|
|
Oktober 29, 2011 6:30 nachm. CEST
Coface Arena — Mainz
Schiedsrichter: D. Aytekin
Zuschauer: 33500
Werder Bremen
Werder Bremen
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Krise beim 1. FSV Mainz 05! Auch Werder Bremen siegt beim „Karnevalsverein“
Dem Sieg im DFB-Pokal konnte der selbsternannte „Karnevalsverein“ aus Rheinland-Pfalz nicht den ersehnten „Bundesliga-Dreier“ folgen lassen.
Von Dennis Weinacht
Zerfahrener Beginn, Mainz überlegen
In den ersten Minuten waren die Mainzer durchaus überlegen. Das Team von Thomas Tuchel versuchte über ein kontrolliertes Passspiel in die Begegnung zu kommen, auch wenn dazu meist der Raum fehlte. Bremen hingegen wirkte in der Anfangsphase nervös. Das wurde in den folgenden Abschnitten der Begegnung immer deutlicher. Mainz wirkte gefälliger und konzentrierter, suchte früher und aggressiver die Räume und erspielte sich mehr Anteile vor dem gegnerischen Gehäuse, ohne dass die ganz dicken Tormöglichkeiten zu sehen gewesen wären.
Bungert nickt ein
Das war nach 23 Minuten anders, als nach einem Eckball kein Gegenspieler entschlossen gegen Niko Bungert agierte und am kurzen Pfosten kein Bremer stand. Bungert nickte ein, Wiese streckte sich noch vergeblich nach dem Ball, konnte diesen aber nicht mehr retten. Nun war Bremen gefordert und die Hanseaten fanden nur sechs Minuten später die passende Antwort: Claudio Pizarro ließ einmal mehr seine außergewöhnliche Klasse auf dem Rasen sichtbar werden, dribbelte sich klasse durch seine Gegenspieler durch und kam zum Abschluss. Nicht verwunderlich, dass er die Chance freistehend nutzte und zum 1:1 ausglich (29.).
Ausgangslage perfekt
Der Ausgleich war durchaus etwas glücklich, weil die Bremer insgesamt nicht gut in die Begegnung fanden. Bis zum Pausenpfiff hatten die Mainzer immer wieder auch Chancen auf eine erneute Führung. Diese sollte aber nicht mehr eingefahren werden. Stattdessen ging eine sehr unterhaltsame und flotte erste Halbzeit mit einem engen und spannenden Ergebnis in die Pause. Das war durchaus eine sehr viel versprechende Ausgangslage für die Zuschauer, die ordentlich Stimmung machten im neuen Mainzer Schmuckkästchen.
Hunt packt den Hammer aus
Und der zweiten Durchgang begann dann auch dierkt spektakulär. Plötzlich packte Aaron Hunt aus der zweiten Reihe den Hammer aus und sein Schuss passte aber Mal ganz exakt unter die Latte (49.). Christian Wetklo war bei diesem Mega-Tor chancenlos und nun hatten die Hanseaten das Match gedreht. Das war bitter für die Mainzer, die bisher die Begegnung zumindest offen gestalten konnten. Insgesamt war der zweite Durchgang wesentlich ausgeglichener und die Gastgeber waren nicht mehr so ganz deutlich überlegen.

Prödl kann abstauben
Die nächste dicke Chance hatten ebenfalls die Bremer, als Markus Rosenberg frei auf den Kasten zuging, allerdings an Wetklo scheiterte (61.). Besser machte es nach 78 Minuten Verteidiger Sebastian Prödl: Nach einem Freistoß scheiterten die Werderaner zunächst am Pfosten, der Österreicher war aber anschließend zur Stelle und ließ Christian Wetklo keine Chance. Sein Abschluss war für den Keeper nicht zu parieren und damit war die Begegnung bereits jetzt offenbar entschieden – sehr unglücklich für die Mainzer.
FSV-Anrennen ohne Lohn
Die Truppe von Thomas Tuchel zeigte sich auch in der Schlussphase sehr engagiert, rannte immer wieder an und wollte nochmals mit dem Anschlusstreffer für Spannung sorgen. Aber es reichte am Ende nicht. Bremen konnte mit dem Sieg seine Durststrecke von drei Spielen ohne Sieg beenden. Die Mainzer hingegen ließen dem Sieg im DFB-Pokal eine Niederlage in der Liga folgen und bleiben damit seit neun Spielen ohne Sieg in der höchsten deutschen Spielklasse. Spätestens jetzt dürfte jeder verstanden haben, dass die Mannschaft im Abstiegskampf angekommen ist.
Eure Meinung: Was wird in dieser Saison aus den Mainzern? Und wie bewertet Ihr den Auftritt der Bremer?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |