Abpfiff
September 30, 2011 8:40 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion — Kaiserslautern
Schiedsrichter:‬ G. Perl‎
Zuschauer:‬ 46100‎
 
 
Cacau 52′
 
Der Spieler des Spiels
Khalid Boulahrouz
Khalid Boulahrouz
VfB Stuttgart
Der Flop des Spiels
Itay Shechter
Itay Shechter
1. FC Kaiserslautern

Stuttgart eiskalt und oben dabei – Kaiserslautern zeigt Nerven und befindet sich im Abstiegskampf

Die Chancen waren vorhanden, wurden aber nicht genutzt! Kaiserslautern kann den Abwärtstrend nicht stoppen und muss sich mit einer 0:2-Pleite gegen Stuttgart abfinden.

Von Sebastian Heier

Tamas Hajnal und Oliver Kirch haben den Ball im Blick
Alex Grimm
Kaiserslautern. Der 8. Bundesliga-Spieltag wurde am Freitagabend mit dem Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und den VfB Stuttgart eröffnet. Fünf Punkte trennten die beiden Klubs vor diesem Spieltag – nach 90 gespielten Minuten erhöhten die Stuttgarter den Punkteabstand auf acht Zähler. Die Schwaben siegten mit 2:0 beim nun abstiegsgefährdeten 1. FC Kaiserslautern.

Wieder verspäteter Anpfiff

„Wir brauchen am Ende nur drei Mannschaften, die schlechter sind als wir“, blickte FCK-Coach Marco Kurz schon vor dem Anpfiff auf das bevorstehende Duell mit den Stuttgartern und auf den weiteren Saisonverlauf. „Wir machen schon vieles richtig, haben noch immer die drittbeste Abwehr der Liga. Wir bewahren die Ruhe - egal, ob wir zweimal in Folge gewinnen oder verlieren. Kaiserslautern braucht den Heimsieg, dementsprechend werden sie auch Druck auf uns ausüben. Aber darauf sind wir eingestellt“, schob Stuttgarts Coach Bruno Labbadia den Druck auf den Gegner.

Stuttgart startet besser…

Wie schon bei den vergangenen beiden Freitagabendspielen wurde auch diese Partie mit einer Verspätung zwischen zehn und fünfzehn Minuten angepfiffen. Der Zuschauerandrang und das hohe Verkehrsaufkommen waren dafür verantwortlich. Die Stuttgarter waren übrigens zum dritten Mal in Folge an einer solchen verspäteten Partie beteiligt. Kein Wunder, dass die Schwaben mit dieser Situation offenbar besser umgehen konnten, denn in den ersten zehn Minuten dominierten die Gäste das Geschehen. Offensivakteur Okazaki hatte nach acht gespielten Minuten die erste Chance der Partie, traf bei seinem Schussversuch jedoch den Ball nicht richtig.



… Lautern wird stärker – aber keine Tore!

Auf der Gegenseite zeigte Angreifer Sukuta-Pasu nach knapp einer Viertelstunde die erste Torannäherung für die Gastgeber. Zwar verfehlte der Schuss von Sukuta-Pasu nur knapp das Gehäuse der Schwaben, doch der Versuch war gleichzeitig ein Weckruf für die Lauterer, die in der Folgezeit immer besser ins Spiel kamen. An einem schwachen 0:0 zur Pause änderten beide Mannschaften in den ersten 45 Minuten gar nichts, denn in der Offensive waren die jeweiligen Aktionen einfach nicht zwingend genug, um zum erhofften Torerfolg zu kommen.

Stuttgart startet stark in Halbzeit zwei

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es erneut die VfB-Akteure, die den besseren Start erwischten. Nach einem Eckball sorgte Abwehrspieler Khalid Boulahrouz (47.) mit einem Kopfball für die erste Torgefahr in den zweiten 45 Minuten. Fortan spielte die Elf von Bruno Labbadia wie ausgewechselt, Nationalstürmer Cacau brachte die Stuttgarter dann nach 52 gespielten Minuten mit 1:0 in Führung. Kaiserslautern bemühte sich, doch gerade im Mittelfeld mangelte es den Gastgebern wieder einmal an Kreativität.

Shechter vergibt zwei dicke Chancen


Itay Shechter  hatte in der 67. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte allerdings an einem glänzenden Reflex von VfB-Schlussmann Sven Ulreich. Und so kam es, wie es kommen musste: Im direkten Gegenzug wurde ein Distanzschuss von Khalid Boulahrouz so abgefälscht, dass Kevin Trapp nicht mehr auf die veränderte Flugbahn des Balles reagieren konnte. Lautern gab sich jedoch noch nicht geschlagen, scheiterte in letzter Konsequenz jedoch an den eigenen Nerven. So auch in der 74. Minute, als Shechter   und Tiffert die VfB-Abwehr schwindelig spielten, Ulreich schon geschlagen war und Shechter das Kunststück fertig brachte, das Leder nicht im, fast leeren, Tor unterzubringen. Mit diesem Sieg springen die Stuttgarter erst einmal auf Platz vier - Kaiserslautern befindet sich weiterhin auf Rang 15 und befindet sich nach acht absolvierten Spieltagen im Abstiegskampf.


1. FC Kaiserslautern

29
Kevin Trapp
Torhüter
2.5
5
Martin Amedick
Verteidiger
2.5
23
Florian Dick
Verteidiger
37′
2.5
3
Leon Jessen
Verteidiger
2.0
20
Rodnei
Verteidiger
3.0
13
Thanos Petsos
Verteidiger
61′
3.0
7
Oliver Kirch
Mittelfeldspieler
78′
2.5
8
Christian Tiffert
Mittelfeldspieler
2.5
30
Dorge Kouemaha
Stürmer
2.0
9
Itay Shechter
Stürmer
74′
1.5
16
2.5

VfB Stuttgart

3.0
1
Sven Ulreich
Torhüter
4.0
21
Khalid Boulahrouz
Verteidiger
52′ 69′
3.0
15
Arthur Boka
Verteidiger
2.5
14
3.0
5
Serdar Tasci
Verteidiger
3.5
28
Tamas Hajnal
Mittelfeldspieler
89′
3.0
8
William Kvist Jörgensen
Mittelfeldspieler
2.5
7
Martin Harnik
Stürmer
69′
2.5
31
Shinji Okazaki
Stürmer
72′
3.0
18
Cacau
Stürmer
52′ 91′
3.0
29

Ersatzbank & Wechsel

1
Tobias Sippel
Torhüter
-
6
Mathias Abel
Verteidiger
-
17
Alexander Bugera
Verteidiger
-
14
Gil Vermouth
Mittelfeldspieler
78′
-
15
Clemens Walch
Mittelfeldspieler
-
21
Pierre de Wit
Mittelfeldspieler
-
28
2.5

Ersatzbank & Wechsel

-
22
Marc Ziegler
Torhüter
-
3
Cristian Molinaro
Verteidiger
-
27
Stefano Celozzi
Verteidiger
-
15
Patrick Bauer
Verteidiger
-
16
Ibrahima Traore
Mittelfeldspieler
91′
-
13
Timo Gebhart
Mittelfeldspieler
72′ 90′
-
20
Christian Gentner
Mittelfeldspieler
89′

Trainer

-
Marco Kurz
Trainer
-

Trainer

-
-
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
  • Gelb-Rote Karte
  • Rote Karte
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  • Auswechslung
  • Verletzung
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  • Flop of the Match der Redaktion
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Match-Zentrale
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Klaas-Jan Huntelaar Klaas-Jan Huntelaar
Angriff
Schalke
29 6
Mario Gomez Mario Gomez
Angriff
Bayern
26 4
Robert  Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
22 0
Lukas Podolski Lukas Podolski
Angriff
1. FC Köln
18 3
Claudio Pizarro Claudio Pizarro
Angriff
Werder Bremen
18 2