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Abpfiff
Oktober 29, 2011 3:30 nachm. CEST
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: R. Hartmann
Zuschauer: 30000
Oktober 29, 2011 3:30 nachm. CEST
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: R. Hartmann
Zuschauer: 30000
Pierre-Michel Lasogga
Hertha BSC
Hertha BSC
Pierre-Michel Lasogga
Hertha BSC
Hertha BSC
Sotirios Kyrgiakos
Wolfsburg
Wolfsburg
Diego Benaglio
Wolfsburg
Wolfsburg
Abgebrühte Berliner beenden Wolfsburgs Heim-Serie
Achterbahnfahrt in Wolfsburg: Am Ende einer tor- und temporeichen Partie besiegte die Hertha den VfL von Felix Magath und beendete so die Heim-Serie der Niedersachsen.
Von Martin Ernst
Bongarts
Wolfsburg. Am 11. Spieltag kam es in der Wolfsburger Volkswagen-Arena zum Mittelfeld-Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Hertha BSC. Den rund 30 000 Zuschauern bot sich beim Aufeinandertreffen des Tabellenzehnten gegen den -elften alles andere als Graue-Maus-Fußball: In einer ansehlichen, temporeichen und spannenden Partie zeigten sich beide Teams von ihrer besten Seite. Während einer turbulenten Endphase hatten die hatten die abgebrühten Gäste aus der Hauptstadt das bessere Ende für sich: Lasogga markierte fünf Minuten vor Schluss den Siegtreffer zum 3:2 für die Gäste.
Temporeicher Start der Hausherren
„Die Wolfsburger haben sicherlich höhere Ziele, aber momentan befinden wir uns sportlich auf Augenhöhe“, sagte Hertha-Manager Preetz im Vorfeld der Begegnung – und sollte Recht behalten. Den besseren Start erwischten aber die Hausherren, die durch das funktionierende Zusammenspiel von Mandzukic, Hleb und Ochs zu ersten Chancen kombinierten. Träschs Schuss aus der vierten Minute verlangte Hertha-Keeper Kraft gleich alles ab, der Schlussmann streckte sich und lenkte das Geschoss über die Latte. Auch bei weiteren Gelegenheiten durch Träsch (6.), Ochs (8.) und Dejagah (25.) war Kraft zur Stelle.
Alles aus der Bundesliga bei Goal.com
Wolfsburg drängt, Berlin trifft
Erneutes Glück hatte die Hertha, als Schäfer in der 23. Minute einen Freistoß aus 25 Metern fulminant an die Latte hämmerte. Entgegen dem Spielverlauf machten die Berliner dann das 1:0 in Person von Raffael: Lasogga schickte den Brasilianer steil, der links alleine vor Benaglio auftauchte und den VfL-Schlussmann überwand. Wolfsburg haderte nicht lange und erzielte fast im Gegenzug den Ausgleich durch den nimmermüden Mandzukic, der, von Dejagah bedient, aus kürzester Distanz vollstreckte (31.). Es folgte ein heißer Tanz, an dem die Hertha sich nun beteiligte und Torchancen zeitweise im Minutentakt folgen ließ.

Ramos Kopfballtor zählt nicht, Kobiashvilis Elfer schon
Nur zwei Minuten später köpfte Ramos den Ball nach einem Rukavytsya-Flanke ins Tor (32.) – Schiri Hartmann pfiff aber ab, weil Niemeyer den Ball im Abseits stehend verlängert hatte. Die Berliner Führung folgte dennoch kurz darauf, als Benaglio Lasogga im Strafraum zu Fall brachte und dafür Gelb sah. Kobiashvili verwandelte trocken und brachte die Hauptstädter erneut in Führung. In der 42. Minute nagelte Lell den Ball an den rechten Pfosten, bevor der umtriebige Dejagah aus aussichtsreicher Position zum Schuss kam, der abgefälschte Ball am linken Pfosten vorbei ging. In der Nachspielzeit kam Thoelke nach einer Ecke am Fünfer frei zum Schuss, den der soeben erst für Kraft gekommene Burchert aber mit einer Glanztat von der Linie kratzte.
Der VfL drückt, Hertha lauert
Unbeeindruckt vom Pausenstand machte der VfL weiter und erspielte sich wie schon zu Beginn von Halbzeit eins ein leichtes Übergewicht, fand aber kein erfolgreiches Konzept gegen die durchaus anfällige Defensive der Gäste. Ochs' Alleingang im Straufraum wurde von Rukavytsya noch regelkonform gestoppt. Mit gut getimten, hohen Flanken auf Mandzukic (59.) und den eingewechselten Lakic (67.) bauten die Hausherren zwar Druck auf, Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Berlin lauerte abwartend und kam punktuell zu Möglichkeiten und zweimal durch Rukavytsya (51. und 69.) sowie Niemeyer (65.) zu guten Torchancen. Der Australier mit dem ukrainischen Namen scheiterte aber zweimal am guten Benaglio.
Torreich-turbulente Schlussphase
Babbel brachte Lustenberger zur Absicherung als dritten Sechser für den offensiven Rukavytsya. Statt Defensivgekicke mutierte die Schlussviertelstunde aber zur Achterbahnfahrt mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten. Erst kam Wolfsburg kurz vor Schluss zum erneuten Ausgleich: Erneut trat Schäfer zum Freistoß an und jagte das Spielgerät hart und flach ins rechte Eck (84). Der Jubel der Wölfe-Fans war noch nicht verklungen, da mussten die Grün-Weißen den Ball auch schon wieder aus dem eigenen Netz holen, denn das Schlusskapitel in dieser turbulenten Partie schrieb die Hertha.
Und zum wiederholten Male folgte die Antwort auf den Fuß: Nur 82 Sekunden nach Schäfers Hammer kam Ramos von links und bediente Lasogga. Weil Kyrgiakos über den Ball säbelte musste der Youngster den Ball nur noch aus kurzer Distanz über die Linie drücken und markierte so die erneute Führung (85.). Gegen konsternierte Wolfsburger brachten die Herthaner die Führung über die Zeit, machten den zweiten Auswärtssieg klar und beendeten damit Wolfsburgs Heim-Serie.
Was meint ihr? Ein verdienter Sieg für die abgeklärten Berliner?
Temporeicher Start der Hausherren
„Die Wolfsburger haben sicherlich höhere Ziele, aber momentan befinden wir uns sportlich auf Augenhöhe“, sagte Hertha-Manager Preetz im Vorfeld der Begegnung – und sollte Recht behalten. Den besseren Start erwischten aber die Hausherren, die durch das funktionierende Zusammenspiel von Mandzukic, Hleb und Ochs zu ersten Chancen kombinierten. Träschs Schuss aus der vierten Minute verlangte Hertha-Keeper Kraft gleich alles ab, der Schlussmann streckte sich und lenkte das Geschoss über die Latte. Auch bei weiteren Gelegenheiten durch Träsch (6.), Ochs (8.) und Dejagah (25.) war Kraft zur Stelle.
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Wolfsburg drängt, Berlin trifft
Erneutes Glück hatte die Hertha, als Schäfer in der 23. Minute einen Freistoß aus 25 Metern fulminant an die Latte hämmerte. Entgegen dem Spielverlauf machten die Berliner dann das 1:0 in Person von Raffael: Lasogga schickte den Brasilianer steil, der links alleine vor Benaglio auftauchte und den VfL-Schlussmann überwand. Wolfsburg haderte nicht lange und erzielte fast im Gegenzug den Ausgleich durch den nimmermüden Mandzukic, der, von Dejagah bedient, aus kürzester Distanz vollstreckte (31.). Es folgte ein heißer Tanz, an dem die Hertha sich nun beteiligte und Torchancen zeitweise im Minutentakt folgen ließ.

Ramos Kopfballtor zählt nicht, Kobiashvilis Elfer schon
Nur zwei Minuten später köpfte Ramos den Ball nach einem Rukavytsya-Flanke ins Tor (32.) – Schiri Hartmann pfiff aber ab, weil Niemeyer den Ball im Abseits stehend verlängert hatte. Die Berliner Führung folgte dennoch kurz darauf, als Benaglio Lasogga im Strafraum zu Fall brachte und dafür Gelb sah. Kobiashvili verwandelte trocken und brachte die Hauptstädter erneut in Führung. In der 42. Minute nagelte Lell den Ball an den rechten Pfosten, bevor der umtriebige Dejagah aus aussichtsreicher Position zum Schuss kam, der abgefälschte Ball am linken Pfosten vorbei ging. In der Nachspielzeit kam Thoelke nach einer Ecke am Fünfer frei zum Schuss, den der soeben erst für Kraft gekommene Burchert aber mit einer Glanztat von der Linie kratzte.
Der VfL drückt, Hertha lauert
Unbeeindruckt vom Pausenstand machte der VfL weiter und erspielte sich wie schon zu Beginn von Halbzeit eins ein leichtes Übergewicht, fand aber kein erfolgreiches Konzept gegen die durchaus anfällige Defensive der Gäste. Ochs' Alleingang im Straufraum wurde von Rukavytsya noch regelkonform gestoppt. Mit gut getimten, hohen Flanken auf Mandzukic (59.) und den eingewechselten Lakic (67.) bauten die Hausherren zwar Druck auf, Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Berlin lauerte abwartend und kam punktuell zu Möglichkeiten und zweimal durch Rukavytsya (51. und 69.) sowie Niemeyer (65.) zu guten Torchancen. Der Australier mit dem ukrainischen Namen scheiterte aber zweimal am guten Benaglio.
Torreich-turbulente Schlussphase
Babbel brachte Lustenberger zur Absicherung als dritten Sechser für den offensiven Rukavytsya. Statt Defensivgekicke mutierte die Schlussviertelstunde aber zur Achterbahnfahrt mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten. Erst kam Wolfsburg kurz vor Schluss zum erneuten Ausgleich: Erneut trat Schäfer zum Freistoß an und jagte das Spielgerät hart und flach ins rechte Eck (84). Der Jubel der Wölfe-Fans war noch nicht verklungen, da mussten die Grün-Weißen den Ball auch schon wieder aus dem eigenen Netz holen, denn das Schlusskapitel in dieser turbulenten Partie schrieb die Hertha.
Und zum wiederholten Male folgte die Antwort auf den Fuß: Nur 82 Sekunden nach Schäfers Hammer kam Ramos von links und bediente Lasogga. Weil Kyrgiakos über den Ball säbelte musste der Youngster den Ball nur noch aus kurzer Distanz über die Linie drücken und markierte so die erneute Führung (85.). Gegen konsternierte Wolfsburger brachten die Herthaner die Führung über die Zeit, machten den zweiten Auswärtssieg klar und beendeten damit Wolfsburgs Heim-Serie.
Was meint ihr? Ein verdienter Sieg für die abgeklärten Berliner?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
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Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |