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Abpfiff
Dezember 18, 2011 1:30 nachm. CET
DKB Arena — Rostock
Schiedsrichter: D. Aytekin
Dezember 18, 2011 1:30 nachm. CET
DKB Arena — Rostock
Schiedsrichter: D. Aytekin
Das Phantom trifft im Geisterspiel: Hansa Rostock holt Punkt gegen Dresden
An einem turbulenten Adventssonntag fielen die meisten Tore im ruhigsten Stadion. Vor leeren Rängen kassierte Rostock den späten Ausgleich.
Von Dennis Reinkens
Bongarts
Rostock. Unter Ausschluss der Öffentlickeit hat Hansa Rostock nur einen Punkt gegen Dynamo Dresden geholt. Rund 700 Hansa-Fans demonstrierten vor dem Stadion und feierten dort die Treffer ihrer Mannschaft. Ins Stadion durften die Fans von Eintracht Braunschweig zwar, gegen Alemannia Aachen gab es allerdings auch keinen Sieg zu feiern, die Gäste nahmen ein Unentschieden mit. Gegen den MSV Duisburg gelang Energie Cottbus zwar der erste Heimtreffer seit Oktober, die „Zebras“ kamen aber trotz Unterzahl noch zum Ausgleich.
Pote gleicht vor leeren Rängen spät aus
In der gespenstischen Stimmung beim Gesiterspiel fiel das erste Tor bereits nach 31 Sekunden. Marcel Schied kam am Strafraum frei an den Ball und schob eiskalt ein. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, vor allem Rostock agierte sehr variabel, Dynamo versuchte es meist mit langen Bällen. Dann kamen die beiden Auftritte des Zlatko Dedic. Zunächst traf er aus weinigen Metern das leere Tor nicht (37.), holte dann aber einen Elfmeter. Der Pfiff von Deniz Aytekin war jedoch falsch, der Dresdener fädelte bei Timo Semmer ein. Dedic verwandelte selbst, und so ging es mit dem Unentschieden in die Kabine.
Die Verteidigung der Gastgeber wirkte zu Beginn des zweiten Durchgangs immer unsicherer. Vorne lief es besser, nach einer einstudierten Freistoßvariante traf Robert Müller aus guter Position nur den Pfosten (56.). Nur eine Minute später traf Marek Mintal zum 2:1. Nach guter Flanke hatte die Dynamo-Abwehr das „Phantom“ am langen Pfosten vergessen. Dresden versuchte dann alles, und wurde mit der letzten Aktion noch belohnt: Mickael Pote traf zum 2:2 in der Nachspielzeit.
Braunschweig belohnt sich spät
Die Eintracht aus Braunschweig begann druckvoll, erspielte sich Chancen allerdings meist nur bei Standards. Die beste Möglichkeit der Anfangsphase hatte Deniz Dogan, doch der Aachener Keeper Boy Waterman fischte den Ball noch aus dem Winkel (11.). Die Führung der Gäste aus Aachen resultierte ebenfalls aus einem Freistoß, den der Niederländer Bas Sibum einnicken konnte (26.). Die Alemannia verlegte sich fortan auf Konter, Braunschweig tat sich gegen tief stehende Gäste immer schwerer.
Braunschweig begann den zweiten Durchgang feldüberlegen, kam aber zunächst kaum zu Chancen. Mit Benjamin Kessel musste zudem in der 53. Minute schon der zweite Rechtsverteidiger verletzt vom Feld. Im der 39. Minute hatte es bereits Benjamin Fuchs erwischt. Braunschweig dominierte den Gegner dennoch, das nächste Tor erzielte jedoch Benjamin Auer. Wegen Abseits gab das Schiedsrichtergespann den Treffer aber nicht (78.). In der 86. Minute gab es dann doch noch den Ausgleich, Dominick Kumbela erlöste die Eintracht.
MSV in Unterzahl stark
In Cottbus begannen beide Mannschaften offensiv, auch der MSV hatte sich eine Menge vorgenommen. Bei Energie saß Markus Feldhoff ein letztes Mal als Interimscoach auf der Bank. Er sah in der 20. Minute die erste gute Chance der „Zebras“ durch Kevin Wolze, der plötzlich frei vor Keeper Rene Renno auftauchte, dann aber am Schlussmann scheiterte. Und dann kam die Erlösung! Marc-Andre Kruska traf mit einem überlegten Flachschuss aus 20 Metern zum ersten Heimtor der Lausitzer seit Oktober. Nach dem Tor machte Cottbus noch mehr Druck, es blieb aber bei der knappen Führung zur Pause.
Die zweite Hälfte begann mit mehr Härte der Teams. Dzemal Berberoric sah nach einer knappen Stunde Gelb-Rot. Er hatte nach einem Foul Dimitar Rangelov ins Gesicht gefasst. Die Partie war dann vergiftet. Bei einer Rudelbildung nach Foul an Soares wurde wieder Rangelov auffällig, kassierte aber nur die letzte Verwarnung, das war nicht konsequent gepfiffen (63.). Duisburg spielte dann immer stärker und nach einer Ecke köpfte Branimir Bajic den verdienten Ausgleich (75.).
Eure Meinung: Waren die Ergebnisse verdient?
Pote gleicht vor leeren Rängen spät aus
In der gespenstischen Stimmung beim Gesiterspiel fiel das erste Tor bereits nach 31 Sekunden. Marcel Schied kam am Strafraum frei an den Ball und schob eiskalt ein. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, vor allem Rostock agierte sehr variabel, Dynamo versuchte es meist mit langen Bällen. Dann kamen die beiden Auftritte des Zlatko Dedic. Zunächst traf er aus weinigen Metern das leere Tor nicht (37.), holte dann aber einen Elfmeter. Der Pfiff von Deniz Aytekin war jedoch falsch, der Dresdener fädelte bei Timo Semmer ein. Dedic verwandelte selbst, und so ging es mit dem Unentschieden in die Kabine.
Die Verteidigung der Gastgeber wirkte zu Beginn des zweiten Durchgangs immer unsicherer. Vorne lief es besser, nach einer einstudierten Freistoßvariante traf Robert Müller aus guter Position nur den Pfosten (56.). Nur eine Minute später traf Marek Mintal zum 2:1. Nach guter Flanke hatte die Dynamo-Abwehr das „Phantom“ am langen Pfosten vergessen. Dresden versuchte dann alles, und wurde mit der letzten Aktion noch belohnt: Mickael Pote traf zum 2:2 in der Nachspielzeit.
Braunschweig belohnt sich spät
Die Eintracht aus Braunschweig begann druckvoll, erspielte sich Chancen allerdings meist nur bei Standards. Die beste Möglichkeit der Anfangsphase hatte Deniz Dogan, doch der Aachener Keeper Boy Waterman fischte den Ball noch aus dem Winkel (11.). Die Führung der Gäste aus Aachen resultierte ebenfalls aus einem Freistoß, den der Niederländer Bas Sibum einnicken konnte (26.). Die Alemannia verlegte sich fortan auf Konter, Braunschweig tat sich gegen tief stehende Gäste immer schwerer.
Braunschweig begann den zweiten Durchgang feldüberlegen, kam aber zunächst kaum zu Chancen. Mit Benjamin Kessel musste zudem in der 53. Minute schon der zweite Rechtsverteidiger verletzt vom Feld. Im der 39. Minute hatte es bereits Benjamin Fuchs erwischt. Braunschweig dominierte den Gegner dennoch, das nächste Tor erzielte jedoch Benjamin Auer. Wegen Abseits gab das Schiedsrichtergespann den Treffer aber nicht (78.). In der 86. Minute gab es dann doch noch den Ausgleich, Dominick Kumbela erlöste die Eintracht.
MSV in Unterzahl stark
In Cottbus begannen beide Mannschaften offensiv, auch der MSV hatte sich eine Menge vorgenommen. Bei Energie saß Markus Feldhoff ein letztes Mal als Interimscoach auf der Bank. Er sah in der 20. Minute die erste gute Chance der „Zebras“ durch Kevin Wolze, der plötzlich frei vor Keeper Rene Renno auftauchte, dann aber am Schlussmann scheiterte. Und dann kam die Erlösung! Marc-Andre Kruska traf mit einem überlegten Flachschuss aus 20 Metern zum ersten Heimtor der Lausitzer seit Oktober. Nach dem Tor machte Cottbus noch mehr Druck, es blieb aber bei der knappen Führung zur Pause.
Die zweite Hälfte begann mit mehr Härte der Teams. Dzemal Berberoric sah nach einer knappen Stunde Gelb-Rot. Er hatte nach einem Foul Dimitar Rangelov ins Gesicht gefasst. Die Partie war dann vergiftet. Bei einer Rudelbildung nach Foul an Soares wurde wieder Rangelov auffällig, kassierte aber nur die letzte Verwarnung, das war nicht konsequent gepfiffen (63.). Duisburg spielte dann immer stärker und nach einer Ecke köpfte Branimir Bajic den verdienten Ausgleich (75.).
Eure Meinung: Waren die Ergebnisse verdient?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CET
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Nick Proschwitz
Angriff Paderborn |
17 | 3 |
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Alexander Meier
Mittelfeld Eintracht Frankfurt |
17 | 0 |
|
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Olivier Occean
Angriff Greuther Fürth |
17 | 0 |
|
|
Mohamadou Idrissou
Angriff Eintracht Frankfurt |
14 | 0 |
|
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Kevin Volland
Angriff 1860 München |
14 | 0 |