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Abpfiff
September 28, 2011 6:00 nachm. CEST
Stadion Petrovskij — Sankt-Peterburg (St. Petersburg)
Schiedsrichter: H. Webb
Zuschauer: 21405
September 28, 2011 6:00 nachm. CEST
Stadion Petrovskij — Sankt-Peterburg (St. Petersburg)
Schiedsrichter: H. Webb
Zuschauer: 21405
Klatsche bei Zenit: Porto beim 1:3 in St. Petersburg ohne Chance
Der Meister aus Russland brauchte dringend die drei Punkte gegen den Europa League-Sieger. Und das Team von Trainer Spalletti hielt dem Druck eindrucksvoll stand.
Von Patrick Niedel
Getty Images
St. Petersburg. Bei der Heimspielpremiere der diesjährigen Champions-League-Saison empfing Zenit St. Petersburg den FC Porto.
Konzentrierter Beginn der Gäste
Langsam aber sicher hält der Winter Einzug in Russland. Zwar herrschten beim Anpfiff noch recht angenehme zwölf Grad im Stadion Petrovksij, doch pfiff mit zunehmender Spieldauer ein immer eisig werdender Wind durch das baufällige Rund. Und die Gastgeber konnten zunächst nicht dazu beitragen, das sich die Zuschauer am Spiel erwärmen konnten. Man merkte den Russen zwar das Engagement an, doch verfingen sich die Schützlinge von Coach Luciano Spalletti immer wieder im dichten Geflecht des portugiesischen Mittelfeldes.
Hulk passt, Rodriguez vollendet
Porto versuchte früh, mit schnellen Kontern gefährlich zu werden und bereits in der zehnten Minute ging der Plan auf. Ein langer Ball von Belluschi auf Hulk, der etwas Mühe hatte, das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sich dann aber energisch gegen Zyryanov durchsetzte und flach und scharf nach innen passt, wo James Rodriguez keine Mühe hatte, aus zwei Metern zum 0:1 einzuschieben.
Shirokov staubt zum Ausgleich ab
Zenit wirkte geschockt, doch man mühte sich redlich, die Gäste unter Druck zu setzen. Wie beim Handball spielte man sich in den folgenden Minuten um den Strafraum der Gäste zu, ohne jedoch gefährlich zu werden. Das änderte sich dann in der 20.Minute. Eine Flanke in den Sechzehnmeterraum, ein Schuss von Danny, den Helton nach vorne abprallen ließ und Roman Shirokov schießt aus neun Metern zum Ausgleich ein.
Starker Danny
Die Russen nahmen nun das Heft in die Hand. Vor allem über die linke Angriffsseite mit Criscito und den sich immer wieder auf den Flügel fallen lassenden Danny kamen sie das ein oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Helton. Der Portugiese in Diensten Zenits war überall zu finden und kaum in den Griff zu bekommen. Dennoch gab es auf beiden Seiten keine klare Spielanlage und keine Torchancen mehr.
Verletzung Kleber, Platzverweis Fucile
Der amtierende Europa League-Sieger wirkte defensiv unsicher und offensiv ideenlos. Selbst schlampige Abspielfehler, die die Russen sich ab und an im Spielaufbau leisteten, konnte Porto nicht ansatzweise ausnutzen. Zu allem Überfluss musste Trainer Vitor Pereira bereits in der 33.Minute wechseln. Kleber konnte verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen und wurde durch Varela ersetzt. In der 45.Minute dann auch noch ein Platzverweis obendrauf. Nach einem absichtlichen Handspiel sah Mittelfeldspieler Fucile seine zweite gelbe Karte und Schiedsrichter Howard Webb zögerte keine Sekunde und zückte die gelb-rote Karte.
Zerfahrenes Spiel
Zur Halbzeit stand ein Unentschieden in einer zerfahrenen Partie. Porto wirkte nach dem Ausgleich verunsichert. St. Petersburg war zwar kämpferisch bemüht und hatte mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum klare Torchancen erspielen.
Zenit kommt druckvoll aus der Kabine
Zur zweiten Halbzeit reagierte Pereira auf die Unterzahl seiner Mannschaft und wechselte Torschütze Rodriguez gegen den defensiven Mittelfeldspieler Souza aus. Die Gastgeber begannen druckvoll und drei Minuten nach Wiederanpfiff kam Alexander Kerzhakov nach tollem Pass von Shirokov aus zehn Metern freistehend zum Schuss und knallte die Kugel an den rechten Pfosten. In der 50. Minute war wieder Kerzakov völlig frei vor Helton und der Keeper musste Kopf und Kragen riskieren, um die Chance zu vereiteln.
St.Petersburg mit klarer Leistungssteigerung
St. Petersburg spielte nun klarer, strukturierter und setzte den Portugiesen mit schnellem Kurzpassspiel enorm zu. Porto bekam im Mittelfeld überhaupt keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Früh wurde man im Spielaufbau gestört, es gab kaum Raum zur Entfaltung. In der 60.Minute dann wieder Kerzhakov im Strafraum und diesmal traf er auch- doch Schiedsrichter Webb entschied nach einer tollen Hereingabe von Shirakov auf Abseits und der Engländer lag falsch mit diesem Pfiff.
Shirokov mit Doppelpack
Doch drei Minuten später dann die mittlerweile hochverdiente Führung für Zenit. Roman Shirokov nahm einen scharf getretenen Freistoss von Fayzulin im Strafraum mit rechts an und schoss den Ball mit links unhaltbar zum 2:1 ins Netz. In der 65.Minute dann einmal wieder ein Lebenszeichen von Porto. Hulk mit einem seiner gefürchteten Freistösse aus mehr als 25 Metern, doch der scharfe Schuss des Brasilianers ging hauchzart am Gehäuse von Malafeev vorbei.
Entscheidung durch Danny
Porto hatte nun nicht mehr viel entgegen zu setzen. Und in der 72.Minute dann die Entscheidung. Kerzhakov tanzte auf der rechten Seite Otamendi aus und seine flache, und von Souza abgefälschte Flanke, fällt Danny vor die Füsse und der schiebt aus einem Meter zum 3:1 ein. Und Zenit setzte weiter nach. Eine Flanke von Danny köpft Shirrokov in der 76.Minute an den Körper von Helton, doch der russische Nationalspieler schaffte es dann nicht, den Abpraller dann aus sechs Metern im Tor unterzubringen. Eine Minute später dann setzt Danny nach einem Konter einen Lupfer knapp neben das Gehäuse.
Hochverdienter Sieg für Zenit
Zenit spielte weiter nach vorne. Immer wieder angetrieben vom überragenden Danny setzte man Porto weiter unter Druck. Nach neunzig Minuten stand ein klarer und auch in der Höhe hochverdienter Sieg für Zenit, die sich in der zweiten Halbzeit enorm steigerten und leicht hätten höher gewinnen können. Porto war nicht in der Lage, die gute Anfangsphase zu bestätigen und in der zweiten Hälfte hatte man dann nicht den Hauch einer Chance.
Eure Meinung: Alles wieder offen in Gruppe G - kommt Porto trotzdem weiter?
Konzentrierter Beginn der Gäste
Langsam aber sicher hält der Winter Einzug in Russland. Zwar herrschten beim Anpfiff noch recht angenehme zwölf Grad im Stadion Petrovksij, doch pfiff mit zunehmender Spieldauer ein immer eisig werdender Wind durch das baufällige Rund. Und die Gastgeber konnten zunächst nicht dazu beitragen, das sich die Zuschauer am Spiel erwärmen konnten. Man merkte den Russen zwar das Engagement an, doch verfingen sich die Schützlinge von Coach Luciano Spalletti immer wieder im dichten Geflecht des portugiesischen Mittelfeldes.
Hulk passt, Rodriguez vollendet
Porto versuchte früh, mit schnellen Kontern gefährlich zu werden und bereits in der zehnten Minute ging der Plan auf. Ein langer Ball von Belluschi auf Hulk, der etwas Mühe hatte, das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen, sich dann aber energisch gegen Zyryanov durchsetzte und flach und scharf nach innen passt, wo James Rodriguez keine Mühe hatte, aus zwei Metern zum 0:1 einzuschieben.
Shirokov staubt zum Ausgleich ab
Zenit wirkte geschockt, doch man mühte sich redlich, die Gäste unter Druck zu setzen. Wie beim Handball spielte man sich in den folgenden Minuten um den Strafraum der Gäste zu, ohne jedoch gefährlich zu werden. Das änderte sich dann in der 20.Minute. Eine Flanke in den Sechzehnmeterraum, ein Schuss von Danny, den Helton nach vorne abprallen ließ und Roman Shirokov schießt aus neun Metern zum Ausgleich ein.
Starker Danny
Die Russen nahmen nun das Heft in die Hand. Vor allem über die linke Angriffsseite mit Criscito und den sich immer wieder auf den Flügel fallen lassenden Danny kamen sie das ein oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Helton. Der Portugiese in Diensten Zenits war überall zu finden und kaum in den Griff zu bekommen. Dennoch gab es auf beiden Seiten keine klare Spielanlage und keine Torchancen mehr.
Verletzung Kleber, Platzverweis Fucile
Der amtierende Europa League-Sieger wirkte defensiv unsicher und offensiv ideenlos. Selbst schlampige Abspielfehler, die die Russen sich ab und an im Spielaufbau leisteten, konnte Porto nicht ansatzweise ausnutzen. Zu allem Überfluss musste Trainer Vitor Pereira bereits in der 33.Minute wechseln. Kleber konnte verletzungsbedingt nicht mehr weiterspielen und wurde durch Varela ersetzt. In der 45.Minute dann auch noch ein Platzverweis obendrauf. Nach einem absichtlichen Handspiel sah Mittelfeldspieler Fucile seine zweite gelbe Karte und Schiedsrichter Howard Webb zögerte keine Sekunde und zückte die gelb-rote Karte.
Zerfahrenes Spiel
Zur Halbzeit stand ein Unentschieden in einer zerfahrenen Partie. Porto wirkte nach dem Ausgleich verunsichert. St. Petersburg war zwar kämpferisch bemüht und hatte mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum klare Torchancen erspielen.
Zenit kommt druckvoll aus der Kabine
Zur zweiten Halbzeit reagierte Pereira auf die Unterzahl seiner Mannschaft und wechselte Torschütze Rodriguez gegen den defensiven Mittelfeldspieler Souza aus. Die Gastgeber begannen druckvoll und drei Minuten nach Wiederanpfiff kam Alexander Kerzhakov nach tollem Pass von Shirokov aus zehn Metern freistehend zum Schuss und knallte die Kugel an den rechten Pfosten. In der 50. Minute war wieder Kerzakov völlig frei vor Helton und der Keeper musste Kopf und Kragen riskieren, um die Chance zu vereiteln.
St.Petersburg mit klarer Leistungssteigerung
St. Petersburg spielte nun klarer, strukturierter und setzte den Portugiesen mit schnellem Kurzpassspiel enorm zu. Porto bekam im Mittelfeld überhaupt keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Früh wurde man im Spielaufbau gestört, es gab kaum Raum zur Entfaltung. In der 60.Minute dann wieder Kerzhakov im Strafraum und diesmal traf er auch- doch Schiedsrichter Webb entschied nach einer tollen Hereingabe von Shirakov auf Abseits und der Engländer lag falsch mit diesem Pfiff.
Shirokov mit Doppelpack
Doch drei Minuten später dann die mittlerweile hochverdiente Führung für Zenit. Roman Shirokov nahm einen scharf getretenen Freistoss von Fayzulin im Strafraum mit rechts an und schoss den Ball mit links unhaltbar zum 2:1 ins Netz. In der 65.Minute dann einmal wieder ein Lebenszeichen von Porto. Hulk mit einem seiner gefürchteten Freistösse aus mehr als 25 Metern, doch der scharfe Schuss des Brasilianers ging hauchzart am Gehäuse von Malafeev vorbei.
Entscheidung durch Danny
Porto hatte nun nicht mehr viel entgegen zu setzen. Und in der 72.Minute dann die Entscheidung. Kerzhakov tanzte auf der rechten Seite Otamendi aus und seine flache, und von Souza abgefälschte Flanke, fällt Danny vor die Füsse und der schiebt aus einem Meter zum 3:1 ein. Und Zenit setzte weiter nach. Eine Flanke von Danny köpft Shirrokov in der 76.Minute an den Körper von Helton, doch der russische Nationalspieler schaffte es dann nicht, den Abpraller dann aus sechs Metern im Tor unterzubringen. Eine Minute später dann setzt Danny nach einem Konter einen Lupfer knapp neben das Gehäuse.
Hochverdienter Sieg für Zenit
Zenit spielte weiter nach vorne. Immer wieder angetrieben vom überragenden Danny setzte man Porto weiter unter Druck. Nach neunzig Minuten stand ein klarer und auch in der Höhe hochverdienter Sieg für Zenit, die sich in der zweiten Halbzeit enorm steigerten und leicht hätten höher gewinnen können. Porto war nicht in der Lage, die gute Anfangsphase zu bestätigen und in der zweiten Hälfte hatte man dann nicht den Hauch einer Chance.
Eure Meinung: Alles wieder offen in Gruppe G - kommt Porto trotzdem weiter?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Lionel Messi
Angriff Barcelona |
14 | 4 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
13 | 0 |
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Cristiano Ronaldo
Angriff Real Madrid |
10 | 2 |
|
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Karim Benzema
Angriff Real Madrid |
7 | 0 |
|
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Didier Drogba
Angriff Chelsea |
6 | 0 |