Abpfiff
April 14, 2012 3:30 nachm. CEST
BayArena — Leverkusen
Schiedsrichter: M. Weiner
Zuschauer: 29704
April 14, 2012 3:30 nachm. CEST
BayArena — Leverkusen
Schiedsrichter: M. Weiner
Zuschauer: 29704
Der Spieler des Spiels
Tunay Torun
Hertha BSC
Hertha BSC
Tunay Torun
Hertha BSC
Hertha BSC
Der Flop des Spiels
Simon Rolfes
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Levan Kobiashvili
Hertha BSC
Hertha BSC
Schon wieder Achterbahn: Bayer Leverkusen und Hertha BSC trennen sich 3:3
Mehr Fussball geht nicht: Nach einer hochspannenden zweiten Halbzeit mit fünf Treffern trennen sich Europa-League-Anwärter Leverkusen und Abstiegskanditat Hertha BSC mit 3:3!
Von Martin Ernst
Bongarts
Leverkusen. Turbulente Punkteteilung am Rhein: Nach einer torreichen zweiten Halbzeit trennten sich Bayer Leverkusen und Hertha BSC wie schon im Hinspiel mit 3:3. Andre Schürrle traf in einer ganz schwachen ersten Hälfte zur Bayer-Führung, bevor Stefan Kießling (52. und 84.) mit einem Doppelpack und die Berliner Joker Pierre-Michel Lasogga (62.) und Tunay Torun (71. und 77.), ebenfalls mit einem Doppelpack, einen torreichen zweiten Durchgang zu einem Fussball-Leckerbissen machten. Zwischendurch scheiterte Bayers Kapitän Simon Rolfes mit einem Foul-Elfmeter an Hertha-Keeper Thomas Kraft (66.).
Ganz schwache Anfangsphase
Die Hausherren fanden gegen sich weit zurückziehende Herthaner besser ins Spiel. Nach einem gefühlvollen Freistoß von Castro stieg Friedrich ungedeckt am Berliner Fünfer hoch, verpasste jedoch knapp (10.). Es sollte für lange Zeit die einzige Torchance bleiben: Leverkusen fand trotz der besseren spielerischen Anlage den Pass in die Spitze nicht, Herthas lange Bälle nach vorne wurden von Bayers Defensive abgelaufen oder kamen zu ungenau (35.).
Ortegas Einzelaktion, Ben-Hatiras Chance
Erst eine Einzelaktion von Ortega, der sich durch drei Gegner wuselte, aber mit dem Zuspiel auf Rolfes scheiterte, sorgte wieder für Belebung (27.). Bis zu Herthas erster Aktion, die die Bezeichnung Chance verdiente, musste die 35. Minute anbrechen: Rukavytsya durfte von rechts ungehindert Flanken, Raffael köpfte aber meilenweit neben Lenos Kasten. Kurz darauf dann die erste richtig gefährliche Chance der Hauptstädter: Raffael bediente Ramos, der von halbrechts abzog. Den abgefälschten Schuss hätte Ben-Hatira fast noch im Kasten untergebracht, schoss aber knapp daneben.
1:0 - Schürrle machts wie früher
Die Berliner Taktik schien sich auszuzahlen, weil zunehmend ratlose Leverkusener nachließen und die Hertha weiter Nadelstiche setzte: Raffael setzte Lell in Szene, die Flanke des Rechtsverteidigers erreichte Ben-Hatira, der mit seinem schwachen rechten Fuß aber nur kläglich abschloß. Mitten in der offensivsten Berliner Phase fiel dann aber die Führung der Werkself: Von Barnetta auf links freigespielt zog Andre Schürrle in altbewährter Manier nach innen und schickte die Kugel ins linke Toreck – es war das 1:0 Sekunden vor der Pause!

Kießlings Slalomlauf zum 2:0
Der zweite Durchgang begann ähnlich schleppend wie große Teile des ersten, Stefan Kießling setzte dann aber schon nach fünf Minuten ein Ausrufezeichen - und am Berliner Strafraum zum Slalom gegen mehrere Berliner an. Der Stürmer tunnelte noch Niemeyer bevor er die Kugel mit der Pike im langen Eck versenkte – 2:0 für Leverkusen (51.)! Ramos hätte es kurz darauf die schnelle Antwort geben können, aber alleine vor Leno flatterten dem Kolumbianer einmal mehr die Nerven, der 04-Schlussmann klärte zur Ecke (56.). Apropos Kolumbianer: Auf der anderen Seite schoß der agile Ortega nur eine Minute später nach Kießling-Pass knapp daneben (57.).
Joker Lasogga sticht, Rolfes vergibt den Elfer
Kurz darauf prüfte der wuselige Nachwuchsspieler Kraft mit einem satten Schuss aus 20 Metern, dann keimte Berliner Hoffnung auf: Nach einer kurzen Ecke brachte Lell den Ball in den Leverkusener Strafraum, schändlich allein gelassen stieg der zuvor erst eingewechselte Lasogga hoch und nickte zum Anschlusstreffer ein nickte (62.). Der Berliner Vorwärtsdrang sollte aber kurz darauf gedämpft werden, als Kobiashvili Derdiyok am eigenen Fünfer stoppte und als letzter Mann Rot sah, dazu gab es den fälligen Elfer. Rolfes trat an, scheiterte aber am klasse parierenden Kraft, der den Ball an den Pfosten lenkte (65.).
Rehhagels Händchen: Joker Torun trifft doppelt
In Unterzahl setzte Hertha nach, Leverkusen suchte seinerseits die Entscheidung und machte hinten auf, was sich nach einem bösen Ballverlust von Barnetta rächte: Raffael bediente Rukavytsya auf rechts, seine scharfe Hereingabe musste die zweite Einwechslung Tunay Torun nur noch über die Linie drücken – es war der Ausgleich zum 2:2 (71.)! In einer nun absolut offenen und umkämpften Partie suchten beide Teams nun die Entscheidung, die Hertha konterte nun nach bestem Gusto über Raffael und führte sie vorerst herbei: Nach Barnettas Ballverlust bediente der Brasilianer Torun im Rückraum, der aus zehn Metern trocken zum 3:2 einnetzte (77.)!
Auch Kießling schnürt den Doppelpack
Leverkusen wirkte konsterniert, Raffael verpasste mit einem Schuss ans Außennetz die Vorentscheidung (82.). Ein Standard brachte dann noch den überraschenden Ausgleich: Castro flankte, Kießling stieg am höchsten und markierte seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:3 (84.). Bayer witterte nochmal Morgenluft, kam aber nicht mehr zum erneuten Führungstreffer. Nach einer hochspannenden zweiten Halbzeit teilten sich beide Teams die Punkte, womit Berlin wohl besser Leben kann.
Eure Meinung: Was meint ihr? Eine verdiente Punkteteilung?
Ganz schwache Anfangsphase
Die Hausherren fanden gegen sich weit zurückziehende Herthaner besser ins Spiel. Nach einem gefühlvollen Freistoß von Castro stieg Friedrich ungedeckt am Berliner Fünfer hoch, verpasste jedoch knapp (10.). Es sollte für lange Zeit die einzige Torchance bleiben: Leverkusen fand trotz der besseren spielerischen Anlage den Pass in die Spitze nicht, Herthas lange Bälle nach vorne wurden von Bayers Defensive abgelaufen oder kamen zu ungenau (35.).
Ortegas Einzelaktion, Ben-Hatiras Chance
Erst eine Einzelaktion von Ortega, der sich durch drei Gegner wuselte, aber mit dem Zuspiel auf Rolfes scheiterte, sorgte wieder für Belebung (27.). Bis zu Herthas erster Aktion, die die Bezeichnung Chance verdiente, musste die 35. Minute anbrechen: Rukavytsya durfte von rechts ungehindert Flanken, Raffael köpfte aber meilenweit neben Lenos Kasten. Kurz darauf dann die erste richtig gefährliche Chance der Hauptstädter: Raffael bediente Ramos, der von halbrechts abzog. Den abgefälschten Schuss hätte Ben-Hatira fast noch im Kasten untergebracht, schoss aber knapp daneben.
1:0 - Schürrle machts wie früher
Die Berliner Taktik schien sich auszuzahlen, weil zunehmend ratlose Leverkusener nachließen und die Hertha weiter Nadelstiche setzte: Raffael setzte Lell in Szene, die Flanke des Rechtsverteidigers erreichte Ben-Hatira, der mit seinem schwachen rechten Fuß aber nur kläglich abschloß. Mitten in der offensivsten Berliner Phase fiel dann aber die Führung der Werkself: Von Barnetta auf links freigespielt zog Andre Schürrle in altbewährter Manier nach innen und schickte die Kugel ins linke Toreck – es war das 1:0 Sekunden vor der Pause!

Kießlings Slalomlauf zum 2:0
Der zweite Durchgang begann ähnlich schleppend wie große Teile des ersten, Stefan Kießling setzte dann aber schon nach fünf Minuten ein Ausrufezeichen - und am Berliner Strafraum zum Slalom gegen mehrere Berliner an. Der Stürmer tunnelte noch Niemeyer bevor er die Kugel mit der Pike im langen Eck versenkte – 2:0 für Leverkusen (51.)! Ramos hätte es kurz darauf die schnelle Antwort geben können, aber alleine vor Leno flatterten dem Kolumbianer einmal mehr die Nerven, der 04-Schlussmann klärte zur Ecke (56.). Apropos Kolumbianer: Auf der anderen Seite schoß der agile Ortega nur eine Minute später nach Kießling-Pass knapp daneben (57.).
Joker Lasogga sticht, Rolfes vergibt den Elfer
Kurz darauf prüfte der wuselige Nachwuchsspieler Kraft mit einem satten Schuss aus 20 Metern, dann keimte Berliner Hoffnung auf: Nach einer kurzen Ecke brachte Lell den Ball in den Leverkusener Strafraum, schändlich allein gelassen stieg der zuvor erst eingewechselte Lasogga hoch und nickte zum Anschlusstreffer ein nickte (62.). Der Berliner Vorwärtsdrang sollte aber kurz darauf gedämpft werden, als Kobiashvili Derdiyok am eigenen Fünfer stoppte und als letzter Mann Rot sah, dazu gab es den fälligen Elfer. Rolfes trat an, scheiterte aber am klasse parierenden Kraft, der den Ball an den Pfosten lenkte (65.).
Rehhagels Händchen: Joker Torun trifft doppelt
In Unterzahl setzte Hertha nach, Leverkusen suchte seinerseits die Entscheidung und machte hinten auf, was sich nach einem bösen Ballverlust von Barnetta rächte: Raffael bediente Rukavytsya auf rechts, seine scharfe Hereingabe musste die zweite Einwechslung Tunay Torun nur noch über die Linie drücken – es war der Ausgleich zum 2:2 (71.)! In einer nun absolut offenen und umkämpften Partie suchten beide Teams nun die Entscheidung, die Hertha konterte nun nach bestem Gusto über Raffael und führte sie vorerst herbei: Nach Barnettas Ballverlust bediente der Brasilianer Torun im Rückraum, der aus zehn Metern trocken zum 3:2 einnetzte (77.)!
Auch Kießling schnürt den Doppelpack
Leverkusen wirkte konsterniert, Raffael verpasste mit einem Schuss ans Außennetz die Vorentscheidung (82.). Ein Standard brachte dann noch den überraschenden Ausgleich: Castro flankte, Kießling stieg am höchsten und markierte seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:3 (84.). Bayer witterte nochmal Morgenluft, kam aber nicht mehr zum erneuten Führungstreffer. Nach einer hochspannenden zweiten Halbzeit teilten sich beide Teams die Punkte, womit Berlin wohl besser Leben kann.
Eure Meinung: Was meint ihr? Eine verdiente Punkteteilung?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal-Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
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Abbruch
Verlegt
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Stefan Kießling Angriff Leverkusen |
25 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski Angriff Dortmund |
24 | 1 |
|
|
Alexander Meier Mittelfeld Eintracht Frankfurt |
17 | 3 |
|
|
Vedad Ibisevic Angriff VfB Stuttgart |
15 | 5 |
|
|
Mario Mandzukic Angriff Bayern |
15 | 0 |
