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Abpfiff
September 13, 2011 8:45 nachm. CEST
Synot Tip Aréna — Praha
Schiedsrichter: L. Duhamel
Zuschauer: 19541
September 13, 2011 8:45 nachm. CEST
Synot Tip Aréna — Praha
Schiedsrichter: L. Duhamel
Zuschauer: 19541
45′
Marek Bakos
Punkteteilung im Spiel der Underdogs: Viktoria Plzen und BATE Baryssau trennen sich 1:1
Im Duell der der Gruppen-Underdogs trennen sich FC Viktoria Plzen und BATE Baryssau mit einem Unentschieden - das Rennen um Gruppenplatz 3 bleibt nach dem 1. Spieltag damit offen.
Von Martin Ernst
Getty Images
Prag. Es war das Duell der Außenseiter in Gruppe H, denn die Plätze für das Achtelfinale dürften wohl für den AC Mailand und den FC Barcelona reserviert sein. Dennoch barg die Begegnung der „Gruppenzwerge“ zwischen dem FC Viktoria Plzen und BATE Baryssau eine gewisse Spannung: für beide Teams geht es von Anfang an auch um Gruppenplatz 3 und die damit verbundene Qualifikation für die Europa-League. In einer lebendigen, aber technisch alles andere als brillanten Partie trennten sich die beiden Meister aus Tschechien und Weißrussland mit 1:1.
Rasanter Beginn, wenig Torchancen
Sehr früh bauten die Tschechen über den linken Flügel Druck auf, auf dem der flinke Pilar der Defensive von BATE immer wieder Probleme bereitete. So resultierte auch die erste Kopfballchance in der dritten Minute durch Innenverteidiger Bystron nach einer Flanke von links. In der Folge entwickelte sich eine rasante Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, in welcher klare Torchancen aber ausblieben. Erst in der 15. Spielminute nahm sich Rajtoral ein Herz und prüfte BATE-Keeper Hutor aus rund 20 Metern.
Bakos' Führungstreffer mit dem Pausenpfiff
Nun erhöhten auch die Gäste die Schlagzahl und deuteten an, dass sie durchaus zu flotten Kontern in der Lage sind. In der 21. Minute gab Kezman, früher unter anderem für Atletico Madrid und Chelsea London tätig, einen ersten Warnschuss ab, der aber knapp über das linke Lattenkreuz strich. Zwar köpfte Jirácek nach einem Horváth-Freistoss einen Meter neben das Tor von BATE-Keeper Hutov, in der folgenden Phase intensivierten die Gäste aber ihre Bemühungen und wurden zudem nach Standards gefährlicher, wenn auch nicht zwingend: Volodkos Schuss (35.) forderte Cech eben so wenig wie der von Rudik (40.). Quasi mit dem Pausenpfiff und mitten hinein in die ersten Offensivbemühungen der Weißrussen fiel dann der Führungstreffer der Gastgeber: diesmal setzte sich Jirácek auf links durch und passte flach in die Mitte, wo Bakos einen Schritt schneller war als Simic und problemlos einnetzte.
Plzen überlegen – BATE ideenlos
Mit entsprechend breiter Brust kam Plzen aus der Kabine und begann ebenso druckvoll wie zu Beginn der Partie – diesmal über die rechte Seite, wo Außenverteidiger Rajtoral mächtig Dampf machte und Gordeychuk schon in der 52. Minute zu einem Foul in der Nähe der Grundlinie zwang. Den von Horváth herein gebrachten Freistoß setzte Bakos aber knapp über das Gehäuse. Die Hausherren waren nun das klar überlegene Team: Plzens Viererkette stand wie ein Bollwerk und fing die wenigen Angriffe mühelos ab, nach vorne sorgten Rajtoral, Pilar, Kolar und Bakos immer wieder dafür, dass es vor dem gegnerischen Tor lichterloh brannte. So in der 62. Minute, als Bakos aus kurzer Distanz an Hutov scheiterte, nachdem sich der Stürmer gemeinsam mit Kolar durch den Strafraum von BATE kombiniert hatte.
Ausgleich aus dem Nichts
Aus dem Nichts fiel dann überraschend der Ausgleich: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß tauchte Renan Bressan frei vor Cech auf und schob die Kugel durch die Beine des Plzen-Schlussmanns (69.). Der Torschütze verließ kurz darauf den Platz, ebenso wie BATES international erfahrenster Spieler Kezman, der im Großen und Ganzen aber blass geblieben war. Am Spielverlauf änderte das alles herzlich wenig: Plzen drängte weiter, wenn auch nicht mehr so zwingend wie zuvor. Zudem entdeckten auch die Gäste nun gelegentlich ihre Freude an Ausflügen in die gegnerische Hälfte, die meist über die Flügel stattfanden – allerdings fand keine der wenigen gelungenen Hereingaben einen passenden Abnehmer.
Gegen die Großen wird es für beide schwer
Die letzten zwanzig Minuten der Partie verliefen wie fast der Großteil des Spiels: flott, von vielen Zweikämpfen geprägt, aber chancenarm und ohne weitere nennenswerte Szenen. Als Schiedsrichter Duhamel nach drei Minuten Nachspielzeit abpfiff, dürfte sich vor allem der tschechische Meister aus Pilsen etwas geärgert haben, waren die Westböhmen über weite Strecken doch das dominantere Team. Immerhin konnte sich der CL-Neuling über einen gelungenen Einstand auf dem ganz großen europäischen Parkett freuen, während auch BATE mit dem Punktgewinn auswärts zufrieden sein wird. Die große Laufbereitschaft und das Engagement beider Mannschaften konnten letztendlich aber kaum über ihre technische Limitiertheit hinwegtäuschen. Gegen Milan und Barcelona dürfte es für beide äußerst schwer werden!
Eure Meinung: Was meint ihr? Wer hat beim Rennen um Gruppenplatz drei die besten Chancen?
Rasanter Beginn, wenig Torchancen
Sehr früh bauten die Tschechen über den linken Flügel Druck auf, auf dem der flinke Pilar der Defensive von BATE immer wieder Probleme bereitete. So resultierte auch die erste Kopfballchance in der dritten Minute durch Innenverteidiger Bystron nach einer Flanke von links. In der Folge entwickelte sich eine rasante Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, in welcher klare Torchancen aber ausblieben. Erst in der 15. Spielminute nahm sich Rajtoral ein Herz und prüfte BATE-Keeper Hutor aus rund 20 Metern.
Bakos' Führungstreffer mit dem Pausenpfiff
Nun erhöhten auch die Gäste die Schlagzahl und deuteten an, dass sie durchaus zu flotten Kontern in der Lage sind. In der 21. Minute gab Kezman, früher unter anderem für Atletico Madrid und Chelsea London tätig, einen ersten Warnschuss ab, der aber knapp über das linke Lattenkreuz strich. Zwar köpfte Jirácek nach einem Horváth-Freistoss einen Meter neben das Tor von BATE-Keeper Hutov, in der folgenden Phase intensivierten die Gäste aber ihre Bemühungen und wurden zudem nach Standards gefährlicher, wenn auch nicht zwingend: Volodkos Schuss (35.) forderte Cech eben so wenig wie der von Rudik (40.). Quasi mit dem Pausenpfiff und mitten hinein in die ersten Offensivbemühungen der Weißrussen fiel dann der Führungstreffer der Gastgeber: diesmal setzte sich Jirácek auf links durch und passte flach in die Mitte, wo Bakos einen Schritt schneller war als Simic und problemlos einnetzte.
Plzen überlegen – BATE ideenlos
Mit entsprechend breiter Brust kam Plzen aus der Kabine und begann ebenso druckvoll wie zu Beginn der Partie – diesmal über die rechte Seite, wo Außenverteidiger Rajtoral mächtig Dampf machte und Gordeychuk schon in der 52. Minute zu einem Foul in der Nähe der Grundlinie zwang. Den von Horváth herein gebrachten Freistoß setzte Bakos aber knapp über das Gehäuse. Die Hausherren waren nun das klar überlegene Team: Plzens Viererkette stand wie ein Bollwerk und fing die wenigen Angriffe mühelos ab, nach vorne sorgten Rajtoral, Pilar, Kolar und Bakos immer wieder dafür, dass es vor dem gegnerischen Tor lichterloh brannte. So in der 62. Minute, als Bakos aus kurzer Distanz an Hutov scheiterte, nachdem sich der Stürmer gemeinsam mit Kolar durch den Strafraum von BATE kombiniert hatte.
Ausgleich aus dem Nichts
Aus dem Nichts fiel dann überraschend der Ausgleich: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß tauchte Renan Bressan frei vor Cech auf und schob die Kugel durch die Beine des Plzen-Schlussmanns (69.). Der Torschütze verließ kurz darauf den Platz, ebenso wie BATES international erfahrenster Spieler Kezman, der im Großen und Ganzen aber blass geblieben war. Am Spielverlauf änderte das alles herzlich wenig: Plzen drängte weiter, wenn auch nicht mehr so zwingend wie zuvor. Zudem entdeckten auch die Gäste nun gelegentlich ihre Freude an Ausflügen in die gegnerische Hälfte, die meist über die Flügel stattfanden – allerdings fand keine der wenigen gelungenen Hereingaben einen passenden Abnehmer.
Gegen die Großen wird es für beide schwer
Die letzten zwanzig Minuten der Partie verliefen wie fast der Großteil des Spiels: flott, von vielen Zweikämpfen geprägt, aber chancenarm und ohne weitere nennenswerte Szenen. Als Schiedsrichter Duhamel nach drei Minuten Nachspielzeit abpfiff, dürfte sich vor allem der tschechische Meister aus Pilsen etwas geärgert haben, waren die Westböhmen über weite Strecken doch das dominantere Team. Immerhin konnte sich der CL-Neuling über einen gelungenen Einstand auf dem ganz großen europäischen Parkett freuen, während auch BATE mit dem Punktgewinn auswärts zufrieden sein wird. Die große Laufbereitschaft und das Engagement beider Mannschaften konnten letztendlich aber kaum über ihre technische Limitiertheit hinwegtäuschen. Gegen Milan und Barcelona dürfte es für beide äußerst schwer werden!
Eure Meinung: Was meint ihr? Wer hat beim Rennen um Gruppenplatz drei die besten Chancen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Lionel Messi
Angriff Barcelona |
14 | 4 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
13 | 0 |
|
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Cristiano Ronaldo
Angriff Real Madrid |
10 | 2 |
|
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Karim Benzema
Angriff Real Madrid |
7 | 0 |
|
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Didier Drogba
Angriff Chelsea |
6 | 0 |