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2. Bundesliga

  • 25. Februar 2012
  • • 13:00
  • • Sportpark Ronhof Thomas Sommer, Fürth
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 8615
6
ENDE
2

Greuther Fürth vorrübergehend Spitzenreiter - Cottbus schlägt Aue

Greuther Fürth vorrübergehend Spitzenreiter - Cottbus schlägt Aue

Getty Images

Die Kleeblätter drehen die Partie nach Rückstand und siegen mit 6:2 gegen Bochum – Aue verliert auch im ersten Spiel unter dem neuen Trainer.

Fürth. Dank eines deutlichen 6:2-Sieges über den VfL Bochum klettert Greuther Fürth vorübergehend an die Tabellenspitze. Nach dem frühen Rückstand schüttelten sich die Gastgeber und drehten die Partie. Trotz des Neu-Trainers Karsten Baumann verliert Erzgebirge Aue mit 0:2 im Ost-Derby bei Energie Cottbus.

VfL geht früh in Führung

Mit dem ersten vernünftigen Angriff gingen die Gäste vom VfL Bochum in Fürth in der achten Minute in Führung. Delura wurde auf der rechten Seite gut freigespielt und brachte den Ball scharf in Mitte. Dort lauerte Takashi Inui am zweiten Pfosten und drückte den Ball über Linie.

Asamoah gleicht aus

Wie aus dem Nichts glichen die Hausherren in der 21. Minute aus. Auf der rechten Seite kam Nehrig an den Ball und flankte diesen an den ersten Pfosten. Dort war Gerald Asamoah schneller als Gegenspielen Maltritz und spitzelte den Ball in die kurze Ecke.

Führt wird stärker

Nach knapp 25 Minuten wurden die Fürther mit dem Ausgleich im Rücken immer stärker. Sechs Minuten vor der Pause war die Partie dann endgültig gedreht. Nach einem schnellen Einwurf drang Schmidtgal über links in den Sechszehner der Bochumer ein und spielte den Ball scharf in die Mitte. Vogt wollte vor dem heranstürmenden Occean klären, doch sein Rettungsversuch landete im eigenen Tor.

Noch vor dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die Chance, ihre Führung zu erhöhen. Doch es blieb beim 2:1 zur Pause. Für den VfL eine schreckliche erste Halbzeit. Nicht nur, dass aus einer Führung zur Pause noch ein Rückstand wurde, auch mussten Bochumer in Hälfte eins zweimal verletzungsbedingt wechseln. Für Mirkan Aydin kam es dabei knüppeldick. Er brach sich nach einem harten Zweikampf das Wadenbein.

Kalte Dusche für die Bochumer

Nur fünf Minuten nach der Pause bauten die Fürther ihre Führung auf 3:1 aus. Die Situation schien bereits geklärt, doch Stephan Schröck setzte gegen Maltritz gut nach und legte den Ball per Hacke in die Mitte zu Asamoah, der den Ball über den herausfliegenden Luthe chippte und ihn anschließend im leeren Tor unterbrachte. Ein super Tor!

Nur zehn Minuten später erhöhten die Hausherren auf 4:1. Sarerer dribbelte von rechts in die Mitte und zog vom Strafraum ab. Sein strammer Spannschuss schlug flach im kurzen Eck des Bochumer Gehäuses ein.

Kramer verkürzt nochmal

Der VfL gab sich jedoch nicht auf und kam in der 65. Minuten zum 4:2. Christoph Kramer tanzte fast die komplette Hintermannschaft der Fürther aus und schob die Kugel anschließend an Keeper Max Grün vorbei.

Schahin stellt alten Abstand wieder her

Die vermeintliche Freude der Gäste über den Anschlusstreffer war nur von kurzer Dauer. Bereits sieben Minuten später stellte der eingewechselte Schahin den alten Abstand wieder her.

Mit einem Elfmeter in der 85. Minute sorgte Bernd Nehrig für den Endstand.

Am Ende hieß 6:2 für Greuther Fürth. Nach ordentlicher erster Hälfte ließen sich die Bochumer in Durchgang zwei abschießen. Fürth hingegen setzt ein deutliches Zeichen im Aufstiegskampf und springt vorübergehend an die Spitze der zweiten Liga.

Sörensen versaut Baumanns Debüt

Im zweiten Spiel zwischen Cottbus und Aue konnten die Gastgeber bereits in der Anfangsphase in Führung gehen. Nach einem schnell nach vorn getragenen Angriff  in der 10. Minute spielte Banovic seinen Teamkollegen Sörensen schön frei - dieser zog von links etwas in die Mitte und jagte das Leder von der Strafraumgrenze unhaltbar ins kurze Eck. Ein starker Schuss.

In der Folgezeit ereignete sich in Lausitz nicht sehr viel. Cottbus gab sich mit der Führung zufrieden - Aue war auch nicht in der Lage, sich gefährliche Torchancen zu erspielen.

Cottbus drängt aufs zweite Tor

Erst in den letzten Minuten vor der Pause drängten die Hausherren auf das 2:0, doch die Auer retteten das knappe Ergebnis in die Pause.

Schwungvoll begann der zweite Durchgang. Nach einer ersten kleineren Chance der Gastgeber knallte Ronny König den Ball an die Latte des Cottbuser Tores.

Rangelov trifft im zweiten Anlauf

In der 56. Minute foulte Aues Lacheb den enteilten Rangelov – klare Sache: Strafstoß für Energie. Der Gefoulte trat selbst an und versenkte den Ball im zweiten Versuch.

Vielmehr passierte im zweiten Durchgang nicht. Aue zeigte sich zwar deutlich verbessert im Vergleich zur ersten Hälfte. Dennoch war der 2:0-Sieg der Cottbuser schlussendlich verdient. Das Team von Neu-Trainer Baumann ist nun endgültig im Abstiegskampf angekommen. Die Cottbuser hingegen konnten sich nach unten hin etwas absetzten.

Eure Meinung: Sind die Fürther in dieser Saison reif für den Aufstieg?

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