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Abpfiff
Dezember 17, 2011 3:30 nachm. CET
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 25550
Dezember 17, 2011 3:30 nachm. CET
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 25550
21′
Sejad Salihovic
Sejad Salihovic
1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim
Sejad Salihovic
1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim
Ryan Babel
1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim
Isaac Vorsah
1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim
Hubnik trifft in der Nachpielzeit - Ein glücklicher Punkt für die Hertha!
Zwei Platzverweise waren nötig, ehe die Herthaner die Partie offener gestalten konnten. Roman Hubnik traf in den Schlusssekunden zum Ausgleich.
Von Martin Ernst
Bongarts
Sinsheim. Eine Punkteteilung, die keinen so richtig weiterbringt: Die TSG 1899 Hoffenheim und Hertha BSC trennten sich am 17. Spieltag mit 1:1. Nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit und in Unterzahl drehten die Herthaner die Partie in der Nachspielzeit, als Roman Hubnik den Ausgleich erzielte. Sehad Salihovic hatte die TSG bereits im ersten Durchgang mit einem Traumtor aus rund zwanzig Metern in Führung gebracht.
Einbahnstraßen-Kick in Halbzeit Eins
Gebetsmühlenartig hatte Babbel unter der Woche erklärt, seine Mannschaft sei fokussiert und in Sinsheim reichlich Gegenwehr angekündigt. Nach dem Anpfiff war von der Ankündigung allerdings nichts mehr zu sehen. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase, die vor allem durch zahlreiche Fehlpässe im Mittelfeld geprägt war, bot sich eine einseitige Partie: Während sich die TSG um Spielaufbau bemühte, machte die Hertha die Räume eng und lauerte auf Ballverluste des Gegners – allerdings weitestgehend erfolglos. In der 15. Minute überbrückten die 1899er dann mit schnellem Passspiel zum ersten Mal den Berliner Abwehrriegel: Becks Hereingabe legte Ibisevic auf Firmino ab, der Kraft im Berliner Kasten mit einem strammen Schuss zu einer ersten Glanztat zwang.
Salihovic triff per Traumtor, Raffael sieht Rot
Die anschließende Ecke setzte Innenverteidiger Vestergaard per Kopf noch knapp über die Latte (17.). Vier Minuten später aber zappelte der Ball dann im Berliner Tor: Völlig unbedrängt nahm sich Salihovic aus rund zwanzig Metern ein Herz und jagte das Spielgerät unhaltbar für Kraft ins rechte obere Eck – Marke Tor der Woche, wenn nicht des Monats. Von den Gästen erfolgte auch in der Folge kaum Gegenwehr, die wenigen Berliner Angriffsbemühungen versandeten meist vor dem Hoffenheimer Strafraum. Dann schwächte sich die Hertha auch noch selbst: Nach einem rüden Einsteigen von Salihovic revanchierte sich Raffael mit einem Stoß in die Magengrube des Bosniers: Gelb für den Torschützen, Rot für den Brasilianer (31.).
Ebert und Lell sorgen für Berliner Lebenszeichen
Angesichts des ungewohnt schwachen Berliner Auswärtsauftritts – und wohl auch in Richtung hertha-Trainer Babbel - skandierten die 1899er Fans bereits ein höhnisches „Auf Wiedersehen“. Erstaunlicherweise entwickelten die Gäste erst in Unterzahl etwas Zug zum Tor und kamen zu einer ersten nennenswerten Chance: Ebert und Lell kombinierten sich über rechts in der Strafraum, der aufgerückte Rechtsverteidiger wurde im letzten Moment noch von Vorsah geblockt (37.). Nachdem Firmino und Salihovic an einer scharfen Hereingabe vorbei segelten und verpassten (41), kam Ramos für die Hertha noch zu einer guten Kopfballgelegenheit, nickte den Ball aber links am Pfosten vorbei (45.).
Hertha nach der Pause verbessert, Vorsah mit Notbremse gegen Ramos – Rot!
Nach dem Kabinengang ging es zumindest personell unverändert weiter. Allerdings präsentierte sich die Hertha in Unterzahl nun deutlich bemühter, wohingegen die Hausherren sichtlich einen Gang raus nahmen. So kamen Torun (56.) und Ramos (57.) zu ersten Schussmöglichkeiten und verzeichnete die Statistik mehr Ballbesitz für die Gäste. 1899-Coach Stanislawski sah sich das nicht mehr mit an und brachte mit Musona und Vukcevic für die blassen Babel und Mlapa frisches Blut für den Angriff. Der Wechsel blieb vorerst wirkungslos, denn stattdessen sorgte Vorsah dafür, dass das Spiel numerisch ausgeglichen weiterging und legte den durchgebrochenen Ramos an der Strafraumgrenze von hinten (63.) – Schiri Sippel griff in die Brusttasche und zeigte zurecht Rot!
Wenig los bei Zehn gegen zehn – Ronny an den Pfosten
Dem Spielverlauf tat der zweite Platzverweis des Tages nicht unbedingt gut: Hoffenheim verlor im Anschluss die spielerische Struktur, behalf sich mit hohen Bällen nach vorne. Ibisevic' missglückte Flanke aus der 70. Minute entwickelte noch die meiste Torgefahr. Die Hauptstädter zeigten sich im Spielaufbau verbessert, ließen aber gute Gelegenheiten ungenutzt: Ebert schoß einen Freistoß aus aussichtsreicher Position in die Mauer (72.), Ramos und Torun kamen bei Ronnys gefährlicher Freistoß-Hereingabe zu spät. Der kurz zuvor eingewechselte Bruder Raffaels hatte knapp zehn Minuten später die Führung auf dem Fuß, seinen trockenen Schuss knallte aber an den Innenpfosten (81.).
Ibisevic vergibt gute Chancen, Hubnik gleicht in der Nachspielzeit aus
In einer offenen Schlussphase ließen aber auch die Hausherren´beste Chancen aus: Ibisevic scheiterte in der 84. Minute am glänzend parierenden Kraft. Kurz darauf wurde der Bosnier von Firimino in Szene gesetzt, blieb aber an Janker hängen, Firminos Nachschuss ging über das Tor (87.). In der Nachspielzeit sollte sich das rächen: Erneut war es Ronny, der Flanke in den Hoffenheimer Strafraum brachte. Ramos spitzelte den Ball zum aufgerückten Hubnik, der das Leder aus fünf Metern eindrückte. Kurz darauf pfiff Schiri Peter Sippel ab – beide Teams trennten sich zum ersten mal überhaupt mit einem Unentschieden.
Eure Meinung? Eine verdiente Punkteteilung?
Einbahnstraßen-Kick in Halbzeit Eins
Gebetsmühlenartig hatte Babbel unter der Woche erklärt, seine Mannschaft sei fokussiert und in Sinsheim reichlich Gegenwehr angekündigt. Nach dem Anpfiff war von der Ankündigung allerdings nichts mehr zu sehen. Nach einer zerfahrenen Anfangsphase, die vor allem durch zahlreiche Fehlpässe im Mittelfeld geprägt war, bot sich eine einseitige Partie: Während sich die TSG um Spielaufbau bemühte, machte die Hertha die Räume eng und lauerte auf Ballverluste des Gegners – allerdings weitestgehend erfolglos. In der 15. Minute überbrückten die 1899er dann mit schnellem Passspiel zum ersten Mal den Berliner Abwehrriegel: Becks Hereingabe legte Ibisevic auf Firmino ab, der Kraft im Berliner Kasten mit einem strammen Schuss zu einer ersten Glanztat zwang.
Salihovic triff per Traumtor, Raffael sieht Rot
Die anschließende Ecke setzte Innenverteidiger Vestergaard per Kopf noch knapp über die Latte (17.). Vier Minuten später aber zappelte der Ball dann im Berliner Tor: Völlig unbedrängt nahm sich Salihovic aus rund zwanzig Metern ein Herz und jagte das Spielgerät unhaltbar für Kraft ins rechte obere Eck – Marke Tor der Woche, wenn nicht des Monats. Von den Gästen erfolgte auch in der Folge kaum Gegenwehr, die wenigen Berliner Angriffsbemühungen versandeten meist vor dem Hoffenheimer Strafraum. Dann schwächte sich die Hertha auch noch selbst: Nach einem rüden Einsteigen von Salihovic revanchierte sich Raffael mit einem Stoß in die Magengrube des Bosniers: Gelb für den Torschützen, Rot für den Brasilianer (31.).
Ebert und Lell sorgen für Berliner Lebenszeichen
Angesichts des ungewohnt schwachen Berliner Auswärtsauftritts – und wohl auch in Richtung hertha-Trainer Babbel - skandierten die 1899er Fans bereits ein höhnisches „Auf Wiedersehen“. Erstaunlicherweise entwickelten die Gäste erst in Unterzahl etwas Zug zum Tor und kamen zu einer ersten nennenswerten Chance: Ebert und Lell kombinierten sich über rechts in der Strafraum, der aufgerückte Rechtsverteidiger wurde im letzten Moment noch von Vorsah geblockt (37.). Nachdem Firmino und Salihovic an einer scharfen Hereingabe vorbei segelten und verpassten (41), kam Ramos für die Hertha noch zu einer guten Kopfballgelegenheit, nickte den Ball aber links am Pfosten vorbei (45.).
Hertha nach der Pause verbessert, Vorsah mit Notbremse gegen Ramos – Rot!
Nach dem Kabinengang ging es zumindest personell unverändert weiter. Allerdings präsentierte sich die Hertha in Unterzahl nun deutlich bemühter, wohingegen die Hausherren sichtlich einen Gang raus nahmen. So kamen Torun (56.) und Ramos (57.) zu ersten Schussmöglichkeiten und verzeichnete die Statistik mehr Ballbesitz für die Gäste. 1899-Coach Stanislawski sah sich das nicht mehr mit an und brachte mit Musona und Vukcevic für die blassen Babel und Mlapa frisches Blut für den Angriff. Der Wechsel blieb vorerst wirkungslos, denn stattdessen sorgte Vorsah dafür, dass das Spiel numerisch ausgeglichen weiterging und legte den durchgebrochenen Ramos an der Strafraumgrenze von hinten (63.) – Schiri Sippel griff in die Brusttasche und zeigte zurecht Rot!
Wenig los bei Zehn gegen zehn – Ronny an den Pfosten
Dem Spielverlauf tat der zweite Platzverweis des Tages nicht unbedingt gut: Hoffenheim verlor im Anschluss die spielerische Struktur, behalf sich mit hohen Bällen nach vorne. Ibisevic' missglückte Flanke aus der 70. Minute entwickelte noch die meiste Torgefahr. Die Hauptstädter zeigten sich im Spielaufbau verbessert, ließen aber gute Gelegenheiten ungenutzt: Ebert schoß einen Freistoß aus aussichtsreicher Position in die Mauer (72.), Ramos und Torun kamen bei Ronnys gefährlicher Freistoß-Hereingabe zu spät. Der kurz zuvor eingewechselte Bruder Raffaels hatte knapp zehn Minuten später die Führung auf dem Fuß, seinen trockenen Schuss knallte aber an den Innenpfosten (81.).
Ibisevic vergibt gute Chancen, Hubnik gleicht in der Nachspielzeit aus
In einer offenen Schlussphase ließen aber auch die Hausherren´beste Chancen aus: Ibisevic scheiterte in der 84. Minute am glänzend parierenden Kraft. Kurz darauf wurde der Bosnier von Firimino in Szene gesetzt, blieb aber an Janker hängen, Firminos Nachschuss ging über das Tor (87.). In der Nachspielzeit sollte sich das rächen: Erneut war es Ronny, der Flanke in den Hoffenheimer Strafraum brachte. Ramos spitzelte den Ball zum aufgerückten Hubnik, der das Leder aus fünf Metern eindrückte. Kurz darauf pfiff Schiri Peter Sippel ab – beide Teams trennten sich zum ersten mal überhaupt mit einem Unentschieden.
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Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CET
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
