Abpfiff
März 9, 2012 8:30 nachm. CET
Mercedes-Benz-Arena — Stuttgart
Schiedsrichter:‬ F. Brych‎
Zuschauer:‬ 50100‎
 
Der Spieler des Spiels
Georg Niedermeier
Georg Niedermeier
VfB Stuttgart
Vedad Ibisevic
Vedad Ibisevic
VfB Stuttgart
Der Flop des Spiels
Richard Sukuta-Pasu
Richard Sukuta-Pasu
1. FC Kaiserslautern
Richard Sukuta-Pasu
Richard Sukuta-Pasu
1. FC Kaiserslautern

Kaiserslautern stoppt die Stuttgarter Angriffsmaschinerie und entführt einen Punkt aus der Mercedes-Benz-Arena

Ein Remis, das keinen wirklich weiterhilft: Harmlose Stuttgarter kamen daheim gegen stark verteidigende Lauterer nicht über eine müde Nullnummer heraus.

Von Falko Blöding

Kuzmanovic schlenzt, Dick geht dazwischen
Getty Images
Stuttgart. Der 25. Spieltag der Bundesliga begann mit einem 0:0 der ganz schwachen Sorte. Der VfB Stuttgart kam daheim gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern nicht über ein Remis hinaus.  Für die Gastgeber ein Dämpfer im Kampf um die Europa League. Kaiserslautern verdiente sich dagegen den ersten Punkt nach vier Niederlagen mit einer konzentrierten Defensivleistung. Ob das Unentschieden im Abstiegskampf aber ausreicht, ist die Frage.

Keine personellen Überraschungen auf beiden Seiten

Bei den Hausherren gab es keine personellen Überraschungen, Bruno Labbadia setzte auf bewährte Kräfte: Vor Keeper Sven Ulreich liefen in der Viererkette Khalid Boulahrouz, Serdar Tasci, Georg Niedermeier und Goetoku Sakai auf. Zdravko Kuzmanovic und William Kvist gaben die Abräumer im Mittelfeld und hinter Stoßstürmer Vedad Ibisevic sollte das Trio Shinji Okazaki/Tamas Hajnal/Martin Harnik für Betrieb nach vorn sorgen.

Marco Kurz schickte seine „Roten Teufel“ in ebenfalls in einer 4-2-3-1-Formation auf den Rasen der Mercedes-Benz-Arena. Im Tor vertrat Tobias Sippel den angeschlagenen Kevin Trapp. Die Abwehrreihe bildeten Florian Dick, Matthias Abel, Jan Simunek und Leon Jessen. Pierre De Wit und Ariel Borsiyk besetzten die Mittelfeldzentrale, während Richard Sukuta-Pasu, Christian Tiffert und Julian Maurice Derstroff die einzige Spitze Sandro Wagner unterstützen sollte.

Kaum Chancen auf beiden Seiten

Trotz 13 Partien in Folge ohne „Dreier“ traten die Gäste in den Anfangsminuten durchaus forsch auf und sorgten über beide Außenbahnen für viel Schwung im Spiel nach vorn. Das hielt allerdings nur zehn Minuten an und anschließend schwang der VfB das Zepter. Prompt hatte Martin Harnik die erste Chance der Begegnung, er scheiterte jedoch an Tobias Sippel (10.). In der Folge hatten die Schwaben zwar knapp 70 Prozent Ballbesitz, vermochten es jedoch nicht, dies in zwingende Gelegenheiten umzumünzen.

Kaiserslautern agierte harmlos. Die Kurz-Elf, die hinten ordentlich stand, unterstrich, warum sie mit Abstand den schwächsten Angriff der Liga stellt und in dieser Saison erst 16 Treffer markiert hat. Richard Sukuta-Pasu stach dabei noch negativ heraus und Kurz nahm ihn bereits nach gut einer halben Stunde vom Platz, um Olcay Sahan in die Begegnung zu schicken. Viel Besserung brachte dies aber auch nicht und weil der VfB ohne viel Esprit daherkam und Martin Harnik per Fallrückzieher an Sippel scheiterte (31.), ging es mit einer Nullnummer in die Kabinen.



Gleiches Bild auch nach dem Pausentee

Wer auf merkliche Besserung des Niveaus nach dem Seitenwechsel gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Es änderte sich am Geschehen nichts. Beide Abwehrreihen verrichteten ihren Dienst souverän und zwei Distanzschüsse von Christian Tiffert (57.) und dem eingewechselten Cacau (61.) waren noch die gefährlichsten Szenen.

Bruno Labbadia reagierte und brachte nach Cacau mit Julian Schieber noch einen Stürmer in die Partie. Nachdem Shinji Okazaki einen Kopfball auf das Tornetz bugsiert hatte (64.), läutete Cacau mit seiner Großchance die Schlussoffensive ein: Der Nationalspieler tauchte freistehend vor Tobias Sippel auf und der FCK-Schlussmann rettete mit einer Fußabwehr (81.). Die Stuttgarter erhöhten in den verbleibenden Minuten die Schlagzahl und heraus kamen vergebene Chancen durch Niedermeier (85.) und Cacau (86.). Auf der anderen Seite verfehlte Florian Dick in der Nachspielzeit das VfB-Tor nur hauchdünn (90.).

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VfB Stuttgart

1
Sven Ulreich
Torhüter
-
2
Gotoku Sakai
Verteidiger
-
5
Serdar Tasci
Verteidiger
-
6
Georg Niedermeier
Verteidiger
-
21
Khalid Boulahrouz
Verteidiger
-
8
William Kvist Jörgensen
Mittelfeldspieler
-
8
Zdravko Kuzmanovic
Mittelfeldspieler
-
28
Tamas Hajnal
Mittelfeldspieler
60′
-
7
Martin Harnik
Stürmer
68′
-
9
Vedad Ibisevic
Stürmer
-
31
Shinji Okazaki
Stürmer
82′
-

1. FC Kaiserslautern

-
1
Tobias Sippel
Torhüter
-
2
Jan Simunek
Verteidiger
-
3
Leon Jessen
Verteidiger
-
6
Mathias Abel
Verteidiger
-
23
Florian Dick
Verteidiger
-
4
Ariel Borysiuk
Mittelfeldspieler
-
8
Christian Tiffert
Mittelfeldspieler
-
21
Pierre de Wit
Mittelfeldspieler
-
11
Sandro Wagner
Stürmer
-
16

Ersatzbank & Wechsel

22
Marc Ziegler
Torhüter
-
14
-
15
Arthur Boka
Verteidiger
-
13
Timo Gebhart
Mittelfeldspieler
82′
-
20
Christian Gentner
Mittelfeldspieler
-
18
Cacau
Stürmer
60′
-
23
Julian Schieber
Stürmer
68′
-

Ersatzbank & Wechsel

-
-
Marius Müller
Torhüter
-
25
Anthar Yahia
Verteidiger
-
7
Oliver Kirch
Mittelfeldspieler
-
10
Olcay Sahan
Mittelfeldspieler
35′
-
9
Itay Shechter
Stürmer
86′
-
26
Steven Zellner
Stürmer
-
-
Andrew Wooten
Stürmer

Trainer

-
-

Trainer

-
-
Marco Kurz
Trainer
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
  • Gelb-Rote Karte
  • Rote Karte
  • Einwechslung
  • Auswechslung
  • Verletzung
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  • Flop of the Match der Redaktion
  • Top & Flop Rang
  • Man of the Match der User
  • Flop of the Match der User
Match-Zentrale
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Klaas-Jan Huntelaar Klaas-Jan Huntelaar
Angriff
Schalke
29 6
Mario Gomez Mario Gomez
Angriff
Bayern
26 4
Robert  Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
22 0
Lukas Podolski Lukas Podolski
Angriff
1. FC Köln
18 3
Claudio Pizarro Claudio Pizarro
Angriff
Werder Bremen
18 2