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Abpfiff
September 24, 2011 3:30 nachm. CEST
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 26779
September 24, 2011 3:30 nachm. CEST
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 26779
63′
Ashkan Dejagah
Befreiungsschlag für Magath: Heimsieg gegen die Roten Teufel
Nach Kyrgiakos' Platzverweis drehen die Wolfsburger auf - Dejagah trifft ins Lauterer Herz.
Von Martin Ernst
Bongarts
Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg und Felix Magath können den zweiten Heimsieg der Saison feiern: Gegen die engagierte Mannschaft vom 1. FC Kaiserslautern setzten sich die Wolfsburger mit 1:0 durch und konnten die Partie sogar in Unterzahl an sich reißen.
Viel Kampf, wenig Torchancen
Es war ein verhaltener Beginn beider Mannschaften, die sich im Mittelfeld belauerten und viele Zweikämpfe lieferten. Erst in der 9. Minute setzte sich Tiffert auf der rechten Seite durch. Weil Madlung die Hereingabe nicht energisch genug klärte, kam Kouemaha zum Schuss, verfehlte das Tor aber deutlich. In Tornähe kamen die Gastgeber nur über links, wo der quirlige Dejagah punktuell für Wirbel sorgte. Dann aber nahmen die roten Teufel das Heft in die Hand: Tiffert machte viel Wind und Shechter brachte die behäbigen Wolfsburger Innenverteidiger ein ums andere mal in Verlegenheit.
Notbremse - Rot für Kyrgiakos
Die Hausherren beschränkten sich lediglich aufs Abwarten und konnten nach vorne kaum Akzente setzten: Träschs Distanzschuss war keine Gefahr für Trapp (32.) und Schäfers Freistoss (38.) wurde erst durch Rodnei gefährlich. In der Schlussphase des ersten Durchgangs dezimierten sich die Gastgeber dann auch noch selbst: Shechter entwischte Kyrgiakos, der sich nicht anders zu helfen wusste als den Israeli am Trikot zu zerren. Shechter fiel sehr dramatisch, Schiedsrichter Kinhöfer zog dennoch Rot. Weil der Grieche letzter Mann war, eine richtige Entscheidung.
Trapp unsouverän, Dejagah trifft
Nach dem Wiederanpfiff ließ sich auf dem Rasen ein altbekanntes Phänomen beobachten: Die Lauterer taten sich schwer, die Überzahl zu nutzen und wirkten ideenloser als noch in Halbzeit eins. Und mehr noch: die Wölfe gingen durch Dejagah in Führung, der eine harte Hereingabe von Marcel Schäfer über die Linie drückte. Kaiserslautern reklamierte: Die Pfälzer wollten ein dem Treffer vorangehendes Foul von Lakic an Trapp gesehen haben. Allerdings hatten sich Trapp und die Lauterer Abwehr etwas zu sehr auf einen Pfiff von Kinhöfer verlassen, der auf den Anstosspunkt zeigte.
Wolfsburg mauert – und setzt Nadelstiche
In der Folge intensivierten die Pfälzer ihre Bemühungen, liefen gegen nun kompakt stehende Wölfe aber vergebens an. Kurz brachte mit Vermouth, Fortunis und Sukuta-Pasu frischen Wind in das Angriffsspiel seiner Elf, wirklich Zwingendes oder Zählbares sprang dabei aber nicht raus – zu dicht verbarrikadierten die Wölfe den eigenen Strafraum mit allem, was zur Verfügung stand. Magaths Mannen wussten zudem Nadelstiche zu setzten: Träsch verzog in der 68. Minute, beim Kopfballtreffer des zuvor eingewechselten Salihamidzic stand stand Vorlagengeber Mandzukic in der 79. Minute im Abseits. In der 90. Minute zog Schäfer nach einem Konter aus spitzen Winkel ab, Trapp rettete in höchster Not. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiri Kinhöfer die Partie ab – Wolfsburg durfte nicht unverdient seinen zweiten Heimsieg bejubeln!
Eure Meinung: Hat Wolfsburg den Sieg verdient?
Viel Kampf, wenig Torchancen
Es war ein verhaltener Beginn beider Mannschaften, die sich im Mittelfeld belauerten und viele Zweikämpfe lieferten. Erst in der 9. Minute setzte sich Tiffert auf der rechten Seite durch. Weil Madlung die Hereingabe nicht energisch genug klärte, kam Kouemaha zum Schuss, verfehlte das Tor aber deutlich. In Tornähe kamen die Gastgeber nur über links, wo der quirlige Dejagah punktuell für Wirbel sorgte. Dann aber nahmen die roten Teufel das Heft in die Hand: Tiffert machte viel Wind und Shechter brachte die behäbigen Wolfsburger Innenverteidiger ein ums andere mal in Verlegenheit.
Notbremse - Rot für Kyrgiakos
Die Hausherren beschränkten sich lediglich aufs Abwarten und konnten nach vorne kaum Akzente setzten: Träschs Distanzschuss war keine Gefahr für Trapp (32.) und Schäfers Freistoss (38.) wurde erst durch Rodnei gefährlich. In der Schlussphase des ersten Durchgangs dezimierten sich die Gastgeber dann auch noch selbst: Shechter entwischte Kyrgiakos, der sich nicht anders zu helfen wusste als den Israeli am Trikot zu zerren. Shechter fiel sehr dramatisch, Schiedsrichter Kinhöfer zog dennoch Rot. Weil der Grieche letzter Mann war, eine richtige Entscheidung.
Trapp unsouverän, Dejagah trifft
Nach dem Wiederanpfiff ließ sich auf dem Rasen ein altbekanntes Phänomen beobachten: Die Lauterer taten sich schwer, die Überzahl zu nutzen und wirkten ideenloser als noch in Halbzeit eins. Und mehr noch: die Wölfe gingen durch Dejagah in Führung, der eine harte Hereingabe von Marcel Schäfer über die Linie drückte. Kaiserslautern reklamierte: Die Pfälzer wollten ein dem Treffer vorangehendes Foul von Lakic an Trapp gesehen haben. Allerdings hatten sich Trapp und die Lauterer Abwehr etwas zu sehr auf einen Pfiff von Kinhöfer verlassen, der auf den Anstosspunkt zeigte.
Wolfsburg mauert – und setzt Nadelstiche
In der Folge intensivierten die Pfälzer ihre Bemühungen, liefen gegen nun kompakt stehende Wölfe aber vergebens an. Kurz brachte mit Vermouth, Fortunis und Sukuta-Pasu frischen Wind in das Angriffsspiel seiner Elf, wirklich Zwingendes oder Zählbares sprang dabei aber nicht raus – zu dicht verbarrikadierten die Wölfe den eigenen Strafraum mit allem, was zur Verfügung stand. Magaths Mannen wussten zudem Nadelstiche zu setzten: Träsch verzog in der 68. Minute, beim Kopfballtreffer des zuvor eingewechselten Salihamidzic stand stand Vorlagengeber Mandzukic in der 79. Minute im Abseits. In der 90. Minute zog Schäfer nach einem Konter aus spitzen Winkel ab, Trapp rettete in höchster Not. Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiri Kinhöfer die Partie ab – Wolfsburg durfte nicht unverdient seinen zweiten Heimsieg bejubeln!
Eure Meinung: Hat Wolfsburg den Sieg verdient?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |