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Abpfiff
April 1, 2012 5:00 nachm. CEST
White Hart Lane — London
Schiedsrichter: A. Marriner
Zuschauer: 36174
April 1, 2012 5:00 nachm. CEST
White Hart Lane — London
Schiedsrichter: A. Marriner
Zuschauer: 36174
Gareth Bale
Tottenham
Tottenham
Gareth Bale
Tottenham
Tottenham
Garry Monk
Swansea City
Swansea City
Garry Monk
Swansea City
Swansea City
Tottenham gewinnt verdient mit 3:1 gegen Swansea
Für Tottenham ging es um einen direkten Champions-League-Platz. Den konnten sie nach einem verdienten 3:1-Erfolg gegen ein gutes Swansea City auch verteidigen.
Von Mario Heinrich
Getty Images
Tottenham. Mit einem 3:1-Erfolg am 31. Spieltag der Premier League sicherte sich Tottenham Hotspur gegen Swansea City einen direkten Champions League-Platz. Spieler des Tages war Emmanuel Adebayor der doppelt treffen konnte.
Spurs mit bissiger Anfangsphase
Für Tottenham ging es in dem Spiel gegen das Überraschungsteam von Swansea City um die direkte Qualifikation für die Champions League. Das merkte man auch der Spielweise an. Die Spurs gingen direkt giftig in die Zweikämpfe und versuchten schnell den ballsicheren und gepflegten Angriffsfussball der „Schwäne“ zu unterbinden. Von der ersten Minute hatte man das Gefühl, dass Tottenham dem Aufsteiger zeigen wollte wer „Herr im Hause“ ist.
Chancen auf beiden Seiten
Die erste gute Chance erspielten sich die Spurs. Luka Modric setzte sich in der 7. Minute gegen drei Mann durch und spielt Emmanuel Adebayor frei. Der zeigt eine gute Übersicht und legt den Ball auf den freistehenden Raffael van der Vaart, der aber knapp verzieht. Doch auch Swansea ist nur zwei Minuten später mit einem Fernschuss von Wayne Routledge zur Stelle und zeigt Gefahr. Es war ein gutes, schnelles Spiel in den ersten Minuten, mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Die Swans versteckten sich keineswegs und spielten nach den letzten Erfolgen mit einer breiten Brust.
Spurs erhöhten Druck
Die Hausherren erhöhten jetzt den Druck und spielten ein starkes Pressing. Die Sturmreihen gingen früh drauf um ein geordnetes Aufbauspiel der Gäste zu verhindern. Doch auch Swansea verteidigte hoch um Ballverluste zu erzwingen. Die Spurs konnten aber nun mehr Chancen für sich erspielen.
Super Angriff mit Tor belohnt
In der 19. Minute war es dann Raffael van der Vaart der einen super Angriff zu Ende brachte. Bale wurde wieder links auf die Reise geschickt und legte den Ball von der Grundlinie zurück zu Adebayor der im Rückraum wartet. Das Zuspiel konnte erst noch ein Abwehrspieler unterbinden, aber der Ball prallt zum heranstürmenden van der Vaart, der ihn aus 15 Metern mit einem satten Linksschuss im linken, oberen Knick versenkte.

Swansea mit Problemen
Immer wieder war es Gareth Bale, den die „Schwäne“ nie unter Kontrolle kriegten, der über die linke Seite mit Tempo in Richtung Tor startete um Adebayor oder van der Vaart zu bedienen. Ein ums andere Mal wurden so die Spieler von Swansea in Bedrängnis gebracht. Auch die Defensive der Hausherren war sattelfest in dieser Phase. Kein Ball kam in die Nähe der Gefahrenzone und Swansea hatte große Probleme, eine Lücke im Defensivverbund der Spurs zu finden.
Führung ging in Ordnung
In einem guten Premier League-Spiel führten die Hotspurs zur Pause mit 1:0 - und diese Führung ging in Ordnung. Nach einem starken Beginn der Gäste nahmen die Hausherren schnell das Heft in die Hand, kamen vor allem über die starke linke Seite mit Gareth Bale immer wieder gefährlich nach vorne und gingen nach knapp 20 Minuten folgerichtig in Führung. Danach hätten die Spurs durchaus noch erhöhen können, spielten aber ihre Chancen nicht ganz konsequent aus!
Spurs ließen hohe Intensität in der Kabine
Zwar waren die Spurs auch nach dem Wechsel noch optisch überlegen, jedoch war die Intensität der ersten Halbzeit nicht mehr da. Das Pressing war nur noch halbherzig und Swansea begann besser ins Spiel zu kommen. Folgerichtig hatten die Gäste auch mit einem 20-Meter-Hammer von Gylfi Sigurdsson die erste gute Möglichkeit. Torhüter Brad Friedel fischte den Ball aber noch stark aus dem Winkel.
Sigurdsson machte den verdienten Ausgleich
Und der von der TSG Hoffenheim ausgeliehener Sigurdsson bestrafte dann in der 59. Minute das nachlassende Engagement der Spurs. Zufällig landet ein abgeblockter Ball bei Routledge, der die Kugel in den Rückraum zum Isländer ablegte. Der nahm den Ball technisch stark an und
schiesst ihn unhaltbar als Aufsetzer in die Kiste! Fast 70 Prozent Ballbesitz hatten die Swans bis dahin in der zweiten Halbzeit und so ging der Ausgleich völlig in Ordnung.

Tottenham wieder aufgewacht
Der Ausgleich schien die Spurs wieder wachgerüttelt zu haben. Nach dem 1:1 hielten die Hausherren wieder mehr dagegen, doch noch fehlte der letzte Zug zum Tor. Zwar war es immer wieder Bale der über links für Gefahr sorgte, einzig die Durchschlagskraft im Zentrum fehlte. Swansea hatte in der Phase nur noch wenige klare Gelegenheiten und beschränkte sich auf das verteidigen.
Eckball sorgt für erneute Führung
Nach Ecken ist Tottenham eigentlich äußerst ungefährlich, aber diese trat van der Vaart haargenau nach innen an den Fünfer, wo Adebayor am höchsten stieg und die Ball an Friedel vorbei über die Linie köpfte. Kaum zogen die Spurs die Zügel an - schon gingen sie wieder in Führung! Danach waren es wieder ein offenes Spiel. Tottenham versuchte zwar auf das 3:1 zu spielen, allerdings kamen die „Schwäne“ gerade durch Sigurdsson immer wieder zu guten Abschlüssen. Es war ein Spiel auf Messers-Schneide und auf beiden Seiten hätte der Treffer fallen können.
Entscheidung wieder durch Adebayor
Die Entscheidung fiel dann zu Gunsten der Tottenham Hotspur. Der eingewechselte Aaron Lennon setzte sich rechts draußen mit Tempo bis zur Grundliniedurch und flankte den Ball maßgenau auf Adebayor. Der hatte aus fünf Metern kein Problemden Ball ins Tor zu köpfen. Es war das zweites Tor des langen Stürmers in dem Spiel und wieder macht er es mit Köpfchen.
Für Swansea war es die erste Auswärtsniederlage nach sieben Spielen. Tottenham ist nun punktgleich und meldet sich im Kampf um die Champions League-Plätze zurück.
Eure Meinung: Schafft Tottenham die direkte Qualifikation für die Champions League?
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Spurs mit bissiger Anfangsphase
Für Tottenham ging es in dem Spiel gegen das Überraschungsteam von Swansea City um die direkte Qualifikation für die Champions League. Das merkte man auch der Spielweise an. Die Spurs gingen direkt giftig in die Zweikämpfe und versuchten schnell den ballsicheren und gepflegten Angriffsfussball der „Schwäne“ zu unterbinden. Von der ersten Minute hatte man das Gefühl, dass Tottenham dem Aufsteiger zeigen wollte wer „Herr im Hause“ ist.
Chancen auf beiden Seiten
Die erste gute Chance erspielten sich die Spurs. Luka Modric setzte sich in der 7. Minute gegen drei Mann durch und spielt Emmanuel Adebayor frei. Der zeigt eine gute Übersicht und legt den Ball auf den freistehenden Raffael van der Vaart, der aber knapp verzieht. Doch auch Swansea ist nur zwei Minuten später mit einem Fernschuss von Wayne Routledge zur Stelle und zeigt Gefahr. Es war ein gutes, schnelles Spiel in den ersten Minuten, mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Die Swans versteckten sich keineswegs und spielten nach den letzten Erfolgen mit einer breiten Brust.
Spurs erhöhten Druck
Die Hausherren erhöhten jetzt den Druck und spielten ein starkes Pressing. Die Sturmreihen gingen früh drauf um ein geordnetes Aufbauspiel der Gäste zu verhindern. Doch auch Swansea verteidigte hoch um Ballverluste zu erzwingen. Die Spurs konnten aber nun mehr Chancen für sich erspielen.
Super Angriff mit Tor belohnt
In der 19. Minute war es dann Raffael van der Vaart der einen super Angriff zu Ende brachte. Bale wurde wieder links auf die Reise geschickt und legte den Ball von der Grundlinie zurück zu Adebayor der im Rückraum wartet. Das Zuspiel konnte erst noch ein Abwehrspieler unterbinden, aber der Ball prallt zum heranstürmenden van der Vaart, der ihn aus 15 Metern mit einem satten Linksschuss im linken, oberen Knick versenkte.

Swansea mit Problemen
Immer wieder war es Gareth Bale, den die „Schwäne“ nie unter Kontrolle kriegten, der über die linke Seite mit Tempo in Richtung Tor startete um Adebayor oder van der Vaart zu bedienen. Ein ums andere Mal wurden so die Spieler von Swansea in Bedrängnis gebracht. Auch die Defensive der Hausherren war sattelfest in dieser Phase. Kein Ball kam in die Nähe der Gefahrenzone und Swansea hatte große Probleme, eine Lücke im Defensivverbund der Spurs zu finden.
Führung ging in Ordnung
In einem guten Premier League-Spiel führten die Hotspurs zur Pause mit 1:0 - und diese Führung ging in Ordnung. Nach einem starken Beginn der Gäste nahmen die Hausherren schnell das Heft in die Hand, kamen vor allem über die starke linke Seite mit Gareth Bale immer wieder gefährlich nach vorne und gingen nach knapp 20 Minuten folgerichtig in Führung. Danach hätten die Spurs durchaus noch erhöhen können, spielten aber ihre Chancen nicht ganz konsequent aus!
Spurs ließen hohe Intensität in der Kabine
Zwar waren die Spurs auch nach dem Wechsel noch optisch überlegen, jedoch war die Intensität der ersten Halbzeit nicht mehr da. Das Pressing war nur noch halbherzig und Swansea begann besser ins Spiel zu kommen. Folgerichtig hatten die Gäste auch mit einem 20-Meter-Hammer von Gylfi Sigurdsson die erste gute Möglichkeit. Torhüter Brad Friedel fischte den Ball aber noch stark aus dem Winkel.
Sigurdsson machte den verdienten Ausgleich
Und der von der TSG Hoffenheim ausgeliehener Sigurdsson bestrafte dann in der 59. Minute das nachlassende Engagement der Spurs. Zufällig landet ein abgeblockter Ball bei Routledge, der die Kugel in den Rückraum zum Isländer ablegte. Der nahm den Ball technisch stark an und
schiesst ihn unhaltbar als Aufsetzer in die Kiste! Fast 70 Prozent Ballbesitz hatten die Swans bis dahin in der zweiten Halbzeit und so ging der Ausgleich völlig in Ordnung.

Tottenham wieder aufgewacht
Der Ausgleich schien die Spurs wieder wachgerüttelt zu haben. Nach dem 1:1 hielten die Hausherren wieder mehr dagegen, doch noch fehlte der letzte Zug zum Tor. Zwar war es immer wieder Bale der über links für Gefahr sorgte, einzig die Durchschlagskraft im Zentrum fehlte. Swansea hatte in der Phase nur noch wenige klare Gelegenheiten und beschränkte sich auf das verteidigen.
Eckball sorgt für erneute Führung
Nach Ecken ist Tottenham eigentlich äußerst ungefährlich, aber diese trat van der Vaart haargenau nach innen an den Fünfer, wo Adebayor am höchsten stieg und die Ball an Friedel vorbei über die Linie köpfte. Kaum zogen die Spurs die Zügel an - schon gingen sie wieder in Führung! Danach waren es wieder ein offenes Spiel. Tottenham versuchte zwar auf das 3:1 zu spielen, allerdings kamen die „Schwäne“ gerade durch Sigurdsson immer wieder zu guten Abschlüssen. Es war ein Spiel auf Messers-Schneide und auf beiden Seiten hätte der Treffer fallen können.
Entscheidung wieder durch Adebayor
Die Entscheidung fiel dann zu Gunsten der Tottenham Hotspur. Der eingewechselte Aaron Lennon setzte sich rechts draußen mit Tempo bis zur Grundliniedurch und flankte den Ball maßgenau auf Adebayor. Der hatte aus fünf Metern kein Problemden Ball ins Tor zu köpfen. Es war das zweites Tor des langen Stürmers in dem Spiel und wieder macht er es mit Köpfchen.
Für Swansea war es die erste Auswärtsniederlage nach sieben Spielen. Tottenham ist nun punktgleich und meldet sich im Kampf um die Champions League-Plätze zurück.
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Tor
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News zum Spiel
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| Spieler | Tore | Elfmeter | |
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Robin van Persie
Angriff Arsenal |
30 | 2 |
|
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Wayne Rooney
Angriff ManUnited |
27 | 6 |
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Kun Agüero
Angriff ManCity |
23 | 3 |
|
|
Aiyegbeni Yakubu
Angriff Blackburn |
17 | 4 |
|
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Emmanuel Adebayor
Angriff Tottenham |
17 | 3 |
