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Abpfiff
Oktober 25, 2011 8:30 nachm. CEST
Moselstadion — Trier
Schiedsrichter: R. Hartmann
Zuschauer: 10200
Oktober 25, 2011 8:30 nachm. CEST
Moselstadion — Trier
Schiedsrichter: R. Hartmann
Zuschauer: 10200
2:1 in Trier! Der HSV entscheidet kampfbetontes Pokalspiel am Ende für sich
Thorsten Fink kann aufatmen. In einem zerfahrenen Pokalspiel gewann sein HSV nach Verlängerung durch ein Traumtor von Dennis Aogo mit 2:1. Trier wurde am Ende nicht belohnt.
von Nikolai Mende
Bongarts
Trier. Am Dienstag Abend kam es im DFB-Pokal zum Duell zwischen Eintracht Trier und dem Hamburger SV. Dabei setzte sich der HSV am Ende mit 2:1 nach Verlängerung durch.
So haben sie gespielt
Beim HSV gab Thorsten Fink den Stamm-Angreifern eine Pause. Im Hamburger 4-4-2 agierten Son und Marcus Berg im Sturm. Im Mittelfeld spielte Diekmeier rechts, zentral Tesche und Jarolim, links Lam. Hinten war Mancienne Innenverteidiger und Heiko Westermann rechts außen. Die Hausherren agierten im 4-5-1 mit Kulabas als einziger Spitze. Dahinter sollten Pagenburg, Abelski und Kraus für Gefahr sorgen. Kuduzovic und Karikari sicherten als Doppel-Sechs ab.
Kalte Dusche für den Dino
Die Hamburger übernahmen von Anfang an die Kontrolle im Spiel und sollten sich in der ersten Halbzeit jedoch die Zähne ausbeißen. Trier verstand es, die Räume perfekt zu schließen und praktisch keine echte Torchance zuzulassen, auch wenn der HSV sie teilweise belagerte. In der neunten Minute passierte es dann bereits. Die kalte Dusche. Papenburg eroberte im Mittelfeld den Ball, schickte Kuduzovic, der ging durch, an Rajkovic vorbei, legte dann rüber zu Kulabas und der machte das 1:0. Die kommenden 35 Minuten waren geprägt von einem einfallslosen HSV, der zwar feldüberlegen war, sich jedoch keine echten Torchancen herausspielen konnte. Immer wieder kamen einfallslose Flanken, welche geklärt wurden. Und so stand es dann auch wenig überraschend nach 45 Minuten noch immer 1:0 für die defensivstarken Hausherren.
Ausgleich durch Berg
Thorsten Fink brachte Skjelbred und Guerrero zur zweiten Halbzeit ins Spiel. Und in den ersten Minuten hatte es auch den Anschein, als würde Hamburg nun endlich Dampf machen. In der 49. Minute kamen die Gäste gleich zu einer richtig guten Chance, nach einer Flanke kam Westermann zu einem Kopfball, der Ball sprang auf und flog knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 61. Minute dann die Riesenchance für den Außenseiter zum 2:0! Kulabas kam zum Kopfball doch Droby hielt sensationell! Und kurz darauf passierte es dann doch noch. Ausgleich für den HSV durch Marcus Berg. Nach Flanke von Skjelbred erzielte Berg in der 63. Minute das 1:1. Danach verflachte die Partie erneut total und der HSV konnte sich auch weiterhin keine Torchancen herausspielen. Das Spiel lebte nur noch von der Spannung und plätschterte bis zur 90. Minute nur so vor sich hin. Verlängerung.
Chancen für Trier
Direkt nach Anpfiff der Verlängerung hätte Trier die Favoriten beinahe nochmal eiskalt erwischt. Karikari war mit aufgerückt und kam nach einer Flanke von Links zum Kopfball. Der Ball ging vorbei, aber das hätte es nach wenigen Sekunden wieder sein können! Auch in der Verlängerung blieb der HSV nicht zwingend und kam gegen die kompakten Eintrachter nicht zu Torchancen. In der 102. Minute dann eine weitere Riesenchance für Trier. Nach einem klasse Konterangriff war es Zittlau, der frei vor Drobny zum Abschluss kam und der Torwarte konnte aus spitzem Winkel retten. Der HSV hatte mehr Ballbesitz, aber die beiden besten Chancen der Verlängerung hatte Trier.
Entscheidung durch Aogo
Leider müssen solche Chancen gegen einen höherklassigen Gegner zwingend rein. Denn in der 110. Minute wurde Trier bestraft. Ein Freistoß von Dennis Aogo aus 20 Metern Entfernung brachte die Entscheidung. Der Nationalspieler lief an und zwirbelte den Ball wie Beckham genau ins linke obere Eck. Ein Traumtor, von welchem sich die Eintrachter nicht mehr erholen sollten. Die letzten Minuten spulten die Gäste routeniert runter und gewannen am Ende mit 2:1. Es war ein sehr hartes Stück Arbeit und alles andere als ein hochklassiges Spiel. Aber Fink und sein Team entgehen der Blamage.
Eure Meinung: Hätte Trier das Weiterkommen verdient gehabt?
So haben sie gespielt
Beim HSV gab Thorsten Fink den Stamm-Angreifern eine Pause. Im Hamburger 4-4-2 agierten Son und Marcus Berg im Sturm. Im Mittelfeld spielte Diekmeier rechts, zentral Tesche und Jarolim, links Lam. Hinten war Mancienne Innenverteidiger und Heiko Westermann rechts außen. Die Hausherren agierten im 4-5-1 mit Kulabas als einziger Spitze. Dahinter sollten Pagenburg, Abelski und Kraus für Gefahr sorgen. Kuduzovic und Karikari sicherten als Doppel-Sechs ab.
Kalte Dusche für den Dino
Die Hamburger übernahmen von Anfang an die Kontrolle im Spiel und sollten sich in der ersten Halbzeit jedoch die Zähne ausbeißen. Trier verstand es, die Räume perfekt zu schließen und praktisch keine echte Torchance zuzulassen, auch wenn der HSV sie teilweise belagerte. In der neunten Minute passierte es dann bereits. Die kalte Dusche. Papenburg eroberte im Mittelfeld den Ball, schickte Kuduzovic, der ging durch, an Rajkovic vorbei, legte dann rüber zu Kulabas und der machte das 1:0. Die kommenden 35 Minuten waren geprägt von einem einfallslosen HSV, der zwar feldüberlegen war, sich jedoch keine echten Torchancen herausspielen konnte. Immer wieder kamen einfallslose Flanken, welche geklärt wurden. Und so stand es dann auch wenig überraschend nach 45 Minuten noch immer 1:0 für die defensivstarken Hausherren.
Ausgleich durch Berg
Thorsten Fink brachte Skjelbred und Guerrero zur zweiten Halbzeit ins Spiel. Und in den ersten Minuten hatte es auch den Anschein, als würde Hamburg nun endlich Dampf machen. In der 49. Minute kamen die Gäste gleich zu einer richtig guten Chance, nach einer Flanke kam Westermann zu einem Kopfball, der Ball sprang auf und flog knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 61. Minute dann die Riesenchance für den Außenseiter zum 2:0! Kulabas kam zum Kopfball doch Droby hielt sensationell! Und kurz darauf passierte es dann doch noch. Ausgleich für den HSV durch Marcus Berg. Nach Flanke von Skjelbred erzielte Berg in der 63. Minute das 1:1. Danach verflachte die Partie erneut total und der HSV konnte sich auch weiterhin keine Torchancen herausspielen. Das Spiel lebte nur noch von der Spannung und plätschterte bis zur 90. Minute nur so vor sich hin. Verlängerung.
Chancen für Trier
Direkt nach Anpfiff der Verlängerung hätte Trier die Favoriten beinahe nochmal eiskalt erwischt. Karikari war mit aufgerückt und kam nach einer Flanke von Links zum Kopfball. Der Ball ging vorbei, aber das hätte es nach wenigen Sekunden wieder sein können! Auch in der Verlängerung blieb der HSV nicht zwingend und kam gegen die kompakten Eintrachter nicht zu Torchancen. In der 102. Minute dann eine weitere Riesenchance für Trier. Nach einem klasse Konterangriff war es Zittlau, der frei vor Drobny zum Abschluss kam und der Torwarte konnte aus spitzem Winkel retten. Der HSV hatte mehr Ballbesitz, aber die beiden besten Chancen der Verlängerung hatte Trier.
Entscheidung durch Aogo
Leider müssen solche Chancen gegen einen höherklassigen Gegner zwingend rein. Denn in der 110. Minute wurde Trier bestraft. Ein Freistoß von Dennis Aogo aus 20 Metern Entfernung brachte die Entscheidung. Der Nationalspieler lief an und zwirbelte den Ball wie Beckham genau ins linke obere Eck. Ein Traumtor, von welchem sich die Eintrachter nicht mehr erholen sollten. Die letzten Minuten spulten die Gäste routeniert runter und gewannen am Ende mit 2:1. Es war ein sehr hartes Stück Arbeit und alles andere als ein hochklassiges Spiel. Aber Fink und sein Team entgehen der Blamage.
Eure Meinung: Hätte Trier das Weiterkommen verdient gehabt?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
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Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |