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Abpfiff
Februar 11, 2012 3:30 nachm. CET
Mercedes-Benz-Arena — Stuttgart
Schiedsrichter: D. Aytekin
Zuschauer: 45000
Februar 11, 2012 3:30 nachm. CET
Mercedes-Benz-Arena — Stuttgart
Schiedsrichter: D. Aytekin
Zuschauer: 45000
Martin Harnik
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Vedad Ibisevic
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Andreas Ottl
Hertha BSC
Hertha BSC
Andreas Ottl
Hertha BSC
Hertha BSC
Hertha BSC und Michael Skibbe erleben Waterloo beim VfB Stuttgart
Schlimmer hätte es kaum kommen können. Berlin kam im Schwabenland richtig unter die Räder, für Michael Skibbe dürfte die Luft immer dünner werden.
Von Dennis Reinkens
Getty Images
Stuttgart. Im Duell der Krisenteams ist dem VfB Stuttgart ein Befreiungsschlag gelungen. Hertha BSC wurde schon in der ersten Halbzeit demontiert und unterlag am Ende auch in der Höhe verdient mit 0:5. Michael Skibbe wartet damit weiterhin auf seinen ersten Punkt mit der Hertha, während Bruno Labbadia erst einmal durchatmen kann.
Stuttgart ohne Cacau, Hertha mit Raffael
Bruno Labbadia verzichtete zu Beginn auf Julian Schieber und Cacau, Vedad Ibisevic war die einzige Spitze. Bei der Hertha gab Felix Bastians sein Startelf-Debüt, Raffael kehrte als Hoffnungsträger ins Team zurück. Stuttgart begann besser, kam aber in der Anfangsphase nicht zum Abschluss. Hertha versuchte es zunächst über Patrick Ebert, doch auch er konnte keine entscheidenden Szenen kreieren.
Irregulärer Treffer eröffnet den Reigen
Die erste gute Möglichkeit hatten die Gastgeber, als Martin Harnik wenige Meter vor dem Tor zum Fallrückzieher ansetzte. Der letztlich schwache Schuss war aber kein Problem für Thomas Kraft (16.). Das Spiel gewann insgesamt nur langsam an Niveau. Dennoch fiel der erste Treffer und der wird zumindest in Berlin erneut für Diskussionen sorgen. Der Ball koam hoch in den Fünfmeterraum, Ibisevic hatte den Fuß sehr hoch und zog gegen Kraft voll durch. Schiedsrichter Deniz Aytekin gab den eigentlich irregulären Treffer (24.).
Harnik dreht auf, Ottl versagt
Dass diese Szene nicht spielentscheidend wurde, lag an den fürchterlichen vier Minuten, die die Hertha dann erlebte: Zunächst bediente Ibisevic Harnik mustergültig und der schob alleine vor Kraft zum 2:0 ein (28.). Zwei Minuten später suchte sich Andreas Ottl das falsche Ventil für seine Wut und senste Tamas Hajnal von hinten um, die fällige Rote von Aytekin bekam er prompt. Und als sei alles noch nicht schlimm genug für die Berliner lassen sie wiederum zwei Minuten später Shinji Okazaki frei zum Kopfball kommen und kassierten den dritten Treffer (32.).

Viertes Tor noch vor dem Wechsel
Jetzt war es nur noch eine schwäbische Party, die Hertha stand völlig neben sich. Das vierte Tor, ein sehenswerter Dropkick von Harnik ins lange Eck, fiel fast folgerichtig noch vor der Pause (41.). Michael Skibbe musste in der Kabine einen Scherbenhaufen zusammenkehren, bereits nach den ersten 45 Minuten konnte es für die Hertha eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen.
Gleiches Bild nach der Pause
Stuttgart übernahm nach der Halbzeit direkt das Kommando. Hertha verlegte sich auf die Taktik, weiteres Ungemach zu verhindern. Die Partie nahm das Niveau eines Trainingsspiels an, Berlin stand nur noch im Raum, attackierte kaum noch und fing sich in der 58. Minute den nächsten Treffer. Gentner brachte den Ball in den Strafraum, Kobiashvili kann Harnik nicht bremsen und es stand 0:5.
Spiel verflacht immer mehr
Der VfB tat in der Folge nur noch das Nötigste, Hertha spielte zeitweise mit einer Fünferkette in der Abwehr. Das war kein Spiel mehr für Ballästheten, den Schwaben war das nach den turbulenten vergangenen Wochen aber sichtlich egal. Ibisevic kam noch einmal gefährlich zum Abschluss, sein Flachschuss war aber eine leichte Beute für Kraft (76.). Ansonsten verlegten sich die Gastgeber auf harmlose Versuche aus der zweiten Reihe.
Blitz und Donner in Berlin, Schönwetter in Stuttgart
In Berlin wird es ein mediales Gewitter geben und man kann nur hoffen, dass Michael Skibbe in Michael Preetz einen guten Blitzableiter hat. So wie sich die Mannschaft in Stuttgart präsentiert hat wird es ganz eng im Kampf um den Klassenerhalt. Der VfB hingegen wird eine ruhigere Woche erleben, die Mannschaft scheint vorerst wieder auf Kurs.
Eure Meinung: Ist Skibbe bei der Hertha noch zu halten?
Stuttgart ohne Cacau, Hertha mit Raffael
Bruno Labbadia verzichtete zu Beginn auf Julian Schieber und Cacau, Vedad Ibisevic war die einzige Spitze. Bei der Hertha gab Felix Bastians sein Startelf-Debüt, Raffael kehrte als Hoffnungsträger ins Team zurück. Stuttgart begann besser, kam aber in der Anfangsphase nicht zum Abschluss. Hertha versuchte es zunächst über Patrick Ebert, doch auch er konnte keine entscheidenden Szenen kreieren.
Irregulärer Treffer eröffnet den Reigen
Die erste gute Möglichkeit hatten die Gastgeber, als Martin Harnik wenige Meter vor dem Tor zum Fallrückzieher ansetzte. Der letztlich schwache Schuss war aber kein Problem für Thomas Kraft (16.). Das Spiel gewann insgesamt nur langsam an Niveau. Dennoch fiel der erste Treffer und der wird zumindest in Berlin erneut für Diskussionen sorgen. Der Ball koam hoch in den Fünfmeterraum, Ibisevic hatte den Fuß sehr hoch und zog gegen Kraft voll durch. Schiedsrichter Deniz Aytekin gab den eigentlich irregulären Treffer (24.).
Harnik dreht auf, Ottl versagt
Dass diese Szene nicht spielentscheidend wurde, lag an den fürchterlichen vier Minuten, die die Hertha dann erlebte: Zunächst bediente Ibisevic Harnik mustergültig und der schob alleine vor Kraft zum 2:0 ein (28.). Zwei Minuten später suchte sich Andreas Ottl das falsche Ventil für seine Wut und senste Tamas Hajnal von hinten um, die fällige Rote von Aytekin bekam er prompt. Und als sei alles noch nicht schlimm genug für die Berliner lassen sie wiederum zwei Minuten später Shinji Okazaki frei zum Kopfball kommen und kassierten den dritten Treffer (32.).

Viertes Tor noch vor dem Wechsel
Jetzt war es nur noch eine schwäbische Party, die Hertha stand völlig neben sich. Das vierte Tor, ein sehenswerter Dropkick von Harnik ins lange Eck, fiel fast folgerichtig noch vor der Pause (41.). Michael Skibbe musste in der Kabine einen Scherbenhaufen zusammenkehren, bereits nach den ersten 45 Minuten konnte es für die Hertha eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen.
Gleiches Bild nach der Pause
Stuttgart übernahm nach der Halbzeit direkt das Kommando. Hertha verlegte sich auf die Taktik, weiteres Ungemach zu verhindern. Die Partie nahm das Niveau eines Trainingsspiels an, Berlin stand nur noch im Raum, attackierte kaum noch und fing sich in der 58. Minute den nächsten Treffer. Gentner brachte den Ball in den Strafraum, Kobiashvili kann Harnik nicht bremsen und es stand 0:5.
Spiel verflacht immer mehr
Der VfB tat in der Folge nur noch das Nötigste, Hertha spielte zeitweise mit einer Fünferkette in der Abwehr. Das war kein Spiel mehr für Ballästheten, den Schwaben war das nach den turbulenten vergangenen Wochen aber sichtlich egal. Ibisevic kam noch einmal gefährlich zum Abschluss, sein Flachschuss war aber eine leichte Beute für Kraft (76.). Ansonsten verlegten sich die Gastgeber auf harmlose Versuche aus der zweiten Reihe.
Blitz und Donner in Berlin, Schönwetter in Stuttgart
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Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |