|
|
Abpfiff
Januar 21, 2012 3:30 nachm. CET
easyCredit-Stadion — Nürnberg
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 39117
Januar 21, 2012 3:30 nachm. CET
easyCredit-Stadion — Nürnberg
Schiedsrichter: P. Gagelmann
Zuschauer: 39117
Philipp Wollscheid
Nürnberg
Nürnberg
Alexander Esswein
Nürnberg
Nürnberg
Patrick Ebert
Hertha BSC
Hertha BSC
Michael Skibbe
Hertha BSC
Hertha BSC
Der „Club“ jubelt zum Jubiläum: 2:0 gegen Hertha BSC
Seine Rückkehr in die Liga hatte sich Michael Skibbe wohl anders vorgestellt: Zum Rückrundenauftakt gab es ein 0:2 in Nürnberg und nur phasenweise spielerisch Ansehnliches.
Von Martin Ernst
Getty Images
Nürnberg. Zum 500. Bundesliga-Heimspiel durften die „Club“-Fans drei Punkte bejubeln: Der 1. FC Nürnberg besiegte im eigenen Stadion Hertha BSC mit 2:0 und vermasselte Michael Skibbe das Debüt an der Seitenlinie der Berliner. In einer nur phasenweise ordentlichen Bundesligapartie sorgten Alexander Esswein in der ersten und Dominic Maroh am Ende der zweiten Halbzeit für die Treffer des Tages.
Die Anfangsphase gehört Nürnberg...
Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, die nach fünf Minuten durch Wollscheid zur ersten Chance kamen: nach einem Freistoß nahm der Verteidiger den Ball volley, der Aufsetzter prallte erst an den linken, dann an den rechten Pfosten, bevor Kraft sich den Ball noch vor der Linie schnappte – Maroh war aber ohnehin im Abseits gestanden. In der 13. Minute hatte Didavi dann die erste Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Lell und Kobiashvili vertändelten den Ball vor dem eigenen Strafraum, der Ex-Stuttgarter schnappte sich das Leder und prüfte Kraft mit einem ordentlichen Schuss. Bis auf Ronnys Schuss, der rechts am Nürnberger Kasten vorbei ging (14.), war in der Anfangsviertelstunde nicht viel zu sehen von der Hertha.
… dann übernimmt die Hertha das Kommando
Für ein erstes Lebenszeichen der Hauptstädter sorgten dann Ramos und Niemeyer: Der Kolumbianer bediente den früheren Bremer von der Grundlinie, dessen Flachschuss wischte Schäfer aber noch vor dem anstürmenden Lasogga zur Seite (22.). Im Anschluss erwachten Hauptstädter aus ihrer Starre, zeigten mehr Ballsicherheit und erspielten sich weitere Chancen: In der 30. Minute bediente Ramos Lasogga, der Wollscheid umkurvte, aber mit zu viel Rückenlage abschloss und den Ball in Richtung Ränge jagte.
Esswein schockt Skibbe und die Hertha
In der 35. Minute versuchte es der agile Ronny erneut mit einem Schuss, setzte aber zu hoch an. Skibbes Elf überzeugte nun durch spielerische Überlegenheit, fand aber zu selten den Abschluss. Zwar waren die Berliner in dieser Phase des Spiels näher dran am ersten Treffer, den erzielte dann aber etwas überraschend der „Club“ durch Alexander Esswein: Der Youngster zog von links rein und hielt drauf, Herthas Hubnik hielt noch den Kopf dazwischen und fälschte den Ball für Kraft unhaltbar ab – 1:0 hieß es kurz vor der Pause, mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.

Pekhart scheitert an Kraft...
Zur Halbzeit brachte Skibbe Ben Hatira für Ronny. Allerdings plätscherte die Partie nach dem Wiederanpfiff erstmal eine Viertelstunde vor sich hin, weil Berlin nicht an den Spielfluss des ersten Durchgangs anknüpfen konnte. Erst in der 59. Minute ging wieder ein Raunen durchs Easy Credit Stadion: Von Eigler frei gespielt tauchte Pekhart mutterseelenallein vor Kraft auf, Herthas Schlussmann bekam aber noch die Beine zusammen und verhinderte den Tunnel. Berlin blieb die Antwort schuldig, versuchte sich fast nur noch erfolglos mit hohen Bällen und blieb bis zu 66. Minute ohne jede Torchance.
… und Hubnik an Cohen
Bezeichnenderweise sorgte erst ein Standard für Gefahr im Nürnberger Strafraum (66.): Hubnik köpfte den Ball nach einer Ecke am zweiten Pfosten aufs Tor, Abräumer Cohen rettete jedoch auf der Linie. Doch auch danach entwickelte die Partie kaum noch die Dynamik der ersten Hälfte. Stattdessen sank das Niveau, dominierten hart geführte Zweikämpfe im Mittelfeld, reihte sich ein Fehlpass an den nächsten. Didavis aufsetzender Schuss aus der 79. Minute, der am linken Pfosten vorbeitrudelte, blieb noch das nennenswerteste Ereignis.
Maroh setzt den Schlusspunkt: 2:0
Ähnlich überraschend wie das 1:0 fiel auch der zweite Treffer (85.): Hlouseks Flanke segelte im Fünfer an Freund und Feind vorbei, bevor Maroh am zweiten Pfosten nur noch einschieben musste. Danach konnte Hubnik nochmal kurz für Spannung sorgen, lupfte den Ball aber über Schäfer und den Nürnberger Kasten. Insgesamt eine verdiente Niederlage für die Herthaner, die im zweiten Durchgang jeglichen Kampfgeist vermissen ließen. Der Berliner Blick dürfte sich tabellarisch nun erstmal unten richten. Nürnberg durfte zum 1000er Jubiläum den dritten Heimsieg der Saison bejubeln.
Was meint ihr? Ein verdienter Dreier für die Cluberer?
Die Anfangsphase gehört Nürnberg...
Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, die nach fünf Minuten durch Wollscheid zur ersten Chance kamen: nach einem Freistoß nahm der Verteidiger den Ball volley, der Aufsetzter prallte erst an den linken, dann an den rechten Pfosten, bevor Kraft sich den Ball noch vor der Linie schnappte – Maroh war aber ohnehin im Abseits gestanden. In der 13. Minute hatte Didavi dann die erste Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Lell und Kobiashvili vertändelten den Ball vor dem eigenen Strafraum, der Ex-Stuttgarter schnappte sich das Leder und prüfte Kraft mit einem ordentlichen Schuss. Bis auf Ronnys Schuss, der rechts am Nürnberger Kasten vorbei ging (14.), war in der Anfangsviertelstunde nicht viel zu sehen von der Hertha.
… dann übernimmt die Hertha das Kommando
Für ein erstes Lebenszeichen der Hauptstädter sorgten dann Ramos und Niemeyer: Der Kolumbianer bediente den früheren Bremer von der Grundlinie, dessen Flachschuss wischte Schäfer aber noch vor dem anstürmenden Lasogga zur Seite (22.). Im Anschluss erwachten Hauptstädter aus ihrer Starre, zeigten mehr Ballsicherheit und erspielten sich weitere Chancen: In der 30. Minute bediente Ramos Lasogga, der Wollscheid umkurvte, aber mit zu viel Rückenlage abschloss und den Ball in Richtung Ränge jagte.
Esswein schockt Skibbe und die Hertha
In der 35. Minute versuchte es der agile Ronny erneut mit einem Schuss, setzte aber zu hoch an. Skibbes Elf überzeugte nun durch spielerische Überlegenheit, fand aber zu selten den Abschluss. Zwar waren die Berliner in dieser Phase des Spiels näher dran am ersten Treffer, den erzielte dann aber etwas überraschend der „Club“ durch Alexander Esswein: Der Youngster zog von links rein und hielt drauf, Herthas Hubnik hielt noch den Kopf dazwischen und fälschte den Ball für Kraft unhaltbar ab – 1:0 hieß es kurz vor der Pause, mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Kabinen.

Pekhart scheitert an Kraft...
Zur Halbzeit brachte Skibbe Ben Hatira für Ronny. Allerdings plätscherte die Partie nach dem Wiederanpfiff erstmal eine Viertelstunde vor sich hin, weil Berlin nicht an den Spielfluss des ersten Durchgangs anknüpfen konnte. Erst in der 59. Minute ging wieder ein Raunen durchs Easy Credit Stadion: Von Eigler frei gespielt tauchte Pekhart mutterseelenallein vor Kraft auf, Herthas Schlussmann bekam aber noch die Beine zusammen und verhinderte den Tunnel. Berlin blieb die Antwort schuldig, versuchte sich fast nur noch erfolglos mit hohen Bällen und blieb bis zu 66. Minute ohne jede Torchance.
… und Hubnik an Cohen
Bezeichnenderweise sorgte erst ein Standard für Gefahr im Nürnberger Strafraum (66.): Hubnik köpfte den Ball nach einer Ecke am zweiten Pfosten aufs Tor, Abräumer Cohen rettete jedoch auf der Linie. Doch auch danach entwickelte die Partie kaum noch die Dynamik der ersten Hälfte. Stattdessen sank das Niveau, dominierten hart geführte Zweikämpfe im Mittelfeld, reihte sich ein Fehlpass an den nächsten. Didavis aufsetzender Schuss aus der 79. Minute, der am linken Pfosten vorbeitrudelte, blieb noch das nennenswerteste Ereignis.
Maroh setzt den Schlusspunkt: 2:0
Ähnlich überraschend wie das 1:0 fiel auch der zweite Treffer (85.): Hlouseks Flanke segelte im Fünfer an Freund und Feind vorbei, bevor Maroh am zweiten Pfosten nur noch einschieben musste. Danach konnte Hubnik nochmal kurz für Spannung sorgen, lupfte den Ball aber über Schäfer und den Nürnberger Kasten. Insgesamt eine verdiente Niederlage für die Herthaner, die im zweiten Durchgang jeglichen Kampfgeist vermissen ließen. Der Berliner Blick dürfte sich tabellarisch nun erstmal unten richten. Nürnberg durfte zum 1000er Jubiläum den dritten Heimsieg der Saison bejubeln.
Was meint ihr? Ein verdienter Dreier für die Cluberer?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

