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März 3, 2012 3:30 nachm. CET
MAGE SOLAR Stadion — Freiburg im Breisgau
Schiedsrichter: M. Fritz
Zuschauer: 24000
SC Freiburg
Schalke 04
Schalke 04
Schalke 04
Freiburg rettet 2:1-Heimsieg gegen Schalke über die Zeit und verschafft sich Luft im Tabellenkeller
Freiburg kämpfte bis zum Schluss, rettete nach einer 2:0-Führung und dem Anschlusstreffer der Gäste den Sieg über die Zeit. Für Schalke war mehr drin.
Von Felix Landmesser
Führung durch Freis
Von Beginn an entwickelte sich unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw ein rassiges Fußballspiel, bei dem beide Mannschaften um jeden Zentimeter auf dem Rasen kämpften, das Spiel lief rauf und runter. Die ersten Chancen hatten die Gäste aus dem Ruhrgebiet, zunächst verpasste Marica noch knapp (2.), dann rettete Baumann mit einer Glanzparade gegen den Rumänen (6.). Zwar war Schalke zunächst die bessere Mannschaft, nach gut einer Viertelstunde entwickelte sich aber ein offener Schlagabtausch. Aus den ersten Offensivbemühungen der Gastgeber folgte dann auch der Führungstreffer: Flum steckte klasse durch auf Freis, der ganz ruhig blieb, den Ball an Hildebrand vorbeilegte und abgeklärt zum 1:0 traf (18.).
Höwedes scheitert an Baumann
Schalke wirkte keineswegs geschockt, erholte sich schnell von dem Rückschlag und spielte mit Druck nach vorne. Besonders über die rechte Angriffsseite ging viel, nur drei Minuten nach der Führung durch Freis gab es die riesen Chance für Höwedes. Obasi spielte Draxler frei, der mit gutem Auge auf den heranrauschenden Höwedes zurücklegte, der Verteidiger scheiterte aber im letzten Moment an Baumann (21.). Nach gut einer halben Stunde änderte sich das Bild der Anfangsminuten nicht, zwar fehlten die zwingenden Chancen, die beiden Kontrahenten spielten jedoch mit offenem Visier nach vorne und zeigten den Zuschauern ein tolles Spiel.
Begegnung verflacht vor der Halbzeit
Mit zunehmender Spieldauer mussten beide Mannschaften dem extrem hohen Tempo der Anfangsminuten Tribut zollen, der Sport-Club verwaltete die Führung sicher und ließ kaum noch Torchancen der „Knappen“ zu. Einzig Raul kam frei vor Baumann zum Abschluss (42.), der Spanier konnte aber nicht genügend Druck hinter den Ball bringen. Freiburg kam fast ausschließlich nach Standards vor das Schalke-Tor, zwei Freistöße von Schmid (36. und 43.) fanden aber nicht ihr Ziel. Schalke hatte in der ersten Halbzeit deutlich mehr vom Spiel, hatte auch die besseren Chancen. Das Tor machten jedoch die Breisgauer, die sich danach geschickt verhielten. Den Gelsenkirchenern fehlte nach dem Rückstand die Kreativität, um die SC-Defensive in Verlegenheit zu bringen.
Schalke wechselt zweimal
Beide Trainer reagierten in der Halbzeitpause und brachten frische Kräfte: Christian Streich brachte den Dänen Lumb für Linksverteidiger Hinkel, bei Schalke ersetzte Jurado den unauffälligen Draxler auf der linken Seite im Mittelfeld. Freiburg kam mit viel Druck aus der Kabine, wollte die Führung ausbauen. Die erste große Chance nach Wiederanpfiff hatte Makiadi, der nach einer Ecke vom frisch eingewechselten Lumb aber verzog und den Ball über das rechte Toreck jagte. Nach 53 Minuten dann ein weitere Rückschlag für Schalke, Höwedes blieb im Rasen hängen und verletzte sich am Oberschenkel, sodass Holtby für den Nationalspieler in die Partie kam.
Viele Zweikämpfe prägen das Bild
Das Spiel wurde von Minute zu Minute bissiger, die Begegnung war fortan von vielen Zweikämpfen geprägt. Der Mannschaft von Huub Stevens fehlte die Ideen, Freiburg hatte die besseren Möglichkeiten: Rosenthal kam mit viel Dampf über die rechte Seite, legte quer durch den Strafraum auf Cagliuri, der den Ball aber nicht im Kasten von Hildebrand unterbringen konnte (61.) Nur eine Minute später hätte es dann fast auf der Gegenseite geklingelt, da Diagne sich von Escudero wegbewegte, der zentral Richtung Tor zog und knapp vorbeischoss (62.).

Strafstoß für den SC zum 2:0, aber Pukki kann verkürzen
Nach 63 Spielminuten gab es dann zum ersten Mal richtig Aufregung um Schiedsrichter Fritz, der Cagliuri die gelbe Karte für eine Schwalbe zeigte (63.). Zwar hatte Höger den Freiburger leicht berührt, die Entscheidung des Unparteiischen war aber zu vertreten. Nur kurze Zeit später dann aber doch der Elfmeter für den Sport-Club! Papadopoulos foulte den schnellen Schmid, Cagliuri trat gegen Hildebrand an (65.). Hildebrand ahnte die Ecke, der Strafstoß von Cagliuri war aber du platziert geschossen. So schien das Spiel entschieden, Schalke zeigte sich zu einfallslos nach vorne. Doch weit gefehlt! Schalke kam noch einmal zurück, der kurz zuvor eingewechselte Pukki überwand Baumann mühelos aus kürzester Distanz (72.), sodass bei den Königsblauen Hoffnung aufkeimte.
Rote Karte für Papadopoulos
Freiburg verteidigte die knappe Führung, Schalke warf alles nach vorne, zudem hatte der SC das Glück auf seiner Seite, als Baumann nach Schuss von Holtby der Pfosten half (82.). Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus, Schalke rannte mit dem Mut der Verzweiflung an, musste aber in der Druckphase kurz vor Schluss einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als Papadopoulos nach Foul an Reisinger zurecht die rote Karte sah (87.). Am Ende rettete Freiburg den Sieg über die Zeit und gewann ein tolles Bundesliga-Spiel nicht unverdient mit 2:1, auch wenn Schalke die besseren Chancen hatte.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Spiel? Ein gerechtes Ergebnis?Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

