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Abpfiff
Februar 18, 2012 3:30 nachm. CET
Imtech Arena — Hamburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 56553
Februar 18, 2012 3:30 nachm. CET
Imtech Arena — Hamburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 56553
Mladen Petric
Hamburger SV
Hamburger SV
Mladen Petric
Hamburger SV
Hamburger SV
Slobodan Rajkovic
Hamburger SV
Hamburger SV
Slobodan Rajkovic
Hamburger SV
Hamburger SV
Bremen gewinnt das brisante Nordderby mit 3:1
Das 96. Nordderby endete mit der zweiten Niederlage für den HSV unter Trainer Fink. Furchtbare Abwehrfehler führten zu drei Bremer Toren, während Hamburg an Wiese verzweifelte.
von Nikolai Mende
Getty Images
Hamburg. Am 22. Spieltag der Bundesliga kam es am Samstag zum Duell zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen. Dabei setzte sich der SV Werder am Ende mit 3:1 durch.
So haben sie gespielt:
Der HSV begann das Nordderby im 4-4-2 mit Mladen Petric und Guerrero im Sturm. Auf den Flügeln sollten Jansen und Sala für Gefahr sorgen, während im Zentrum Jarolim und Rincon die Abwehr unterstützen sollten. Der SV Werder agierte ebenfalls im 4-4-2 mit der klassischen Werder-Raute. Im Sturm traten Pizarro und Rosenberg an, unterstützt von Marin im offensiven Mittelfeld. Junuzovic und Trybull besetzten die Halbpositionen, Bargfrede sicherte das Mittelfeld ab.
Frühe Führung durch Marin
Das Nordderby war von Anfang an ein echtes Topspiel in einem lautstarken Hexenkessel. Die Bremer hatten in der zweiten Minute den ersten Torschuss durch Pizarro, kurz darauf antworteten die Hausherren durch einen Distanzschuss von Diekmeier, der ins Bremens U23 einst nicht glücklich wurde. Die Bremer beschränkten sich in den ersten zehn Minuten aufs Kontern und wurden dafür belohnt. In der neunten Minute spielte Rosenberg von rechts Marin an, der ungedeckt am Fünfmeterraum stand, Rajkovic mit einer Drehung aussteigen ließ und den Ball im kurzen Eck mit einem Linksschuss unterbrachte. Kalte Dusche für den HSV!
Hamburger Abwehrschwächen
Schnell wurde deutlich, dass dem HSV die defensive Stabilität und Balance im Team fehlt. Immer wieder bekamen die Bremer Konterchancen, bei denen die Hamburger viel zu offen waren. Die Hausherren reagierten aber mit wütenden Angriffen. In der 16. Minute legte Petric von rechts ab für Guerrero. Der Peruaner kam von hinten in den Strafraum gestürmt und nahm den Ball mit der Innenseite. Guter Versuch, aber der Schuss segelte knapp über die Latte. Die Fans waren lautstark dabei, sahen immer wieder Chancen auf beiden Seiten. Die Mannschaft von Thorsten Fink wirkte jedoch weiterhin sehr anfällig und verlor zu viele Bälle im Vorwärtsgang.
Trybull mit dem Pausen-Tor
Praktisch mit dem Pausenpfiff dann der nächste Nackenschlag. Nach einer Ecke von Marin kam Bremens Trybull am langen Pfosten unbedrängt zum Kopfball, musste nicht mal hochspringen und köpfte den Ball tatsächlich ins Tor. Der Ball sprang dabei noch einmal auf, Drobny konnte ihn nicht festhalten und ließ das Leder zum 0:2 ins Tor springen. Der Tscheche sah bei diesem Gegentor nicht gut aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit. Das Spiel wurde auch gar nicht mehr angepfiffen.
Hamburg dreht auf
Zur zweiten Halbzeit korrigierte Fink seinen Fehler und nahm Rincon für Ilicevic runter. Nach der Pause gab der HSV richtig Gas und versuchte wirklich alles, um den Anschlusstreffer zu erzwingen. Bereits in der 47. Minute die erste Riesenchance von Petric, der den Ball aus sechs Metern direkt nahm und Wiese zu einer Wahnsinnsparade zwang. Die anschließende Ecke brachte jedoch nichts ein und Bremen startete sofort einen Gegenangriff. Dabei war die Hamburger linke Seite völlig offen, Marin zog davon, passte den Ball in die Mitte vors Tor, wo Rosenberg mitgelaufen war und der Schwede schob das Leder hauchdünn am linksn Pfosten vorbei. Doch es kam keine Ruhe rein. Eine Minute nach dieser Großchance zwirbelte Aogo auf der anderen Seite einen Freistoß um Zentimeter am Tor vorbei.
In der 58. Wurde Diekmeier im Strafraum zu Fall gebracht. Das Stadion tobte, denn es gab zurecht keinen Elfmeter. Eine Minute später die nächste dicke Chance. Guerrero mit einem hohen Ball auf rechts, Ilicevic nahm den Ball direkt und visierte das lange Eck an. Wiese hätte keine Chance gehabt, Petric versuchte noch in den Schuss hineinzusegeln und verpasste diesen um eine Hundertstelsekunde. Was für eine Chance! Doch auch nach 70 Minuten stand es immer noch 2:0 für Bremen.

Neue Hoffnung durch Petric
In der 74. Minute foulte Affolter Hamburgs Ilicevic und verursachte einen Freistoß in zentraler Position. Die Entfernung betrug etwa 25 Meter zum Tor. Mladen Petric ließ sich diese Chance nicht nehmen. Sein Freistoß ging zwar halbhoch in die Mauer, doch Clemens Fritz drehte sich weg und fälschte damit den Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab. Wiese war in die rechte Ecke geeilt und plötzlich schlug die Kugel auf der anderen Seite ein! Damit war Hamburg wieder da und das Tor war auch mehr als verdient. In der 80. Minute dann die nächste Chance durch einen Kopfball von Westermann.
Entscheidung durch Arnautovic
Es blieb äußerst hitzig. Hamburg versuchte noch einmal alles, doch die Bremer Abwehr blieb konzentriert. In der 86. Minute dann die unfassbare Entscheidung. Wiese nimmt den Ball auf und haut ihn einfach hoch und weit in die Hälfte des HSV. Westermann und Rajkovic sahen den Ball bereits kommen, schauten jedoch nur auf den Ball und rasselten aneinander, während das Leder kurz aufsprang und durch die beiden hindurchflog. Arnautovic reagierte sofort, startete sofort durch, nahm den Ball an und schob eiskalt zum 3:1 ein! Was für eine Slapstick-Einlage. Damit war das Spiel entschieden. Es blieb beim 3:1 für den SV Werder. Die Hamburger hatte einfach zu oft in der Defensive gepatzt.
Eure Meinung: Entspricht das Resultat auch dem Spielverlauf?
So haben sie gespielt:
Der HSV begann das Nordderby im 4-4-2 mit Mladen Petric und Guerrero im Sturm. Auf den Flügeln sollten Jansen und Sala für Gefahr sorgen, während im Zentrum Jarolim und Rincon die Abwehr unterstützen sollten. Der SV Werder agierte ebenfalls im 4-4-2 mit der klassischen Werder-Raute. Im Sturm traten Pizarro und Rosenberg an, unterstützt von Marin im offensiven Mittelfeld. Junuzovic und Trybull besetzten die Halbpositionen, Bargfrede sicherte das Mittelfeld ab.
Frühe Führung durch Marin
Das Nordderby war von Anfang an ein echtes Topspiel in einem lautstarken Hexenkessel. Die Bremer hatten in der zweiten Minute den ersten Torschuss durch Pizarro, kurz darauf antworteten die Hausherren durch einen Distanzschuss von Diekmeier, der ins Bremens U23 einst nicht glücklich wurde. Die Bremer beschränkten sich in den ersten zehn Minuten aufs Kontern und wurden dafür belohnt. In der neunten Minute spielte Rosenberg von rechts Marin an, der ungedeckt am Fünfmeterraum stand, Rajkovic mit einer Drehung aussteigen ließ und den Ball im kurzen Eck mit einem Linksschuss unterbrachte. Kalte Dusche für den HSV!
Hamburger Abwehrschwächen
Schnell wurde deutlich, dass dem HSV die defensive Stabilität und Balance im Team fehlt. Immer wieder bekamen die Bremer Konterchancen, bei denen die Hamburger viel zu offen waren. Die Hausherren reagierten aber mit wütenden Angriffen. In der 16. Minute legte Petric von rechts ab für Guerrero. Der Peruaner kam von hinten in den Strafraum gestürmt und nahm den Ball mit der Innenseite. Guter Versuch, aber der Schuss segelte knapp über die Latte. Die Fans waren lautstark dabei, sahen immer wieder Chancen auf beiden Seiten. Die Mannschaft von Thorsten Fink wirkte jedoch weiterhin sehr anfällig und verlor zu viele Bälle im Vorwärtsgang.
Trybull mit dem Pausen-Tor
Praktisch mit dem Pausenpfiff dann der nächste Nackenschlag. Nach einer Ecke von Marin kam Bremens Trybull am langen Pfosten unbedrängt zum Kopfball, musste nicht mal hochspringen und köpfte den Ball tatsächlich ins Tor. Der Ball sprang dabei noch einmal auf, Drobny konnte ihn nicht festhalten und ließ das Leder zum 0:2 ins Tor springen. Der Tscheche sah bei diesem Gegentor nicht gut aus. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit. Das Spiel wurde auch gar nicht mehr angepfiffen.
Hamburg dreht auf
Zur zweiten Halbzeit korrigierte Fink seinen Fehler und nahm Rincon für Ilicevic runter. Nach der Pause gab der HSV richtig Gas und versuchte wirklich alles, um den Anschlusstreffer zu erzwingen. Bereits in der 47. Minute die erste Riesenchance von Petric, der den Ball aus sechs Metern direkt nahm und Wiese zu einer Wahnsinnsparade zwang. Die anschließende Ecke brachte jedoch nichts ein und Bremen startete sofort einen Gegenangriff. Dabei war die Hamburger linke Seite völlig offen, Marin zog davon, passte den Ball in die Mitte vors Tor, wo Rosenberg mitgelaufen war und der Schwede schob das Leder hauchdünn am linksn Pfosten vorbei. Doch es kam keine Ruhe rein. Eine Minute nach dieser Großchance zwirbelte Aogo auf der anderen Seite einen Freistoß um Zentimeter am Tor vorbei.
In der 58. Wurde Diekmeier im Strafraum zu Fall gebracht. Das Stadion tobte, denn es gab zurecht keinen Elfmeter. Eine Minute später die nächste dicke Chance. Guerrero mit einem hohen Ball auf rechts, Ilicevic nahm den Ball direkt und visierte das lange Eck an. Wiese hätte keine Chance gehabt, Petric versuchte noch in den Schuss hineinzusegeln und verpasste diesen um eine Hundertstelsekunde. Was für eine Chance! Doch auch nach 70 Minuten stand es immer noch 2:0 für Bremen.

Neue Hoffnung durch Petric
In der 74. Minute foulte Affolter Hamburgs Ilicevic und verursachte einen Freistoß in zentraler Position. Die Entfernung betrug etwa 25 Meter zum Tor. Mladen Petric ließ sich diese Chance nicht nehmen. Sein Freistoß ging zwar halbhoch in die Mauer, doch Clemens Fritz drehte sich weg und fälschte damit den Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab. Wiese war in die rechte Ecke geeilt und plötzlich schlug die Kugel auf der anderen Seite ein! Damit war Hamburg wieder da und das Tor war auch mehr als verdient. In der 80. Minute dann die nächste Chance durch einen Kopfball von Westermann.
Entscheidung durch Arnautovic
Es blieb äußerst hitzig. Hamburg versuchte noch einmal alles, doch die Bremer Abwehr blieb konzentriert. In der 86. Minute dann die unfassbare Entscheidung. Wiese nimmt den Ball auf und haut ihn einfach hoch und weit in die Hälfte des HSV. Westermann und Rajkovic sahen den Ball bereits kommen, schauten jedoch nur auf den Ball und rasselten aneinander, während das Leder kurz aufsprang und durch die beiden hindurchflog. Arnautovic reagierte sofort, startete sofort durch, nahm den Ball an und schob eiskalt zum 3:1 ein! Was für eine Slapstick-Einlage. Damit war das Spiel entschieden. Es blieb beim 3:1 für den SV Werder. Die Hamburger hatte einfach zu oft in der Defensive gepatzt.
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Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
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Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
