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November 1, 2011 6:00 nachm. CET
Stadion Petrovskij — Sankt-Peterburg (St. Petersburg)
Schiedsrichter: S. Lannoy
Zuschauer: 21405
Zenit besiegt Donezk und stürmt die Tabellenspitze
Das Spektakel aus dem Hinspiel blieb aus. Durch einen knappen aber nie gefährdeten Sieg unterstreichen die Russen jedoch ihre Ambitionen im internationalen Geschäft.
Von Gregor Becker
Zenit kontrolliert ersatzgeschwächtes Schachtjor
Beide Mannschaften begannen das Duell nervös, aber Zenit bemühte sich schnell um Spielkontrolle gegen das ersatzgeschwächte Team von Donezk, bei dem vor allem die beiden verletzten brasilianischen Mittelfeldspieler Jadson und Fernandinho schmerzlich vermisst wurden. Insgesamt veränderte Trainer Mircea Lucescu sein Team sogar auf sechs Positionen gegenüber dem Hinspiel. Die Partie lief bis zur 30. Minute mit Vorteilen für den Gastgeber, ohne echte Torchancen und wurde von den Abwehrreihen dominiert, bis Schachtjors Torhüter Oleksandr Rybka eine Doppelchance von Denisov und Zyryanov vereiteln konnte.
Lomberts mit der hochverdienten Führung
St. Petersburg entwickelte nun wesentlich mehr Zug zum Tor und kam durch Spielgestalter Danny in der 37. Minute zu einem Aluminiumtreffer und in der 40. und 44. durch Alexander Bukharov zu jeweils guten Kopfballchancen. Aber es dauerte bis zur Nachspielzeit der ersten Spielhälfte, bis der belgische Nationalspieler Nicolas Lomberts nach einer Ecke endlich die hochverdiente 1:0-Pausenführung erzielte. So konnte Trainer Luciano Spalletti dann doch zufrieden mit seiner deutlich feldüberlegenen Mannschaft zur Halbzeitansprache in die Kabine gehen. Die Ukrainer, bei denen zu allem Übel Darijo Srna in der 23. Spielminute die dritte Gelbe Karte kassierte und im nächsten Spiel zusehen muss, hatten sich das hingegen sicher anders vorgestellt.
Donezk verwaltet knappen Vorsprung
Die zweite Spielhälfte begann ausgeglichen. Zenit gewann die wichtigen Zweikämpfe, machte Druck und Donezk war zwar bemüht, dagegenzuhalten, ließ aber keinen gepflegten Spielaufbau erkennen. Shirokov hatte in der 58. Minute die erste größere Gelegenheit für die Russen, schoss jedoch knapp links am Tor vorbei, bis dann kurze Zeit später Malafeev durch einen Schuss von Schachtjors Alex Texeira zum ersten Mal überhaupt richtig geprüft wurde. Der Rest der zweiten Halbzeit verlief dann weitestgehend unspektakulär und endete mit einem verdienten, eher unspektakulären Sieg für St. Petersburg.
Zenit „hui“, Donezk „pfui“
Letztlich hat das den Ukrainern eigene Prinzip „vorne Copacabana, hinten Hammer und Sichel“ heute nicht ansatzweise funktioniert. Und so muss sich Schachtjor Donezk nun Sorgen machen, dass man nicht im Europapokal überwintern wird und stattdessen das Überraschungsteam von APOEL Nikosia einen der ersten drei Plätze in der Gruppe G belegt. Zenit St. Petersburg hingegen erklimmt nun zumindest vorübergehend die Tabellenspitze und hat beste Aussichten auf das Erreichen des Achtelfinales.
Eure Meinung: Hat Donezk alle Chancen aufs Achtelfinale verspielt?
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
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Rote Karte
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Auswechslung
Verletzung
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Top & Flop Rang
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Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
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Lionel Messi
Angriff Barcelona |
14 | 4 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
13 | 0 |
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Cristiano Ronaldo
Angriff Real Madrid |
10 | 2 |
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Karim Benzema
Angriff Real Madrid |
7 | 0 |
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Didier Drogba
Angriff Chelsea |
6 | 0 |