Abpfiff
März 17, 2012 3:30 nachm. CET
Signal-Iduna-Park — Dortmund
Schiedsrichter:‬ D. Aytekin‎
Zuschauer:‬ 80720‎
 
 
Der Spieler des Spiels
Shinji Kagawa
Shinji Kagawa
BV Borussia Dortmund
Shinji Kagawa
Shinji Kagawa
BV Borussia Dortmund
Der Flop des Spiels
Francois Affolter
Francois Affolter
Werder Bremen
Francois Affolter
Francois Affolter
Werder Bremen

Dortmund gewinnt zu Hause mit 1:0 und hält die Bayern auf Distanz

Dem Meister genügte eine starke erste Halbzeit gegen das ersatzgeschwächte Team aus Bremen, um den wichtigen Heimsieg einzufahren. Das Tor des Tages erzielte Geburtstagskind Kagawa

von Nikolai Mende

Jürgen Klopp und BVB-Superstar Kagawa
Getty Images
Dortmund. Am 26. Spieltag der Bundesliga kam es am Samstag zum Duell zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen. Dabei setzte sich der Meister verdient mit 1:0 durch.

So haben sie gespielt:

Die Gäste aus Bremen litten unter großen Verletzungssorgen. Im Abschlusstraining verletzte sich Tim Wiese, Pizarro war gesperrt, Hunt, Naldo und Arnautovic verletzt. Thomas Schaaf schickte ein 4-5-1 aufs Feld mit Mielitz im Tor und Sokratis, Affolter, Prödl und Hartherz in der Viererkette. Im Mittelfeld agierten Ignjovski und Clemens Fritz im defensiven Mittelfeld. Davor sollten Ekici, Trybull und Junuzovic für Gefahr sorgen. Rosenberg bildete die einzige Spitze. Der BVB wie immer im 4-5-1 mit Lewandowski im Sturm, Großkreutz, Kagawa, Kuba, Kehl und Gündogan im Sturm. Sven Bender konnte nicht trainieren und wurde deswegen vom Ex-Nürnberger ersetzt.

Kagawa mit Geburstagstor

Die Bremer gerieten von Beginn an unter Druck. Der BVB drängte den SV Werder sofort in die eigene Hälfte hinein und ging nach Ballverlusten energisch auf den Ballführenden drauf. Die Gäste konnten in der siebten Minute eine Ecke verbuchen durch ein Dribbling von Ekici, doch das Ergebnis war fatal. Weidenfeller holte das Leder runter und leitete sofort einen Konter ein. Großkreutz flankte den Ball von links in den Strafraum hinein, Gündogan legte per Kopf ab für Kagawa und der erzielte sein neuntes Saisontor an seinem 23. Geburstag. Verdiente Führung für einen druckvollen BVB.

Dominante Dortmunder

Jürgen Klopps Mannschaft hat die stark geschwächten Bremer nie unterschätzt und auch nach dem Führungstor ganz konzentriert und mit vollem Einsatz weiter gespielt. Der SV Werder sollte bis zum Schluss der ersten Halbzeit praktisch keine echte Torchance bekommen. Ganz anders der Meister. In der 23. Minute ballerte Kagawa den Ball mit links an den Pfosten, in der 34. Minute köpfte Kehl an die Latte. Der BVB kam immer wieder zu Chancen über die Flügel. Großkreutz, Schmelzer und Blaszczykowski gelangen einige gefährliche Hereingaben ins Strafraumzentrum, weil die Bremer ihre Gegenspieler laufen ließen. Am Ende der ersten Halbzeit stand eine totale Dominanz der Hausherren, aber es stand auch nur 1:0. Und das war eigentlich zu wenig aus Dortmunder Sicht.

Bremen ein echter Gegner

Ohne Wechsel kamen beide Teams aus der Kabine, doch beim SV Werder stimmte nun die Einstellung. Aber die erste Chance hatte wieder Dortmund. Kuba durfte erneut ungestört von rechts in den Strafraum passen, Kagawa nahm den Ball unter Bedrängnis an und spitzelte ihn am linken Pfosten vorbei. Doch dann bekam der Meister zunehmend Probleme, da die Gäste viel forscher spielten, höher verteidigten und selbst versuchten, nach vorne zu spielen. In der 56. Minute musste Prödl mit einem Muskelfaserriss vom Platz, es kam Füllkrug. Bremen ab diesem Zeitpunkt in einem 4-4-2. Der Meister konnte längst nicht mehr kombinieren, wie er wollte und hatte einen gleichwertigen Gegner.

Schwache Schlussphase

Die ersatzgeschwächten Bremer hatten sich zwar in die Partie gekämpft, blieben nach vorne jedoch ungefährlich. Das führte zu einem Patt und einem überwiegend zerfahrenen Spiel ohne gelungene Kombinationen. Dortmund tat ebenfalls nur noch das nötigste, aber mehr war nicht nötig. Sie verwalteten die knappe Führung und lauerten auf das entscheidende 2:0. Zwar gab es immer wieder Eckbälle auf beiden Seiten, doch diese waren an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. In den letzten zehn Minuten wurde es dann auch immer ruhiger im Stadion, das Spiel plätscherte vor sich hin und die Zeit lief Bremen davon. Trotz stärkerer Leistung hatte die besseren Chancen der BVB, auch nach dem Seitenwechsel. Es blieb schließlich beim 1:0 für den Meister.

Eure Meinung: Entspricht das Ergebnis dem Spielverlauf?

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BV Borussia Dortmund

1
3.0
4
Neven Subotic
Verteidiger
3.0
15
Mats Hummels
Verteidiger
3.0
26
Lukasz Piszczek
Verteidiger
29′
2.5
29
Marcel Schmelzer
Verteidiger
2.5
5
Sebastian Kehl
Mittelfeldspieler
2.5
16
Jakub Blaszczykowski
Mittelfeldspieler
90′
3.0
19
Kevin Großkreutz
Mittelfeldspieler
74′
2.5
21
Ilkay Gündogan
Mittelfeldspieler
8′ 74′
2.5
9
2.5
23
Shinji Kagawa
Mittelfeldspieler
8′
3.5

Werder Bremen

2.5
21
2.0
3
Francois Affolter
Verteidiger
61′
2.5
8
Clemens Fritz
Verteidiger
89′
2.5
15
Sebastian Prödl
Verteidiger
56′
2.5
22
2.5
26
Florian Hartherz
Verteidiger
63′
2.5
17
Aleksandar Ignjovski
Mittelfeldspieler
32′
2.5
20
Mehmet Ekici
Mittelfeldspieler
2.5
23
Zlatko Junuzovic
Mittelfeldspieler
2.5
25
Tom Trybull
Mittelfeldspieler
76′
2.5
11

Ersatzbank & Wechsel

20
-
25
Patrick Owomoyela
Verteidiger
90′
-
27
Felipe Santana
Verteidiger
-
7
Moritz Leitner
Mittelfeldspieler
-
14
Ivan Perisic
Mittelfeldspieler
74′
2.5
22
Sven Bender
Mittelfeldspieler
74′
2.5
18
L. Barrios
Stürmer
-

Ersatzbank & Wechsel

-
-
Christian Vander
Torhüter
-
2
Sebastian Boenisch
Verteidiger
-
16
Mikael Silvestre
Verteidiger
2.5
13
Lukas Schmitz
Verteidiger
63′
2.5
18
Felix Kroos
Mittelfeldspieler
76′
-
36
Lennart Thy
Stürmer
2.5
9

Trainer

-
Jürgen Klopp
Trainer
-

Trainer

-
-
Thomas Schaaf
Trainer
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
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Match-Zentrale
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Klaas-Jan Huntelaar Klaas-Jan Huntelaar
Angriff
Schalke
29 6
Mario Gomez Mario Gomez
Angriff
Bayern
26 4
Robert  Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
22 0
Lukas Podolski Lukas Podolski
Angriff
1. FC Köln
18 3
Claudio Pizarro Claudio Pizarro
Angriff
Werder Bremen
18 2