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Abpfiff
März 2, 2011 8:30 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: F. Meyer
Zuschauer: 69000
März 2, 2011 8:30 nachm. CET
Allianz-Arena — München
Schiedsrichter: F. Meyer
Zuschauer: 69000
Manuel Neuer
Schalke 04
Schalke 04
Manuel Neuer
Schalke 04
Schalke 04
Bastian Schweinsteiger
FC Bayern München
FC Bayern München
Franck Ribéry
FC Bayern München
FC Bayern München
Schalke 04 siegt in München und fährt nach Berlin
Fast 20 Jahre verloren die Bayern keine DFB-Pokal-Partie vor heimischer Kulisse. Am 2. März 2011 gegen Schalke war es nun soweit. Die „Knappen“ konnten sich somit für das Vorjahres-Aus revanchieren und hielten die Chance auf Europa aufrecht, während in München unruhige Tage anstehen.
Von Johannes RUPPRECHTER
Getty Images
München. Bereits nach 15 Minuten erzielte Raul das Tor des Tages im Halbfinale des DFB-Pokals zwischen Bayern München und Schalke 04. In der Folge brachten die Gäste das 1:0 an der Isar mit Glück und Geschick über die Zeit.
Höhepunktarme Startphase
In der mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena verzeichneten die von van Gaal im gewohnten 4-2-3-1 ins Rennen geschickten Farben in der Anfangsphase ein deutliches Gros an Ballbesitz und Spielanteilen. Breno rückte anstelle des zuletzt schwachen Badstuber neben Tymoshchuk in die Innenverteidigung, Pranjic verteidigte wie bereits in Mailand auf links, dafür bildete Gustavo zusammen mit Schweinsteiger die Doppelsechs. Am Offensivquartett um Robben, Müller, Ribery und Gomez änderte sich nichts. Auf Seiten der „Knappen“ die nur schwer Bindung zur Partie fanden, durften in Magaths 4-4-2 im Gegensatz zum Nürnberg-Spiel Sarpei, Matip und Farfan für Escudero, Edu und den verletzten Huntelaar ran.
Alles zum DFB-Pokal
Raul trifft innen, Robben außen
Die Schalker waren es dann auch, welche die erste Top-Chance vorfanden. In Folge eines Eckballs von links lenkte Gomez einen Metzelder-Schuss im letzten Moment kurz vor der Torlinie über das Quergebälk zum nächsten Corner. Diesen von der anderen Seite ausgeführten ruhenden Ball von Farfan verlängerte Höwedes ideal auf den stets gefährlichen Raul, der es besser machte als Sekunden zuvor sein Ex-Real-Kollege und das Spielgerät gekonnt unter die Latte köpfte (15.). Die Antwort der Münchner 120 Sekunden darauf in Form eines Linksschuss des bis dato unauffälligen Robben landete im „königsblauen“ Außennetz.

Klare Ansage: „Koan Neuer“ - Bayern hat (die) Kraft
Höwedes zu groß für Schweinsteiger
In der Folge standen die Gäste aus Gelsenkirchen gegen zu statisch und einfallslose Bayern bombensicher, verschoben geschickt und machten die Räume gekonnte eng. Dogma des Rekordmeisters- und Pokalsiegers war einmal mehr der Ballbesitz, gefährliche Pässe in die Tiefe blieben jedoch weiter Fehlanzeige. Zu den deutlich besseren Torgelegenheiten kamen auch mit Fortdauer des ersten Abschnitts die Gäste. Zehn Minuten vor der Pause war es Müller, der einen Kopfball von Höwedes, der Schweinsteiger einmal mehr zum Verlierer degradierte, für den bereits geschlagenen Kraft von der Linie kratzen musste. Somit ging es mit einer völlig verdienten Gäste-Führung in die Kabinen.
Bayern schalten zwei Gänge höher
Ohne personelle Veränderungen und mit der ersten hochkarätigen Chance der Hausherren ging es weiter. Doch Robben rutschte hauchdünn an einer messerscharfen Pranjic-Flanke vorbei (47.). Sieben Minuten darauf wurde ein Schweinsteiger-Kopfball zur Neuer-Beute. In dieser Phase erhöhten die Münchner die Schlagzahl deutlich, die Westdeutschen hatten nun größte Mühe, sich gegen viel früher pressende Gastgeber aus der eigenen Hälfte zu befreien. Nach gut einer Stunde verpasste erst Gomez, dann Breno einen scharf getretenen Robben-Freistoß nur um Haaresbreite.
Torschütze Raul im Steckbrief
Elferalarm - doch Pfeife bleibt stumm
Mit weiterhin tadellosem taktischen Verhalten und etwas Glück in der einen oder anderen Szene überstand der Bundesliga-Zehnte die heikle Phase Mitte des zweiten Durchgangs. Selbst über Konter gefährlich wurde Schalke nur sporadisch. In der Schlussphase nahm die Hektik in diesem Traditionsduell zu. Konnten zuvor nicht bereits seine Verteidiger klären, stand immer noch der im Castrol Rankings an 336. Stelle liegende Neuer als Fels in der Schalker Brandung. Acht Minuten vor Ende brandete Elfmeteralarm der Bayern auf, doch Gomez' Faller nach Uchida-Tackling war unbegründet – richtige Entscheidung des guten Referees Meyer! Schließlich kannte der „Königsblaue“ Jubel in der Höhle des Löwen über den Finaleinzug keine Grenzen.
Eure Meinung: Ein verdientes Ergebnis in diesem Traditionsduell?
Höhepunktarme Startphase
In der mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena verzeichneten die von van Gaal im gewohnten 4-2-3-1 ins Rennen geschickten Farben in der Anfangsphase ein deutliches Gros an Ballbesitz und Spielanteilen. Breno rückte anstelle des zuletzt schwachen Badstuber neben Tymoshchuk in die Innenverteidigung, Pranjic verteidigte wie bereits in Mailand auf links, dafür bildete Gustavo zusammen mit Schweinsteiger die Doppelsechs. Am Offensivquartett um Robben, Müller, Ribery und Gomez änderte sich nichts. Auf Seiten der „Knappen“ die nur schwer Bindung zur Partie fanden, durften in Magaths 4-4-2 im Gegensatz zum Nürnberg-Spiel Sarpei, Matip und Farfan für Escudero, Edu und den verletzten Huntelaar ran.
Alles zum DFB-Pokal
Raul trifft innen, Robben außen
Die Schalker waren es dann auch, welche die erste Top-Chance vorfanden. In Folge eines Eckballs von links lenkte Gomez einen Metzelder-Schuss im letzten Moment kurz vor der Torlinie über das Quergebälk zum nächsten Corner. Diesen von der anderen Seite ausgeführten ruhenden Ball von Farfan verlängerte Höwedes ideal auf den stets gefährlichen Raul, der es besser machte als Sekunden zuvor sein Ex-Real-Kollege und das Spielgerät gekonnt unter die Latte köpfte (15.). Die Antwort der Münchner 120 Sekunden darauf in Form eines Linksschuss des bis dato unauffälligen Robben landete im „königsblauen“ Außennetz.

Klare Ansage: „Koan Neuer“ - Bayern hat (die) Kraft
Höwedes zu groß für Schweinsteiger
In der Folge standen die Gäste aus Gelsenkirchen gegen zu statisch und einfallslose Bayern bombensicher, verschoben geschickt und machten die Räume gekonnte eng. Dogma des Rekordmeisters- und Pokalsiegers war einmal mehr der Ballbesitz, gefährliche Pässe in die Tiefe blieben jedoch weiter Fehlanzeige. Zu den deutlich besseren Torgelegenheiten kamen auch mit Fortdauer des ersten Abschnitts die Gäste. Zehn Minuten vor der Pause war es Müller, der einen Kopfball von Höwedes, der Schweinsteiger einmal mehr zum Verlierer degradierte, für den bereits geschlagenen Kraft von der Linie kratzen musste. Somit ging es mit einer völlig verdienten Gäste-Führung in die Kabinen.
Bayern schalten zwei Gänge höher
Ohne personelle Veränderungen und mit der ersten hochkarätigen Chance der Hausherren ging es weiter. Doch Robben rutschte hauchdünn an einer messerscharfen Pranjic-Flanke vorbei (47.). Sieben Minuten darauf wurde ein Schweinsteiger-Kopfball zur Neuer-Beute. In dieser Phase erhöhten die Münchner die Schlagzahl deutlich, die Westdeutschen hatten nun größte Mühe, sich gegen viel früher pressende Gastgeber aus der eigenen Hälfte zu befreien. Nach gut einer Stunde verpasste erst Gomez, dann Breno einen scharf getretenen Robben-Freistoß nur um Haaresbreite.
Torschütze Raul im Steckbrief
Elferalarm - doch Pfeife bleibt stumm
Mit weiterhin tadellosem taktischen Verhalten und etwas Glück in der einen oder anderen Szene überstand der Bundesliga-Zehnte die heikle Phase Mitte des zweiten Durchgangs. Selbst über Konter gefährlich wurde Schalke nur sporadisch. In der Schlussphase nahm die Hektik in diesem Traditionsduell zu. Konnten zuvor nicht bereits seine Verteidiger klären, stand immer noch der im Castrol Rankings an 336. Stelle liegende Neuer als Fels in der Schalker Brandung. Acht Minuten vor Ende brandete Elfmeteralarm der Bayern auf, doch Gomez' Faller nach Uchida-Tackling war unbegründet – richtige Entscheidung des guten Referees Meyer! Schließlich kannte der „Königsblaue“ Jubel in der Höhle des Löwen über den Finaleinzug keine Grenzen.
Eure Meinung: Ein verdientes Ergebnis in diesem Traditionsduell?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
|
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
|
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
|
|
Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |

