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Abpfiff
März 3, 2012 3:30 nachm. CET
BayArena — Leverkusen
Schiedsrichter: M. Gräfe
Zuschauer: 30210
März 3, 2012 3:30 nachm. CET
BayArena — Leverkusen
Schiedsrichter: M. Gräfe
Zuschauer: 30210
Stefan Kießling
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Stefan Kießling
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen
Mario Gomez
FC Bayern München
FC Bayern München
Mario Gomez
FC Bayern München
FC Bayern München
Bayern stirbt in Schönheit und verspielt die Meisterschaft
Der FC Bayern unterliegt in Leverkusen nach unglaublichen 90 Minuten mit 0:2 und kann die Meisterschaft praktisch abhaken, wenn der BVB am Abend gewinnt. Die Krise ist wieder da...
von Nikolai Mende
Bongarts
Leverkusen. Am Samstag kam es am 24. Spieltag der Bundesliga zum Duell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München. Dabei setzte sich Leverkusen am Ende auf unglaubliche Art mit 2:0 durch. Die Fans sahen ein irres Wechselbad der Gefühle.
So haben sie gespielt:
Franck Ribery begann beim FC Bayern nach seinem Pferdekuss am Mittwoch nur auf der Bank. Der Rekordmeister im 4-5-1 mit Gomez im Sturm und Müller, Kroos und Robben dahinter. Abgesichert wurde die Offensive von Alaba und Luiz Gustavo. Badstuber konnte spielen, die Viererkette also wie gehabt mit Lahm, Boateng, Badstuber und Rafinha. Leverkusen setzte auf körperbetontes Spiel und trat ebenfalls im 4-5-1 an. Schwaab, Friedrich, Toprak und Kadlec bildeten die Abwehr. Davor Reinartz und Bender als Abräumer. In der Offensive sollten Schürrle, Augusto, Castro und Kießling für Gefahr sorgen.
Stürmische Bayern legen los
Arjen Robben begann überraschend auf der linken Seite und Thomas Müller auf rechts. Offenbar sorgte das für Verwirrung bei Leverkusen, denn die Werkself war von Anfang an nicht wirklich auf dem Platz. Direkt nach zwei Minuten bekamen die Bayern eine irre Großchance, als Müller von rechts frei flanken durfte und Alaba in der Mitte ungestört Leno prüfte und Kroos ebenfalls ungestört im Nachschuss scheiterte. Das hätte es bereits sein müssen! Die Bayern legten sofort nach, hatten in den ersten Minuten gefühlte 80% Ballbesitz. Die Dominanz war erdrückend, Leverkusen war nicht präsent, verlor die Bälle sofort und ließ sich von den ständigen Positionswechseln der Bayern auseinanderschrauben.
Totale Dominanz
Besonders die linke Seite Leverkusens mit Kadlec war stark überfordert. Die Roten bekamen überall in der Hälfte der Werkself unglaubliche Räume und konnten die Bälle unbedrängt annehmen und verarbeiten. Vor allem Toni Kroos, Gustavo und Alaba standen im Zentrum immer wieder völlig frei, teilweise standen selbst Badstuber und Boateng in der Hälfte der Leverkusener. Doch irgendwie bekamen die Hausherren immer wieder noch einen Fuß oder ein Bein dazwischen und konnten einen verdienten Rückstand abwenden. Einzig Kießling zeigte eine mutige Leistung auf Seiten der Rheinländer. In der 30. Minute bekam Leverkusen dann die erste Konterchance, doch Schürrle scheiterte aus kurzer Entfernung an Neuer. In der 35. Minute wieder die Bayern. Robben zog auf Links vorbei an, flankte in die Mitte, Müller durfte ungestört köpfen und setzte den Ball am Tor vorbei.
Leverkusen rettet 0:0
In der 39. Minute die nächste dicke Chance. Robben trieb den Ball durchs Zentrum nach vorne, spielte dann den kreuzenden Gomez im Strafraum frei, dieser ging an Leno vorbei und musste nur noch einschieben, doch Friedrich grätschte dazwischen. In der 42. Minute dann noch eine starke Chance für die Hausherren. Ein langer Pass in die Spitze kam überraschend durch die FCB-Abwehr durch, weil Boateng ihn nicht klären konnte, Schürrle war auf und davon, scheiterte jedoch am starken Neuer. Es ging schließlich mit 0:0 in die Pause. Aus Sicht der Bayern eine mittlere Katastrophe, da sie extrem überlegen waren und bereits drei, vier Tore hätten machen müssen.
Neuer hält Bayern im Spiel...
Nach der Pause flachte das Spiel zunächst stark ab und war in den ersten zehn Minuten bei weitem nicht auf dem Niveau der ersten Halbzeit. Doch dann wurde vor allem Leverkusen viel stärker und die taktische Maßnahme von Robin Dutt, einen zweiten Stürmer zu bringen, zahlte sich voll aus. Die Bayern bekamen viel größere Probleme und Leverkusen kam in der Folge zu mehreren Riesenchancen. In der 63. Minute rettete Lahm den FC Bayern nach einem starken Konter der Hausherren im Strafraum, wenige Minuten später war es Manuel Neuer, der überragend gegen Kießling parierte. Ganz starke Szenen nun auf von beiden Mannschaften. Beim Rekordmeister kamen Ribery und Olic ins Spiel für Gomez und Kroos.
...und kostet ihnen die Meisterschaft?
In der 79. Minute dann die brutale und eiskalte Dusche für die Meisterschaftsträume des FC Bayern. Neuer segelt an einer Flanke vorbei, Derdiyok hält den Ball im Spiel und bringt ihn über seinen Kopf hinweg vors Tor, wo Kießling ganz frei einschiebt. Die Bayern-Innenverteidigung guckte nur zu, Neuer war geschlagen und es stand plötzlich 1:0! Was für ein verrücktes Spiel. Die Bayern geschockt, Jupp Heynckes brachte mit Petersen den letzten Stürmer von der Bank. Es folgte kopfloses Anrennen und der tödliche Konter zum 2:0 durch Bellarabi in der 90. Minute! Die Bayern am Boden, Leverkusen mit der taktischen Veränderung in der zweiten Halbzeit belohnt, ganz anders eingestellt und dafür belohnt. Die Meisterschaft scheint damit verloren zu sein für den FC Bayern.
Eure Meinung: Entspricht das Resultat auch dem Spielverlauf?
So haben sie gespielt:
Franck Ribery begann beim FC Bayern nach seinem Pferdekuss am Mittwoch nur auf der Bank. Der Rekordmeister im 4-5-1 mit Gomez im Sturm und Müller, Kroos und Robben dahinter. Abgesichert wurde die Offensive von Alaba und Luiz Gustavo. Badstuber konnte spielen, die Viererkette also wie gehabt mit Lahm, Boateng, Badstuber und Rafinha. Leverkusen setzte auf körperbetontes Spiel und trat ebenfalls im 4-5-1 an. Schwaab, Friedrich, Toprak und Kadlec bildeten die Abwehr. Davor Reinartz und Bender als Abräumer. In der Offensive sollten Schürrle, Augusto, Castro und Kießling für Gefahr sorgen.
Stürmische Bayern legen los
Arjen Robben begann überraschend auf der linken Seite und Thomas Müller auf rechts. Offenbar sorgte das für Verwirrung bei Leverkusen, denn die Werkself war von Anfang an nicht wirklich auf dem Platz. Direkt nach zwei Minuten bekamen die Bayern eine irre Großchance, als Müller von rechts frei flanken durfte und Alaba in der Mitte ungestört Leno prüfte und Kroos ebenfalls ungestört im Nachschuss scheiterte. Das hätte es bereits sein müssen! Die Bayern legten sofort nach, hatten in den ersten Minuten gefühlte 80% Ballbesitz. Die Dominanz war erdrückend, Leverkusen war nicht präsent, verlor die Bälle sofort und ließ sich von den ständigen Positionswechseln der Bayern auseinanderschrauben.
Totale Dominanz
Besonders die linke Seite Leverkusens mit Kadlec war stark überfordert. Die Roten bekamen überall in der Hälfte der Werkself unglaubliche Räume und konnten die Bälle unbedrängt annehmen und verarbeiten. Vor allem Toni Kroos, Gustavo und Alaba standen im Zentrum immer wieder völlig frei, teilweise standen selbst Badstuber und Boateng in der Hälfte der Leverkusener. Doch irgendwie bekamen die Hausherren immer wieder noch einen Fuß oder ein Bein dazwischen und konnten einen verdienten Rückstand abwenden. Einzig Kießling zeigte eine mutige Leistung auf Seiten der Rheinländer. In der 30. Minute bekam Leverkusen dann die erste Konterchance, doch Schürrle scheiterte aus kurzer Entfernung an Neuer. In der 35. Minute wieder die Bayern. Robben zog auf Links vorbei an, flankte in die Mitte, Müller durfte ungestört köpfen und setzte den Ball am Tor vorbei.
Leverkusen rettet 0:0
In der 39. Minute die nächste dicke Chance. Robben trieb den Ball durchs Zentrum nach vorne, spielte dann den kreuzenden Gomez im Strafraum frei, dieser ging an Leno vorbei und musste nur noch einschieben, doch Friedrich grätschte dazwischen. In der 42. Minute dann noch eine starke Chance für die Hausherren. Ein langer Pass in die Spitze kam überraschend durch die FCB-Abwehr durch, weil Boateng ihn nicht klären konnte, Schürrle war auf und davon, scheiterte jedoch am starken Neuer. Es ging schließlich mit 0:0 in die Pause. Aus Sicht der Bayern eine mittlere Katastrophe, da sie extrem überlegen waren und bereits drei, vier Tore hätten machen müssen.
Neuer hält Bayern im Spiel...
Nach der Pause flachte das Spiel zunächst stark ab und war in den ersten zehn Minuten bei weitem nicht auf dem Niveau der ersten Halbzeit. Doch dann wurde vor allem Leverkusen viel stärker und die taktische Maßnahme von Robin Dutt, einen zweiten Stürmer zu bringen, zahlte sich voll aus. Die Bayern bekamen viel größere Probleme und Leverkusen kam in der Folge zu mehreren Riesenchancen. In der 63. Minute rettete Lahm den FC Bayern nach einem starken Konter der Hausherren im Strafraum, wenige Minuten später war es Manuel Neuer, der überragend gegen Kießling parierte. Ganz starke Szenen nun auf von beiden Mannschaften. Beim Rekordmeister kamen Ribery und Olic ins Spiel für Gomez und Kroos.
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In der 79. Minute dann die brutale und eiskalte Dusche für die Meisterschaftsträume des FC Bayern. Neuer segelt an einer Flanke vorbei, Derdiyok hält den Ball im Spiel und bringt ihn über seinen Kopf hinweg vors Tor, wo Kießling ganz frei einschiebt. Die Bayern-Innenverteidigung guckte nur zu, Neuer war geschlagen und es stand plötzlich 1:0! Was für ein verrücktes Spiel. Die Bayern geschockt, Jupp Heynckes brachte mit Petersen den letzten Stürmer von der Bank. Es folgte kopfloses Anrennen und der tödliche Konter zum 2:0 durch Bellarabi in der 90. Minute! Die Bayern am Boden, Leverkusen mit der taktischen Veränderung in der zweiten Halbzeit belohnt, ganz anders eingestellt und dafür belohnt. Die Meisterschaft scheint damit verloren zu sein für den FC Bayern.
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Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
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Flop of the Match der Redaktion
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Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

