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Abpfiff
März 9, 2012 8:45 nachm. CET
Stadio Marc'Antonio Bentegodi — Verona
Schiedsrichter: P. Mazzoleni
Zuschauer: 11000
März 9, 2012 8:45 nachm. CET
Stadio Marc'Antonio Bentegodi — Verona
Schiedsrichter: P. Mazzoleni
Zuschauer: 11000
Walter Adrian Samuel
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Wesley Sneijder
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Luciano
Chievo
Chievo
Maicon
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Doppelschlag in den Schlussminuten: Samuel und Milito lassen Inter doch noch jubeln
Rechtzeitig vor der Champions League scheint Inter Mailand das Siegen wieder erlernt zu haben. In einer durchschnittlichen Partie sorgten späte Tore für den wichtigen Sieg.
Von Patrick Niedel
Verona. Inter Mailand kann doch noch siegen. Nach fast zwei Monaten ohne Dreier gewann Italiens Vizemeister durch späte Tore von Walter Samuel und Diego Milito mit 2:0 bei Chievo Verona. Das Team von Claudio Ranieri kann nun ein wenig durchatmen.
Munterer Beginn
Das Spiel begann durchaus munter. Bereits in der ersten Minute hatte Chievo eine Ecke nach Unsicherheit in der Inter-Abwehr. Und die Gäste hatten ihrerseits in der zweiten Minute durch Stankovic eine gute Gelegenheit, doch sein Schuß aus etwa 20 Metern wurde abgefälscht und verfehlte nur knapp das Chievo- Gehäuse.
Beide Teams versuchten in der Anfangsphase, engagiert nach vorn zu spielen, wobei die Gastgeber es oft mit langen hohen Bällen probierten. Inter dagegen war bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, um dann oft schon aus der Distanz abzuschliessen.
Auffälliger Bradley
Bei den Hausherren lief zunächst viel über Michael Bradley. Der ehemalige Gladbacher begann sehr aktiv und versuchte sich oft als Ballverteiler, doch dem Amerikaner fehlte es dann doch das ein ums andere Mal an der nötigen Präzisison.
In der 14. Minute dann hatte Inter die große Chance, das angeschlagene Selbstbewusstsein etwas zu stärken: Beim Abwehrversuch schlug Acerbi den Ball im Strafraum mit der Hand weg. Schiedsrichter Mazzoleni zeigte richtigerweise sofort auf den Elfmeterpunkt. Diego Milito nahm sich der Sache an und legte sich den Ball zurecht. Doch der Argentinier versuchte es zwar mit Wucht, aber sein Schuß war zu unplatziert. Chievo-Keeper Sorrentino konnte den Strafstoß parieren.
Sneijder an die Latte
Doch Inter blieb am Drücker. In der 19. Minute versuchte sich Wesley Sneijder mit einem Schlenzer aus etwa 20 Metern. Doch der Ball des Niederländers landete auf der Latte. Die Gäste versuchten, Chievo früh unter Druck zu setzen. Es entwickelte sich eine Art Power-Play in der Hälfte der Hausherren, die sich kaum aus der Umklammerung Inters befreien konnten.
Die Partie spielte sich nun nahezu ausschließlich in der Hälfte von Chievo ab. Die Hausherren schafften es mitunter nicht einmal über zwei oder drei Stationen den Ball laufen zu lassen. Immer wieder war ein Inter-Spieler dazwischen. Zu diesem Zeitpunkt wäre eine Führung für die Elf von Claudio Ranieri hochverdient gewesen. In der 42. Minute dann hätte Pellissier den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Der Chievo- Kapitän setzte sich kraftvoll gegen Maicon durch, doch er konnte den ball nicht am herausstürzenden Cesar im Inter-Tor vorbeispitzeln.
Inter fordert erneut Elfmeter
Kurz vor dem Halbzeitpfiff reklamierten die Mailänder erneut einen Handelfmeter, und tatsächlich bekam Sammarco den Ball, von Sneijder geschossen, an die Hand. Allerdings gab es im Gegensatz zu Acerbis Aktion keine aktive Bewegung zum Ball und so blieb die Pfeife des Unparteiischen diesmal stumm. So stand zur Pause ein durchaus schmeichelhaftes Remis für Chievo. Inter war aggressiver, spielerisch besser und versäumte „nur“, die Tore zu erzielen. Die Gastgeber hatten große Probleme im Spielaufbau und konnten eigentlich nur mit dem Ergebnis zu diesem Zeitpunkt zufrieden sein.
Chievo begann die zweite Halbzeit etwas aktiver. Wieder war Bradley eine treibende Kraft im Mittelfeld und auch insgesamt schien man bei den Gastgebern nicht gewillt, sich weiter so beherrschen zu lassen, wie teilweise in Durchgang eins.
Inter mit erster Chance
Die erste Torchance hatte jedoch wieder Inter. In der 53. Minute flankte Sneijder von der linken Strafraumgrenze und Poli rutschte am Fünfmeterraum in den Ball, doch der Mittelfeldmann verfehlte das Chievo- Tor nur um Zentimeter. Die Gäste nahm nun wieder mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand. Besonders Sneijder tat sich nun hervor, versuchte immer wieder, seine Nebenleute einzusetzen oder auch selbst zum Abschluß zu kommen.
Das Spiel hatte nun aber nicht mehr soviel Tempo wie in der ersten Halbzeit. Mailand hatte es nun mit mehr Gegenwehr zu tun, konnte nicht mehr so früh so viel Druck aufbauen. Chievo versuchte nach eigenem Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen, doch es fehlte zu oft an der letzten Genauigkeit im Passspiel.

Fehlpässe und Stockfehler
Mit zunehmender Spieldauer sank auch das Niveau. Immer mehr Fehlpässe und Stockfehler mischten sich auf beiden Seiten ins Spiel. Es gab kaum noch ausgespielte Angriffe und dementsprechend auch kaum noch nennenswerte Strafraumszenen. In der 79. Minute gab es dann doch noch etwas berichtenswertes. Bradley zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze in Richtung linkes Toreck - doch der US-Nationalspieler zielte um Zentimeter am Tor vorbei.
Beide Teams schienen sich mit dem torlosen Remis zufrieden zu geben, als in der 87. Minute Sneijder eine Ecke in den Strafraum schlug und Samuel vollkommen frei zum Kopfball kam. Der Routinier setzte den Ball wunderbar gegen die Laufrichtung von Sorrentino zum 0:1 ins Netz.
Zu diesem Zeitpunkt eine überraschende Führung, ja ein überraschendes Tor. Und natürlich war der Jubel riesengroß. Erst Recht, als Milito in der Schlussminute eine Flanke von Zanetti zum 0:2 ins Tor köpfte.
So gab es dann doch noch ein Happy-End für Inter Mailand. Der erste Sieg seit fast zwei Monaten und vor allem Coach Ranieri atmete spürbar durch. Inter konnte sich zumindest vorübergehend auf Platz sechs vorschieben, während Chievo erst einmal auf Platz zehn bleibt.
Eure Meinung: Was kann Inter in dieser Saison noch erreichen?
Munterer Beginn
Das Spiel begann durchaus munter. Bereits in der ersten Minute hatte Chievo eine Ecke nach Unsicherheit in der Inter-Abwehr. Und die Gäste hatten ihrerseits in der zweiten Minute durch Stankovic eine gute Gelegenheit, doch sein Schuß aus etwa 20 Metern wurde abgefälscht und verfehlte nur knapp das Chievo- Gehäuse.
Beide Teams versuchten in der Anfangsphase, engagiert nach vorn zu spielen, wobei die Gastgeber es oft mit langen hohen Bällen probierten. Inter dagegen war bemüht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, um dann oft schon aus der Distanz abzuschliessen.
Auffälliger Bradley
Bei den Hausherren lief zunächst viel über Michael Bradley. Der ehemalige Gladbacher begann sehr aktiv und versuchte sich oft als Ballverteiler, doch dem Amerikaner fehlte es dann doch das ein ums andere Mal an der nötigen Präzisison.
In der 14. Minute dann hatte Inter die große Chance, das angeschlagene Selbstbewusstsein etwas zu stärken: Beim Abwehrversuch schlug Acerbi den Ball im Strafraum mit der Hand weg. Schiedsrichter Mazzoleni zeigte richtigerweise sofort auf den Elfmeterpunkt. Diego Milito nahm sich der Sache an und legte sich den Ball zurecht. Doch der Argentinier versuchte es zwar mit Wucht, aber sein Schuß war zu unplatziert. Chievo-Keeper Sorrentino konnte den Strafstoß parieren.
Sneijder an die Latte
Doch Inter blieb am Drücker. In der 19. Minute versuchte sich Wesley Sneijder mit einem Schlenzer aus etwa 20 Metern. Doch der Ball des Niederländers landete auf der Latte. Die Gäste versuchten, Chievo früh unter Druck zu setzen. Es entwickelte sich eine Art Power-Play in der Hälfte der Hausherren, die sich kaum aus der Umklammerung Inters befreien konnten.
Die Partie spielte sich nun nahezu ausschließlich in der Hälfte von Chievo ab. Die Hausherren schafften es mitunter nicht einmal über zwei oder drei Stationen den Ball laufen zu lassen. Immer wieder war ein Inter-Spieler dazwischen. Zu diesem Zeitpunkt wäre eine Führung für die Elf von Claudio Ranieri hochverdient gewesen. In der 42. Minute dann hätte Pellissier den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Der Chievo- Kapitän setzte sich kraftvoll gegen Maicon durch, doch er konnte den ball nicht am herausstürzenden Cesar im Inter-Tor vorbeispitzeln.
Inter fordert erneut Elfmeter
Kurz vor dem Halbzeitpfiff reklamierten die Mailänder erneut einen Handelfmeter, und tatsächlich bekam Sammarco den Ball, von Sneijder geschossen, an die Hand. Allerdings gab es im Gegensatz zu Acerbis Aktion keine aktive Bewegung zum Ball und so blieb die Pfeife des Unparteiischen diesmal stumm. So stand zur Pause ein durchaus schmeichelhaftes Remis für Chievo. Inter war aggressiver, spielerisch besser und versäumte „nur“, die Tore zu erzielen. Die Gastgeber hatten große Probleme im Spielaufbau und konnten eigentlich nur mit dem Ergebnis zu diesem Zeitpunkt zufrieden sein.
Chievo begann die zweite Halbzeit etwas aktiver. Wieder war Bradley eine treibende Kraft im Mittelfeld und auch insgesamt schien man bei den Gastgebern nicht gewillt, sich weiter so beherrschen zu lassen, wie teilweise in Durchgang eins.
Inter mit erster Chance
Die erste Torchance hatte jedoch wieder Inter. In der 53. Minute flankte Sneijder von der linken Strafraumgrenze und Poli rutschte am Fünfmeterraum in den Ball, doch der Mittelfeldmann verfehlte das Chievo- Tor nur um Zentimeter. Die Gäste nahm nun wieder mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand. Besonders Sneijder tat sich nun hervor, versuchte immer wieder, seine Nebenleute einzusetzen oder auch selbst zum Abschluß zu kommen.
Das Spiel hatte nun aber nicht mehr soviel Tempo wie in der ersten Halbzeit. Mailand hatte es nun mit mehr Gegenwehr zu tun, konnte nicht mehr so früh so viel Druck aufbauen. Chievo versuchte nach eigenem Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen, doch es fehlte zu oft an der letzten Genauigkeit im Passspiel.

Fehlpässe und Stockfehler
Mit zunehmender Spieldauer sank auch das Niveau. Immer mehr Fehlpässe und Stockfehler mischten sich auf beiden Seiten ins Spiel. Es gab kaum noch ausgespielte Angriffe und dementsprechend auch kaum noch nennenswerte Strafraumszenen. In der 79. Minute gab es dann doch noch etwas berichtenswertes. Bradley zirkelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze in Richtung linkes Toreck - doch der US-Nationalspieler zielte um Zentimeter am Tor vorbei.
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Tor Elfmeterschießen
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Zlatan Ibrahimovic
Angriff Milan |
28 | 10 |
|
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Diego Alberto Milito
Angriff Inter |
24 | 8 |
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Antonio Di Natale
Angriff Udinese |
23 | 4 |
|
|
Edinson Cavani
Angriff Neapel |
23 | 3 |
|
|
R. Palacio
Angriff Genoa |
19 | 3 |
