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Abpfiff
Oktober 7, 2011 9:00 nachm. CEST
Stade de France — Paris
Schiedsrichter: M. Koukoulakis
Zuschauer: 65239
Oktober 7, 2011 9:00 nachm. CEST
Stade de France — Paris
Schiedsrichter: M. Koukoulakis
Zuschauer: 65239
Frankreich besiegt Albanien - jetzt großer Showdown am Dienstag
Vor dem Showdown am kommenden Dienstag stand für die Gastgeber das Spiel gegen einen vermeintlichen „Fußballzwerg“ an. Dabei sollte vor allem Selbstvertrauen getankt werden.
Von Patrick Niedel
Panoramic
Paris. Einen Punkt Vorsprung auf Bosnien hatte Frankreich vor der Partie gegen Albanien. Das Team von Trainer Laurent Blanc wollte und musste die drei Punkte gegen den Aussenseiter behalten, wollte man das Gruppenfinale am Dienstag aus komfortabler Situation heraus gestalten.
Erste Minute: Angriff Albanien
Es war die erste Minute des Spiels, als sich die Albaner über die rechte Angriffsseite in den Strafraum Frankreichs kombinierten und eine scharfe Hereingabe nur knapp von Stürmer Salihi den ball knapp verpasste. Ein Schreck durchfuhr das Stade de France in Paris und glaubte sich in der Erwartung getäuscht, dass man auf eine albanische Mannschaft trifft, die sich 90 Minuten hinten rein stellen würde.
Frühes Tor durch Malouda
Doch es handelte sich in der Tat um ein Strohfeuer der Gäste. In der Folgezeit entwickelte sich das erwartete Spiel auf ein Tor. In der fünften Minute konnte Gomis der Ball gerade noch vom Fuss gespitzelt werden. Drei Minuten später musste Albaniens Torwart Ujkani schon alles zeigen, um einen Schuss von Mittelfeldspieler Cabaye zur Ecke zu lenken. Und in der elften Minute dann das ersehnte frühe Tor für die Gastgeber. Nach einer Flanke von M´Vila steht Florent Malouda halblinks frei im Strafraum und verwandelt den aufsetzenden Ball direkt ins kurze Eck zum 1:0 für Frankreich.
Albanien: viel Platz- keine Torgefahr
Das Team von Laurent Blanc wollte nun nachsetzen, doch bis auf einen Schuss von Cabaye in der 16.Minute kam man zunächst nicht mehr gefährlich vor das gegnerische Tor. Im Gegenzug hatten die Albaner erstaunlich viel Platz im Mittelfeld, konnten diese Räume jedoch nicht nutzen, um auch nur annähernd Torgefahr auszustrahlen.
Franzosen mit wenig Kreativität
Die Franzosen taten sich schwer, das engmaschige und schon an der Mittellinie beginnende Abwehrnetz der Gäste zu durchbrechen. Bis auf ein, zwei Fernschüsse, die Ujkani nie in Verlegenheit brachten, konnte man keine Torchancen kreieren. Das Spiel verkam mehr und mehr zu einer handballähnlichen Veranstaltung. Etwa 25 Meter vor dem Tor spielten sich die Gastgeber von links nach rechts um den Strafraum der Albaner den ball zu, um dann wieder von rechts nach links zu spielen. Die Angriffe der Franzosen hatten kaum Esprit und keine Kreativität und so hatten die Albaner wenig Mühe, die Gäste halbwegs vom eigenen Tor fernzuhalten.
Halbherzige Angriffe der Gäste
Nach einer halben Stunde wurden die Albaner mutiger und starteten nun den einen oder anderen Ausflug in den französischen Strafraum. Doch die aufmerksame Abwehr um Younes Kaboul und Adil Rami hatte keine Mühe die zumeist hohen Flanken aus der Gefahrenzone zu bugsieren.
Remy mit dem 2:0
In der 38.Minute dann aber doch das 2:0 für Frankreich. Nach feinem Zuspiel von Nasri setzte sich Loic Remy durch und traf aus spitzem Winkel durch die Beine von Ujkani. Auf der Gegenseite dann aber fast postwendend der Anschluss, als Hugo Lloris bei einem Schuss von Duro Kopf und Kragen riskieren musste.
Verdiente Halbzeitführung
Frankreich wirkte aber nun aggressiver und giftiger. Die Gäste wurden nun früher attackiert. So stand zur Pause eine verdiente 2:0-Führung für Frankreich, doch souverän wirkte das Spiel der Gastgeber nicht.
Verhaltener Beginn der zweiten Halbzeit
Die zweite Spielhälfte begann verhalten. Die Franzosen, um Kontrolle bemüht, liessen zunächst Ball und Gegner laufen. Vor allem Nasri war sehr bemüht, dem eigenen Offensivspiel Struktur zu verleihen. Albanien machte keine Anstalten, selbst etwas mehr für die Vorwärtsbewegung zu tun. So entwickelte sich ein recht bedächtiges und an Höhepunkten armes Spiel.
Reveillere mit dem 3:0
Es dauerte bis zur 67.Minute ehe wieder Nennenswertes passierte. Der eingewechselte Marvin Martin passte wunderschön zum ebenfalls eingewechselten Anthony Reveillere, der mit einem Schuss ins kurze Eck das 3:0 erzielte. Und wie schon beim zweiten Gegentor sah Torwart Ujkani wieder alles andere als gut aus.
Cisse fast mit „Comebacktor“
Die Partie war nun natürlich entschieden und bekam somit fast schon Freundschaftsspielcharakter. Ab und an liessen die Gastgeber ihre individuelle Überlegenheit aufblitzen, wenn sie im Mittelfeld schnell kombinierten. Besonders Nasri tat sich hierbei hervor. Doch Höhepunkte oder Torchancen blieben aus. Frankreich wollte nicht, Albanien konnte nichts für das Spiel tun. In der 81.Minute hätte der gerade eingewechselte Cisse sein Comeback fast mit einem Tor gekrönt, doch sein abgefälschter Schuss strich ganz knapp am Tor vorbei.
Sicherer aber glanzloser 3:0-Sieg
Letztlich siegte Frankreich sicher und verdient mit 3:0, und das ohne großen Kräfteverschleiss. Die Maßgabe, sich Selbstvertrauen für das „Endspiel“ gegen Bosnien am Dienstag zu holen, wurde erfüllt- nicht mehr und nicht weniger.
Eure Meinung: Frankreich oder Bosnien-wer fährt zur EM?
Erste Minute: Angriff Albanien
Es war die erste Minute des Spiels, als sich die Albaner über die rechte Angriffsseite in den Strafraum Frankreichs kombinierten und eine scharfe Hereingabe nur knapp von Stürmer Salihi den ball knapp verpasste. Ein Schreck durchfuhr das Stade de France in Paris und glaubte sich in der Erwartung getäuscht, dass man auf eine albanische Mannschaft trifft, die sich 90 Minuten hinten rein stellen würde.
Frühes Tor durch Malouda
Doch es handelte sich in der Tat um ein Strohfeuer der Gäste. In der Folgezeit entwickelte sich das erwartete Spiel auf ein Tor. In der fünften Minute konnte Gomis der Ball gerade noch vom Fuss gespitzelt werden. Drei Minuten später musste Albaniens Torwart Ujkani schon alles zeigen, um einen Schuss von Mittelfeldspieler Cabaye zur Ecke zu lenken. Und in der elften Minute dann das ersehnte frühe Tor für die Gastgeber. Nach einer Flanke von M´Vila steht Florent Malouda halblinks frei im Strafraum und verwandelt den aufsetzenden Ball direkt ins kurze Eck zum 1:0 für Frankreich.
Albanien: viel Platz- keine Torgefahr
Das Team von Laurent Blanc wollte nun nachsetzen, doch bis auf einen Schuss von Cabaye in der 16.Minute kam man zunächst nicht mehr gefährlich vor das gegnerische Tor. Im Gegenzug hatten die Albaner erstaunlich viel Platz im Mittelfeld, konnten diese Räume jedoch nicht nutzen, um auch nur annähernd Torgefahr auszustrahlen.
Franzosen mit wenig Kreativität
Die Franzosen taten sich schwer, das engmaschige und schon an der Mittellinie beginnende Abwehrnetz der Gäste zu durchbrechen. Bis auf ein, zwei Fernschüsse, die Ujkani nie in Verlegenheit brachten, konnte man keine Torchancen kreieren. Das Spiel verkam mehr und mehr zu einer handballähnlichen Veranstaltung. Etwa 25 Meter vor dem Tor spielten sich die Gastgeber von links nach rechts um den Strafraum der Albaner den ball zu, um dann wieder von rechts nach links zu spielen. Die Angriffe der Franzosen hatten kaum Esprit und keine Kreativität und so hatten die Albaner wenig Mühe, die Gäste halbwegs vom eigenen Tor fernzuhalten.
Halbherzige Angriffe der Gäste
Nach einer halben Stunde wurden die Albaner mutiger und starteten nun den einen oder anderen Ausflug in den französischen Strafraum. Doch die aufmerksame Abwehr um Younes Kaboul und Adil Rami hatte keine Mühe die zumeist hohen Flanken aus der Gefahrenzone zu bugsieren.
Remy mit dem 2:0
In der 38.Minute dann aber doch das 2:0 für Frankreich. Nach feinem Zuspiel von Nasri setzte sich Loic Remy durch und traf aus spitzem Winkel durch die Beine von Ujkani. Auf der Gegenseite dann aber fast postwendend der Anschluss, als Hugo Lloris bei einem Schuss von Duro Kopf und Kragen riskieren musste.
Verdiente Halbzeitführung
Frankreich wirkte aber nun aggressiver und giftiger. Die Gäste wurden nun früher attackiert. So stand zur Pause eine verdiente 2:0-Führung für Frankreich, doch souverän wirkte das Spiel der Gastgeber nicht.
Verhaltener Beginn der zweiten Halbzeit
Die zweite Spielhälfte begann verhalten. Die Franzosen, um Kontrolle bemüht, liessen zunächst Ball und Gegner laufen. Vor allem Nasri war sehr bemüht, dem eigenen Offensivspiel Struktur zu verleihen. Albanien machte keine Anstalten, selbst etwas mehr für die Vorwärtsbewegung zu tun. So entwickelte sich ein recht bedächtiges und an Höhepunkten armes Spiel.
Reveillere mit dem 3:0
Es dauerte bis zur 67.Minute ehe wieder Nennenswertes passierte. Der eingewechselte Marvin Martin passte wunderschön zum ebenfalls eingewechselten Anthony Reveillere, der mit einem Schuss ins kurze Eck das 3:0 erzielte. Und wie schon beim zweiten Gegentor sah Torwart Ujkani wieder alles andere als gut aus.
Cisse fast mit „Comebacktor“
Die Partie war nun natürlich entschieden und bekam somit fast schon Freundschaftsspielcharakter. Ab und an liessen die Gastgeber ihre individuelle Überlegenheit aufblitzen, wenn sie im Mittelfeld schnell kombinierten. Besonders Nasri tat sich hierbei hervor. Doch Höhepunkte oder Torchancen blieben aus. Frankreich wollte nicht, Albanien konnte nichts für das Spiel tun. In der 81.Minute hätte der gerade eingewechselte Cisse sein Comeback fast mit einem Tor gekrönt, doch sein abgefälschter Schuss strich ganz knapp am Tor vorbei.
Sicherer aber glanzloser 3:0-Sieg
Letztlich siegte Frankreich sicher und verdient mit 3:0, und das ohne großen Kräfteverschleiss. Die Maßgabe, sich Selbstvertrauen für das „Endspiel“ gegen Bosnien am Dienstag zu holen, wurde erfüllt- nicht mehr und nicht weniger.
Eure Meinung: Frankreich oder Bosnien-wer fährt zur EM?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
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