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Abpfiff
Oktober 25, 2011 7:00 nachm. CEST
Red Bull Arena — Leipzig
Schiedsrichter: F. Meyer
Zuschauer: 34341
Oktober 25, 2011 7:00 nachm. CEST
Red Bull Arena — Leipzig
Schiedsrichter: F. Meyer
Zuschauer: 34341
Tobias Werner
FC Augsburg
FC Augsburg
Daniel Brinkmann
FC Augsburg
FC Augsburg
Bastian Schulz
RB Leipzig
RB Leipzig
Tim Sebastian
RB Leipzig
RB Leipzig
FC Augsburg wirft RB Leipzig mit viel Glück aus dem Pokal
Ein erneut starker Auftritt der Leipziger im DFB-Pokal wurde diesmal nicht belohnt. Durch einen Treffer von Brinkmann kamen wenig überzeugenden Augsburger zu einem glücklichen Sieg
Von Joachim Scheel
Bongarts
Leipzig. In einer vor allem in der Schlussphase extrem spannenden Partie siegte der FC Augsburg bei Viertligist RB Leipzig mit 1:0 und sicherte sich so das Weiterkommen in die nächste Runde des DFB-Pokals.
Frahn vergibt die Riesenchance
Den Hausherren war von Beginn an der Wille auf den nächsten Pokal-Erfolg anzumerken, die erste Torannäherung war ein Freistoß von Sebastian Heidinger nach vier Minuten, der die Luhukay-Abwehr jedoch nicht ernsthaft prüfte. Im Gegenzug bat der in der ersten Halbzeit aktivste Augsburger Werner den Leipziger Müller zum Tänzchen, die Flanke im Anschluss war jedoch nicht präzise genug für Raffael. Die insgesamt glänzend organisierte RB-Defensive lies den Augsburgern in der Folge kaum Platz, ein harmloser Kapllani-Schuss von der Strafraumgrenze, mit dem Leipzigs Torwart Borel keine Probleme hatte, markierte den Höhepunkt der schwäbischen Offensivbemühungen. Gefährlicher wurden da schon die Sachsen in Person von Daniel Frahn, der aus acht Metern nach einer Flanke von Röttger jedoch unbedrängt über das Tor zielte (11.).
Langeweile in Leipzig
Danach verflachte die Partie extrem. Zwingende Torchancen gab es auf beiden Seiten lange nicht, dafür brach die Zeit der Verwarnungen an. Rost, auf Seiten der Gastgeber und de Roeck, bei Augsburg, holten sich den gelben Karton von Schiedsrichter Meyer ab. Bis zur nächsten Chance dauerte es dann bis zur 35. Minute. Dann war Röttger nach einer Ecke auf einmal frei und zog ab, der Augsburger Kapllani hielt aber noch das Bein rein und verhinderte eine mögliche Leipziger-Führung. Auch wenn die erste Halbzeit kein Fußball-Leckerbissen war, der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Leipziger Fans ließen die Welle durch’s Stadion rollen und die Ballkontakte von Frahn wurden bejubelt, als habe dieser bereits erneut drei Tore erzielt.
Mit neuem Elan aus der Kabine
Die Hoffnung darauf, dass es zumindest doch noch so kommen könnte, war den „Roten Bullen“ auch nach der Pause anzumerken. Nach einem Augsburger Warnschuss durch Thiede (50.), den Borel parierte, nahm Frahn nur drei Minuten später Maß, zog das Leder aber rechts am Kasten vorbei. In der 59. Minute köpfte Kapllani nach einem Freistoß von Brinkmann um Millimeter vorbei, Schiedsrichter Meyer entschied aber ohnehin auf Abseits.
Schock für die „Bullen“
Die kalte Dusche für die bis dahin mindestens ebenbürtigen Leipziger kam in der 62. Minute. Konter der Gäste über Werner, dieser spielt die Kugel perfekt in den Lauf von Brinkmann, der vor Borel cool bleibt und zum 0:1 einschiebt. Doch Leipzig verfiel ob des Rückstandes keineswegs in Schockstarre. Nur fünf Minuten nach dem Gegentor hätte Ernst per Kopf nach Rockenbach-Ecke fast den Ausgleich erzielt, das Spielgerät ging jedoch knapp über die Augsburger Kiste. Besagte Augsburger verlegten sich nun ausschließlich auf Kontern und Zeitspiel, das der konsequente Schiedsrichter mit zwei gelben Karten für Raffael und Amsif ahndete. Trotz allem hätte Augsburg in der 78. Minute fast die Entscheidung herbei geführt, das Tor des eingewechselten Oehrl zählte jedoch wegen Handspiels von Werner nicht.
Rockenbach-Hammer knapp vorbei
Stattdessen kam Leipzig wieder auf und nach 80 Minuten fast zum Ausgleich, als Rockenbach aus 17 Metern den Abschluss suchte, seinen Hammer aber knapp neben das Tor setzte. Das folgende Anrennen auf das Augsburger Tor brachte noch eine Riesenchance durch einen Kopfball von Kutschke, der Ausgleich wollte aber auch in den vier Minuten Nachspielzeit nicht mehr fallen.
Unter dem Strich steht eine unglückliche Niederlage für die Mannen von Peter Pacult, bei denen kein Klassenunterschied zu den Augsburgern festzustellen war. Die Verlängerung hätten die Sachsen auf jeden Fall verdient gehabt.
Frahn vergibt die Riesenchance
Den Hausherren war von Beginn an der Wille auf den nächsten Pokal-Erfolg anzumerken, die erste Torannäherung war ein Freistoß von Sebastian Heidinger nach vier Minuten, der die Luhukay-Abwehr jedoch nicht ernsthaft prüfte. Im Gegenzug bat der in der ersten Halbzeit aktivste Augsburger Werner den Leipziger Müller zum Tänzchen, die Flanke im Anschluss war jedoch nicht präzise genug für Raffael. Die insgesamt glänzend organisierte RB-Defensive lies den Augsburgern in der Folge kaum Platz, ein harmloser Kapllani-Schuss von der Strafraumgrenze, mit dem Leipzigs Torwart Borel keine Probleme hatte, markierte den Höhepunkt der schwäbischen Offensivbemühungen. Gefährlicher wurden da schon die Sachsen in Person von Daniel Frahn, der aus acht Metern nach einer Flanke von Röttger jedoch unbedrängt über das Tor zielte (11.).
Langeweile in Leipzig
Danach verflachte die Partie extrem. Zwingende Torchancen gab es auf beiden Seiten lange nicht, dafür brach die Zeit der Verwarnungen an. Rost, auf Seiten der Gastgeber und de Roeck, bei Augsburg, holten sich den gelben Karton von Schiedsrichter Meyer ab. Bis zur nächsten Chance dauerte es dann bis zur 35. Minute. Dann war Röttger nach einer Ecke auf einmal frei und zog ab, der Augsburger Kapllani hielt aber noch das Bein rein und verhinderte eine mögliche Leipziger-Führung. Auch wenn die erste Halbzeit kein Fußball-Leckerbissen war, der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Die Leipziger Fans ließen die Welle durch’s Stadion rollen und die Ballkontakte von Frahn wurden bejubelt, als habe dieser bereits erneut drei Tore erzielt.
Mit neuem Elan aus der Kabine
Die Hoffnung darauf, dass es zumindest doch noch so kommen könnte, war den „Roten Bullen“ auch nach der Pause anzumerken. Nach einem Augsburger Warnschuss durch Thiede (50.), den Borel parierte, nahm Frahn nur drei Minuten später Maß, zog das Leder aber rechts am Kasten vorbei. In der 59. Minute köpfte Kapllani nach einem Freistoß von Brinkmann um Millimeter vorbei, Schiedsrichter Meyer entschied aber ohnehin auf Abseits.
Schock für die „Bullen“
Die kalte Dusche für die bis dahin mindestens ebenbürtigen Leipziger kam in der 62. Minute. Konter der Gäste über Werner, dieser spielt die Kugel perfekt in den Lauf von Brinkmann, der vor Borel cool bleibt und zum 0:1 einschiebt. Doch Leipzig verfiel ob des Rückstandes keineswegs in Schockstarre. Nur fünf Minuten nach dem Gegentor hätte Ernst per Kopf nach Rockenbach-Ecke fast den Ausgleich erzielt, das Spielgerät ging jedoch knapp über die Augsburger Kiste. Besagte Augsburger verlegten sich nun ausschließlich auf Kontern und Zeitspiel, das der konsequente Schiedsrichter mit zwei gelben Karten für Raffael und Amsif ahndete. Trotz allem hätte Augsburg in der 78. Minute fast die Entscheidung herbei geführt, das Tor des eingewechselten Oehrl zählte jedoch wegen Handspiels von Werner nicht.
Rockenbach-Hammer knapp vorbei
Stattdessen kam Leipzig wieder auf und nach 80 Minuten fast zum Ausgleich, als Rockenbach aus 17 Metern den Abschluss suchte, seinen Hammer aber knapp neben das Tor setzte. Das folgende Anrennen auf das Augsburger Tor brachte noch eine Riesenchance durch einen Kopfball von Kutschke, der Ausgleich wollte aber auch in den vier Minuten Nachspielzeit nicht mehr fallen.
Unter dem Strich steht eine unglückliche Niederlage für die Mannen von Peter Pacult, bei denen kein Klassenunterschied zu den Augsburgern festzustellen war. Die Verlängerung hätten die Sachsen auf jeden Fall verdient gehabt.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |