Abpfiff
September 27, 2011 8:45 nachm. CEST
Stadio San Paolo — Napoli
Schiedsrichter:‬ F. De Bleeckere‎
Zuschauer:‬ 46747‎
 
14′ Marek Hamsik
 
17′ 11M Edinson Cavani
 
Der Spieler des Spiels
Ezequiel Lavezzi
Ezequiel Lavezzi
SSC Napoli
Der Flop des Spiels
Gonzalo Rodríguez
Gonzalo Rodríguez
FC Villarreal

Zwei frühe Tore bringen dem SSC Neapel den ersten Sieg – Der FC Villarreal ist weiter ohne Punkte

Die Neapolitaner feiern im ersten Heimspiel in der Köngsklasse seit elf Jahren einen, unter dem Strich verdienten Sieg und festigen Platz zwei in der „Todesgruppe“.

Von Robert Bobbe

Edinson Cavani - Napoli-Milan - Serie A (Getty Images)
Getty Images

Neapel. Der SSC Neapel legte nach dem überraschenden Punktgewinn gegen Manchester City, am ersten Spieltag, im Heimspiel gegen den FC Villarreal nach. Die Gastgaber besiegten die Spanier mit 2:0 (2:0) und können auf einen gelungenen Start in die Champions League blicken.

Rossi wurde rechtzeitig fit

In Neapel hatten sie dem ersten Heimspiel in der Königklasse seit 1990 voller Vorfreude entgegengefiebert. Die Stimmung war dementsprechend enthusiastisch. Die Fans brannten im wahrsten Sinne des Wortes schon vor dem Spiel ein Feuerwerk ab. Neapel startete im gewohnten 3-4-3-System mit Cavani, Hamsik und Lavezzi in vorderster Front. Bei den Gästen wurde Rossi rechtzeitig wieder fit, nachdem er am Wochenende noch mit Knieproblemen vorzeitig vom Spielfeld musste.

Neapel früh mit zwei Toren vorne

Die Neapolitaner starteten mit einem furiosen Sturmlauf in die Partie und gingen früh auf die ballführenden Gegenspieler. Villarreal lauerte von vorn herein nur auf seine Konterchancen. Lavezzi (12.) versuchte es als erstes und verfehlte das Ziel nur knapp, als er nach einem geblockten Cavani-Schuss auf den zweiten Ball geht und aus 15 Metern direkt draufhält. Das schien die endgültige Initialzündung für die Italiener zu sein. Zwei Minuten später erzielte Marek Hamsik (14.), nach überragendem Zuspiel von Lavezzi, per Volleyschuss das verdiente 1:0. Neapel blieb weiter am Drücker. Nur drei Minuten später holte Villarreals Gonzalo Rodriguez Lavezzi im Strafraum von den Beinen und der Schiri zeigte zu Recht auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Edinson Cavani (17.) kompromisslos.

Gastgeber für das Erste zufrieden

Die Hausherren nahmen in der Folge merklich das hohe Tempo aus der Partie und zogen sich etwas zurück. Die sichtlich geschockten Spanier wussten gar nicht wie ihnen geschah und bekamen keinen Zugriff auf das Spiel, auch weil Neapel die Räume perfekt dicht machte. Nach einer halbe Stunde wurde schließlich der völlig überforderte und stark gelb-rot gefährdete Rodriguez vom Platz genommen. Für ihn kam Javier Camunas neu in die Partie. Der Wechsel brachte mehr Stablität ins Spiel der „U-Boote“  und sie versuchten in der letzten viertel Stunde der ersten Halbzeit vermehrt in Tornähe zu kommen. Für viel Gefahr sorgten sie allerdings nicht. Somit ging Neapel mit einer völlig verdienten Führung in die Pause. Rossi und Nilmar waren in der gegnerischen Abwehr bis dahin sehr gut aufgehoben und konnte kaum Akzente setzen.

Villarreal mutiger -  Torchancen bleiben aber aus

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste. Die Hausherren stürmten nach vorne und suchten nun die Entscheidung. Villarreal hatte aber aus den Fehlern der ersten Hälfte gelernt und zeigte nun Gegenwehr, auch mit dem Wissen, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten. Rossi wurde nun öfters gesucht als zuvor. Klare Torchancen bleiben bei den Gästen aber Mangelware. Die zahlreichen Standardsituationen, die sich nun für Villarreal boten, brachten wenig ein. Neapel stellte nun wie schon im ersten Spielabschnitt auf Konterspiel um. Die Genauigkeit der Zuspiele hatte bei den Neapolitaner jedoch arg gelitten. So wurde die eine oder andere Konterchance (58., 61., 64.) leichtfertig vergeben.

Neapel zollt erster Halbzeit Tribut

In der Folge drückt Villarreal  den Gastgeber vollends in die eigene Hälfte. Es gab kaum noch Entlastung. Nur der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Großen Anteil daran hatten Campagnaro und Cannavaro, die beide einen überaus guten Tag erwischt hatten und ein ums andere Mal in letzter Sekunde zur Stelle waren. Neapel hatte in der ersten Halbzeit viel Kraft liegen lassen und war nunmehr ausschließlich darauf bedacht, das Ergebnis zu verwalten. Villarreal konnte gegen Ende auch nicht mehr zusetzen und so kommen die Gastgeber zum 2:0-Heimersieg und stehen mit nun vier Punkten aus zwei Spielen weiter auf Platz zwei der Gruppe A.

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SSC Napoli

1
6.5
6
Salvatore Aronica
Verteidiger
5′
6.5
8
Andrea Dossena
Verteidiger
6.5
14
7.0
28
Paolo Cannavaro
Verteidiger
58′
6.5
18
Juan Camilo Zúñiga
Mittelfeldspieler
7.0
17
Marek Hamsik
Mittelfeldspieler
14′ 79′
7.5
23
W. Gargano
Mittelfeldspieler
6.0
88
Gökhan Inler
Mittelfeldspieler
7.0
7
Edinson Cavani
Stürmer
17′ 68′ 71′
7.0
22
8.0

FC Villarreal

6.0
13
4.0
2
Gonzalo Rodríguez
Verteidiger
16′ 33′
4.5
4
Mateo Musacchio
Verteidiger
5.0
12
Cristian Zapata
Verteidiger
5.5
15
Catalá
Verteidiger
5.0
8
Jonathan De Guzmán
Mittelfeldspieler
83′
5.5
10
Cani
Mittelfeldspieler
84′
6.0
19
Marcos Senna
Mittelfeldspieler
83′
5.0
21
Soriano
Mittelfeldspieler
5.0
7
Nilmar
Stürmer
5.5
22
Giuseppe Rossi
Stürmer
84′

Ersatzbank & Wechsel

83
Antonio Rosati
Torhüter
-
2
Gianluca Grava
Verteidiger
-
3
Ignacio Fideleff
Verteidiger
-
21
Federico Fernández
Verteidiger
-
7
Mario Alberto Santana
Mittelfeldspieler
88′
-
9
-
29
Goran Pandev
Stürmer
71′
5.5

Ersatzbank & Wechsel

-
1
César
Torhüter
-
3
Joan Oriol
Verteidiger
-
5
Carlos Marchena
Verteidiger
-
14
Mario Gaspar
Verteidiger
-
11
6.0
17
Javi Camuñas
Mittelfeldspieler
33′
-
18
Wakaso
Mittelfeldspieler
83′

Trainer

-
-

Trainer

-
-
José Molina
Trainer
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
  • Gelb-Rote Karte
  • Rote Karte
  • Einwechslung
  • Auswechslung
  • Verletzung
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  • Flop of the Match der Redaktion
  • Top & Flop Rang
  • Man of the Match der User
  • Flop of the Match der User
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Lionel Messi Lionel Messi
Angriff
Barcelona
14 4
Mario Gomez Mario Gomez
Angriff
Bayern
13 0
Cristiano Ronaldo Cristiano Ronaldo
Angriff
Real Madrid
10 2
Karim Benzema Karim Benzema
Angriff
Real Madrid
7 0
Didier Drogba Didier Drogba
Angriff
Chelsea
6 0