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Juli 31, 2011 4:00 nachm. CEST
Windeck schrammt gegen Hoffenheim an Sensation vorbei
Nach einer schwachen Partie gewinnt die TSG Hoffenheim 3:1 gegen Germania Windeck nach Verlängerung. Für den Sechstligisten bleibt die Sensation aus.
Von Hubert Honold
Windeck. Germania Windeck ist pokalerfahren, in den letzten Jahren durften sie gegen Bayern München und Schalke 04 ran. Beide Spiele gingen zwar mit 0:4 verloren. Aber dieses Jahr könnte das Jahr der Kleinen werden. Leverkusen, Bremen, Wolfsburg und Freiburg sind gegen vermeintliche Außenseiter bereits ausgeschieden, ginge es nach Windeck, sollte es als nächstes Hoffenheim treffen.
Dagegen hatte Hoffenheim, bei denen Vedad Ibisevic verletzungsbedingt fehlte, natürlich etwas. Die TSG kam in den letzten drei Jahren jeweils bis ins Viertelfinale. Und diesen Trend wollten die Hoffenheimer in dieser Saison weiter ausbauen.
Abtasten in der Anfangsphase
In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Teams ab. Unsicherheiten und Fehlpässe auf beiden Seiten zeichneten die Anfangsphase. Hoffenheim war aktiver, scheiterte aber zumeist an den tief stehenden Windeckern. In der 23. Minute hatte Peniel Mlapa eine erste gute Chance per Kopf, zielte aber neben das Tor.
Windeck wird frecher
Nach einer Ecke für den Sechstligisten hat Mohamed El-Tahiri die erste Chance per Distanzschuss, Marvin Compper klärte wieder zur Eckfahne. Den folgenden Eckball in der 36. Minute verwandelte der freistehende Florian Buchholz sensationell ins linke Eck. Der Außenseiter führte. Hoffenheim geschockt, Windeck wurde frecher. Kurz vor der Pause eroberte Bebeto Kamara den Ball und zielte nur knapp am langen Eck vorbei. Direkt danach ist Pause.
Hoffenheim früh zurück auf dem Rasen
Die Pause war noch nicht vorbei, da standen die Hoffenheimer wieder auf dem Rasen. Zur zweiten Hälfte brachte Holger Stanislawski Chinedu Obasi für Mlapa. Die erste Chance in der zweiten Halbzeit hatte Sven Schipplock in der 50. Minute. Torwart Michael Cibulla kam zu spät und grätschte den Stürmer um – Elfmeter. Sejad Salihovic verwandelte abgeklärt in die Mitte zum 1:1.
Windeck verteidigt das Unentschieden
Für Windeck kam nach 55 Minuten Nikolas Schmitz für El-Tahiri, bei Hoffenheim spielte ab der 70. Minute Prince Tagoe für Schipplock. Das Spiel wurde rauher, Windeck konzentrierte sich vermehrt aufs verteidigen.
Schlussoffensive bleibt aus, Verlängerung droht
In der 84. Minute wechselte Stanislawski das letzte Mal. Fabian Johnson kam für Salihovic. Die größte Chance der zweiten Halbzeit hatte Tagoe, der frei vor dem leeren Tor stand und nur einschieben musste. Doch Windeck konnte noch auf der Linie klären. Das Spiel ging in die Verlängerung.
Entscheidung in der Verlängerung
Lange Zeit roch es nach der nächsten Sensation. In der 98. Minute dribbelte sich dann Johnson durch mehrere Verteidiger, bekam den Ball nach einem Doppelpass mit Obasi wieder und schoß zum 2:1 ein. Nach der Führung von Hoffenheim wirkte der Widerstand von Windeck gebrochen. Die Spieler schienen den Kampf gegen den Erstligisten aufgegeben zu haben. Als in der 116. Minute noch das 3:1 fiel, war das Spiel endgültig entschieden. Insgesamt sahen die Zuschauer eine faire Partie mit wenig Höhepunkten, die von der Spannung lebte, dass der krasse Außenseiter die Pokalsensation fast geschafft hätte.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
|
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |