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Abpfiff
Januar 22, 2012 3:30 nachm. CET
Imtech Arena — Hamburg
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 57000
Januar 22, 2012 3:30 nachm. CET
Imtech Arena — Hamburg
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 57000
Jakub Blaszczykowski
BV Borussia Dortmund
BV Borussia Dortmund
Robert Lewandowski
BV Borussia Dortmund
BV Borussia Dortmund
Gojko Kacar
Hamburger SV
Hamburger SV
Gojko Kacar
Hamburger SV
Hamburger SV
5:1! Dortmund watscht Hamburg meisterlich ab
Thorsten Fink hat seine erste Niederlage als Trainer in der Bundesliga kassiert. Und diese fiel nur allzu deftig aus.
Von Dennis Weinacht
Bongarts
Hamburg. Wie Arbeitsverweigerung sah es aus, was der Hamburger SV teilweise gegen
Borussia Dortmund ablieferte. Am Ende gab es eine 1:5 (0:2)-Klatsche gegen einen deutschen Meister, der vom Anpfiff weg keine Zweifel an seiner Überlegenheit ließ.
BVB startet engagiert, HSV unkonzentriert
Von der ersten Minute an rannte Borussia Dortmund engagiert an, störte den HSV schon im Spielaufbau früh. Entsprechend kamen die Gastgeber nicht zu ihren Chancen und der deutsche Meister erarbeitete sich Ballbesitz und Räume. Nicht zuletzt halfen die Hanseaten aber auch bemüht nach. Rincon und Gojko Kacar verloren immer wieder fahrlässig und schlampig die Bälle im Mittelfeld. So war der erste Gegentreffer letztlich nur eine Frage der Zeit.
Großkreutz macht es zum Ersten
Und diese Frage wurde nach 16 Minuten beantwortet: Kevin Großkreutz erkämpfte sich mit viel Einsatz das Leder, leitete es anschließend zu Shinji Kagawa weiter. Der Japaner ließ seine Gegenspieler stehen und setzte abermals Großkreutz in Szene. Das Dortmunder Eigengewächs ließ Jaroslav Drobny im Tor keine Chance, vollstreckte aus rund elf Metern sicher. Die Führung ging absolut in Ordnung. Zwar wirkte der HSV anschließend etwas wacher, die Dortmunder waren aber weiterhin am Drücker.
Lewandowski mit Traumtor
Nach 28 Minuten konnte Drobny dabei noch sensationell gegen einen Kopfball von Neven Subotic retten, nach 37 Minuten musste sich der Keeper aber erneut geschlagen geben. Robert Lewandowski setzte sich sensationell gegen den ansonsten auffälligen Dennis Aogo durch, indem er ihn umspielte. Zuvor hatte er bereits Westermann getunnelt und abschließend ließ er Drobny keine Chance im Kasten der Hanseaten – ein Traumtor. Nun führte der BVB zur Pause bereits mit 2:0 und dieser Vorsprung ging absolut in Ordnung.
„Kuba“ macht alles klar
Der HSV musste sich im zweiten Durchgang extrem steigern, um nochmals zurückkommen zu können. Deshalb wurde auch der schwache Kacar ausgewechselt und Mladen Petric kam als zweiter Angreifer in die Begegnung. In der Tat startete der HSV etwas besser. Allerdings konnte sich die Mannschaft in der Offensive nicht entscheidend nachsetzen. Ganz im Gegenteil: Nach einem Eckball konnte der BVB sogar kontern. Lewandowski verlor schon den Ball, holte ihn aber wieder zurück und setzte „Kuba“ in Szene. Der Pole vollstreckte zum 3:0 – das schien die Entscheidung nach 58 Minuten zu sein. Nach 63 Minuten hätte Lewandowski gar das 4:0 folgen lassen müssen. Er vergab aber aus sieben Metern Tor-Entfernung.

Jetzt auch noch Elfer...
Vergeben war auch immer so ein Stichwort, wenn der BVB einen Strafstoß erhalten hat. Aber auch das sollte am Sonntag funktionieren. Moritz Leitner wurde im Strafraum von Dennis Diekmeier gefoult, es gab zurecht einen Elfmeter. Zu diesem trat „Kuba“ an und er verwandelte ganz sicher gegen Drobny. Nun stand es 4:0 und für die Kicker von der Elbe wurde das Ergebnis ganz allmählich unangenehm. Bemerkenswert aber auch, in welch toller Form der deutsche Meister so früh in der Rückrunde bereits ist. Ganz anders als der Hamburger Sportverein! Dieser musste sich sogar noch das 0:5 einschenken lassen.
Endstand: 1:5!
Fünf Abwehrspieler standen gegen Lewandowski und Großkreutz. Dennoch setzten sich die beiden nach 83 Minuten toll durch und der Pole erzielte den fünften BVB-Treffer an diesem Tag. Drei Minuten später schaffte der HSV noch den Ehrentreffer. Sala passte vor den Kasten, wo Langerak nicht klären konnte und Guerrero ins leere Tor einschob. Mehr als eine kleine Kosmetik war dieser Treffer aber nicht.
HSV muss aufpassen
Die Hanseaten schwangen vor dem Spiel große Reden, am Ende gab es eine desolate Leistung. Keine Ideen, kaum gute Ansätze und spielerisch wenig Qualität. Für Thorsten Fink war es die erste Niederlage als Trainer in der Bundesliga. Seine Mannschaft muss sich bald wieder fangen und vor allem konzentrierter agieren. Ansonsten wird das noch eine ganz, ganz schwere Rückrunde für den „Bundesliga-Dino“. Dortmund hingegen schielt zurecht schon wieder auf die Meisterschale. Das Titelrennen ist wieder völlig offen und der BVB mittendrin!
Eure Meinung: Wie ist diese Begegnung einzuordnen?
Borussia Dortmund ablieferte. Am Ende gab es eine 1:5 (0:2)-Klatsche gegen einen deutschen Meister, der vom Anpfiff weg keine Zweifel an seiner Überlegenheit ließ.
BVB startet engagiert, HSV unkonzentriert
Von der ersten Minute an rannte Borussia Dortmund engagiert an, störte den HSV schon im Spielaufbau früh. Entsprechend kamen die Gastgeber nicht zu ihren Chancen und der deutsche Meister erarbeitete sich Ballbesitz und Räume. Nicht zuletzt halfen die Hanseaten aber auch bemüht nach. Rincon und Gojko Kacar verloren immer wieder fahrlässig und schlampig die Bälle im Mittelfeld. So war der erste Gegentreffer letztlich nur eine Frage der Zeit.
Großkreutz macht es zum Ersten
Und diese Frage wurde nach 16 Minuten beantwortet: Kevin Großkreutz erkämpfte sich mit viel Einsatz das Leder, leitete es anschließend zu Shinji Kagawa weiter. Der Japaner ließ seine Gegenspieler stehen und setzte abermals Großkreutz in Szene. Das Dortmunder Eigengewächs ließ Jaroslav Drobny im Tor keine Chance, vollstreckte aus rund elf Metern sicher. Die Führung ging absolut in Ordnung. Zwar wirkte der HSV anschließend etwas wacher, die Dortmunder waren aber weiterhin am Drücker.
Lewandowski mit Traumtor
Nach 28 Minuten konnte Drobny dabei noch sensationell gegen einen Kopfball von Neven Subotic retten, nach 37 Minuten musste sich der Keeper aber erneut geschlagen geben. Robert Lewandowski setzte sich sensationell gegen den ansonsten auffälligen Dennis Aogo durch, indem er ihn umspielte. Zuvor hatte er bereits Westermann getunnelt und abschließend ließ er Drobny keine Chance im Kasten der Hanseaten – ein Traumtor. Nun führte der BVB zur Pause bereits mit 2:0 und dieser Vorsprung ging absolut in Ordnung.
„Kuba“ macht alles klar
Der HSV musste sich im zweiten Durchgang extrem steigern, um nochmals zurückkommen zu können. Deshalb wurde auch der schwache Kacar ausgewechselt und Mladen Petric kam als zweiter Angreifer in die Begegnung. In der Tat startete der HSV etwas besser. Allerdings konnte sich die Mannschaft in der Offensive nicht entscheidend nachsetzen. Ganz im Gegenteil: Nach einem Eckball konnte der BVB sogar kontern. Lewandowski verlor schon den Ball, holte ihn aber wieder zurück und setzte „Kuba“ in Szene. Der Pole vollstreckte zum 3:0 – das schien die Entscheidung nach 58 Minuten zu sein. Nach 63 Minuten hätte Lewandowski gar das 4:0 folgen lassen müssen. Er vergab aber aus sieben Metern Tor-Entfernung.

Jetzt auch noch Elfer...
Vergeben war auch immer so ein Stichwort, wenn der BVB einen Strafstoß erhalten hat. Aber auch das sollte am Sonntag funktionieren. Moritz Leitner wurde im Strafraum von Dennis Diekmeier gefoult, es gab zurecht einen Elfmeter. Zu diesem trat „Kuba“ an und er verwandelte ganz sicher gegen Drobny. Nun stand es 4:0 und für die Kicker von der Elbe wurde das Ergebnis ganz allmählich unangenehm. Bemerkenswert aber auch, in welch toller Form der deutsche Meister so früh in der Rückrunde bereits ist. Ganz anders als der Hamburger Sportverein! Dieser musste sich sogar noch das 0:5 einschenken lassen.
Endstand: 1:5!
Fünf Abwehrspieler standen gegen Lewandowski und Großkreutz. Dennoch setzten sich die beiden nach 83 Minuten toll durch und der Pole erzielte den fünften BVB-Treffer an diesem Tag. Drei Minuten später schaffte der HSV noch den Ehrentreffer. Sala passte vor den Kasten, wo Langerak nicht klären konnte und Guerrero ins leere Tor einschob. Mehr als eine kleine Kosmetik war dieser Treffer aber nicht.
HSV muss aufpassen
Die Hanseaten schwangen vor dem Spiel große Reden, am Ende gab es eine desolate Leistung. Keine Ideen, kaum gute Ansätze und spielerisch wenig Qualität. Für Thorsten Fink war es die erste Niederlage als Trainer in der Bundesliga. Seine Mannschaft muss sich bald wieder fangen und vor allem konzentrierter agieren. Ansonsten wird das noch eine ganz, ganz schwere Rückrunde für den „Bundesliga-Dino“. Dortmund hingegen schielt zurecht schon wieder auf die Meisterschale. Das Titelrennen ist wieder völlig offen und der BVB mittendrin!
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
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Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
