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Abpfiff
März 10, 2012 3:30 nachm. CET
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: F. Zwayer
Zuschauer: 26112
März 10, 2012 3:30 nachm. CET
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: F. Zwayer
Zuschauer: 26112
Ashkan Dejagah
Wolfsburg
Wolfsburg
Ashkan Dejagah
Wolfsburg
Wolfsburg
Karim Bellarabi
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Michal Kadlec
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Wolfsburg schlägt Leverkusen 3:2 - erneute Pleite für das Team von Robin Dutt
Mit 3:2 besiegte der VfL Wolfsburg die Gäste von Bayer Leverkusen in einer turbulenten Partie. Kießling und Derdiyok, sowie Dejagah, Helmes und Kadlec per Eigentor trafen.
Von Patrick Reichardt
Getty Images
Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg hat seine Heimstärke untermalt und Bayer Leverkusen in einer turbulenten Partie mit 3:2 geschlagen. Nach dem frühen Führungstreffer von Stefan Kießling verloren die Gäste zunehmend ihre Linie, bis Patrick Helmes für die Wölfe ausglich. Noch vor der Halbzeit erzielte Ashkan Dejagah den Führungstreffer. Ein Eigentor von Michal Kadlec besiegelte dann endgültig die Niederlage der Werkself. Das 2:3 von Eren Derdiyok war nur noch Ergebniskosmetik.
Blitzstart für Leverkusen
Die gescholtene Truppe von Robin Dutt legte los wie die Feuerwehr: Bereits nach drei Minuten netzte Stefan Kießling nach einer sehenswerten Kombination über Simon Rolfes und Andre Schürrle aus kurzer Distanz sicher ein. Nur wenige Sekunden später kam Kießling zu einer weiteren Chance, wurde allerdings von Schäfer entscheidend gestört. Höhepunkt der Drangperiode war eine Doppelchance nach etwa zehn Minuten, als erst Bender an Benaglio scheiterte und Castros Schuss geblockt wurde. Die Leverkusener beherrschten das Spiel in den Anfangsminuten ähnlich, wie sie zeitweise im Camp Nou beherrscht wurden.
Zahlreiche Verletzte
Wie ein roter Faden durch die erste Halbzeit zog sich das Verletzungspech: Nach etwa 20 Minuten wurden mit Simon Rolfes, Jan Polak und Stefan Reinartz gleich drei Spieler gleichzeitig behandelt. Polak und Rolfes waren im Mittelfeld mit den Köpfen zusammengestoßen. Rolfes wurde nach einer Spielunterbrechung mit einer Trage vom Feld befödert, ihn ersetzte Karim Bellarabi. Wenige Minuten später bekam Stefan Kießling die Schulter von Polak ab und ging ebenfalls zu Boden. Er kehrte allerdings zurück. Nach einem Kopfballduell, bei dem Gegner Mandzukic seine Hände einsetzte, legte sich auf Michael Kadlec nieder. Dieser stand allerdings nach kurzer Zeit wieder auf.
Wolfsburg wird stärker...
Nach etwa 20 Minuten wachten die Wölfe auf und näherten sich immer mehr dem Tor von Bernd Leno. Leverkusen hingegen wirkte nach der Auswechslung von Kapitän Rolfes (wurde in der Kabine genäht, es besteht kein Verdacht auf Gehirnerschütterung) verunsichert und verlor mehr und mehr die Kontrolle im Mittelfeld. Ein Schuss von Ashkan Dejagah war zunächst kein Problem für den jungen Keeper, Schäfer verzog aus rechter Position. Jan Polak vergab nach einem Eckball die größte Chance, als er nur knapp neben das Tor köpfte. Doch nach etwa einer halben Stunde sorgte ausgerechnet der Ex-Leverkusener Patrick Helmes für den Ausgleich für die Heimmannschaft. Nach einer Flanke von Hasebe wirkte die gesamte Bayer-Hintermannschaft samt Torwart überrascht, sodass der Angreifer den Ball per Kopf nur noch über die Linie drücken musste.
...und dreht das Spiel
In der Folge gelangen den Wolfsburgern bessere Spielzüge. Einmal kam Helmes halbrechts frei an den Ball, wollte allerdings Mandzukic bedienen, was der Extrapass zu viel war - Bellarabi klärte. Doch kurz vor der Halbzeit verlängerte jener Mandzukic nach einem langen Freistoß von Felipe den Ball auf Dejagah, der von rechts in den Strafraum eingedrungen war und den Ball in den Winkel zimmerte. Die späte, aber verdiente Pausenführung für die Gäste, die nach einem Stotterstart zunehemnd stärker wurden.

Bayer kombiniert, VfL trifft
Im zweiten Durchgang zeigten zunächst beide Teams recht wenig Bemühung, das Spiel voranzutreiben. Nach einer sehenswerten Kombination zwischen Castro und Bellarabi klärte Felipe in höchster Not. Nur wenige Minuten später war es nach einem langen Ball von Träsch Dejagah, der den Ball in die Mitte legte - von dort lenkte Leverkusen-Verteidiger Michal Kadlec den Ball an den Innenpfosten und anschließend ins eigene Tor. Eine unglückliche Szene des tschechischen Linksverteidigers. Zunächst zeigte sich Leverkusen nicht berührt, spielte weiter nach vorne, doch vergab man weiter beste Chancen. Derdiyok wurde steil geschickt, schloss allerdings nicht selbst ab, sondern vertendelte mit einem Pass in die Mitte. Es machte den Eindruck, als wollen die Leverkusener den Ball in das Tor von Keeper Diego Benaglio tragen.
Unspektakuläre Schlussphase
Die Schlussphase lässt sich dabei schnell zusammenfassen. Der VfL Wolfsburg musste bei einer 3:1 Führung nicht mehr viel für das Spiel tun, Leverkusen konnte es nach 90 Minuten in Barcelona und einigen Reisestrapazen wohl nicht mehr. So bemühten sich die Gäste zwar, konnten aber nichts Zählbares mehr verbuchen.
Unfassbare Nachspielzeit
So unspektakulär die letzten 20 Minuten anmuteten, so ereignisreich sollte die Nachspielzeit werden. Nach einem Freistoß von halblinks sorgte der eingewechselte Eren Derdiyok für den Anschlusstreffer. Noch einmal Hoffnung für die Leverkusener? Nur wenige Sekunden später setzten die Gäste Karim Bellarabi durchs Zentrum auf die Reise, doch der eingewechselte Angreifer schoss bei einer Riesenchance am Tor vorbei.
Wolfsburg kontrollierte Spiel und Gegner und belohnte sich für eine spielerisch wie moralisch tolle Leistung. Ein verdienter, aber am Ende durchaus glücklich, Sieg für das Team von Felix Magath, das nun wieder erste Blicke nach oben werfen kann. Leverkusen drückte in der Schlussphase zu spät wieder auf das Gaspedal und scheiterte in Wolfsburg an der eigenen Defensive.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel Wolfsburg - Leverkusen gesehen?
Blitzstart für Leverkusen
Die gescholtene Truppe von Robin Dutt legte los wie die Feuerwehr: Bereits nach drei Minuten netzte Stefan Kießling nach einer sehenswerten Kombination über Simon Rolfes und Andre Schürrle aus kurzer Distanz sicher ein. Nur wenige Sekunden später kam Kießling zu einer weiteren Chance, wurde allerdings von Schäfer entscheidend gestört. Höhepunkt der Drangperiode war eine Doppelchance nach etwa zehn Minuten, als erst Bender an Benaglio scheiterte und Castros Schuss geblockt wurde. Die Leverkusener beherrschten das Spiel in den Anfangsminuten ähnlich, wie sie zeitweise im Camp Nou beherrscht wurden.
Zahlreiche Verletzte
Wie ein roter Faden durch die erste Halbzeit zog sich das Verletzungspech: Nach etwa 20 Minuten wurden mit Simon Rolfes, Jan Polak und Stefan Reinartz gleich drei Spieler gleichzeitig behandelt. Polak und Rolfes waren im Mittelfeld mit den Köpfen zusammengestoßen. Rolfes wurde nach einer Spielunterbrechung mit einer Trage vom Feld befödert, ihn ersetzte Karim Bellarabi. Wenige Minuten später bekam Stefan Kießling die Schulter von Polak ab und ging ebenfalls zu Boden. Er kehrte allerdings zurück. Nach einem Kopfballduell, bei dem Gegner Mandzukic seine Hände einsetzte, legte sich auf Michael Kadlec nieder. Dieser stand allerdings nach kurzer Zeit wieder auf.
Wolfsburg wird stärker...
Nach etwa 20 Minuten wachten die Wölfe auf und näherten sich immer mehr dem Tor von Bernd Leno. Leverkusen hingegen wirkte nach der Auswechslung von Kapitän Rolfes (wurde in der Kabine genäht, es besteht kein Verdacht auf Gehirnerschütterung) verunsichert und verlor mehr und mehr die Kontrolle im Mittelfeld. Ein Schuss von Ashkan Dejagah war zunächst kein Problem für den jungen Keeper, Schäfer verzog aus rechter Position. Jan Polak vergab nach einem Eckball die größte Chance, als er nur knapp neben das Tor köpfte. Doch nach etwa einer halben Stunde sorgte ausgerechnet der Ex-Leverkusener Patrick Helmes für den Ausgleich für die Heimmannschaft. Nach einer Flanke von Hasebe wirkte die gesamte Bayer-Hintermannschaft samt Torwart überrascht, sodass der Angreifer den Ball per Kopf nur noch über die Linie drücken musste.
...und dreht das Spiel
In der Folge gelangen den Wolfsburgern bessere Spielzüge. Einmal kam Helmes halbrechts frei an den Ball, wollte allerdings Mandzukic bedienen, was der Extrapass zu viel war - Bellarabi klärte. Doch kurz vor der Halbzeit verlängerte jener Mandzukic nach einem langen Freistoß von Felipe den Ball auf Dejagah, der von rechts in den Strafraum eingedrungen war und den Ball in den Winkel zimmerte. Die späte, aber verdiente Pausenführung für die Gäste, die nach einem Stotterstart zunehemnd stärker wurden.

Überragender Mann: Ashkan Dejagah erzielte ein Tor und legte ein weiteres vor.
Bayer kombiniert, VfL trifft
Im zweiten Durchgang zeigten zunächst beide Teams recht wenig Bemühung, das Spiel voranzutreiben. Nach einer sehenswerten Kombination zwischen Castro und Bellarabi klärte Felipe in höchster Not. Nur wenige Minuten später war es nach einem langen Ball von Träsch Dejagah, der den Ball in die Mitte legte - von dort lenkte Leverkusen-Verteidiger Michal Kadlec den Ball an den Innenpfosten und anschließend ins eigene Tor. Eine unglückliche Szene des tschechischen Linksverteidigers. Zunächst zeigte sich Leverkusen nicht berührt, spielte weiter nach vorne, doch vergab man weiter beste Chancen. Derdiyok wurde steil geschickt, schloss allerdings nicht selbst ab, sondern vertendelte mit einem Pass in die Mitte. Es machte den Eindruck, als wollen die Leverkusener den Ball in das Tor von Keeper Diego Benaglio tragen.
Unspektakuläre Schlussphase
Die Schlussphase lässt sich dabei schnell zusammenfassen. Der VfL Wolfsburg musste bei einer 3:1 Führung nicht mehr viel für das Spiel tun, Leverkusen konnte es nach 90 Minuten in Barcelona und einigen Reisestrapazen wohl nicht mehr. So bemühten sich die Gäste zwar, konnten aber nichts Zählbares mehr verbuchen.
Unfassbare Nachspielzeit
So unspektakulär die letzten 20 Minuten anmuteten, so ereignisreich sollte die Nachspielzeit werden. Nach einem Freistoß von halblinks sorgte der eingewechselte Eren Derdiyok für den Anschlusstreffer. Noch einmal Hoffnung für die Leverkusener? Nur wenige Sekunden später setzten die Gäste Karim Bellarabi durchs Zentrum auf die Reise, doch der eingewechselte Angreifer schoss bei einer Riesenchance am Tor vorbei.
Wolfsburg kontrollierte Spiel und Gegner und belohnte sich für eine spielerisch wie moralisch tolle Leistung. Ein verdienter, aber am Ende durchaus glücklich, Sieg für das Team von Felix Magath, das nun wieder erste Blicke nach oben werfen kann. Leverkusen drückte in der Schlussphase zu spät wieder auf das Gaspedal und scheiterte in Wolfsburg an der eigenen Defensive.
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Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
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Flop of the Match der Redaktion
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Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

