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Abpfiff
Januar 28, 2012 3:30 nachm. CET
Olympiastadion Berlin — Berlin
Schiedsrichter: G. Winkmann
Zuschauer: 49168
Januar 28, 2012 3:30 nachm. CET
Olympiastadion Berlin — Berlin
Schiedsrichter: G. Winkmann
Zuschauer: 49168
Jaroslav Drobný
Hamburger SV
Hamburger SV
Mladen Petric
Hamburger SV
Hamburger SV
Levan Kobiashvili
Hertha BSC
Hertha BSC
Gojko Kacar
Hamburger SV
Hamburger SV
Nächste Niederlage für Skibbe: Hertha BSC unterliegt dem HSV mit 1:2
Ohne allzu großen Aufwand entführen die Hanseaten den Dreier aus Berlin: Zu spät wachte die „alte Dame“ auf und kam durch Lasogga nur noch zum Anschlusstreffer.
Von Martin Ernst
Bongarts
Berlin. Der Abwärtstrend setzt sich fort in der Hauptstadt: Im eigenen Stadion unterlag Hertha BSC am 19. Spieltag dem Hamburger SV mit 1:2 und findet sich ab sofort mitten im Abstiegskampf wieder. Marcel Jansen und Mladen Petric besorgten die HSV-Treffer im ersten Durchgang, bevor Pierre-Michel Lasogga kurz vor Schluss die Partie nochmal spannend gestaltete. Allerdings kamen die Berliner erst zu spät in Schwung und schafften es nach einer verschlafenen ersten Halbzeit nicht mehr, in Durchgang Zwei den einen Punkt zu retten.
Berlin bemüht, der HSV effektiv
Die Berliner hatten in der Anfangsviertelstunde mehr Spielanteile, effektiver aber zeigte sich der HSV, der bei seiner ersten richtigen Chance gleich zuschlug: Diekmeyer vernaschte Kobiashvili auf dem linken Flügel und schob den Ball von der Grundlinie aus in die Mitte, wo Guerrero zwar verpasste, aber Jansen gedankenschnell den Fuß hinhielt: Es stand 1:0 für den HSV! Während der Hertha der Rückstand deutlich zusetzte, gab er den Hanseaten Auftrieb: Petric, nach Flanke von Guerrero (32.) und Sala nach Kopf-Ablage von Petric (33.) hatten die nächsten Chancen.
Rückkehrer Petric besorgt das 2:0
Erst in der 36. Minute konnte Torun mit einem Fernschuss für ein bisschen Gefahr sorgen, der Ex-Herthaner Drobny im Hamburger Kasten parierte den Fernschuss allerdings souverän. Ohne spielerisch allzu sehr zu überzeugen hielten die Hanseaten ihren Gegner in Schach und glänzten dann kurz vor dem Pausenpfiff erneut durch Effektivität: Wieder ließ Diekmeyer Kobiashvili alt aussehen, der seinen gegenspieler ungestört flanken ließ: Wieder verpasste Guerrero in der Mitte knapp mit dem Kopf, aber diesmal war Petric zur Stelle und hämmerte den Ball aus nächster Nähe in die Maschen – 2:0 kurz vor der Pause (46.)!
HSV macht weiter Dampf
Skibbe reagierte und brachte den defensiven Niemeyer für Torun. Nach dem Wiederanpfiff spielte jedoch erstmal nur der HSV: Guerrero prüfte Kraft erst mit einem Flachschuss (48.) und nach einer Janssen-Flanke mit einer schönen Direktabnahme, die jedoch in den Armen des Hertha-Keepers landete (51.). In der 54. gab auch Aogo einen sehenswerten Fernschuss ab, der einen Meter über das Berliner Häuse ging. Erst in der 57. Minute zeigte die Hertha, dass man in Berlin noch Fussball spielen kann: Lasogga brachte eine Flanke in den HSV-Fünfer, wo Ramos mit den Kopf auf Lustenberger ablegte, Westermann war aber einen Schritt schneller als der Schweizer.

Mangelnde Torgefahr und Berliner Ratlosigkeit
Skibbes Elf bemühte sich danach, kam aber zu kaum wirklicher Torgefahr: Niemeyer hatte zwar per Fernschuss (61.) und Kopf (65.) Chancen, ohne aber Angst und Schrecken in den Hamburger Abwehrreihen zu verbreiten. Auch nach Eberts Flanke brachten Ramos und Niemeyer den Ball nicht an der verwirrten HSV-Abwehr vorbei aufs Tor. Als Ramos in der 69. Minute Ottl mit einer guten flachen Hereingabe bediente, zeigte der Ex-Münchner wie man es nicht macht: Mit dem Innenrist fehlte dem Abschluss jede Kraft, der ohnehin geblockt wurde.
Später Berliner Sturm und Drang – Lasogga trifft und vergibt
Und dann schepperte es doch noch in Drobnys Kasten: Kobiashvili brachte von links eine brauchbare Flanke in den Fünfer, wo Lasogga schneller als Bruma in der Luft war und den Ball per Kopf ins Tor drückte. Es war der Weckruf für die „alte Dame“ und Lasogga hätte nur wenig später zum Matchwinner werden können: Der eingewechselte Ronny und Ramos setzten den bulligen Stürmer toll in Szene, aber alleine vor Drobny scheiterte der Youngster mit einem Flachschuss.
Zweite Hertha-Niederlage unter Skibbe: Willkommen im Abstiegskampf
Durch das Berliner Erwachen ergab sich nochmal eine spannende Schlussphase, die sich vorwiegend in der Hälfte des HSV abspielte, in der es den Hauptstädtern trotzt einiger brenzliger Situationen aber nicht mehr gelang, den einen Punkt zu retten. Schlussendlich kamen die Angriffsbemühungen auch zu spät. Als Schiri Winkmann nach drei Minuten Nachspielzeit abpfiff war klar: Willkommen im konkreten Abstiegskampf Hertha BSC. Der HSV hingegen findet mit dem Auswärtsdreier zurück in die Erfolgsspur.
Was meint ihr? Ein verdienter Dreier für den HSV?
Berlin bemüht, der HSV effektiv
Die Berliner hatten in der Anfangsviertelstunde mehr Spielanteile, effektiver aber zeigte sich der HSV, der bei seiner ersten richtigen Chance gleich zuschlug: Diekmeyer vernaschte Kobiashvili auf dem linken Flügel und schob den Ball von der Grundlinie aus in die Mitte, wo Guerrero zwar verpasste, aber Jansen gedankenschnell den Fuß hinhielt: Es stand 1:0 für den HSV! Während der Hertha der Rückstand deutlich zusetzte, gab er den Hanseaten Auftrieb: Petric, nach Flanke von Guerrero (32.) und Sala nach Kopf-Ablage von Petric (33.) hatten die nächsten Chancen.
Rückkehrer Petric besorgt das 2:0
Erst in der 36. Minute konnte Torun mit einem Fernschuss für ein bisschen Gefahr sorgen, der Ex-Herthaner Drobny im Hamburger Kasten parierte den Fernschuss allerdings souverän. Ohne spielerisch allzu sehr zu überzeugen hielten die Hanseaten ihren Gegner in Schach und glänzten dann kurz vor dem Pausenpfiff erneut durch Effektivität: Wieder ließ Diekmeyer Kobiashvili alt aussehen, der seinen gegenspieler ungestört flanken ließ: Wieder verpasste Guerrero in der Mitte knapp mit dem Kopf, aber diesmal war Petric zur Stelle und hämmerte den Ball aus nächster Nähe in die Maschen – 2:0 kurz vor der Pause (46.)!
HSV macht weiter Dampf
Skibbe reagierte und brachte den defensiven Niemeyer für Torun. Nach dem Wiederanpfiff spielte jedoch erstmal nur der HSV: Guerrero prüfte Kraft erst mit einem Flachschuss (48.) und nach einer Janssen-Flanke mit einer schönen Direktabnahme, die jedoch in den Armen des Hertha-Keepers landete (51.). In der 54. gab auch Aogo einen sehenswerten Fernschuss ab, der einen Meter über das Berliner Häuse ging. Erst in der 57. Minute zeigte die Hertha, dass man in Berlin noch Fussball spielen kann: Lasogga brachte eine Flanke in den HSV-Fünfer, wo Ramos mit den Kopf auf Lustenberger ablegte, Westermann war aber einen Schritt schneller als der Schweizer.

Mangelnde Torgefahr und Berliner Ratlosigkeit
Skibbes Elf bemühte sich danach, kam aber zu kaum wirklicher Torgefahr: Niemeyer hatte zwar per Fernschuss (61.) und Kopf (65.) Chancen, ohne aber Angst und Schrecken in den Hamburger Abwehrreihen zu verbreiten. Auch nach Eberts Flanke brachten Ramos und Niemeyer den Ball nicht an der verwirrten HSV-Abwehr vorbei aufs Tor. Als Ramos in der 69. Minute Ottl mit einer guten flachen Hereingabe bediente, zeigte der Ex-Münchner wie man es nicht macht: Mit dem Innenrist fehlte dem Abschluss jede Kraft, der ohnehin geblockt wurde.
Später Berliner Sturm und Drang – Lasogga trifft und vergibt
Und dann schepperte es doch noch in Drobnys Kasten: Kobiashvili brachte von links eine brauchbare Flanke in den Fünfer, wo Lasogga schneller als Bruma in der Luft war und den Ball per Kopf ins Tor drückte. Es war der Weckruf für die „alte Dame“ und Lasogga hätte nur wenig später zum Matchwinner werden können: Der eingewechselte Ronny und Ramos setzten den bulligen Stürmer toll in Szene, aber alleine vor Drobny scheiterte der Youngster mit einem Flachschuss.
Zweite Hertha-Niederlage unter Skibbe: Willkommen im Abstiegskampf
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Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
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Vorlage
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Tor Elfmeterschießen
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
