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Abpfiff
August 20, 2011 3:30 nachm. CEST
Weserstadion — Bremen
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 39201
August 20, 2011 3:30 nachm. CEST
Weserstadion — Bremen
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 39201
Papiss Cissé
SC Freiburg
SC Freiburg
Claudio Pizarro
Werder Bremen
Werder Bremen
Pavel Krmas
SC Freiburg
SC Freiburg
Pavel Krmas
SC Freiburg
SC Freiburg
Wahnsinn im Weserstadion: Werder Bremen siegt nach Kraftakt gegen den SC Freiburg
Was für ein verrückter Fußballnachmittag in Bremen. In einem tollen Spiel schlägt Werder Bremen den SC Freiburg mit 5:3.
Von Patrick Niedel
Bongarts
Bremen. Hochsommerliches Wetter im Weserstadion. Doch von Sommerfußball war bei der Partie des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg nichts zu sehen. Beide Teams zeigten tollen Fußball mit Kampf, Dramatik und schönen Fußball.
Gegentreffer schockte Werder
Die Mannschaft von Thomas Schaaf begann schwungvoll. Bereits in der zweiten Minute gab es die erste Ecke und in der vierten Minute forderten die Bremer Elfmeter nach einem Zweikampf zwischen Marko Marin und Pavel Krmas. Doch die Gäste aus dem Breisgau befreiten sich vom anfänglichen Druck und kamen in der siebten Minute das erste Mal gefährlich vor das Tor von Tim Wiese. Nach einer Flanke von Flum flog der Werder-Keeper am Ball vorbei; Cisse stand richtig und schob zum 0:1 ein. Die Bremer waren durchaus beeindruckt und hatten etwas Mühe, wieder ins Spiel zu kommen. Erst nach gut 20 Minuten kam man gefährlich in den Freiburger Strafraum und nach einer Chance für Rosenberg, war es Clemens Fritz, der nach Flanke von Schmitz, den Ausgleich erzielte. Nur wenige Minuten später war es dann Claudio Pizarro, der nach schöner Einzelleistung die Führung erzielte. Werder hatte das Spiel nun komplett im Griff, Freiburg verlor total den Faden.

Erst Cisse, dann Arnautovic
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der für den blassen Abdessaki eingewechselte Caligiuri passte im Strafraum auf den wieder mal vollkommen frei stehenden Cisse, der keine Mühe hatte, zum Ausgleich einzuschieben. Doch diesmal brauchte Bremen nicht lange Zeit, sich von dem Gegentor zu erholen. Fast im Gegenzug lenkte Baumann einen Schuß von Hunt zur Ecke. Die Mannschaft von Thomas Schaaf hatte eine Reihe guter Aktionen im Spiel nach vorn, doch auch die Freiburger setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche, so zum Beispiel, als Reisiger nach einem Fehler von Schmitz frei auf Tim Wiese zulief, doch der ehemalige Fürther wollte den Ball über Bremens Schlußmann lupfen und dieser Versuch mißlang gründlich. In der 65. Minute dann aber die mittlerweile verdiente Führung für di Bremer. Marko Marin mit einer tollen Flanke von der linken Seite auf den gerade eingewechselten Marko Arnautovic, und der Österreicher vollendet überlegt per Kopf zum 3:2 für Werder.
Rote Karte für Freiburgs Trainer
Nun hatte Bremen das Spiel wieder im Griff, setzte Freiburg immer wieder unter Druck. Doch gefährliche Chancen blieben auf beiden Seiten blieben vorerst aus. Und wie schon beim ersten Tor des Spiels, schlugen die Freiburger wieder aus dem Nichts zu. Eine Flanke von Bastians, ein Kopfball von Cisse aus kurzer Distanz und ein toller Reflex von Tim Wiese, doch Stefan Reisiger stand da, wo ein Stümer dann wirklich stehen muss und staubte zum wiederholten Ausgleich ab. Der Stürmer stand möglicherweise leicht im Abseits, was jedoch schwer zu erkennen war. Doch dieses verrückte Spiel war ja noch nicht am Ende. Quasi im Gegenzug ein Elfmeter für Bremen. Ekici wurde im Strafraum von Krmas unsanft zu Fall gebracht und Peter Sippel entschied sofort auf Strafstoß. Eine schmeichelhafte Entscheidung, doch Aaron Hunt war dies egal. Der Mittelfeldspieler verwandelte sicher zur Führung. Im Zuge der Elfmeter-Entscheidung wurde Freiburgs Trainer Marcus Sorg auf die Tribüne verbannt, weil er sich offensichtlich zu sehr über den Elfmeter echauffiert hat. Die Freiburger setzten nun ales auf eine Karte und in der Nachspielzeit war es Wesley, der einen Sololauf aus der eigenen Hälfte zum 5:3 abschloss.
Ein tolles Spiel mit einem glücklichen Sieger. Bremen investierte mehr in das Spiel und hatte mehr Chancen. Doch auch die Freiburger waren stets gefährlich, versäumten es aber möglicherweise, in ihren starken Phasen entscheidend nachzusetzen.
Gegentreffer schockte Werder
Die Mannschaft von Thomas Schaaf begann schwungvoll. Bereits in der zweiten Minute gab es die erste Ecke und in der vierten Minute forderten die Bremer Elfmeter nach einem Zweikampf zwischen Marko Marin und Pavel Krmas. Doch die Gäste aus dem Breisgau befreiten sich vom anfänglichen Druck und kamen in der siebten Minute das erste Mal gefährlich vor das Tor von Tim Wiese. Nach einer Flanke von Flum flog der Werder-Keeper am Ball vorbei; Cisse stand richtig und schob zum 0:1 ein. Die Bremer waren durchaus beeindruckt und hatten etwas Mühe, wieder ins Spiel zu kommen. Erst nach gut 20 Minuten kam man gefährlich in den Freiburger Strafraum und nach einer Chance für Rosenberg, war es Clemens Fritz, der nach Flanke von Schmitz, den Ausgleich erzielte. Nur wenige Minuten später war es dann Claudio Pizarro, der nach schöner Einzelleistung die Führung erzielte. Werder hatte das Spiel nun komplett im Griff, Freiburg verlor total den Faden.

Erst Cisse, dann Arnautovic
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der für den blassen Abdessaki eingewechselte Caligiuri passte im Strafraum auf den wieder mal vollkommen frei stehenden Cisse, der keine Mühe hatte, zum Ausgleich einzuschieben. Doch diesmal brauchte Bremen nicht lange Zeit, sich von dem Gegentor zu erholen. Fast im Gegenzug lenkte Baumann einen Schuß von Hunt zur Ecke. Die Mannschaft von Thomas Schaaf hatte eine Reihe guter Aktionen im Spiel nach vorn, doch auch die Freiburger setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche, so zum Beispiel, als Reisiger nach einem Fehler von Schmitz frei auf Tim Wiese zulief, doch der ehemalige Fürther wollte den Ball über Bremens Schlußmann lupfen und dieser Versuch mißlang gründlich. In der 65. Minute dann aber die mittlerweile verdiente Führung für di Bremer. Marko Marin mit einer tollen Flanke von der linken Seite auf den gerade eingewechselten Marko Arnautovic, und der Österreicher vollendet überlegt per Kopf zum 3:2 für Werder.
Rote Karte für Freiburgs Trainer
Nun hatte Bremen das Spiel wieder im Griff, setzte Freiburg immer wieder unter Druck. Doch gefährliche Chancen blieben auf beiden Seiten blieben vorerst aus. Und wie schon beim ersten Tor des Spiels, schlugen die Freiburger wieder aus dem Nichts zu. Eine Flanke von Bastians, ein Kopfball von Cisse aus kurzer Distanz und ein toller Reflex von Tim Wiese, doch Stefan Reisiger stand da, wo ein Stümer dann wirklich stehen muss und staubte zum wiederholten Ausgleich ab. Der Stürmer stand möglicherweise leicht im Abseits, was jedoch schwer zu erkennen war. Doch dieses verrückte Spiel war ja noch nicht am Ende. Quasi im Gegenzug ein Elfmeter für Bremen. Ekici wurde im Strafraum von Krmas unsanft zu Fall gebracht und Peter Sippel entschied sofort auf Strafstoß. Eine schmeichelhafte Entscheidung, doch Aaron Hunt war dies egal. Der Mittelfeldspieler verwandelte sicher zur Führung. Im Zuge der Elfmeter-Entscheidung wurde Freiburgs Trainer Marcus Sorg auf die Tribüne verbannt, weil er sich offensichtlich zu sehr über den Elfmeter echauffiert hat. Die Freiburger setzten nun ales auf eine Karte und in der Nachspielzeit war es Wesley, der einen Sololauf aus der eigenen Hälfte zum 5:3 abschloss.
Ein tolles Spiel mit einem glücklichen Sieger. Bremen investierte mehr in das Spiel und hatte mehr Chancen. Doch auch die Freiburger waren stets gefährlich, versäumten es aber möglicherweise, in ihren starken Phasen entscheidend nachzusetzen.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
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Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
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Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
