Abpfiff
Juli 31, 2011 5:30 nachm. CEST
 
116′ Stefan Maul
 
Sami Allagui 115′

Mainz mit viel Mühe gegen Zweibrücken

Erst in der Verlängerung konnte sich der Favorit durchsetzen. Es wurde richtig knapp - auch weil der Bundesligist lange in Unterzahl spielen musste.

Von Michael Scharsig

Mainzer Europa Jubel
Getty
Zweibrücken. Der FSV Mainz 05 wollte sich Selbstvertrauen holen für das Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen Gaz Metan. Zweibrücken war kein besonders guter Gegner dafür, denn der Außenseiter hielt im DFB-Pokal lange dagegen und musste sich beim 1:2 (0:0) erst nach Verlängerung geschlagen geben.

Mainz startet energisch

In der Anfangsphase hätte der Bundesligist eigentlich schon in Führung gehen müssen. In der 6. Minute hämmerte Zoltan Stieber den Ball aus 22 Metern an den Pfosten. Wenig später flankte der Ungar eine Ecke genau auf Bungerts Kopf, doch das Leder flog knapp über die Querstange. Anschließend verstand der Außenseiter aus Zweibrücken es aber, den Mainzern die Fahrt aus dem Spiel zu nehmen – und das nicht zu knapp.

Zweibrücken kommt besser ins Spiel

Mit jeder weiteren Minute trauten sich die Zweibrückener mehr, behielten aber ihre Defensive im Griff. Auch wenn erste Chancen des Underdogs eher durch Standardsituationen enstanden, wie zum Beispiel Diehls Freistoß (34.). Mainz wirkte zunehmend pomadiger, konnte nur noch durch plötzliche Aktionen Druck ausüben. Auffälligster Mainzer der ersten Halbzeit war Stieber, der in der 36. Minute nach einem Sololauf gerade noch abgeblockt werden konnte.

Mainz immer schwächer

Auch in Halbzeit zwei starteten die Mainzer lethargisch und schleppten sich durch die Partie. Kaum zu glauben, aber die Tuchel-Elf kam erst wieder in der 71. Minute zu einer einigermaßen gefährlichen Offensivaktion. Sliskovic prüfte Hodel aus der Drehung aus 16 Metern, aber der Keeper hielt den Kasten der Amateure sauber. Zweibrücken hielt tapfer dagegen und wurde hin und wieder gefährlich durch Konter, wie in der 74. Minute, als Diehl im Vollsprint konterte, aber an Bungert hängen blieb.

Platzverweis, Verlängerung, Tor

Zabavnik setzte der miserablen Mainzer Leistung mit seiner Gelb-Roten Karte die Krone auf. Der Slowake sah erst in der 81. Minute Gelb, nur sieben Minuten später musste er vom Platz. Wer hätte gedacht, dass Mainz ausgerechnet nach dem Platzverweis und dem Nachsitzen in der Verlängerung doch noch ein Tor macht? Der Kroate Petar Sliskovic erlöste seine Mannschaft, nachdem er sich gegen Schwindt behauptete und aus elf Metern hoch ins linke Eck schoss.

Zweibrückener sauer auf Schiedsrichter


In den Schlusssekunden der ersten Halbzeit der Verlängerung zog Schiedsrichter Harm Osmers sich den Ärger der Zweibrückener zu. Erst sah er ein klares Handspiel des 05ers Malik Fathi im Mainzer Strafraum nicht (105.), dann erkannte er ein Tor der Amateure nicht an, da sich Torschütze Ellermann im Abseits befunden haben soll. Zu allem Zweibrückener Übel erhöhte Sami Allagui in der 115. Minute noch auf 0:2.

Doch die Hoffnungen keimten nochmal auf. Nach einer Rechtsflanke brachte Krob den Ball in die Mitte, wo Maul aus der Drehung ins rechte Eck einnetzte und Spiel noch einmal spannend machte (116.). Am Ende blieb es aber beim knappen 2:1 für den Bundesligisten.

Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel zwischen Zweibrücken und Mainz gesehen?


SVN Zweibrücken

9
Stefan Maul
Stürmer
116′
-

1. FSV Mainz 05

-
8
Radoslav Zabavnik
Verteidiger
88′
-
9
Sami Allagui
Stürmer
115′
-
35
Petar Sliskovic
Stürmer
95′

Ersatzbank & Wechsel

Ersatzbank & Wechsel

Trainer

-
-
Thomas Tuchel
Trainer
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
  • Gelb-Rote Karte
  • Rote Karte
  • Einwechslung
  • Auswechslung
  • Verletzung
  • Goal.com Note
  • Man of the Match der Redaktion
  • Flop of the Match der Redaktion
  • Top & Flop Rang
  • Man of the Match der User
  • Flop of the Match der User
Match-Zentrale
1. Runde
Times In CEST
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Robert  Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
7 0
Klaas-Jan Huntelaar Klaas-Jan Huntelaar
Angriff
Schalke
5 0
Adrian Ramos Adrian Ramos
Angriff
Hertha BSC
4 0
Cacau Cacau
Angriff
VfB Stuttgart
3 0
Markus Feulner Markus Feulner
Mittelfeld
Nürnberg
3 0