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Abpfiff
Januar 29, 2012 3:00 nachm. CET
Stadio Comunale Via del Mare — Lecce
Schiedsrichter: L. Banti
Zuschauer: 10000
Januar 29, 2012 3:00 nachm. CET
Stadio Comunale Via del Mare — Lecce
Schiedsrichter: L. Banti
Zuschauer: 10000
Massimiliano Benassi
Lecce
Lecce
Massimiliano Benassi
Lecce
Lecce
Wesley Sneijder
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Mauro Matías Zárate
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Blamage für Inter: Abstiegskandidat Lecce schlägt Nerazzurri
Rückschlag für Inter Mailand. Beim Außenseiter aus Lecce unterlag das Team von Claudio Ranieri trotz vieler Torchancen am Ende mit 0:1. Die Liga-Siegesserie ist damit gerissen.
von Nikolai Mende
Getty Images
Lecce. Am 20. Spieltag der Serie A kam es am Sonntag zum Duell zwischen Lecce und Inter Mailand. Dabei setzte sich Lecce sensationell mit viel Leidenschaft am Ende mit 1:0 gegen den Topfavoriten durch.
So haben sie gespielt:
Der Außenseiter empfing die Gäste von Inter Mailand in einem 3-5-2-System mit Muriel und Di Michele im Sturm. Dahinter agierten Cuadrado, Giacomazzi, Blasi, Olivera und Brivio im Mittelfeld. In der Abwehr bildeten Oddo, Miglinico und Tomovic die Dreierkette. Inter spielte im gewohnten 4-3-1-2 mit Pazzini, Milito und Sneijder als offensives Trio. Dahinter erhielt Obi überraschend den Vorzug vor Alvarez. Nagatomo verteidigte hinten links. Ansonsten alles wie gehabt: Maicon, Lucio, Samuel, Zanetti und Cambiasso.
Umkämpfter Beginn
Die Zuschauer in Lecce sahen eine noch etwas zerfahrene Anfangsphase mit leichten Vorteilen für Inter Mailand. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und wollten sofort zeigen, wer Herr im Haus ist. Nach zehn Minuten gab es dann auch die erste Torchance durch Pazzini. Lecce lauerte eher auf Konter, versteckte sich aber keineswegs und nahm jede Möglichkeit wahr, selbst anzugreifen. Die Zweikämpfe im Mittelfeld waren von Anfang an hart. Nach 16 Minuten muuste Cuadrado sich kurz behandeln lassen, konnte aber wieder zurück ins Spiel.
Chancen auf beiden Seiten
In den folgenden zehn Minuten wurde das Spiel immer besser und es kam zu Chancen auf beiden Seiten. Julio Cesar musste in der 18. Minute stark parieren, kurz darauf setzte Cuadrado einen Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch Inter kam gefährlich vors Tor von Lecce, als Wesley Sneijder bei einem Konter den Ball ins rechte obere Eck schlenzen wollte. Das Leder segelte knapp über das Tor. Doch in dieser Phase kippte das Spiel mehr zu Gunsten des Außenseiters, der Inter einige male in Bedrängnis bringen konnte, aber immer wieder knapp verpasste. In der 29. Minute dann ein schneller Gegenzug von Inter und Milito traf den Pfosten. Bei der anschließenden Ecke verpasste Samuel per Kopf hauchdünn. Nun war es ein Klassespiel.
Führung für Lecce
Nach abermaligem hin und her passierte es dann in der 40. Minute doch! Der Ball ging ins Tor und es war die eiskalte Dusche für den großen Favoriten Inter Mailand. Nach einem Schuss von Oddo kam der Ball im Strafraum zu Giacomazzi, der mit seinem Schuss aus der Drehung Julio Cesar überwinden konnte. Das war die Führung für Lecce. Und der Vorletzte hatte nur eine Minute später gleich die nächste gute Chance, doch die Mailänder bekamen überall noch ein Bein dazwischen. In der 43. Minute waren wir bereits wieder auf der Gegenseite. Freistoß Inter, Wesley Sneijder mit einem hohen Ball vors Tor und wieder kam Walter Samuel an den Ball und stieß dabei mit Lecce-Keeper Benassi zusammen. Es blieb beim verdienten 1:0-Halbzeitführung für den Außenseiter.
Cambiasso im Abseits
Inter-Trainer Claudio Ranieri überraschte zur Pause alle und ließ Spielmacher Wesley Sneijder draussen. Dafür kam Alvarez ins Spiel, den man eigentlich von Beginn an erwartet hatte. Die Gäste versuchten sofort eine Antwort zu finden. In der 51. Minute gab es wieder Ecke für Inter, wieder kam Samuel zum Kopfball, der Ball sprach gegen den Pfosten und Cambiasso staubte ab und erzielte den Ausgleich. Nein! Abseits, die Fahne war oben, und das zurecht, denn Cambiasso stand erst passiv und dann aktiv im Abseits. Die Gäste machten immer mehr Betrieb und drängten auf den Ausgleich, doch bis zur 70. Minute konnten sie den Abwehrriegel der Hausherren nicht knacken.
Auch Milito jubelt umsonst
In der 71. Minute jubelte Inter wieder! Nach einer Ecke beförderte Milito den Ball aus kurzer Entfernung ins Tor, aber wieder war die Fahne oben, wieder zählte der Treffer nicht. Damit blieben den Nerazzurri nun mehr weniger als 20 Minuten, um die Blamage abzuwenden. Ranieri brachte Zarate für Obi. Mailand setzte sich nun wütend in der Hälfte von Lecce fest, stand mit vier bis fünf Spielern immer am gegnerischen Strafraum. Die Gäste schossen immer wieder aus allen Lagen, doch die Hausherren verteidigten mit Mann und Maus und bekamen ständig noch einen Fuß dazwischen und klärten Chance um Chance. Das verzweifelte Anrennen der Mailänder wurde bis zum Schluß nicht mehr belohnt. In der Nachspielzeit hatte Lecce sogar eine Konterchance zum 2:0, doch Cesar rettete mit einer starken Parade. Am Ende blieb es beim 1:0-Sensationssieg für den Abstiegskandidaten.
Eure Meinung: Entspricht das Ergebnis dem Spielverlauf?
So haben sie gespielt:
Der Außenseiter empfing die Gäste von Inter Mailand in einem 3-5-2-System mit Muriel und Di Michele im Sturm. Dahinter agierten Cuadrado, Giacomazzi, Blasi, Olivera und Brivio im Mittelfeld. In der Abwehr bildeten Oddo, Miglinico und Tomovic die Dreierkette. Inter spielte im gewohnten 4-3-1-2 mit Pazzini, Milito und Sneijder als offensives Trio. Dahinter erhielt Obi überraschend den Vorzug vor Alvarez. Nagatomo verteidigte hinten links. Ansonsten alles wie gehabt: Maicon, Lucio, Samuel, Zanetti und Cambiasso.
Umkämpfter Beginn
Die Zuschauer in Lecce sahen eine noch etwas zerfahrene Anfangsphase mit leichten Vorteilen für Inter Mailand. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und wollten sofort zeigen, wer Herr im Haus ist. Nach zehn Minuten gab es dann auch die erste Torchance durch Pazzini. Lecce lauerte eher auf Konter, versteckte sich aber keineswegs und nahm jede Möglichkeit wahr, selbst anzugreifen. Die Zweikämpfe im Mittelfeld waren von Anfang an hart. Nach 16 Minuten muuste Cuadrado sich kurz behandeln lassen, konnte aber wieder zurück ins Spiel.
Chancen auf beiden Seiten
In den folgenden zehn Minuten wurde das Spiel immer besser und es kam zu Chancen auf beiden Seiten. Julio Cesar musste in der 18. Minute stark parieren, kurz darauf setzte Cuadrado einen Schuss knapp am rechten Pfosten vorbei. Auch Inter kam gefährlich vors Tor von Lecce, als Wesley Sneijder bei einem Konter den Ball ins rechte obere Eck schlenzen wollte. Das Leder segelte knapp über das Tor. Doch in dieser Phase kippte das Spiel mehr zu Gunsten des Außenseiters, der Inter einige male in Bedrängnis bringen konnte, aber immer wieder knapp verpasste. In der 29. Minute dann ein schneller Gegenzug von Inter und Milito traf den Pfosten. Bei der anschließenden Ecke verpasste Samuel per Kopf hauchdünn. Nun war es ein Klassespiel.
Führung für Lecce
Nach abermaligem hin und her passierte es dann in der 40. Minute doch! Der Ball ging ins Tor und es war die eiskalte Dusche für den großen Favoriten Inter Mailand. Nach einem Schuss von Oddo kam der Ball im Strafraum zu Giacomazzi, der mit seinem Schuss aus der Drehung Julio Cesar überwinden konnte. Das war die Führung für Lecce. Und der Vorletzte hatte nur eine Minute später gleich die nächste gute Chance, doch die Mailänder bekamen überall noch ein Bein dazwischen. In der 43. Minute waren wir bereits wieder auf der Gegenseite. Freistoß Inter, Wesley Sneijder mit einem hohen Ball vors Tor und wieder kam Walter Samuel an den Ball und stieß dabei mit Lecce-Keeper Benassi zusammen. Es blieb beim verdienten 1:0-Halbzeitführung für den Außenseiter.
Cambiasso im Abseits
Inter-Trainer Claudio Ranieri überraschte zur Pause alle und ließ Spielmacher Wesley Sneijder draussen. Dafür kam Alvarez ins Spiel, den man eigentlich von Beginn an erwartet hatte. Die Gäste versuchten sofort eine Antwort zu finden. In der 51. Minute gab es wieder Ecke für Inter, wieder kam Samuel zum Kopfball, der Ball sprach gegen den Pfosten und Cambiasso staubte ab und erzielte den Ausgleich. Nein! Abseits, die Fahne war oben, und das zurecht, denn Cambiasso stand erst passiv und dann aktiv im Abseits. Die Gäste machten immer mehr Betrieb und drängten auf den Ausgleich, doch bis zur 70. Minute konnten sie den Abwehrriegel der Hausherren nicht knacken.
Auch Milito jubelt umsonst
In der 71. Minute jubelte Inter wieder! Nach einer Ecke beförderte Milito den Ball aus kurzer Entfernung ins Tor, aber wieder war die Fahne oben, wieder zählte der Treffer nicht. Damit blieben den Nerazzurri nun mehr weniger als 20 Minuten, um die Blamage abzuwenden. Ranieri brachte Zarate für Obi. Mailand setzte sich nun wütend in der Hälfte von Lecce fest, stand mit vier bis fünf Spielern immer am gegnerischen Strafraum. Die Gäste schossen immer wieder aus allen Lagen, doch die Hausherren verteidigten mit Mann und Maus und bekamen ständig noch einen Fuß dazwischen und klärten Chance um Chance. Das verzweifelte Anrennen der Mailänder wurde bis zum Schluß nicht mehr belohnt. In der Nachspielzeit hatte Lecce sogar eine Konterchance zum 2:0, doch Cesar rettete mit einer starken Parade. Am Ende blieb es beim 1:0-Sensationssieg für den Abstiegskandidaten.
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
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Vorlage
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Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Zlatan Ibrahimovic
Angriff Milan |
28 | 10 |
|
|
Diego Alberto Milito
Angriff Inter |
24 | 8 |
|
|
Antonio Di Natale
Angriff Udinese |
23 | 4 |
|
|
Edinson Cavani
Angriff Neapel |
23 | 3 |
|
|
R. Palacio
Angriff Genoa |
19 | 3 |
