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Februar 18, 2012 3:30 nachm. CET
Olympiastadion Berlin — Berlin
Schiedsrichter: M. Fritz
Zuschauer: 74244
Hertha BSC
BV Borussia Dortmund
BV Borussia Dortmund
BV Borussia Dortmund
Borussia Dortmund mit Arbeitssieg bei kämpfenden Berlinern
Die Hertha ließ einfach die Chancen liegen, steigerte sich aber gegenüber dem Spiel in Stuttgart immens. Trotzdem reichte es zu keinem Punkt gegen den Meister.
Von Christoph Vogel
Berlin. Hertha BSC mühte und wehrte sich gegen Borussia Dortmund, doch der Meister gewann die Partie wie eine Spitzenmannschaft: Wenige Chancen gehabt und doch alle drei Punkte mitgenommen. Der BVB bleibt damit nach dem 0:1 (0:0) Tabellenführer, während die Hertha unten drin bleibt.
Hertha steht gut und verteidigt das zu Null
Es entwickelte sich in den Anfangsminuten eine Partie, die auch in der Folgezeit nicht wirklich in Fahrt kam. Dortmund hatte das Gros an Ballbesitz, während Berlin mit Zweikampfstärke dagegenhielt. Der holprige Rasen tat sein Übriges, um den Zuschauern ein zerfahrenes Spiel zu liefern. Die einzige richtige Chance hatte zunächst Lucas Barrios, der im Sturmzentrum von Beginn an ran durfte, aber relativ freistehend aus sechs Metern nur in die Arme von Berlins Torwart Thomas Kraft köpfte (8.).
Mitte der ersten Halbzeit wurde Berlin etwas forscher und wagte sich mehr nach vorne. Einzig fehlte die Durchschlagskraft gegenüber den BVB-Verteidigern. Aber in der eigenen Defensive standen die Hauptstädter eigentlich mit ein paar Ausnahmen gut, nur ein weiteres Mal stand erneut Barrios recht frei vor Kraft, verstolperte aber den Ball. Roman Weidenfeller hatte eher weniger zu tun, erst als Mats Hummels ohne Not gegen Adrian Ramos den Ball verlor, musste er in höchster Not eingreifen (36.). Auf der Gegenseite musste Kraft noch einmal vor der Pause gegenüber Piszczek Kopf und Kragen riskieren (41.).

Berlin hat die Chancen, Dortmund trifft
Es war die Hertha, die besser aus der Kabine kam, auch begünstigt duch die Schlafmützigkeit des BVB: Zunächst konnte Ramos gegen vier Dortmunder den Ball behaupten und Ebert auf Rechts schicken. Das Eigengewächs zielte nur knapp links vorbei (50.)! Nur Minuten später ließ sich Hummels erneut von einem Berliner den Ball abjagen, diesmal von Raffael, woraufhin Ebert zur zweiten Chance kam, jedoch wieder knapp verzog (53.). Der BVB machte den Gegner mit vielen Fehlern stark, sodass die Hertha tatsächlich dem Tor näher war, aber eine Szene reichte aus: Kuba flankte auf Lewandowski, der aufs Tor köpfte. Kraft lenkte den Ball grandios an die Latte, von wo er aber zu Großkreutz gelangte, der aus kurzer Distanz in Fallrückzieher-Manier das 0:1 markierte (67.).
Die vergebenen Möglichkeiten hatten sich also wie so oft im Fußball gerächt. Der Gegentreffer schlug spürbar ein bei den Berlinern, die sich aber nach zehn Minuten gesammelt hatten. Die nächste Gelegenheit hatte Raffael, der von seinem Bruder Ronny per Lupfer in den Strafraum geschickt wurde. Der Brasilianer bekam den Ball aber nicht unter Kontrolle (76.). Eine Schlussoffensive der Berliner blieb aber aus, auch wenn die Hertha den BVB in der eigenen Hälfte beschäftigte. Sie kämpften, blieben aber am Ende ohne Punkte.
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
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Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
