 - Estland 1 | INT |
| 29.02.2012 | Kroatien 1 - Schweden 3 | INT |
| 15.11.2011 | Kroatien 0 - Türkei 0 | EMQ |
| 11.11.2011 | Türkei 0 - Kroatien 3 | EMQ |
| 11.10.2011 | Kroatien 2 - Lettland 0 | EMQ |
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| 29.05.2012 | Bulgarien 0 - Türkei 2 | INT |
| 26.05.2012 | Finnland 3 - Türkei 2 | INT |
| 24.05.2012 | Georgien 1 - Türkei 3 | INT |
| 29.02.2012 | Türkei 1 - Slowakei 2 | INT |
| 15.11.2011 | Kroatien 0 - Türkei 0 | EMQ |
- Carsten Jancker tippt: Niederlande fliegt in der Vorrunde raus, Irland gewinnt Gruppe vor Spanien
- Video-Profil: Der „kroatische Cruyff“ - Luka Modric ist heiß auf die Europameisterschaft
- Slaven Bilic nominiert sieben Bundesliga-Legionäre für Kroatiens EM-Kader
- Kicktipp präsentiert: Die Goal.com-Redaktionstipps zu den Länderspielen
| 1 | Stipe Pletikosa | Tor |
| 3 | Josip Simunic | Abwehr |
| 13 | Gordon Schildenfeld | Abwehr |
| 21 | Domagoj Vida | Abwehr |
| 11 | Darijo Srna | Abwehr |
| 6 | Danijel Pranjic | Abwehr |
| 7 | Ivan Rakitic | Mittelfeld |
| 8 | Ognjen Vukojevic | Mittelfeld |
| 10 | Luka Modric | Mittelfeld |
| 17 | Mario Mandzukic | Mittelfeld |
| 18 | Ivica Olic | Angriff |
| 23 | Danijel Subasic | Tor |
| 4 | Jurica Buljat | Abwehr |
| 2 | Ivan Strinic | Abwehr |
| - | Ivan Perisic | Mittelfeld |
| 15 | Ivo Ilicevic | Mittelfeld |
| 22 | Eduardo | Angriff |
| 9 | Nikica Jelavic | Angriff |
| - | Sinan Bolat | Tor |
| - | Ömer Toprak | Abwehr |
| - | Egemen Korkmaz | Abwehr |
| - | İsmail Köybaşı | Abwehr |
| - | Caner Erkin | Abwehr |
| - | Selçuk İnan | Mittelfeld |
| - | Hamit Altintop | Mittelfeld |
| - | Selçuk Şahin | |
| - | Kazım Kazım | |
| - | Serkan Balcı | |
| - | Umut Bulut | Angriff |
| 12 | Tolga Zengin | Tor |
| - | Servet Çetin | |
| - | Gökhan Gönül | Abwehr |
| - | Gökhan Töre | Mittelfeld |
| - | Mehmet Topal | Mittelfeld |
| - | Ozan İpek | |
| - | Halil Altintop |
| Ivica Olic | |
| Position: | Angriff |
| Trikotnummer: | 18 |
| Spiele | Tore | GK | RK |
|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 0 | 0 |
Im Hinspiel belohnte er sich mit einem Treffer. Der zuletzt unzufriedene Bayern-Spieler wird auch im Rückspiel wieder überzeugen können.
| Guus Hiddink | |
| Position: | |
| Trikotnummer: | 0 |
| Spiele | Tore | GK | RK |
|---|---|---|---|
| 0 | 0 | 0 | 0 |
Es ist wohl das letzte Spiel des Niederländers auf der Trainerbank der Türken. Als größter Nachfolger gilt der derzeitige Aserbaidschan-Coach Berti Vogts.
Das Wunder bleibt aus. Die Kroaten werden vor heimischer Kulisse geduldig und konzentriert auftreten. Den Türken wird es erneut an Ideen fehlen.
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