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Oktober 25, 2011 7:00 nachm. CEST
Voith-Arena — Heidenheim an der Brenz
Schiedsrichter: M. Wingenbach
Zuschauer: 10000
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
1. FC Heidenheim
1. FC Heidenheim
Borussia Mönchengladbach zittert sich in die dritte Pokalrunde
Der Bundesligist vermeidet die Schlappe auf der Ostalb im Elfmeterschießen, lässt aber keinen Klassenunterschied erkennen. Die "Pokal-Therapie" für die Liga scheint nicht geglückt.
Von Gregor Becker
Stranzl für Jantschke auf rechts
Lucien Favre überraschte zunächst mit einer neuen Abwehrformation. Daems konnte seinen grippalen Infekt noch überwinden und stand für Oscar Wendt wieder in der Startelf. Für den zuletzt unterdurchschnittlich agierenden Tony Jantschke zog der Trainer Martin Stranzl auf die rechte Abwehrseite und brachte Roul Brouwers in der Innenverteidigung. Torben Marx ersetzte den gegen Hoffenheim schwachen Havard Nordtveit. Beim 1. FC Heidenheim rückte Schittenhelm als dritter Sechser in die Mannschaft.
Kein Klassenunterschied in der ersten Halbzeit
Zunächst ließen es beide Mannschaften eher ruhig angehen, wobei der Bundesligist die Partie kontrollierte, sich aber keine echten Tormöglichkeiten erarbeiten konnte. In der 20. Spielminute wurde Marco Reus, der kurz zuvor noch an der Seitenlinie behandelt wurde, im Strafraum vermeintlich elfmeterwürdig gelegt, doch Schiedsrichter Wingenbach gab nur Abstoß. Zwei Minuten später trifft der Nationalspieler mit einem schönen Aufsetzer nur den Pfosten. Das war es schon in der ersten Halbzeit, in der die Borussia das Spiel zwar im Griff hatte, sich jedoch kaum Chancen erarbeiten und nicht zwingend einen Klassenunterschied aufzeigen konnte.
Verlängerung trotz drückender Überlegenheit der Borussia
In der zweiten Spielhälfte entwickelten die Gladbacher dann mehr Druck. Allerdings fehlte fast immer der letzte Pass, was bezeichnend für den Fußball der „Elf vom Niederrhein“ in diesen Tagen zu sein scheint. Vor allem Juan Arango übernahm Verantwortung und konnte das Spiel ein wenig ordnen, doch die Borussen vergaben ab der 70. Minute Chancen im Minutentakt. Die Heidenheimer verteidigten mit viel Herz und kamen nach einem Ballverlust von Havard Nordtveit in der 79. Minute zu einer tollen Konterchance, doch ter Stegen konnte im Herauslaufen gegen den heraneilenden Sirigu klären. So blieb es trotz der Überlegenheit des Bundesligisten auch nach der regulären Spielzeit beim torlosen Unentschieden.
Ter Stegen der Matchwinner
In der Nachspielzeit gestaltete sich das Spiel zunehmend ausgeglichener. Abschlüsse waren auf beiden Seiten Mangelware, bis auf eine Möglichkeit von Reus, der in der 108. Minute aus spitzem Winkel knapp vorbei schoss. Lucien Favre, den es während des ganzen Spiels kaum auf der Bank hielt, wurde nun immer ungehaltener und stand nur noch wild fuchtelnd an der Seitenlinie. Doch es half alles nichts und so sollte die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden. Während für die Borussia hintereinander Daems, Dante, Nordtveit und Stranzl verwandelten, konnte ter Stegen die Elfmeter der Heidenheimer Spann und Tausendpfund entschärfen und avancierte somit zum Held des Abends.
Verdienter Sieg für Mönchengladbach, doch die Probleme bleiben
Insgesamt war es ein mühevoller aber dennoch verdienter Sieg von Borussia Mönchengladbach über eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Heidenheim. Letztlich hat sich die Erfahrung des Bundesligisten durchgesetzt. Die Probleme im Spielaufbau und Torabschluss bleiben dennoch das große Manko der Niederrheiner. Auf Trainer Favre kommt in den nächsten Wochen noch viel Arbeit zu, will man die Position im oberen Tabellendrittel der Bundesliga behalten.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |
