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Abpfiff
Oktober 1, 2011 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter: G. Rocchi
Zuschauer: 64824
Oktober 1, 2011 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter: G. Rocchi
Zuschauer: 64824
Kalte Dusche im San Siro! Starkes Neapel verprügelt Inter Mailand mit 3:0!
Das Spitzenspiel der Serie A wurde für Inter Mailand zu einem Desaster. Mit 0:3 verliert die Mannschaft von Claudio Ranieri trotz viel Leidenschaft gegen einen eiskalten SSC Neapel
von Nikolai Mende
Getty Images
Mailand. Am 6. Spieltag der Serie A kam es am Samstag Abend zum Topspiel zwischen Inter Mailand und dem SSC Neapel. Dabei setzten sich die Gäste am Ende mit 3:0 durch.
So haben sie gespielt
Claudio Ranieri schickte eine offensive Mannschaft ins Rennen, mit Alvarez, Forlan und Pazzini im Angriff. Dahinter agierten Cambiasso, Obi und Urgestein Zanetti. Überraschend war der Einsatz von Chivu für den Japaner Nagatomo, der nur auf der Bank saß. Der Brasilianer Maicon schaffte kurzfristig noch den Sprung in die Startelf. Die Gäste aus Neapel wie immer im 3-5-2 mit Lavezzi als Angreifer, Goran Pandev und Hamsik dahinter zur Unterstützung. Es war davon auszugehen, dass Neapel mit schnellen Kontern zum Erfolg kommen wollte.
Inter mit stürmischem Beginn
Die Fans in Mailand sahen von Beginn an ein absolutes Klassespiel. Die Hausherren begannen unglaublich druckvoll und engagiert. Vor allem Maicon war an jedem Angriff beteiligt. Gleich nach zwei Minuten der erste Angriff von Inter, Maicon ging im Strafraum zu Boden, aber kein Elfmeter! Im direkten Gegenzug dann bereits Neapel, Pandev holte eine Ecke raus, die aber nichts einbrachte. In der vierten Minute dann wieder Inter, erneut über Maicon, Alvarez versuchte es aus der Distanz, aber der Ball ging vorbei. Wunderbare Action in den ersten Minuten.
Rauf und Runter im San Siro
Beide Mannschaften schenkten sich absolut gar nichts. Es ging rauf und runter. Nach neun Minuten die nächste dicke Chance für Inter. Flanke von Maicon, Pazzini versprang der Ball im Strafraum, dieser landete in dessen Rücken beim völlig ungedeckten Forlan, der wollte einen Volleyknaller auspacken und traf den Ball ebenfalls nicht richtig. In der 13. Minute dann wieder Forlan. Der WM-Star zog von links nach innen und hämmerte aufs lange Eck drauf. Der Ball knallte lautstark knapp neben dem Pfosten in die Werbebande. Inter war unglaublich bemüht und zweikampfstark, aber Neapel wehrte sich verbissen und griff bei jeder Gelegenheit selbst an.
Elfmeter für die Gäste
Krönung der ersten Halbzeit war die 41. Minute. Maggio wird von Obi zu Fall gebracht, der Schiri zeigt auf den Punkt und zeigt Obi die zweite gelbe Karte! Platzverweis und Elfmeter für Neapel. Hamsik lief an, doch Cesar parierte! Campagnaro bekam den Ball aber vor die Füße und hämmerte ihn ins kurze Eck neben Cesar in die Maschen! Neapel führte, Inter war in Unterzahl! Was für ein Spiel. In den letzten Minuten ging es heiß her, Zanetti und Cesar holten sich ebenfalls noch die gelbe Karte ab. Dann war Pause! 45 Minuten voller Brisanz waren zu Ende.
Vorentscheidung durch Maggio
Nach der Pause gab sich Inter Mailand nicht geschlagen, wollte den Ausgleich und wurde eiskalt abgeknipst. In der 56. Minute ging Maggio steil, Nagatomo versuchte ihn halbherzig abzudrängen, Cesar kam aus seinem Kasten, der Japaner und sein Keeper waren sich nicht einig, wer den Ball weghauen soll, Maggio sagte Danke und spitzelte den Ball an Cesar vorbei ins Tor! 2:0 für die Gäste, ein weiterer Nackenschlag für die Mannschaft von Claudio Ranieri, die hier so viel Leidenschaft und Willen an den Tag gelegt hatte. Aber ohne Wesley Sneijder fehlte in vielen Momenten einfach ein Schuss Genialität und individuelle Klasse und Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus.
Hamsik macht den Sack zu
Inter versuchte zwar noch irgendwie zu Chancen zu kommen, aber Neapel war nun sowas von souverän und lauerte nur so auf den nächsten tödlichen Konter. In der 65. Minute bediente Hamsik den mitgelaufenen Zuniga vor dem Tor, doch dieser schoss den Ball aus fünf Metern Entfernung tatsächlich drüber. Doch knappe zehn Minuten später war die Messe dann endgültig gesungen. Neapel holte sich den Ball im Mittelfeld zurück, Lavezzi in zentraler Position, spielte einen Steilpass auf den Slowaken Hamsik, der ganz frei vor Cesar, musste nur noch den Ball einschieben - 3:0, Arrivederci Inter! Neapel hatte den Sack zugemacht. In den letzten 15 Minuten passierte nicht mehr viel. Es blieb beim 3:0 für die Gäste, aus Inter-Sicht die Niederlage auf jeden Fall zu hoch ausgefallen, aber das ist eben Fußball auf Champions League-Niveau.
Eure Meinung: Was wäre in diesem Spiel ein gerechntes Resultat gewesen?
So haben sie gespielt
Claudio Ranieri schickte eine offensive Mannschaft ins Rennen, mit Alvarez, Forlan und Pazzini im Angriff. Dahinter agierten Cambiasso, Obi und Urgestein Zanetti. Überraschend war der Einsatz von Chivu für den Japaner Nagatomo, der nur auf der Bank saß. Der Brasilianer Maicon schaffte kurzfristig noch den Sprung in die Startelf. Die Gäste aus Neapel wie immer im 3-5-2 mit Lavezzi als Angreifer, Goran Pandev und Hamsik dahinter zur Unterstützung. Es war davon auszugehen, dass Neapel mit schnellen Kontern zum Erfolg kommen wollte.
Inter mit stürmischem Beginn
Die Fans in Mailand sahen von Beginn an ein absolutes Klassespiel. Die Hausherren begannen unglaublich druckvoll und engagiert. Vor allem Maicon war an jedem Angriff beteiligt. Gleich nach zwei Minuten der erste Angriff von Inter, Maicon ging im Strafraum zu Boden, aber kein Elfmeter! Im direkten Gegenzug dann bereits Neapel, Pandev holte eine Ecke raus, die aber nichts einbrachte. In der vierten Minute dann wieder Inter, erneut über Maicon, Alvarez versuchte es aus der Distanz, aber der Ball ging vorbei. Wunderbare Action in den ersten Minuten.
Rauf und Runter im San Siro
Beide Mannschaften schenkten sich absolut gar nichts. Es ging rauf und runter. Nach neun Minuten die nächste dicke Chance für Inter. Flanke von Maicon, Pazzini versprang der Ball im Strafraum, dieser landete in dessen Rücken beim völlig ungedeckten Forlan, der wollte einen Volleyknaller auspacken und traf den Ball ebenfalls nicht richtig. In der 13. Minute dann wieder Forlan. Der WM-Star zog von links nach innen und hämmerte aufs lange Eck drauf. Der Ball knallte lautstark knapp neben dem Pfosten in die Werbebande. Inter war unglaublich bemüht und zweikampfstark, aber Neapel wehrte sich verbissen und griff bei jeder Gelegenheit selbst an.
Elfmeter für die Gäste
Krönung der ersten Halbzeit war die 41. Minute. Maggio wird von Obi zu Fall gebracht, der Schiri zeigt auf den Punkt und zeigt Obi die zweite gelbe Karte! Platzverweis und Elfmeter für Neapel. Hamsik lief an, doch Cesar parierte! Campagnaro bekam den Ball aber vor die Füße und hämmerte ihn ins kurze Eck neben Cesar in die Maschen! Neapel führte, Inter war in Unterzahl! Was für ein Spiel. In den letzten Minuten ging es heiß her, Zanetti und Cesar holten sich ebenfalls noch die gelbe Karte ab. Dann war Pause! 45 Minuten voller Brisanz waren zu Ende.
Vorentscheidung durch Maggio
Nach der Pause gab sich Inter Mailand nicht geschlagen, wollte den Ausgleich und wurde eiskalt abgeknipst. In der 56. Minute ging Maggio steil, Nagatomo versuchte ihn halbherzig abzudrängen, Cesar kam aus seinem Kasten, der Japaner und sein Keeper waren sich nicht einig, wer den Ball weghauen soll, Maggio sagte Danke und spitzelte den Ball an Cesar vorbei ins Tor! 2:0 für die Gäste, ein weiterer Nackenschlag für die Mannschaft von Claudio Ranieri, die hier so viel Leidenschaft und Willen an den Tag gelegt hatte. Aber ohne Wesley Sneijder fehlte in vielen Momenten einfach ein Schuss Genialität und individuelle Klasse und Torgefahr aus dem Mittelfeld heraus.
Hamsik macht den Sack zu
Inter versuchte zwar noch irgendwie zu Chancen zu kommen, aber Neapel war nun sowas von souverän und lauerte nur so auf den nächsten tödlichen Konter. In der 65. Minute bediente Hamsik den mitgelaufenen Zuniga vor dem Tor, doch dieser schoss den Ball aus fünf Metern Entfernung tatsächlich drüber. Doch knappe zehn Minuten später war die Messe dann endgültig gesungen. Neapel holte sich den Ball im Mittelfeld zurück, Lavezzi in zentraler Position, spielte einen Steilpass auf den Slowaken Hamsik, der ganz frei vor Cesar, musste nur noch den Ball einschieben - 3:0, Arrivederci Inter! Neapel hatte den Sack zugemacht. In den letzten 15 Minuten passierte nicht mehr viel. Es blieb beim 3:0 für die Gäste, aus Inter-Sicht die Niederlage auf jeden Fall zu hoch ausgefallen, aber das ist eben Fußball auf Champions League-Niveau.
Eure Meinung: Was wäre in diesem Spiel ein gerechntes Resultat gewesen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
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Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Zlatan Ibrahimovic
Angriff Milan |
28 | 10 |
|
|
Diego Alberto Milito
Angriff Inter |
24 | 8 |
|
|
Antonio Di Natale
Angriff Udinese |
23 | 4 |
|
|
Edinson Cavani
Angriff Neapel |
23 | 3 |
|
|
R. Palacio
Angriff Genoa |
19 | 3 |