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Abpfiff
November 2, 2011 8:45 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: B. Kuipers
Zuschauer: 66000
November 2, 2011 8:45 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: B. Kuipers
Zuschauer: 66000
Mario Gomez
FC Bayern München
FC Bayern München
Mario Gomez
FC Bayern München
FC Bayern München
Edinson Cavani
SSC Napoli
SSC Napoli
Edinson Cavani
SSC Napoli
SSC Napoli
3:2 - Bayern schlägt Neapel und steht mit einem Bein im Achtelfinale
Was für ein Spiel! Fünf Tore, zwei rote Karten und jede Menge Dramatik. Mario Gomez verprügelte Neapel in Halbzeit eins, doch zwei Freistöße brachten Neapel zurück ins Spiel.
von Nikolai Mende
Alex Grimm
München. Am Mittwoch Abend kam es in der Champions League in der Gruppe A zum Duell zwischen dem FC Bayern München und dem SSC Neapel. Dabei setzte sich der Rekordmeister am Ende mit 3:2 durch.
So haben sie gespielt
Der Rekordmeister agierte wie immer im gewohnten 4-5-1 mit Mario Gomez im Sturm und Franck Ribery, Toni Kroos und Thomas Müller dahinter. Im zentralen Mittelfeld war Schweinsteiger nach seinem Schlag auf die Wade im Nürnbergspiel wie erwartet wieder dabei. Neben ihm begann Luiz Gustavo als Abräumer. In der Viererkette musste Jerome Boateng wieder auf rechts aushelfen und Daniel Van Buyten übernahm die Position in der Innenverteidigung. Die Gäste aus Neapel ebenfalls ohne taktische Veränderung im 3-5-2. Für den gesperrten Abwehrchef Cannavaro rückte Fernandez ins Abwehrzentrum. Dzemaili ersetzte den verletzten Walter Gargano im Mittelfeld. Vorne das Super-Trio Hamsik, Lavezzi und Cavani.
Tolle Anfangsphase
Die Fans in der Allianz Arena bekamen von Anfang an ein Spitzenspiel zu sehen. Die Bayern versuchten in den ersten 15 Minuten ihr typisches Spiel aufzuziehen und Gegner und Ball laufen zu lassen und Neapel zu dominieren. Doch die Gäste machten das sehr gut und hatten auf das Spiel der Roten stets eine Antwort. Waren die Bayern im Angriff, zogen sich die Italiener gemeinsam zurück und verteidigten mit Mann und Maus sehr konzentriert. Verloren die Bayern den Ball, schaltete Neapel blitzschnell um und versuchte den Rekordmeister auf dem falschen Fuß zu erwischen. Vor allem Lavezzi legte eine starke Anfangsviertelstunde hin und war bei den guten Kontern immer mit dabei und der auffälligste Offensivakteur auf dem Platz.
Doppelschlag durch Gomez
So gut Neapel in den ersten 15 Minuten verteidigt hat, so kalt war die Dusche, die sie in der 18. Minute erwischte. Die Bayern spielten sich den Ball im Mittelfeld umher, Ribery zog nach rechts und sorgte für Verwirrung, der Ball kam zu Gomez, der vernaschte Compagnaro mit einem Haken und zog von der Strafraumlinie mit links ab und wuchtete den Ball ins rechte untere Eck. Das war die Führung für die Bayern und Gomez' drittes Tor im vierten Champions League-Spiel in dieser Saison. Und es kam noch besser für den Nationalstürmer. Nur fünf Minuten später schlug die Tormaschine erneut zu. Kroos in zentraler Position, schickte Gomez mit einem gefühlvollen Heber in Richtung Tor, und Gomez löste sich im richtigen Moment, und verwandelte den hohen Ball von Kroos direkt mit der Innenseite zum 2:0.

Totale Dominanz
Nach dem Doppelpack durch Gomez war das Spiel praktisch entschieden. Die Bayern spielten nun Katz und Maus mit den Gästen und beherrschten das Geschehen nach Belieben. In der 34. Minute war es erneut Gomez, der ganz frei vor De Sanctis beinahe das 3:0 gemacht hätte, als er den Ball nur knapp am Tor vorbeispitzelte. Zwei Minuten später die nächste dicke Chance: Freistoß Kroos, Van Buyten verlängerte mit dem Kopf und Schweinsteiger kam vor dem Tor einen Tick zu spät. Im Getümmel verletzte sich auch Neapel-Innenverteidiger Aronica und wurde vom Platz transportiert. In der 42. Minute machte Gomez dann das überfällige 3:0, als Neapel gerade in Unterzahl war. Ribery setzte im Strafraum Kroos in Szene, dieser wollte den Ball ins lange Eck schieben, De Sanctis konnte abwehren, aber Gomez war zur Stelle und schob den Ball zum 3:0 ins Tor. Damit machte sich Gomez zum alleinigen deutschen Rekordtorschützen in der Champions League.
Lebenszeichen von Neapel
In der 45. Minute riss dann aber die Zu-Null-Heimserie der Bayern. Lavezzi führte von der linken Torauslinie einen Freistoß aus, vor dem Tor rasselten Van Buyten und Schweinsteiger zusammen und gingen beide zu Boden und Neapels Innenverteidiger Ferndandez, der als Ersatz für Abwehrchef Cannavaro im Einsatz war, stieg hoch und beförderte das Leder per Kopf aus kurzer Entfernung unhaltbar am langen Pfosten ins Tor. Kurz darauf hatte auch Hamsik eine Chance mit einem schönen Distanzschuss. Es blieb jedoch beim 3:1 zur Pause. Insgesamt eine hochverdiente Führung für den FCB, der einfach eine Klasse zu stark ist im Moment. Andrea Dossena war inzwischen für Aronica ins Spiel gekommen.
Schweinsteiger verletzt raus
Nur fünf Minuten nach der Pause mussten dann auch die Bayern einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen. Nachdem es in der ersten Halbzeit Aronica getroffen hatte, dem Müller hinten reingesprungen war, erwischte es in der 50. Minute Bastian Schweinsteiger, den Neapels Inler relativ wuchtig umgecheckt hatte. Schweinsteiger blieb liegen und hielt sich die Schulter. Nach kurzer Behandlung stand fest: es geht nicht weiter. Timoshchuk machte sich kurz warm und kam dann in der 53. Minute ins Spiel. Schweinsteiger wurde auf der Trage direkt in die Katakomben getragen, begleitet von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt. Einige Minuten später stand mal wieder Gomez im Mittelpunkt, der eine Müllerflanke jedoch nicht hart genug aufs Tor bringen konnte.
Zuniga fliegt vom Platz
Das Spiel wurde nun immer hitziger und die Zweikämpfe immer härter. In der 68. Minute sprang Zuniga Franck Ribery bei einem Kopfball von hinten rein und sah dafür Gelb. Cavani meckerte und sah ebenfalls Gelb. Nur zwei Minuten später kam es zu einem Laufduell zwischen den Rivalen Ribery und Zuniga, bei dem Zuniga Ribery nicht halten konnte und ihn schließlich von hinten zu Fall brachte. Logische Konsequenz: Gelb-Rot. Die Bayern waren nun die letzten zwanzig Minuten in Überzahl. Doch es ging sehr würzig weiter. In der 73. Minute grätschte Boateng Lavezzi um und sah ebenfalls Gelb. In der 77. Minute erwischte es dann auch die Bayern: Badstuber brachte Cavani von hinten zu Fall, hatte schon zu Beginn Gelb gesehen und flog nun ebenfalls vom Platz. Cavani nahm die leichte Berühung dankbar an.
Doppelpack Fernandez
Das ohnehin nun sehr brisante Spiel wurde nun immer spannender. In der 79. stellte sich Luiz Gustavo Inler in den Weg und verursachte einen Freistoß. Diesen traten die Gäste hoch und weit in den Strafraum, Fernandez kam am Fünfmeterraum vor Van Buyten zum Kopfball und der Ball flog irgendwie aus spitzem Winkel ins lange Eck des Bayerntores und plötzlich stand es aus heiterem Himmel nur noch 3:2. Im Anschluss daran musste auch Franck Ribery für Alaba aus dem Spiel. Das Spiel war nun richtig dramatisch, denn Neapel hatte Blut geleckt. Auch die Bayernfans waren nun wieder voll da und versuchten ihr Team nach vorne zu treiben. In der 84. Minute brachte Mazzarri dann Bayern-Schreck Goran Pandev, der den Rekordmeister in der Vorsaison mit Inter in München aus dem Turnier warf. Doch die sehr spannende Schlussphase brachte keine weiteren Treffer mehr mit sich. Es blieb beim 3:2 für die Bayern.
Eure Meinung: Am Ende ein hoch verdienter Sieg für die Bayern?
So haben sie gespielt
Der Rekordmeister agierte wie immer im gewohnten 4-5-1 mit Mario Gomez im Sturm und Franck Ribery, Toni Kroos und Thomas Müller dahinter. Im zentralen Mittelfeld war Schweinsteiger nach seinem Schlag auf die Wade im Nürnbergspiel wie erwartet wieder dabei. Neben ihm begann Luiz Gustavo als Abräumer. In der Viererkette musste Jerome Boateng wieder auf rechts aushelfen und Daniel Van Buyten übernahm die Position in der Innenverteidigung. Die Gäste aus Neapel ebenfalls ohne taktische Veränderung im 3-5-2. Für den gesperrten Abwehrchef Cannavaro rückte Fernandez ins Abwehrzentrum. Dzemaili ersetzte den verletzten Walter Gargano im Mittelfeld. Vorne das Super-Trio Hamsik, Lavezzi und Cavani.
Tolle Anfangsphase
Die Fans in der Allianz Arena bekamen von Anfang an ein Spitzenspiel zu sehen. Die Bayern versuchten in den ersten 15 Minuten ihr typisches Spiel aufzuziehen und Gegner und Ball laufen zu lassen und Neapel zu dominieren. Doch die Gäste machten das sehr gut und hatten auf das Spiel der Roten stets eine Antwort. Waren die Bayern im Angriff, zogen sich die Italiener gemeinsam zurück und verteidigten mit Mann und Maus sehr konzentriert. Verloren die Bayern den Ball, schaltete Neapel blitzschnell um und versuchte den Rekordmeister auf dem falschen Fuß zu erwischen. Vor allem Lavezzi legte eine starke Anfangsviertelstunde hin und war bei den guten Kontern immer mit dabei und der auffälligste Offensivakteur auf dem Platz.
Doppelschlag durch Gomez
So gut Neapel in den ersten 15 Minuten verteidigt hat, so kalt war die Dusche, die sie in der 18. Minute erwischte. Die Bayern spielten sich den Ball im Mittelfeld umher, Ribery zog nach rechts und sorgte für Verwirrung, der Ball kam zu Gomez, der vernaschte Compagnaro mit einem Haken und zog von der Strafraumlinie mit links ab und wuchtete den Ball ins rechte untere Eck. Das war die Führung für die Bayern und Gomez' drittes Tor im vierten Champions League-Spiel in dieser Saison. Und es kam noch besser für den Nationalstürmer. Nur fünf Minuten später schlug die Tormaschine erneut zu. Kroos in zentraler Position, schickte Gomez mit einem gefühlvollen Heber in Richtung Tor, und Gomez löste sich im richtigen Moment, und verwandelte den hohen Ball von Kroos direkt mit der Innenseite zum 2:0.

Totale Dominanz
Nach dem Doppelpack durch Gomez war das Spiel praktisch entschieden. Die Bayern spielten nun Katz und Maus mit den Gästen und beherrschten das Geschehen nach Belieben. In der 34. Minute war es erneut Gomez, der ganz frei vor De Sanctis beinahe das 3:0 gemacht hätte, als er den Ball nur knapp am Tor vorbeispitzelte. Zwei Minuten später die nächste dicke Chance: Freistoß Kroos, Van Buyten verlängerte mit dem Kopf und Schweinsteiger kam vor dem Tor einen Tick zu spät. Im Getümmel verletzte sich auch Neapel-Innenverteidiger Aronica und wurde vom Platz transportiert. In der 42. Minute machte Gomez dann das überfällige 3:0, als Neapel gerade in Unterzahl war. Ribery setzte im Strafraum Kroos in Szene, dieser wollte den Ball ins lange Eck schieben, De Sanctis konnte abwehren, aber Gomez war zur Stelle und schob den Ball zum 3:0 ins Tor. Damit machte sich Gomez zum alleinigen deutschen Rekordtorschützen in der Champions League.
Lebenszeichen von Neapel
In der 45. Minute riss dann aber die Zu-Null-Heimserie der Bayern. Lavezzi führte von der linken Torauslinie einen Freistoß aus, vor dem Tor rasselten Van Buyten und Schweinsteiger zusammen und gingen beide zu Boden und Neapels Innenverteidiger Ferndandez, der als Ersatz für Abwehrchef Cannavaro im Einsatz war, stieg hoch und beförderte das Leder per Kopf aus kurzer Entfernung unhaltbar am langen Pfosten ins Tor. Kurz darauf hatte auch Hamsik eine Chance mit einem schönen Distanzschuss. Es blieb jedoch beim 3:1 zur Pause. Insgesamt eine hochverdiente Führung für den FCB, der einfach eine Klasse zu stark ist im Moment. Andrea Dossena war inzwischen für Aronica ins Spiel gekommen.
Schweinsteiger verletzt raus
Nur fünf Minuten nach der Pause mussten dann auch die Bayern einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen. Nachdem es in der ersten Halbzeit Aronica getroffen hatte, dem Müller hinten reingesprungen war, erwischte es in der 50. Minute Bastian Schweinsteiger, den Neapels Inler relativ wuchtig umgecheckt hatte. Schweinsteiger blieb liegen und hielt sich die Schulter. Nach kurzer Behandlung stand fest: es geht nicht weiter. Timoshchuk machte sich kurz warm und kam dann in der 53. Minute ins Spiel. Schweinsteiger wurde auf der Trage direkt in die Katakomben getragen, begleitet von Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt. Einige Minuten später stand mal wieder Gomez im Mittelpunkt, der eine Müllerflanke jedoch nicht hart genug aufs Tor bringen konnte.
Zuniga fliegt vom Platz
Das Spiel wurde nun immer hitziger und die Zweikämpfe immer härter. In der 68. Minute sprang Zuniga Franck Ribery bei einem Kopfball von hinten rein und sah dafür Gelb. Cavani meckerte und sah ebenfalls Gelb. Nur zwei Minuten später kam es zu einem Laufduell zwischen den Rivalen Ribery und Zuniga, bei dem Zuniga Ribery nicht halten konnte und ihn schließlich von hinten zu Fall brachte. Logische Konsequenz: Gelb-Rot. Die Bayern waren nun die letzten zwanzig Minuten in Überzahl. Doch es ging sehr würzig weiter. In der 73. Minute grätschte Boateng Lavezzi um und sah ebenfalls Gelb. In der 77. Minute erwischte es dann auch die Bayern: Badstuber brachte Cavani von hinten zu Fall, hatte schon zu Beginn Gelb gesehen und flog nun ebenfalls vom Platz. Cavani nahm die leichte Berühung dankbar an.
Doppelpack Fernandez
Das ohnehin nun sehr brisante Spiel wurde nun immer spannender. In der 79. stellte sich Luiz Gustavo Inler in den Weg und verursachte einen Freistoß. Diesen traten die Gäste hoch und weit in den Strafraum, Fernandez kam am Fünfmeterraum vor Van Buyten zum Kopfball und der Ball flog irgendwie aus spitzem Winkel ins lange Eck des Bayerntores und plötzlich stand es aus heiterem Himmel nur noch 3:2. Im Anschluss daran musste auch Franck Ribery für Alaba aus dem Spiel. Das Spiel war nun richtig dramatisch, denn Neapel hatte Blut geleckt. Auch die Bayernfans waren nun wieder voll da und versuchten ihr Team nach vorne zu treiben. In der 84. Minute brachte Mazzarri dann Bayern-Schreck Goran Pandev, der den Rekordmeister in der Vorsaison mit Inter in München aus dem Turnier warf. Doch die sehr spannende Schlussphase brachte keine weiteren Treffer mehr mit sich. Es blieb beim 3:2 für die Bayern.
Eure Meinung: Am Ende ein hoch verdienter Sieg für die Bayern?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Lionel Messi
Angriff Barcelona |
14 | 4 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
13 | 0 |
|
|
Cristiano Ronaldo
Angriff Real Madrid |
10 | 2 |
|
|
Karim Benzema
Angriff Real Madrid |
7 | 0 |
|
|
Didier Drogba
Angriff Chelsea |
6 | 0 |
