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Abpfiff
April 22, 2012 3:30 nachm. CEST
SGL arena — Augsburg
Schiedsrichter: C. Dingert
Zuschauer: 30660
April 22, 2012 3:30 nachm. CEST
SGL arena — Augsburg
Schiedsrichter: C. Dingert
Zuschauer: 30660
Der Spieler des Spiels
Axel Bellinghausen
FC Augsburg
FC Augsburg
Atsuto Uchida
Schalke 04
Schalke 04
Der Flop des Spiels
Raúl
Schalke 04
Schalke 04
Raúl
Schalke 04
Schalke 04
Huntelaar rettet schwaches Schalke beim FC Augsburg
Der FCA hätte den Dreier verdient gehabt, aber am Ende wurden die Chancen nicht genutzt. Schalke holt einen glücklichen Punkt im Kampf um Platz drei.
Von Dennis Reinkens
Bongarts
Augsburg. Der FC Augsburg hat nach einem starken Auftritt gegen den FC Schalke 04 zwei Punkte verschenkt. Gegen einen uninspirierten Gegner hätte der Außenseiter den Klassenerhalt endgültig klarmachen können, der Tabellen-Dritte konnte sich aber auf Klaas-Jan Huntelaar verlassen. So stand es am Ende 1:1, ein Ergebnis, das dem Chancen-Plus der Gastgeber nicht gerecht wurde. Augsburg setzt sich damit auf vier Punkte vom Relegationsrang ab, Schalke behält den Champions-League-Rang.
Blitzstart des FCA
Huub Stevens musste Kyrgiakos Papadopoulos, Christian Fuchs und Julian Draxler ersetzen. Beim FCA kam Matthias Ostrzolek kzurück in die Mannschaft. Der FCA ließ von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass man mit dem FC Schalke so verfahren möchte wie mit einigen anderen Favoriten in dieser Saison. Die Gäste hatten kaum die ihnen überreichte Marionette verstaut, da stand es schon 1:0. Marcel Ndjeng hatte eine Ecke gebracht, die Innenverteidigung war sich nicht einig und Sebastian Langkamp sagte Danke – per Kopf netzte er zur Führung ein (6.).
Bellinghausen kann erhöhen
Auch in der Folge war es der Gastgeber, der den Takt angab. Schon wenige Minuten nach der Führung hätte Axel Bellinghausen die Möglichkeit, Lars Unnerstall den nächsten Treffer einzuschenken, doch der junge Keeper reagierte wie in weiteren Szenen großartig (10.). Laufbereitschaft, Zweikampfstärke – in diesen Bereichen lagen die Augsburger in der ersten halben Stunde klar vorn. Schalke spielte viel quer, offensiv ging fast gar nichts zusammen.
Huntelaar aus dem Nichts
Die Mannschaft von Jos Luhukay variierte das Tempo und kontrollierte die Partie. Es spielte ihr zu diesem Zeitpunkt in die Karten, dass die Zuschauer kaum Torchancen zu sehen bekamen. Die taktische Passivität sollte sich aber noch vor dem Wechsel rächen. Joel Matip spielte einen langen Ball in die Hälfte des Gegners, Langkamp verschätzte sich total gegen Klaas-Jan Huntelaar und der Torjäger vollendete freistehend vor Simon Jentzsch (38.). Der Ausgleich fiel zu einem Zeitpunkt, als die Führung sehr solide und sicher in den Händen des FCA schien.
Remis zur Pause
Das war das Signal für Augsburg, dass sie wieder mehr in Richtung Tor unternehmen müssen, und die Antwort folgte prompt. Nach gleich mehreren Ballverlusten von Jermaine Jones brach erneut Bellinghausen durch, hätte noch quer legen können, fand aber ein weiteres Mal seinen Meister in Lars Unnerstall. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabine, die Gäste waren mit diesem Ergebnis mehr als gut bedient.
Schalke nach der Pause verbessert – aber nicht gut
Nach dem Wechsel war den Schalkern anzumerken, das Stevens den Spielern in der Kabine nicht freundlich einen Tee gereicht und zur Leistung gratuliert hatte. Die Mannschaft stand höher und versuchte, Druck auszuüben, ein erster Abschluss gelang Lewis Holtby (50.). Augsburg fand aber schnell zurück in die Partie und kam mit einem Freistoß, den Ndjeng aus spitzem Winkel auf die lange Ecke zog, zur nächsten Möglichkeit (52.). Das Spiel neutralisierte sich, vieles erinnerte an den ersten Durchgang.
Huntelaar hängt in der Luft
Schalke hatte die Hoheit im Mittelfeld, ein inspirierter Ball in die Spitze gelang ihnen aber kaum. Augsburg war gefährlicher, Thorsten Oehrl kam nach gut einer Stunde zum Abschluss, konnte den Ball aus spitzem Winkel aber nicht drücken (62.). Ndjeng legte nach, kam nach einer abgefälschten Flanke von Bellinghausen wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, verfehlte sein Ziel aber knapp (65.). Das Spiel war hart umkämpft, die Führung schien eher für Augsburg in der Luft zu liegen. Erst eine Viertelstunde vor Schluss wurde Schalke wieder gefährlich. Eine Freistoß von Farfan lenkte Jones in Richtung Simon Jentzsch, doch der hatte den Ball im Nachfassen (74.).
Lucky Punch bleibt aus
Die Führung wäre aber trotz Feldüberlegenheit unverdient gewesen. Augsburg spielte die Angriffe besser zu Ende, Schalke hoffte auf den Lucky Punch. Der blieb aber aus, und so blieb es beim 1:1. Augsburg hätte mehr verdient gehabt und wird den Klassenerhalt mit dieser Leistung schaffen. Im Rennen um Platz drei bleibt es spannend, die Hertha gastiert auf Schalke und kämpft um die letzten Punkte. Mönchengladbach bekommt es mit Augsburg zu tun.
Eure Meinung: War der Punkt für S04 verdient?
Blitzstart des FCA
Huub Stevens musste Kyrgiakos Papadopoulos, Christian Fuchs und Julian Draxler ersetzen. Beim FCA kam Matthias Ostrzolek kzurück in die Mannschaft. Der FCA ließ von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass man mit dem FC Schalke so verfahren möchte wie mit einigen anderen Favoriten in dieser Saison. Die Gäste hatten kaum die ihnen überreichte Marionette verstaut, da stand es schon 1:0. Marcel Ndjeng hatte eine Ecke gebracht, die Innenverteidigung war sich nicht einig und Sebastian Langkamp sagte Danke – per Kopf netzte er zur Führung ein (6.).
Bellinghausen kann erhöhen
Auch in der Folge war es der Gastgeber, der den Takt angab. Schon wenige Minuten nach der Führung hätte Axel Bellinghausen die Möglichkeit, Lars Unnerstall den nächsten Treffer einzuschenken, doch der junge Keeper reagierte wie in weiteren Szenen großartig (10.). Laufbereitschaft, Zweikampfstärke – in diesen Bereichen lagen die Augsburger in der ersten halben Stunde klar vorn. Schalke spielte viel quer, offensiv ging fast gar nichts zusammen.
Huntelaar aus dem Nichts
Die Mannschaft von Jos Luhukay variierte das Tempo und kontrollierte die Partie. Es spielte ihr zu diesem Zeitpunkt in die Karten, dass die Zuschauer kaum Torchancen zu sehen bekamen. Die taktische Passivität sollte sich aber noch vor dem Wechsel rächen. Joel Matip spielte einen langen Ball in die Hälfte des Gegners, Langkamp verschätzte sich total gegen Klaas-Jan Huntelaar und der Torjäger vollendete freistehend vor Simon Jentzsch (38.). Der Ausgleich fiel zu einem Zeitpunkt, als die Führung sehr solide und sicher in den Händen des FCA schien.
Remis zur Pause
Das war das Signal für Augsburg, dass sie wieder mehr in Richtung Tor unternehmen müssen, und die Antwort folgte prompt. Nach gleich mehreren Ballverlusten von Jermaine Jones brach erneut Bellinghausen durch, hätte noch quer legen können, fand aber ein weiteres Mal seinen Meister in Lars Unnerstall. So ging es mit dem Unentschieden in die Kabine, die Gäste waren mit diesem Ergebnis mehr als gut bedient.
Schalke nach der Pause verbessert – aber nicht gut
Nach dem Wechsel war den Schalkern anzumerken, das Stevens den Spielern in der Kabine nicht freundlich einen Tee gereicht und zur Leistung gratuliert hatte. Die Mannschaft stand höher und versuchte, Druck auszuüben, ein erster Abschluss gelang Lewis Holtby (50.). Augsburg fand aber schnell zurück in die Partie und kam mit einem Freistoß, den Ndjeng aus spitzem Winkel auf die lange Ecke zog, zur nächsten Möglichkeit (52.). Das Spiel neutralisierte sich, vieles erinnerte an den ersten Durchgang.
Huntelaar hängt in der Luft
Schalke hatte die Hoheit im Mittelfeld, ein inspirierter Ball in die Spitze gelang ihnen aber kaum. Augsburg war gefährlicher, Thorsten Oehrl kam nach gut einer Stunde zum Abschluss, konnte den Ball aus spitzem Winkel aber nicht drücken (62.). Ndjeng legte nach, kam nach einer abgefälschten Flanke von Bellinghausen wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, verfehlte sein Ziel aber knapp (65.). Das Spiel war hart umkämpft, die Führung schien eher für Augsburg in der Luft zu liegen. Erst eine Viertelstunde vor Schluss wurde Schalke wieder gefährlich. Eine Freistoß von Farfan lenkte Jones in Richtung Simon Jentzsch, doch der hatte den Ball im Nachfassen (74.).
Lucky Punch bleibt aus
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Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Stefan Kießling Angriff Leverkusen |
25 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski Angriff Dortmund |
24 | 1 |
|
|
Alexander Meier Mittelfeld Eintracht Frankfurt |
17 | 3 |
|
|
Vedad Ibisevic Angriff VfB Stuttgart |
15 | 5 |
|
|
Mario Mandzukic Angriff Bayern |
15 | 0 |

