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Abpfiff
September 7, 2010 8:45 nachm. CEST
Stadio Franchi - Firenze
Schiedsrichter: Kulbakov (BLR)
September 7, 2010 8:45 nachm. CEST
Stadio Franchi - Firenze
Schiedsrichter: Kulbakov (BLR)
Antonio Cassano
Italien
Italien
Antonio Cassano
Italien
Italien
Egil á Bø
Färöer-Inseln
Färöer-Inseln
Gunnar Nielsen
Färöer-Inseln
Färöer-Inseln
Spielbericht Gruppe C: Italien - Färöer
Pflichtaufgabe erledigt! Italiens „Nazionale“ schlägt Außenseiter Färöer locker und deutet speziell in der ersten Halbzeit längst verloren geglaubtes Offensivpotenzial an. Mann des Abends in Florenz war Angreifer Antonio Cassano.
Von Falko BLÖDING
Florenz. Die italienische Nationalmannschaft hat standesgemäß gegen die Färöer den zweiten Sieg in der Gruppe C der EM-Qualifikation eingefahren. Bedeutender als das 5:0 war für Trainer Cesare Prandelli bei seiner Rückkehr nach Florenz aber sicherlich, dass seine Schützlinge wunderbaren Offensivfußball zeigten.
PERSONAL & TAKTIK
Wie beim Erfolg in Estland setzte Italiens Trainer Cesare Prandelli auf eine 4-3-3-Formation: Im Tor erhielt diesmal Emiliano Viviano vom FC Bologna den Vorzug gegenüber Salvatore Sirigu, der am Freitag keinen guten Eindruck hinterlassen hatte. Für den 24 Jahre alten Viviano war es das Debüt in Italiens Nationalelf. Die Viererkette vor ihm bildeten Lorenzo De Silvestri, Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Luca Antonelli. Neben Kapitän Andrea Pirlo spielten Riccardo Montolivo und Daniele De Rossi um Mittelfeld. Simone Pepe musste seinen Platz auf der rechten Außenbahn für den zuletzt angeschlagenen Giuseppe Rossi räumen, außerdem liefen Antonio Cassano und Alberto Gilardino im Angriff der „Nazionale“ auf.
Bei den Gästen stand Gunnar Nielsen zwischen den Pfosten. Johan Troest Davidsen, Atli Gregersen, Egil a Bö und Bogi Lokin spielten im 4-4-1-1 von Trainer Brian Kerr in der Abwehrreihe. Joan Edmundsson, Spielführer Frodi Benjaminsen, Jann Ingi Petersen und Simun Samuelsen bildeten das Mittelfeld, Hendrik Rubeksen agierte hinter der einzigen Spitze Christian Mouritsen.
SPIELVERLAUF 1. HALBZEIT
Erwartungsgemäß nisteten sich die Italiener sofort in der Hälfte der Gäste ein. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und die Färöer-Defensive hatte alle Hände voll zu tun. Nach elf Minuten schlug das Leder zum ersten Mal im Kasten von Gunnar Nielsen ein: Andrea Pirlo hatte einen Eckball scharf an den Fünf-Meter-Raum geschlagen und Alberto Gilardino vollstreckte per Kopf. In der 22. Minute erhöhte Daniele De Rossi auf 2:0. Der bärenstarke Antonio Cassano hatte Luca Antonelli auf der linken Seite geschickt, der Linksverteidiger passte in die Mitte und de Rossi versenkte im zweiten Anlauf. Für den 3:0-Halbzeitstand sorgte Cassano selbst nur kurze Zeit später. 18 Meter vor dem Tor wurde er nicht angegriffen und schlenzte den Ball aus halblinker Position in die lange Ecke (27.).
SPIELVERLAUF 2. HALBZEIT
Italien gab auch nach dem Seitenwechsel weiter den Ton an, allerdings waren die Aktionen nicht mehr ganz so zielstrebig, wie in den ersten 45 Minuten. Prandelli brachte mit Fabio Quagliarella und Giampaolo Pazzini zwei frische Angreifer in die Begegnung. Quagliarella vergab zunächst eine gute Gelegenheit, als er einen langen Ball knapp über den Querbalken schoss (68.), doch in der Schlussphase erhöhte der Neuzugang von Juventus Turin in bester Mittelstürmermanier aus kurzer Distanz auf 4:0 (80.). Den Schlusspunkt setzte Andrea Pirlo in der letzten Minute mit einem wunderbar verwandelten Freistoß.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
In einem Spiel gegen einen völlig überforderten Gegner tankten die Italiener Selbstvertrauen. Kapitän Andrea Pirlo zog glänzend die Fäden, an seiner Seite schalteten sich auch Riccardo Montolivo und Daniele De Rossi ins Angriffsspiel ein. Die Außenverteidiger Luca Antonelli und Lorenzo De Silvestri und Luca Antonelli versuchten mit zahlreichen Vorstößen in die Offensive Pluspunkte bei Coach Prandelli zu sammeln. Die Gäste waren ihren Kontrahenten kollektiv nicht gewachsen.
Die Führung für Italien war vom Anpfiff weg eine Frage der Zeit und nach Gilardinos 1:0 stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Erfolgs.
SPIELER DES SPIELS: Antonio Cassano
„El Pibe de Bari“ verzückte die Tifosi im Artemio Franchi mit seinem Spielwitz und seiner Kreativität. Sicher, die Färöer sind kein Maßstab, doch Cassano deutete wieder an, dass er der Mann ist, der dem zuletzt lahmenden Offensivspiel der Italiener neuen Esprit einhauchen kann. Ein ganz starker Auftritt des Angreifers von Sampdoria Genua.
SCHIEDSRICHTER: Aleksei Kulbakov (Weißrussland) – Note: 8
Der Unparteiische hatte mit der fairen Partie keine Mühe. Er musste lediglich ein Mal den gelben Karton zeigen, strittige Situationen gab es kaum.
SPIELNOTE: 5.5
Es war eine einseitige Begegnung, die aber speziell im ersten Durchgang zahlreiche Höhepunkte hatte.
FAZIT
Sicher, sonderlich viel Aussagekraft hat der Erfolg gegen die Färöer nicht, dennoch lässt sich festhalten, dass der Spaß am Spiel bei den „Azzurri“ zweifelsfrei zurück ist. Beide Pflichtaufgaben zu Beginn der Quali wurden gelöst und frisches Selbstvertrauen getankt.
PERSONAL & TAKTIK
Wie beim Erfolg in Estland setzte Italiens Trainer Cesare Prandelli auf eine 4-3-3-Formation: Im Tor erhielt diesmal Emiliano Viviano vom FC Bologna den Vorzug gegenüber Salvatore Sirigu, der am Freitag keinen guten Eindruck hinterlassen hatte. Für den 24 Jahre alten Viviano war es das Debüt in Italiens Nationalelf. Die Viererkette vor ihm bildeten Lorenzo De Silvestri, Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Luca Antonelli. Neben Kapitän Andrea Pirlo spielten Riccardo Montolivo und Daniele De Rossi um Mittelfeld. Simone Pepe musste seinen Platz auf der rechten Außenbahn für den zuletzt angeschlagenen Giuseppe Rossi räumen, außerdem liefen Antonio Cassano und Alberto Gilardino im Angriff der „Nazionale“ auf.
Bei den Gästen stand Gunnar Nielsen zwischen den Pfosten. Johan Troest Davidsen, Atli Gregersen, Egil a Bö und Bogi Lokin spielten im 4-4-1-1 von Trainer Brian Kerr in der Abwehrreihe. Joan Edmundsson, Spielführer Frodi Benjaminsen, Jann Ingi Petersen und Simun Samuelsen bildeten das Mittelfeld, Hendrik Rubeksen agierte hinter der einzigen Spitze Christian Mouritsen.
SPIELVERLAUF 1. HALBZEIT
Erwartungsgemäß nisteten sich die Italiener sofort in der Hälfte der Gäste ein. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und die Färöer-Defensive hatte alle Hände voll zu tun. Nach elf Minuten schlug das Leder zum ersten Mal im Kasten von Gunnar Nielsen ein: Andrea Pirlo hatte einen Eckball scharf an den Fünf-Meter-Raum geschlagen und Alberto Gilardino vollstreckte per Kopf. In der 22. Minute erhöhte Daniele De Rossi auf 2:0. Der bärenstarke Antonio Cassano hatte Luca Antonelli auf der linken Seite geschickt, der Linksverteidiger passte in die Mitte und de Rossi versenkte im zweiten Anlauf. Für den 3:0-Halbzeitstand sorgte Cassano selbst nur kurze Zeit später. 18 Meter vor dem Tor wurde er nicht angegriffen und schlenzte den Ball aus halblinker Position in die lange Ecke (27.).
SPIELVERLAUF 2. HALBZEIT
Italien gab auch nach dem Seitenwechsel weiter den Ton an, allerdings waren die Aktionen nicht mehr ganz so zielstrebig, wie in den ersten 45 Minuten. Prandelli brachte mit Fabio Quagliarella und Giampaolo Pazzini zwei frische Angreifer in die Begegnung. Quagliarella vergab zunächst eine gute Gelegenheit, als er einen langen Ball knapp über den Querbalken schoss (68.), doch in der Schlussphase erhöhte der Neuzugang von Juventus Turin in bester Mittelstürmermanier aus kurzer Distanz auf 4:0 (80.). Den Schlusspunkt setzte Andrea Pirlo in der letzten Minute mit einem wunderbar verwandelten Freistoß.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
In einem Spiel gegen einen völlig überforderten Gegner tankten die Italiener Selbstvertrauen. Kapitän Andrea Pirlo zog glänzend die Fäden, an seiner Seite schalteten sich auch Riccardo Montolivo und Daniele De Rossi ins Angriffsspiel ein. Die Außenverteidiger Luca Antonelli und Lorenzo De Silvestri und Luca Antonelli versuchten mit zahlreichen Vorstößen in die Offensive Pluspunkte bei Coach Prandelli zu sammeln. Die Gäste waren ihren Kontrahenten kollektiv nicht gewachsen.
Die Führung für Italien war vom Anpfiff weg eine Frage der Zeit und nach Gilardinos 1:0 stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Erfolgs.
SPIELER DES SPIELS: Antonio Cassano
„El Pibe de Bari“ verzückte die Tifosi im Artemio Franchi mit seinem Spielwitz und seiner Kreativität. Sicher, die Färöer sind kein Maßstab, doch Cassano deutete wieder an, dass er der Mann ist, der dem zuletzt lahmenden Offensivspiel der Italiener neuen Esprit einhauchen kann. Ein ganz starker Auftritt des Angreifers von Sampdoria Genua.
SCHIEDSRICHTER: Aleksei Kulbakov (Weißrussland) – Note: 8
Der Unparteiische hatte mit der fairen Partie keine Mühe. Er musste lediglich ein Mal den gelben Karton zeigen, strittige Situationen gab es kaum.
SPIELNOTE: 5.5
Es war eine einseitige Begegnung, die aber speziell im ersten Durchgang zahlreiche Höhepunkte hatte.
FAZIT
Sicher, sonderlich viel Aussagekraft hat der Erfolg gegen die Färöer nicht, dennoch lässt sich festhalten, dass der Spaß am Spiel bei den „Azzurri“ zweifelsfrei zurück ist. Beide Pflichtaufgaben zu Beginn der Quali wurden gelöst und frisches Selbstvertrauen getankt.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User

