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Abpfiff
September 17, 2011 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter: P. Mazzoleni
Zuschauer: 47944
September 17, 2011 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter: P. Mazzoleni
Zuschauer: 47944
Wesley Sneijder
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Maarten Stekelenburg
AS Rom
AS Rom
Obi
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Gian Piero Gasperini
FC Internazionale Milano
FC Internazionale Milano
Serie A: Keine Tore beim Topspiel zwischen Inter Mailand und AS Rom
Nach dem verpatzten Saisonstart zählte für beide Teams an diesem Abend nur ein Sieg. In einem spannenden und teils hochklassigen Topspiel trennten sich am Ende Inter und Rom 0:0.
von Nikolai Mende
AS Rom, FC Internazionale Milano, Marco Cassetti, Javier Adelmar Zanetti, Miralem Pjanic, Diego Alberto Milito, Erik Lamela, Lucio, Daniele De Rossi, Marco Borriello, Francesco Totti, Wesley Sneijder, Luis Enrique, Diego Forlan Corazo, Fernando Gago, Esteban Matias Cambiasso, FC Internazionale Milano - AS Rom
Getty Images
Mailand. Am zweiten Spieltag der Serie A kam es am Samstag Abend zum Duell zwischen Inter Mailand und dem AS Rom. Dabei trennten sich beide Mannschaften torlos 0:0.
Inter wieder mit Dreierkette
Trainer Gasperini blieb seiner Grundidee auch gegen die Roma treu. Mit Lucio, Ranocchia und Samuel bot der in der Kritik stehende Coach eine Dreierkette auf. Im kompakten Fünfermittelfeld spielten Cambiasso, Obi, Zanetti, Sneijder und Nagatomo. Im Sturm Milito und WM-Superstar Forlan. Luis Enrique schickte ein 4-3-3 aufs Feld mit Osvaldo und Borini als Unterstützung für Francesco Totti. Kjaer, Pizarro und Taddei rückten ebenfalls in die Mannschaft.
Roma unter Druck
Die erste Phase des Spiels gehörte eindeutig den Hausherren. Inter spielte mit viel Einsatz nach vorne und versuchte sich mit schnellen Kombinationen durch das Mittelfeld der Roma zu spielen. Nach zehn Minuten eine erste gute Chance durch Nagatomo. Die Roma kam nicht ins Spiel, zu schnell waren die Bälle wieder weg. Trotzdem kamen die Gäste ebenfalls zu einer Torchance. Nach einer Flanke von De Rossi prüfte Osvaldo Inter-Schlussmann Cesar, der jedoch keine Probleme hatte mit diesem Schuss. Inter blieb die stärkere Mannschaft in der Folgezeit.
Lucio knockt Stekelenburg aus
Nach 15 Minuten schaltete Inter schnell um, Sneijder bekam im Zentrum den Ball und sah, wie Lucio auf der linken Seite dabei war, durchzustoßen, Sneijder spielte einen Steilpass, Lucio ging durch, Roma-Keeper Stekelenburg kam aus dem Tor gesprintet und Lucio versuchte den Ball noch am Torwart vorbeizuspitzeln, traf aber den Niederländer direkt am Kopf. Stekelenburg blieb regungslos liegen und wurde minutenlang behandelt. Lucio sah gelb. Luis Enrique musste schließlich wechseln, sein Stammkeeper wurde auf einer Trage vom Platz getragen. Es kam Lobont.
Gäste nur mit wenig Entlastung
Nach dem Torwartwechsel beim AS Rom setzte sich das alte Bild fort. Inter blieb die dominierende Mannschaft und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Immer wieder versuchten sie Tempo aufzunehmen und drängten auf die Führung. Sneijder war dabei die Schaltzentrale, aber Milito und auch Nagatomo waren sehr aktiv und zeigten viel Drang zum Tor. In der 36. Minute dann eine Großchance durch den Japaner. Nach mehrern blitzschnellen Pässen sieht Sneijder den von rechts in den Strafraum stürmenden Nagatomo, schiebt ihm den Ball hin, und Nagatomo hämmert mit Gewalt am langen Eck vorbei. Die Roma kam nur zu einigen wenigen Konterchancen. Totti, der schwach begann, wurde im Laufe der ersten Halbzeit zum kreativen Passgeber. Doch spätestens bei Cesar war Schluss. Es blieb beim 0:0 zur Pause, mit Vorteilen für Inter.
Zweite Halbzeit beginnt stark
In der Pause sahen beide Trainer keinen Grund zu personellen Veränderungen und schickten die selbe Elf wieder aufs Feld. Nach der Pause sahen die Fans im San Siro eine tolle erste Viertelstunde, welche sehr ausgeglichen war. Beide Mannschaften kamen mit viel Rückenwind aus der Kabine und versuchten den Gegner zu überraschen. Es ging teilweise rauf und runter, mit Torchancen auf beiden Seiten. Mit viel Tempo und schönen Pässen bekamen die Zuschauer einiges geboten. Nach einer Stunde kam dann Zarate für Milito und Luis Enrique brachte Fernando Gago für David Pizarro. Zarate hatte in der 64. Minute auch gleich eine wunderbare Torchance, als er im Stile von Arjen Robben von rechts nach innen zog und dann mit links aufs lange Eck abschloss. Der Ball strich übers Tor.
AS Rom spielt gefällig
Während man in der ersten Halbzeit noch auf eine Nadelstich-Taktik setzen musste, gelang es den Römern nach dem Seitenwechsel, das Spiel vollkommen offen zu gestalten und phasenweise sogar die Oberhand zu erringen. Luis Enrique schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn das Team war sichtlich verwandelt und drängte die Interisti in ihre Hälfte und plötzlich waren es die Hausherren, welche auf schnelle Konter setzen mussten, in der Regel über Sneijder. Ab Minute 70 beruhigte sich das Spiel etwas und Inter übernahm wieder die Initiative.
Muntari für Forlan
Nach 80 Minuten handelte sich Gasperini viele Buh-Rufe ein, als er WM-Star Forlan bei 0:0 vom Platz nahm und dafür mit Muntari einen Sechser brachte. In der 85. Minute bekam Inter trotzdem noch eine Riesenchance. Nach eine, schönen Angriff, der vom omnipräsenten Sneijder eingeleitet wurde, kam der Niederländer schließlich selbst am Elfmeterpunkt völlig frei zum Schuss aufs Tor der Roma und Simon Kjaer war es, der auf der Linie abblockte und zur Ecke klärte. Diese brachte jedoch nichts ein. In den letzten Minuten war es dann ein Spiel auf ein Tor, Inter versuchte mit einer fulminanten Sturm und Drangphase doch noch das Siegtor zu erzwingen, doch mit etwas Glück überstand die Roma auch die letzten fünf Minuten plus Nachspielzeit. Es blieb beim 0:0.
Eure Meinung: Ein glücklicher Punkt für die Roma?
Inter wieder mit Dreierkette
Trainer Gasperini blieb seiner Grundidee auch gegen die Roma treu. Mit Lucio, Ranocchia und Samuel bot der in der Kritik stehende Coach eine Dreierkette auf. Im kompakten Fünfermittelfeld spielten Cambiasso, Obi, Zanetti, Sneijder und Nagatomo. Im Sturm Milito und WM-Superstar Forlan. Luis Enrique schickte ein 4-3-3 aufs Feld mit Osvaldo und Borini als Unterstützung für Francesco Totti. Kjaer, Pizarro und Taddei rückten ebenfalls in die Mannschaft.
Roma unter Druck
Die erste Phase des Spiels gehörte eindeutig den Hausherren. Inter spielte mit viel Einsatz nach vorne und versuchte sich mit schnellen Kombinationen durch das Mittelfeld der Roma zu spielen. Nach zehn Minuten eine erste gute Chance durch Nagatomo. Die Roma kam nicht ins Spiel, zu schnell waren die Bälle wieder weg. Trotzdem kamen die Gäste ebenfalls zu einer Torchance. Nach einer Flanke von De Rossi prüfte Osvaldo Inter-Schlussmann Cesar, der jedoch keine Probleme hatte mit diesem Schuss. Inter blieb die stärkere Mannschaft in der Folgezeit.
Lucio knockt Stekelenburg aus
Nach 15 Minuten schaltete Inter schnell um, Sneijder bekam im Zentrum den Ball und sah, wie Lucio auf der linken Seite dabei war, durchzustoßen, Sneijder spielte einen Steilpass, Lucio ging durch, Roma-Keeper Stekelenburg kam aus dem Tor gesprintet und Lucio versuchte den Ball noch am Torwart vorbeizuspitzeln, traf aber den Niederländer direkt am Kopf. Stekelenburg blieb regungslos liegen und wurde minutenlang behandelt. Lucio sah gelb. Luis Enrique musste schließlich wechseln, sein Stammkeeper wurde auf einer Trage vom Platz getragen. Es kam Lobont.
Gäste nur mit wenig Entlastung
Nach dem Torwartwechsel beim AS Rom setzte sich das alte Bild fort. Inter blieb die dominierende Mannschaft und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Immer wieder versuchten sie Tempo aufzunehmen und drängten auf die Führung. Sneijder war dabei die Schaltzentrale, aber Milito und auch Nagatomo waren sehr aktiv und zeigten viel Drang zum Tor. In der 36. Minute dann eine Großchance durch den Japaner. Nach mehrern blitzschnellen Pässen sieht Sneijder den von rechts in den Strafraum stürmenden Nagatomo, schiebt ihm den Ball hin, und Nagatomo hämmert mit Gewalt am langen Eck vorbei. Die Roma kam nur zu einigen wenigen Konterchancen. Totti, der schwach begann, wurde im Laufe der ersten Halbzeit zum kreativen Passgeber. Doch spätestens bei Cesar war Schluss. Es blieb beim 0:0 zur Pause, mit Vorteilen für Inter.
Zweite Halbzeit beginnt stark
In der Pause sahen beide Trainer keinen Grund zu personellen Veränderungen und schickten die selbe Elf wieder aufs Feld. Nach der Pause sahen die Fans im San Siro eine tolle erste Viertelstunde, welche sehr ausgeglichen war. Beide Mannschaften kamen mit viel Rückenwind aus der Kabine und versuchten den Gegner zu überraschen. Es ging teilweise rauf und runter, mit Torchancen auf beiden Seiten. Mit viel Tempo und schönen Pässen bekamen die Zuschauer einiges geboten. Nach einer Stunde kam dann Zarate für Milito und Luis Enrique brachte Fernando Gago für David Pizarro. Zarate hatte in der 64. Minute auch gleich eine wunderbare Torchance, als er im Stile von Arjen Robben von rechts nach innen zog und dann mit links aufs lange Eck abschloss. Der Ball strich übers Tor.
AS Rom spielt gefällig
Während man in der ersten Halbzeit noch auf eine Nadelstich-Taktik setzen musste, gelang es den Römern nach dem Seitenwechsel, das Spiel vollkommen offen zu gestalten und phasenweise sogar die Oberhand zu erringen. Luis Enrique schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn das Team war sichtlich verwandelt und drängte die Interisti in ihre Hälfte und plötzlich waren es die Hausherren, welche auf schnelle Konter setzen mussten, in der Regel über Sneijder. Ab Minute 70 beruhigte sich das Spiel etwas und Inter übernahm wieder die Initiative.
Muntari für Forlan
Nach 80 Minuten handelte sich Gasperini viele Buh-Rufe ein, als er WM-Star Forlan bei 0:0 vom Platz nahm und dafür mit Muntari einen Sechser brachte. In der 85. Minute bekam Inter trotzdem noch eine Riesenchance. Nach eine, schönen Angriff, der vom omnipräsenten Sneijder eingeleitet wurde, kam der Niederländer schließlich selbst am Elfmeterpunkt völlig frei zum Schuss aufs Tor der Roma und Simon Kjaer war es, der auf der Linie abblockte und zur Ecke klärte. Diese brachte jedoch nichts ein. In den letzten Minuten war es dann ein Spiel auf ein Tor, Inter versuchte mit einer fulminanten Sturm und Drangphase doch noch das Siegtor zu erzwingen, doch mit etwas Glück überstand die Roma auch die letzten fünf Minuten plus Nachspielzeit. Es blieb beim 0:0.
Eure Meinung: Ein glücklicher Punkt für die Roma?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Zlatan Ibrahimovic
Angriff Milan |
28 | 10 |
|
|
Diego Alberto Milito
Angriff Inter |
24 | 8 |
|
|
Antonio Di Natale
Angriff Udinese |
23 | 4 |
|
|
Edinson Cavani
Angriff Neapel |
23 | 3 |
|
|
R. Palacio
Angriff Genoa |
19 | 3 |

