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Abpfiff
Juni 25, 2011 8:45 nachm. CEST
NRGi Park — Århus C
Schiedsrichter: P. Tagliavento
Zuschauer: 16110
Juni 25, 2011 8:45 nachm. CEST
NRGi Park — Århus C
Schiedsrichter: P. Tagliavento
Zuschauer: 16110
Thiago Alcántara
Spanien U21
Spanien U21
Thiago Alcántara
Spanien U21
Spanien U21
Granit Xhaka
Schweiz U21
Schweiz U21
Yann Sommer
Schweiz U21
Schweiz U21
Spanien zum dritten Mal U21-Europameister
Das Finale war von Taktik geprägt und sehnte sich nach Torchancen. Spanien ließ sich das Spiel nie aus der Hand nehmen und holt verdient mit einem Sieg über die Schweiz den Titel.
Von Dennis Sailsdorfer
Getty
Aarhus. Spanien ist neuer U21-Europameister! Die Iberer siegten im Finale gegen die Schweiz mit 2:0 (1:0). Das Spiel began zäh, hat allerdings einen verdienten Sieger gefunden. Anfangs sah es noch nicht so eindeutig aus, denn die Schweiz hielt gut dagegen. Allerdings waren Torgelegenheiten gerade in der ersten Hälfte Mangelware.
Viel Taktik, wenig Chancen
Das Spiel war von Taktik geprägt und nur vereinzelt kamen beide Mannschaften vor das gegnerische Tor. Spaniens erste Möglichkeit wurde von Adrian Lopez vergeben (3.). Nach einem starken Solo von Kapitän Javi Martinez kam der Ball zum Stürmer, doch der Winkel wurde zu spitz und die Mischung aus Schuss und Querpass ging deutlich rechts am Tor vorbei. In den Folgeminuten machten beide Teams gut die Räume zu, sodass weder Spaniens Kurzpassspiel noch Shaqiris Sololäufe etwas bewirkten.
Keiner bei Herrera
Erst in der 29. Minute wurde der iberische Keeper aus dem Schlaf gerissen, als er einen Volleyhammer von Shaqiri parieren musste. Das Schweizer Talent hatte zuvor den Ball gegen Didac Vila abgeschirmt und aus der Drehung abgezogen. Jedoch genau auf den Torhüter. Diese Chance war die einzige der Eidgenossen. In der 35. Minute wurde Thiago sträflich allein gelassen, der es dann mit einem Weitschuss probierte. Aus ungefähr 22 Metern schoss er den Ball links vorbei, aber die Spanier wollten mehr. Und vier Minuten vor dem Pausenpfiff bekamen sie, was sie wollten. Der Seitenwechsel von rechts auf die links schien die Schweiz zu überrumpeln. Vila konnte nahezu ungehindert flanken und genau so ungestört köpfte Herrera den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts ins Ziel (41.). Die Defensive der „Nati“, in Form von Klose und Rossini, hatte großen Anteil an diesem Gegentreffer, denn keiner von beiden bemühte sich, das Tor zu verhindern. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Die Schweiz bemerkt, worum es geht
Es waren die Eidgenossen, die nach dem Wiederanpfiff mehr vom Spiel hatten. Die Chancen ließen immer noch auf sich warten, aber anscheinend wurde der „Nati“ bewusst, worum es geht. Es war schließlich ein Finale und endlich bemühte sich das Team von Coach Pierluigi Tami dementsprechend. Auch wenn von der Schweiz nun mehr Input kam, Spanien hatte nichtsdestotrotz mehr Ballbesitz. Bezeichnet dafür ist die Phase zwischen der 64. und 66. Minute, als die Iberer den Ball ungehindert in den eigenen Reihen hin und her spielen konnten, ohne dass ein Schweizer auch nur in die Nähe des Balles kam. Letztendlich waren die Spanier stets dem 2:0 näher als die Schweiz dem Ausgleich. So zum Beispiel nach einer Ecke von Mata, die den völlig freistehenden Kollegen Botia erreichte (75.). Allerdings merkte man diesem an, dass er als Innenverteidiger ansonsten für das Verhindern der Tore zuständig ist: Die Kugel ging gut drei Meter drüber.
Trüber Sommer
Als wenn jemand den Schalter umgelegt hätte, kamen die Schweizer in den Folgeminuten zu guten Chancen. Allerdings klaute Kasami dem besserpostierten Mehmedi den Ball und die Möglichkeit verpuffte (76.). Bereits zwei Minuten danach kam wieder ein Schweizer im spanischen Strafraum an die Kugel, doch Klose köpfte links am Tor vorbei. Diese Anzahl an vergebenen Chancen bestraft der Fußballgott gnadenlos, so auch in diesem Finale: Thiago bekam einen Freistoß rund 35 Meter vor dem Tor zugesprochen. Der Spanier sah, dass Sommer nicht auf seinem Posten war und düpierte ihn mit einem direkten Schuss aufs Tor. Damit war der Ausgang des Spiels klar. Spanien holt zum dritten Mal den EM-Titel der U21-Junioren und ließ der Schweiz kaum eine Chance.
Eure Meinung: Meint ihr, dass die Spanier verdient den Titel geholt haben?
Viel Taktik, wenig Chancen
Das Spiel war von Taktik geprägt und nur vereinzelt kamen beide Mannschaften vor das gegnerische Tor. Spaniens erste Möglichkeit wurde von Adrian Lopez vergeben (3.). Nach einem starken Solo von Kapitän Javi Martinez kam der Ball zum Stürmer, doch der Winkel wurde zu spitz und die Mischung aus Schuss und Querpass ging deutlich rechts am Tor vorbei. In den Folgeminuten machten beide Teams gut die Räume zu, sodass weder Spaniens Kurzpassspiel noch Shaqiris Sololäufe etwas bewirkten.
Keiner bei Herrera
Erst in der 29. Minute wurde der iberische Keeper aus dem Schlaf gerissen, als er einen Volleyhammer von Shaqiri parieren musste. Das Schweizer Talent hatte zuvor den Ball gegen Didac Vila abgeschirmt und aus der Drehung abgezogen. Jedoch genau auf den Torhüter. Diese Chance war die einzige der Eidgenossen. In der 35. Minute wurde Thiago sträflich allein gelassen, der es dann mit einem Weitschuss probierte. Aus ungefähr 22 Metern schoss er den Ball links vorbei, aber die Spanier wollten mehr. Und vier Minuten vor dem Pausenpfiff bekamen sie, was sie wollten. Der Seitenwechsel von rechts auf die links schien die Schweiz zu überrumpeln. Vila konnte nahezu ungehindert flanken und genau so ungestört köpfte Herrera den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts ins Ziel (41.). Die Defensive der „Nati“, in Form von Klose und Rossini, hatte großen Anteil an diesem Gegentreffer, denn keiner von beiden bemühte sich, das Tor zu verhindern. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Die Schweiz bemerkt, worum es geht
Es waren die Eidgenossen, die nach dem Wiederanpfiff mehr vom Spiel hatten. Die Chancen ließen immer noch auf sich warten, aber anscheinend wurde der „Nati“ bewusst, worum es geht. Es war schließlich ein Finale und endlich bemühte sich das Team von Coach Pierluigi Tami dementsprechend. Auch wenn von der Schweiz nun mehr Input kam, Spanien hatte nichtsdestotrotz mehr Ballbesitz. Bezeichnet dafür ist die Phase zwischen der 64. und 66. Minute, als die Iberer den Ball ungehindert in den eigenen Reihen hin und her spielen konnten, ohne dass ein Schweizer auch nur in die Nähe des Balles kam. Letztendlich waren die Spanier stets dem 2:0 näher als die Schweiz dem Ausgleich. So zum Beispiel nach einer Ecke von Mata, die den völlig freistehenden Kollegen Botia erreichte (75.). Allerdings merkte man diesem an, dass er als Innenverteidiger ansonsten für das Verhindern der Tore zuständig ist: Die Kugel ging gut drei Meter drüber.
Trüber Sommer
Als wenn jemand den Schalter umgelegt hätte, kamen die Schweizer in den Folgeminuten zu guten Chancen. Allerdings klaute Kasami dem besserpostierten Mehmedi den Ball und die Möglichkeit verpuffte (76.). Bereits zwei Minuten danach kam wieder ein Schweizer im spanischen Strafraum an die Kugel, doch Klose köpfte links am Tor vorbei. Diese Anzahl an vergebenen Chancen bestraft der Fußballgott gnadenlos, so auch in diesem Finale: Thiago bekam einen Freistoß rund 35 Meter vor dem Tor zugesprochen. Der Spanier sah, dass Sommer nicht auf seinem Posten war und düpierte ihn mit einem direkten Schuss aufs Tor. Damit war der Ausgang des Spiels klar. Spanien holt zum dritten Mal den EM-Titel der U21-Junioren und ließ der Schweiz kaum eine Chance.
Eure Meinung: Meint ihr, dass die Spanier verdient den Titel geholt haben?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Adrián
Angriff Spanien U21 |
5 | 0 |
|
|
Admir Mehmedi
Angriff Schweiz U21 |
3 | 1 |
|
|
Juan Mata
Angriff Spanien U21 |
2 | 1 |
|
|
Andrei Voronkov
Mittelfeld Weißrussland U21 |
2 | 1 |
|
|
Danny Welbeck
Angriff England U21 |
2 | 0 |