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Oktober 7, 2011 6:00 nachm. CEST
Dalğa Arena — Bakı (Baku)
Schiedsrichter: S. Studer
Zuschauer: 6000
Österreich zerlegt Aserbaidschan
Die Alpenrepublik verabschiedet sich mit einem klaren Sieg gegen Bertis Mannen.
Von Maximilian Bensinger
Intensive Anfangsphase
Die ersten fünfzehn Minuten begannen schwungvoll. Die ÖFB-Elf zeigte von Beginn an in welche Richtung es gehen soll, doch auch Aserbaidschan deutete immer wieder an, dass sie für ein Tor gut sind. Die Mannschaft von Berti Vogts lauerte auf Konterchancen, die ihnen die bemühten und offensiven Österreicher immer wieder auf dem Servierteller bescherten.
Sturmduo sorgt für Wirbel
Mehr und mehr nahm das Team aus der Alpenrepublik das Zepter in die Hand. Immer wieder kombinierten die „rot-weißen“ durch die löchrig wirkende Abwehrreihe von Aserbaidschan. Immer wieder kam der Zwei-Mann-Sturm um Paul Scharner und Marc Janko gefährlich vors Tor, doch bis dahin fehlte der Abschluss. Werder-Stürmer Marko Arnautovic rieb sich auf der linken Außenbahn auf und sorgte für viel Wirbel, wenn er ins Zentrum zog.
Rote Karte für Yunisoglu
In der 27. Minute dann eine Schlüsselszene. Wieder ein schneller Pass in die Spitze und Marc Janko scheint auf und davon. Sasha Yunisoglu fällt den Sturmtank und Fans und Spieler wussten bereits vor dem Schiedsrichterspruch Bescheid: Notbremse! Es folgte, was folgen musste. Der Verteidiger sah die rote Karte und schwächte sein Team damit empfindlich.
Der Führungstreffer - Starkes Ivanschitz-ComebackKeine sieben Minuten später folgte das unausweichliche – Österreich trifft zur 1:0-Führung. Wieder eine schnelle Kombination im Zentrum und unmittelbar vor der Strafraumgrenze. Dieses Mal mit dem starken David Alaba, der für Andreas Ivanschitz auflegt. Marc Janko störte den herausstürmenden Kamran Agayev, der damit das Tor entblößte und der Mainzer Mittelfeldmann schob überlegt aus 15 Metern ein.
Aserbaidschan stark
Doch wer glaubte, dass der Wille von Aserbeidschan gebrochen war, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Vier Minuten nach dem Gegentreffer die nächste Konterchance für Bertis Mannen. Pascal Grünwald muss außerhalb des Strafraums in allerhöchster Not retten. Wieder nur vier Minuten später dann die riesen Chance zum Ausgleich. Eine klasse Flanke aus dem linken Halbfeld findet Afran Ismayilov. Der Stürmer kommt unmittelbar vor dem Ösi-Gehäuse frei zum Kopfball und vergibt kläglich. Mit der Gelegenheit hatte er wohl selber nicht gerechnet. Die Gastgeber spielten jetzt Powerplay. In der Schlussminute war es wieder Ismayilov, der am langen Pfosten gefunden wird. Der Winkel war spitz, doch den kann man machen. Eine weitere Großchance. Österreich war nun gewarnt – das Spiel war noch nicht entschieden.
Schneller Janko-Doppelschlag nach der Pause
In der zweiten Halbzeit bot sich dann das gleiche Bild wie in Großenteilen der ersten Hälfte. Österreich drückte und wollte nun den zweiten Treffer, um endlich etwas Ruhe in die Partie zu bringen. In der 52. Minute folgte dann eine Dreier-Kombo mit den wahrscheinlich stärksten Spieler dieses Abends. Alaba dribbelt in die Zentrale und bedient Andreas Ivanschitz, der auf den links freistehenden Janko weiterleitet. Aus circa 7 Metern hat der Angreifer keine Probleme einzuschieben. Nur zehn Minuten später dann die Entscheidung. Die Defensive der Gastgeber versank immer mehr im Chaos. Dann war es wieder Janko, der schneller als die Hintermannschaft von Aserbaidschan ist. Ein weiterer kühler Abschluss des Ösi-Bombers besiegelte die Niederlage.
Österreich siegt und Aserbaidschan feiert
In der 74. Minute wurde es dann noch einmal laut. Vugar Nadyrov stürmte über die linke Außenbahn Richtung Zentrum und zieht einfach mal ab. Der Ball landet im rechten unteren Eck und Goalie Grünwald muss sich geschlagen geben. Das Stadion tobt und der Torschütze lässt sich von Berti streicheln. Nun ist es auch für Aserbaidschan ein versöhnlicher Abschluss. In den letzten fünfzehn Minuten schienen sich beide Mannschaften so langsam mit dem Ergebnis anzufreunden. In der 90. Minute schenkte Aserbaidschan jedoch den Österreichern doch noch einen Treffer. Ein kapitaler Ballverlust wird von Zlatko Junuzovic eiskalt ausgenutzt. Die Nummer 10 trifft zum 4:1-Endstand.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
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Flop of the Match der User