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Abpfiff
Januar 22, 2012 2:30 nachm. CET
Etihad Stadium — Manchester
Schiedsrichter: H. Webb
Zuschauer: 47422
Januar 22, 2012 2:30 nachm. CET
Etihad Stadium — Manchester
Schiedsrichter: H. Webb
Zuschauer: 47422
David Silva
Manchester City FC
Manchester City FC
Gareth Bale
Tottenham
Tottenham
Edin Dzeko
Manchester City FC
Manchester City FC
Stefan Savic
Manchester City FC
Manchester City FC
3:2! Manchester City schlägt Tottenham per Elfmeter in der Nachspielzeit
Tottenham holte einen 0:2-Rückstand auf und hätte kurz vor Schluss sogar gewinnen können. Dann aber foulte King Balotelli in der Nachspielzeit im Strafraum - der Italiener traf.
Von Michael Scharsig
Getty Images
Manchester. Manchester City hat Tottenham am 22. Spieltag der Premier League mit 3:2 geschlagen. Zuvor gab die Manschaft von Trainer Roberto Mancini allerdings eine 2:0-Führung her, ehe Mario Balotelli in der Nachspielzeit per Elfmeter alles klar machte.
Wenig los im Strafraum
Wer ein Sturmfeuerwerk erwartet hatte, der wurde in den Anfangsminuten enttäuscht. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, hinten keine Fehler zu machen, sodass vorne auch kein Risiko eingegangen wurde. Der fast schon größte Aufreger war die gelbe Karte für Clichy in der zehnten Minute, als der Franzose einen Einwurf von Walker mit beiden Armen blockte. Nach der ersten Viertelstunde hatten beide Teams einen Ballbesitz von 50 Prozent, Torschüsse waren Mangelware. Eine der wenigen Möglichkeiten wurde eingeleitet durch David Silva (17.), der bis zur Grundlinie rannte und es schaffte, den Ball noch zurück in die Mitte zu spielen, doch Edin Dzeko sah den besser platzierten Kun Aguero nicht und so standen sich beide im Weg.
Nur Aguero und Silva auffällig
Tottenham überraschte den Gastgeber mit hohem Laufpensum und frühen Attacken, doch in der Offensive lief nicht viel rund. Manchester City kam dadurch etwas besser zurück ins Spiel. In der 25. Minute umdribbelte Aguero Kaboul und spielte Silva an, der durchkam und von halblinker Position innerhalb des Elfers abzog. Sein flacher Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei. Aguero war es auch, der die beste Chance des Spiels hatte: Im Strafraum wurde der Angreifer von Richards schön freigespielt, doch er scheiterte mit seinem Schuss an Keeper Brad Friedel (30.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Leistungsträger wie Bale, Modric, van der Vaart oder Dzeko enttäuschten bis dahin auf ganzer Linie.
Überfall: Vier Tore in acht Minuten
Die zweite Hälfte startete ähnlich schwach, doch ab der 50. Minute sollte sich alles ganz schnell ändern. In der 56. Minute zog David Silva kurz hinter dem Mittelkreis zwei Leute auf sich und spielte dann einen genialen Pass in die Mitte auf Samir Nasri, der eiskalt verwandelte. Keine zwei Minuten später stürzte Joleon Lescott nach einem Eckball zusammen mit dem Ball ins Tor und markierte das 2:0 für die Gastgeber (59.). Als ob das schon alles gewesen wäre, verlängerte Savic eine weite Flanke unglücklich auf den freistehenden Jermain Defoe, der auch an Keeper Joe Hart vorbeilief und auf 1:2 verkürzte (60.). In der 64. Minute legte dann Lennon den Ball in die Mitte auf Gareth Bale, dessen Direktabnahme krumm zum 2:2 ins Tor flog.

Balotelli erst kritisiert, dann gefeiert
In den Folgeminuten beruhigte sich das Spiel wieder ein bisschen, weil beide Teams versuchten, hinten wieder sicher zu stehen und weniger Risiko zu gehen. Der eingewechselte Mario Balotelli fiel noch negativ auf, nachdem er Parker in einem Zweikampf zunächst unbeabsichtigt traf, doch dann nochmal mit dem Fuß in dessen Gesicht nachlangte. Eine Karte gab es dafür aber nicht (83.).
In der ersten Minute der Nachspielzeit kam Bale noch einmal durch und spielte den Ball in die Mitte auf den völlig freien Defoe, doch der setzte zu spät zur Grätsche an und verfehlte den Ball knapp. Dabei hätte er ihn nur über die Linie schieben müssen. Das Spiel schien schon entschieden, als Ledley King Mario Balotelli völlig unnötig von hinten von den Beinen holte – im Strafraum. Der Gefoulte trat selbst an und machte sich mit seinem verwandelten Elfmeter zum Helden des Abends (90.+5).
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Spiel zwischen City und den Spurs?
Wenig los im Strafraum
Wer ein Sturmfeuerwerk erwartet hatte, der wurde in den Anfangsminuten enttäuscht. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, hinten keine Fehler zu machen, sodass vorne auch kein Risiko eingegangen wurde. Der fast schon größte Aufreger war die gelbe Karte für Clichy in der zehnten Minute, als der Franzose einen Einwurf von Walker mit beiden Armen blockte. Nach der ersten Viertelstunde hatten beide Teams einen Ballbesitz von 50 Prozent, Torschüsse waren Mangelware. Eine der wenigen Möglichkeiten wurde eingeleitet durch David Silva (17.), der bis zur Grundlinie rannte und es schaffte, den Ball noch zurück in die Mitte zu spielen, doch Edin Dzeko sah den besser platzierten Kun Aguero nicht und so standen sich beide im Weg.
Nur Aguero und Silva auffällig
Tottenham überraschte den Gastgeber mit hohem Laufpensum und frühen Attacken, doch in der Offensive lief nicht viel rund. Manchester City kam dadurch etwas besser zurück ins Spiel. In der 25. Minute umdribbelte Aguero Kaboul und spielte Silva an, der durchkam und von halblinker Position innerhalb des Elfers abzog. Sein flacher Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei. Aguero war es auch, der die beste Chance des Spiels hatte: Im Strafraum wurde der Angreifer von Richards schön freigespielt, doch er scheiterte mit seinem Schuss an Keeper Brad Friedel (30.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Leistungsträger wie Bale, Modric, van der Vaart oder Dzeko enttäuschten bis dahin auf ganzer Linie.
Überfall: Vier Tore in acht Minuten
Die zweite Hälfte startete ähnlich schwach, doch ab der 50. Minute sollte sich alles ganz schnell ändern. In der 56. Minute zog David Silva kurz hinter dem Mittelkreis zwei Leute auf sich und spielte dann einen genialen Pass in die Mitte auf Samir Nasri, der eiskalt verwandelte. Keine zwei Minuten später stürzte Joleon Lescott nach einem Eckball zusammen mit dem Ball ins Tor und markierte das 2:0 für die Gastgeber (59.). Als ob das schon alles gewesen wäre, verlängerte Savic eine weite Flanke unglücklich auf den freistehenden Jermain Defoe, der auch an Keeper Joe Hart vorbeilief und auf 1:2 verkürzte (60.). In der 64. Minute legte dann Lennon den Ball in die Mitte auf Gareth Bale, dessen Direktabnahme krumm zum 2:2 ins Tor flog.

Balotelli erst kritisiert, dann gefeiert
In den Folgeminuten beruhigte sich das Spiel wieder ein bisschen, weil beide Teams versuchten, hinten wieder sicher zu stehen und weniger Risiko zu gehen. Der eingewechselte Mario Balotelli fiel noch negativ auf, nachdem er Parker in einem Zweikampf zunächst unbeabsichtigt traf, doch dann nochmal mit dem Fuß in dessen Gesicht nachlangte. Eine Karte gab es dafür aber nicht (83.).
In der ersten Minute der Nachspielzeit kam Bale noch einmal durch und spielte den Ball in die Mitte auf den völlig freien Defoe, doch der setzte zu spät zur Grätsche an und verfehlte den Ball knapp. Dabei hätte er ihn nur über die Linie schieben müssen. Das Spiel schien schon entschieden, als Ledley King Mario Balotelli völlig unnötig von hinten von den Beinen holte – im Strafraum. Der Gefoulte trat selbst an und machte sich mit seinem verwandelten Elfmeter zum Helden des Abends (90.+5).
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Elfmeter
Elfmeter verschossen
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Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
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Gelb-Rote Karte
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News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Robin van Persie
Angriff Arsenal |
30 | 2 |
|
|
Wayne Rooney
Angriff ManUnited |
27 | 6 |
|
|
Kun Agüero
Angriff ManCity |
23 | 3 |
|
|
Aiyegbeni Yakubu
Angriff Blackburn |
17 | 4 |
|
|
Emmanuel Adebayor
Angriff Tottenham |
17 | 3 |
