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Abpfiff
August 10, 2011 8:30 nachm. CEST
Wörthersee Stadion — Klagenfurt am Wörthersee
Schiedsrichter: D. Čeferin
August 10, 2011 8:30 nachm. CEST
Wörthersee Stadion — Klagenfurt am Wörthersee
Schiedsrichter: D. Čeferin
Starke Österreicher unterliegen Slowakei durch Abseitstor
Ein Kopftor von Erwin Hoffer von der Frankfurter Eintracht war zu wenig. Spielstarke Österreicher verlieren durch ein Tor nach einem Eckball und ein Abseitstor.
Von Georg Sander
Bongarts
Klagenfurt. Dietmar Constaninis Österreicher beherrschten das Spiel über 90 Minuten, die Slowakei reagierte und traf. Genua-Legionär Juraj Kucka (22.) und Robert Jez (33.) aus deutlicher Abseitsposition brachten die Gäste in Front, Eintracht Frankfurt-Stürmer Erwin Hoffer konnte nur noch den Anschlusstreffer per Kopf markieren (62.) Angeführt von Stuttgarts Martin Harnik und Bayerns Talent David Alaba zeigte die Heimmannschaft aber, dass es für Deutschland nicht leicht werden wird.
Ähnliche Systeme
Die Österreicher begannen in einem 4-2-3-1. Abwehrchef war Hannover 96-Spieler Emanuel Pogatetz, links spielt Schalke-Linksverteidiger Fuchs. Julian Baumgarlinger vom FSV Mainz 05 räumte vor der Abwehr ab, David Alaba vom FC Bayern und Martin Harnik vom VfB Stuttgart bildeten die offensive Flügelzange. Die Slowaken setzen dem ein ähnliches System rund um Marek Hamsik, der überraschend links im Mittelfeld begann, vom SSC Napoli entgegen.
Anfangsphase
Beide Mannschaften zeigten sich hoch motiviert und nahmen die Zweikämpfe an. Die Nummer 29 der Welt hatte in den Anfangsminuten nicht so viel vom Spiel, vor allem die Bundesligaspieler der Österreicher zeigten auf. Die erste große Chance hatte David Alaba nach zwölf Minuten, der nach einem tollen Solo von Harnik gleich drei Slowaken überspielte. Der Abschluss war nicht optimal. Nach 18 Minuten dann die erste Chance für die Slovaken: Gratzei verschätzte sich bei einer Flanke von Pekarik, Weiss mit der Hereingabe, Alaba half im eigenen Sechzehner knapp vor dem Debütanten Guede aus.
Führung für die Slowakei
Nachdem Pogatetz einen Ball von Holosko im Fünfer klären musste, nutzten die Gäste den Eckball und gingen in Führung. Genua-Spieler Juraj Kucka setzte den Kopfball ungehindert an die Stange, von dort prallte der Ball vom Rücken von Sturm Graz-Keeper Gratzei in das Tor. Basel-Spieler Dragovic sah beim Treffer nicht gut aus. In weiterer Folge versuchten die Österreicher, das Spiel wieder in die Hand zu nehmen, die Slowaken standen aber gut, machten die Räume eng und unterbanden die Angriffsversuche schnell. Ein Freistoßtrick aus an sich guter Schussposition ist das Einzige, was Austria zustande brachte. Die Blauen formierten sich hauptsächlich hinter dem Ball, um auf Konter zu warten.
50 Prozent Ausbeute, dann drei Mal Martin Harnik
Nach einer halben Stunde fiel das zweite Tor für die Slowaken. Holosko ließ den Ball mitten in der Viererkette auf Robert Jez abtropfen. Dieser erzielte den zweiten Treffer aus doch deutlicher Abseitsposition. Österreich reagierte gut: Martin Harnik zum Ersten mit einem Kopfball, den Everton-Goalie Mucha von der Linie kratzte. Zum Zweiten nach einem bemerkenswerten Solo von der Mittellinie: Harnik ließ die halbe slowakische Mannschaft aussteigen und lobbte den Ball neben das Tor. Bei einer dritten Chance konnte er abgeblockt werden.
Österreich spielt, Slowakei trifft
Bitter für Deutschlands nächsten Gegner, denn die Ösis präsentierten sich angetrieben von Martin Harnik und David Alaba spielfreudig und gefährlich. Den Slowaken reichten ein Eckball und eine Fehlentscheidung des Schiedsrichterteams und es stand schon 0:2. In der Pause wechselte Dietmar Constantini Stefan Kulovits vom SK Rapid Wien aus, zog Alaba auf die Sechs und brachte Daniel Royer von Köln-Kooperationsklub SV Ried. Bei den Slowaken wurden Salata und Jendrisek für Karhan und Jez positionsgerecht ausgewechselt.
Heimteam motiviert aus der Kabine und mit dem Anschluss
Der Gastgeber kam motiviert aus der Pause, das Spiel war aber nicht mehr so flott wie in Durchgang eins. Es plätscherte so dahin. In Minute 56 stellte Constantini dann von 4-2-3-1 auf 4-4-2 um. Eintracht-Stürmer Erwin „Jimmy“ Hoffer sollte die schnellen Zuspiele von Alaba und Harnik verwerten. Dann aber der Anschlusstreffer durch Jimmy Hoffer, die Umstellung machte sich bezahlt. Austria Wien-Spieler Klein flankte in Bedrängnis, der Eintracht-Stürmer schraubte sich in die Höhe und köpfte unhaltbar ins Eck.
Die Antwort der Slowaken
Filip Sebo, ehemaliger Austria Wien-Spieler, kam für Guede, das Spiel der Gäste sollte offensiver werden. Gratzei musste nach einem Standard einen Schuss von Jendrisek parieren. Auffälligster Spieler in dieser hektischen Phase des freundschaftlichen Vergleichs blieb ein ums andere Mal Martin Harnik. Das Spiel wurde unwirsch, Schiedsrichter Ceferin aus Slowenien ließ viel durchgehen. Das Spiel stand auf der Kippe, Österreich drückte auf den Ausgleich, alle Slowaken verteidigten und suchten den Konter.
Unspektakuläre Schlussminuten
Janko, Harnik, Hoffer und Royer warteten in den Schlussminuten zunächst vergeblich auf Bälle, Michalik und Hamsik konnten die Defensive gut organisieren. In Minute 88 war der Ball zwar im Tor, aber Hoffer stand nach der langen Flanke, die Janko per Kopf und Harnik per Fallrückzieher verlängerten hatten, im Abseits. Diesmal lag das Schiedsrichterteam richtig. In der Nachspielzeit konnten noch zwei Schüsse von Baumgartlinger und Fuchs abgewehrt werden. Auch Dragovic kam noch zu einer guten Schusschance. Das war’s aber dann auch mit dem Spiel.
Deutschlands Gegner am 2. September in Gelsenkirchen präsentierte sich weiterhin spielstark. Angeführt von den Bundesligaspielern verloren die Ösis zwar mit 1:2, beherrschten aber im Endeffekt den Gegner über 90 Minuten.
Eure Meinung: Kann Österreich die neu gefundene Spielstärke gegen Deutschland in Tore ummünzen?
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Die Österreicher begannen in einem 4-2-3-1. Abwehrchef war Hannover 96-Spieler Emanuel Pogatetz, links spielt Schalke-Linksverteidiger Fuchs. Julian Baumgarlinger vom FSV Mainz 05 räumte vor der Abwehr ab, David Alaba vom FC Bayern und Martin Harnik vom VfB Stuttgart bildeten die offensive Flügelzange. Die Slowaken setzen dem ein ähnliches System rund um Marek Hamsik, der überraschend links im Mittelfeld begann, vom SSC Napoli entgegen.
Anfangsphase
Beide Mannschaften zeigten sich hoch motiviert und nahmen die Zweikämpfe an. Die Nummer 29 der Welt hatte in den Anfangsminuten nicht so viel vom Spiel, vor allem die Bundesligaspieler der Österreicher zeigten auf. Die erste große Chance hatte David Alaba nach zwölf Minuten, der nach einem tollen Solo von Harnik gleich drei Slowaken überspielte. Der Abschluss war nicht optimal. Nach 18 Minuten dann die erste Chance für die Slovaken: Gratzei verschätzte sich bei einer Flanke von Pekarik, Weiss mit der Hereingabe, Alaba half im eigenen Sechzehner knapp vor dem Debütanten Guede aus.
Führung für die Slowakei
Nachdem Pogatetz einen Ball von Holosko im Fünfer klären musste, nutzten die Gäste den Eckball und gingen in Führung. Genua-Spieler Juraj Kucka setzte den Kopfball ungehindert an die Stange, von dort prallte der Ball vom Rücken von Sturm Graz-Keeper Gratzei in das Tor. Basel-Spieler Dragovic sah beim Treffer nicht gut aus. In weiterer Folge versuchten die Österreicher, das Spiel wieder in die Hand zu nehmen, die Slowaken standen aber gut, machten die Räume eng und unterbanden die Angriffsversuche schnell. Ein Freistoßtrick aus an sich guter Schussposition ist das Einzige, was Austria zustande brachte. Die Blauen formierten sich hauptsächlich hinter dem Ball, um auf Konter zu warten.
50 Prozent Ausbeute, dann drei Mal Martin Harnik
Nach einer halben Stunde fiel das zweite Tor für die Slowaken. Holosko ließ den Ball mitten in der Viererkette auf Robert Jez abtropfen. Dieser erzielte den zweiten Treffer aus doch deutlicher Abseitsposition. Österreich reagierte gut: Martin Harnik zum Ersten mit einem Kopfball, den Everton-Goalie Mucha von der Linie kratzte. Zum Zweiten nach einem bemerkenswerten Solo von der Mittellinie: Harnik ließ die halbe slowakische Mannschaft aussteigen und lobbte den Ball neben das Tor. Bei einer dritten Chance konnte er abgeblockt werden.
Österreich spielt, Slowakei trifft
Bitter für Deutschlands nächsten Gegner, denn die Ösis präsentierten sich angetrieben von Martin Harnik und David Alaba spielfreudig und gefährlich. Den Slowaken reichten ein Eckball und eine Fehlentscheidung des Schiedsrichterteams und es stand schon 0:2. In der Pause wechselte Dietmar Constantini Stefan Kulovits vom SK Rapid Wien aus, zog Alaba auf die Sechs und brachte Daniel Royer von Köln-Kooperationsklub SV Ried. Bei den Slowaken wurden Salata und Jendrisek für Karhan und Jez positionsgerecht ausgewechselt.
Heimteam motiviert aus der Kabine und mit dem Anschluss
Der Gastgeber kam motiviert aus der Pause, das Spiel war aber nicht mehr so flott wie in Durchgang eins. Es plätscherte so dahin. In Minute 56 stellte Constantini dann von 4-2-3-1 auf 4-4-2 um. Eintracht-Stürmer Erwin „Jimmy“ Hoffer sollte die schnellen Zuspiele von Alaba und Harnik verwerten. Dann aber der Anschlusstreffer durch Jimmy Hoffer, die Umstellung machte sich bezahlt. Austria Wien-Spieler Klein flankte in Bedrängnis, der Eintracht-Stürmer schraubte sich in die Höhe und köpfte unhaltbar ins Eck.
Die Antwort der Slowaken
Filip Sebo, ehemaliger Austria Wien-Spieler, kam für Guede, das Spiel der Gäste sollte offensiver werden. Gratzei musste nach einem Standard einen Schuss von Jendrisek parieren. Auffälligster Spieler in dieser hektischen Phase des freundschaftlichen Vergleichs blieb ein ums andere Mal Martin Harnik. Das Spiel wurde unwirsch, Schiedsrichter Ceferin aus Slowenien ließ viel durchgehen. Das Spiel stand auf der Kippe, Österreich drückte auf den Ausgleich, alle Slowaken verteidigten und suchten den Konter.
Unspektakuläre Schlussminuten
Janko, Harnik, Hoffer und Royer warteten in den Schlussminuten zunächst vergeblich auf Bälle, Michalik und Hamsik konnten die Defensive gut organisieren. In Minute 88 war der Ball zwar im Tor, aber Hoffer stand nach der langen Flanke, die Janko per Kopf und Harnik per Fallrückzieher verlängerten hatten, im Abseits. Diesmal lag das Schiedsrichterteam richtig. In der Nachspielzeit konnten noch zwei Schüsse von Baumgartlinger und Fuchs abgewehrt werden. Auch Dragovic kam noch zu einer guten Schusschance. Das war’s aber dann auch mit dem Spiel.
Deutschlands Gegner am 2. September in Gelsenkirchen präsentierte sich weiterhin spielstark. Angeführt von den Bundesligaspielern verloren die Ösis zwar mit 1:2, beherrschten aber im Endeffekt den Gegner über 90 Minuten.
Eure Meinung: Kann Österreich die neu gefundene Spielstärke gegen Deutschland in Tore ummünzen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Mohir Shukurov
Mittelfeld Aserbaidschan |
3 | 2 |
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Lionel Messi
Angriff Argentinien |
3 | 1 |
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Landon Donovan
Angriff USA |
3 | 0 |
|
|
Roberto Soldado
Angriff Spanien |
3 | 0 |
|
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Burak Yılmaz
Angriff Türkei |
3 | 0 |