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Abpfiff
Januar 28, 2012 3:30 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: F. Zwayer
Zuschauer: 69000
Januar 28, 2012 3:30 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: F. Zwayer
Zuschauer: 69000
Franck Ribéry
FC Bayern München
FC Bayern München
Arjen Robben
FC Bayern München
FC Bayern München
Christian Träsch
Wolfsburg
Wolfsburg
Koo Ja-Cheol
Wolfsburg
Wolfsburg
Die Bayern ringen Wolfsburg nieder und bleiben Tabellenführer
Es war die erwartet schwere Aufgabe für den FC Bayern, doch die Roten haben am Ende die Oberhand behalten. In einer umkämpften Partie erzielten Gomez und Robben die wichtigen Tore.
von Nikolai Mende
Bongarts
München. Am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga kam es am Samstag zum Duell zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg. Dabei setzte sich der deutsche Rekordmeister am Ende erneut knapp mit 2:0 durch.
So haben sie gespielt:
Die Bayern begannen wie erwartet im Van Gaal'schen 4-2-4 mit Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger im Mittelfeld, Ribery und Robben auf den Flügeln und Gomez und Müller im Sturm. Rafinha rückte auf rechts in die Viererkette und Jerome Boateng durfte endlich wieder Innenverteidiger spielen. Wolfsburg antwortete mit einem klassischen 4-4-2 mit Mandzukic und Dejagah im Sturm. Auf den Flügeln sollten Hasebe und Schäfer für Gefahr sorgen. Auf der Doppel-6 sollten Jiracek und Chris absichern. Christian Träsch spielte gegen Ribery auf rechts und Marco Russ rückte in die Innenverteidigung. Neuzugang Rodriguez bekam es mit Arjen Robben zu tun.
Gomez im Abseits
Die Fans in München sahen von Anfang an einen zielstrebigen FC Bayern, der den Fehlstart in Gladbach ausbügeln wollte. Bereits nach sechs Minuten war der Ball das erste mal im Tor der Wölfe. Nach einem Schuss von Ribery, den Benaglio nicht festhalten konnte, staubte Gomez per Kopf ab, stand dabei jedoch im Abseits. Das Tor zählte zurecht nicht. Trotzdem machte der FCB danach weiter Druck, vor allem Ribery und Robben ließen Träsch und Rodriguez ein paar mal alt aussehen. Die Wölfe lauerten praktisch nur auf Konter. Aber die ersten 15 Minuten überstanden sie ohne Gegentor. Das Spiel in der Anfangsphase noch nicht hochklassig, da sich beide Mannschaften einige Fehlpässe leisteten im Spielaufbau.
Viel Ballbesitz der Bayern
In der 19. Minute kamen die Bayern dann zu einer weiteren Großchance, als Mario Gomez sich bei einem hohen Ball sehr gut von Russ löste und plötzlich ganz alleine vor Benaglio stand und den Ball nicht unter Kontrolle brachte und die Chance damit verstolperte. Das hätte ein Tor sein müssen. Die Bayern wurden in dieser Phase immer gefährlicher, auch im Strafraum der Wölfe, was ihnen einige Eckbälle einrachte. Nach 25 Minuten hatte der Rekordmeister einen Ballbesitzanteil von 72%. Danach beruhigte sich das Spiel jedoch sehr schnell und plätscherte in den folgenden zehn Minuten noch nur vor sich hin, ohne dass es Chancen auf einer der beiden Seiten gab.
Elfmeter nicht gegeben
Erst in der 39. Minute kam Thomas Müller aus dem Gedränge heraus im Fünfmeterraum zum Abschluss und setzte den Ball flach am langen Pfosten knapp vorbei. Knapp eine Minute später erneut Aufregung, als sich Ribery mal über rechts in den Strafraum dribbelte und von Rodriguez zu Fall gebracht wurde. Das war ein klarer Elfmeter, aber das Spiel lief weiter. Nach 40 Minuten wechselte Magath dann zum ersten mal aus: es gibt Chris für Koo. Dejagah rückte dafür mehr nach rechts. Es blieb bis zur Pause beim 0:0, die Fans verabschiedeten die Spieler mit Pfiffen in die Kabine. Insgesamt musste man festhalten, dass die Bayern es dem Gegner wieder zu einfach gemacht haben, da sie erneut zu wenig Tempo ins Spiel gebracht haben.
Wolfsburg mit Selbstvertrauen
Beide Teams kamen unverändert aus der Halbzeitpause. Doch die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel fanden erneut fast nur im Mittelfeld statt. Die Wölfe zeigten mehr Selbstvertrauen als zu Beginn des Spiels und die Bayern begannen die zweite Halbzeit wirklich schwach. Die Wölfe witterten, dass eventuell mehr möglich ist und kamen nach acht Minuten zu einer guten Chance, als Mandzukic sich den Ball von Rafinha holte, Schäfer einsetzte und dieser dann von der Grundlinie in den Rücken der Bayernabwehr spielen wollte, wo Schweinsteiger jedoch rettete. Nach dieser Chance wachte der FC Bayern dann wieder auf, denn Dortmund war zum gleichen Zeitpunkt Tabellenführer und ein erneuter Rückstand wäre eine Katastrophe gewesen.
Befreiung durch Gomez
Doch in der 59. Minute dann endlich die Erlösung. Nach einem Foul von Ribery am Strafraum lupfte Kroos den Freistoß direkt vors Tor, wo Mario Gomez im Getümmel das Leder aus kurzer Entfernung in die Maschen beförderte. Für die Roten ein befreiendes Erlebnis. Die Abwehr der Wölfe bei diesem Freistoß nicht gut. Ivica Olic, der eigentlich schon bereit stand zur Einwechslung, musste sich wieder anziehen. Dafür wechselte Felix Magath wieder aus und brachte den Neuzugang Sio für den Sturm. Beim Rekordmeister wurde dann aber auch gewechselt, Luiz Gustavo kam für Müller. Zwischen Minute 60 und 75 zeigten die Wölfe anschließend eine Reaktion und waren teilweise alle in der Hälfte der Bayern zu finden. Die Gäste nicht geschockt, aber vorne nicht mit der nötigen Durchschlagskraft.
Olic für Gomez
Eine Viertelstunde vor Schluss kam Ivica Olic dann doch noch für Mario Gomez. Der Kroate zeigte auch prompt eine gute Leistung mit viel Leidenschaft. In der 79. Minute holte sich Rafinha dann seine fünfte gelbe Karte nach einem harten Foul gegen Koo ab und ist damit nächste Woche gesperrt. Die Bayern machten es in den letzten Minuten durch mehrere unnötige Fouls am Strafraum selbst noch mal spannend, aber die Freistöße konnte Wolfsburg nicht verwerten. In der 88. Minute durfte dann auch Ribery Feierabend machen, es kam Alaba. Am Ende durfte aber noch mal Ivica Olic jubeln, der Kroate überlupfte in der Nachspielzeit Benaglio, Felipe klärte auf der Linie, schoss dabei aber Robben an und der Ball landete im Tor zum 2:0. Robben war eigentlich der Torschütze, aber der Treffer gehörte zu 99% Ivica Olic, den alle Mitspieler beglückwünschen kamen. Er ist und bleibt ein Volksheld in München. Es blieb am Ende bei diesem 2:0-Arbeitssieg, wodurch die Münchner weiter Tabellenführer sind.
Eure Meinung: Entspricht das Resultat auch dem Spielverlauf?
So haben sie gespielt:
Die Bayern begannen wie erwartet im Van Gaal'schen 4-2-4 mit Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger im Mittelfeld, Ribery und Robben auf den Flügeln und Gomez und Müller im Sturm. Rafinha rückte auf rechts in die Viererkette und Jerome Boateng durfte endlich wieder Innenverteidiger spielen. Wolfsburg antwortete mit einem klassischen 4-4-2 mit Mandzukic und Dejagah im Sturm. Auf den Flügeln sollten Hasebe und Schäfer für Gefahr sorgen. Auf der Doppel-6 sollten Jiracek und Chris absichern. Christian Träsch spielte gegen Ribery auf rechts und Marco Russ rückte in die Innenverteidigung. Neuzugang Rodriguez bekam es mit Arjen Robben zu tun.
Gomez im Abseits
Die Fans in München sahen von Anfang an einen zielstrebigen FC Bayern, der den Fehlstart in Gladbach ausbügeln wollte. Bereits nach sechs Minuten war der Ball das erste mal im Tor der Wölfe. Nach einem Schuss von Ribery, den Benaglio nicht festhalten konnte, staubte Gomez per Kopf ab, stand dabei jedoch im Abseits. Das Tor zählte zurecht nicht. Trotzdem machte der FCB danach weiter Druck, vor allem Ribery und Robben ließen Träsch und Rodriguez ein paar mal alt aussehen. Die Wölfe lauerten praktisch nur auf Konter. Aber die ersten 15 Minuten überstanden sie ohne Gegentor. Das Spiel in der Anfangsphase noch nicht hochklassig, da sich beide Mannschaften einige Fehlpässe leisteten im Spielaufbau.
Viel Ballbesitz der Bayern
In der 19. Minute kamen die Bayern dann zu einer weiteren Großchance, als Mario Gomez sich bei einem hohen Ball sehr gut von Russ löste und plötzlich ganz alleine vor Benaglio stand und den Ball nicht unter Kontrolle brachte und die Chance damit verstolperte. Das hätte ein Tor sein müssen. Die Bayern wurden in dieser Phase immer gefährlicher, auch im Strafraum der Wölfe, was ihnen einige Eckbälle einrachte. Nach 25 Minuten hatte der Rekordmeister einen Ballbesitzanteil von 72%. Danach beruhigte sich das Spiel jedoch sehr schnell und plätscherte in den folgenden zehn Minuten noch nur vor sich hin, ohne dass es Chancen auf einer der beiden Seiten gab.
Elfmeter nicht gegeben
Erst in der 39. Minute kam Thomas Müller aus dem Gedränge heraus im Fünfmeterraum zum Abschluss und setzte den Ball flach am langen Pfosten knapp vorbei. Knapp eine Minute später erneut Aufregung, als sich Ribery mal über rechts in den Strafraum dribbelte und von Rodriguez zu Fall gebracht wurde. Das war ein klarer Elfmeter, aber das Spiel lief weiter. Nach 40 Minuten wechselte Magath dann zum ersten mal aus: es gibt Chris für Koo. Dejagah rückte dafür mehr nach rechts. Es blieb bis zur Pause beim 0:0, die Fans verabschiedeten die Spieler mit Pfiffen in die Kabine. Insgesamt musste man festhalten, dass die Bayern es dem Gegner wieder zu einfach gemacht haben, da sie erneut zu wenig Tempo ins Spiel gebracht haben.
Wolfsburg mit Selbstvertrauen
Beide Teams kamen unverändert aus der Halbzeitpause. Doch die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel fanden erneut fast nur im Mittelfeld statt. Die Wölfe zeigten mehr Selbstvertrauen als zu Beginn des Spiels und die Bayern begannen die zweite Halbzeit wirklich schwach. Die Wölfe witterten, dass eventuell mehr möglich ist und kamen nach acht Minuten zu einer guten Chance, als Mandzukic sich den Ball von Rafinha holte, Schäfer einsetzte und dieser dann von der Grundlinie in den Rücken der Bayernabwehr spielen wollte, wo Schweinsteiger jedoch rettete. Nach dieser Chance wachte der FC Bayern dann wieder auf, denn Dortmund war zum gleichen Zeitpunkt Tabellenführer und ein erneuter Rückstand wäre eine Katastrophe gewesen.
Befreiung durch Gomez
Doch in der 59. Minute dann endlich die Erlösung. Nach einem Foul von Ribery am Strafraum lupfte Kroos den Freistoß direkt vors Tor, wo Mario Gomez im Getümmel das Leder aus kurzer Entfernung in die Maschen beförderte. Für die Roten ein befreiendes Erlebnis. Die Abwehr der Wölfe bei diesem Freistoß nicht gut. Ivica Olic, der eigentlich schon bereit stand zur Einwechslung, musste sich wieder anziehen. Dafür wechselte Felix Magath wieder aus und brachte den Neuzugang Sio für den Sturm. Beim Rekordmeister wurde dann aber auch gewechselt, Luiz Gustavo kam für Müller. Zwischen Minute 60 und 75 zeigten die Wölfe anschließend eine Reaktion und waren teilweise alle in der Hälfte der Bayern zu finden. Die Gäste nicht geschockt, aber vorne nicht mit der nötigen Durchschlagskraft.
Olic für Gomez
Eine Viertelstunde vor Schluss kam Ivica Olic dann doch noch für Mario Gomez. Der Kroate zeigte auch prompt eine gute Leistung mit viel Leidenschaft. In der 79. Minute holte sich Rafinha dann seine fünfte gelbe Karte nach einem harten Foul gegen Koo ab und ist damit nächste Woche gesperrt. Die Bayern machten es in den letzten Minuten durch mehrere unnötige Fouls am Strafraum selbst noch mal spannend, aber die Freistöße konnte Wolfsburg nicht verwerten. In der 88. Minute durfte dann auch Ribery Feierabend machen, es kam Alaba. Am Ende durfte aber noch mal Ivica Olic jubeln, der Kroate überlupfte in der Nachspielzeit Benaglio, Felipe klärte auf der Linie, schoss dabei aber Robben an und der Ball landete im Tor zum 2:0. Robben war eigentlich der Torschütze, aber der Treffer gehörte zu 99% Ivica Olic, den alle Mitspieler beglückwünschen kamen. Er ist und bleibt ein Volksheld in München. Es blieb am Ende bei diesem 2:0-Arbeitssieg, wodurch die Münchner weiter Tabellenführer sind.
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| Spieler | Tore | Elfmeter | |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
